Berlin : 30. Oktober 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Zu einer ungewöhnlichen Maßnahme mußte sich die DeutschlandDirektion der amerikanischen Fluggesellschaft PanAm entschließen: Bis einschließlich Montag müssen insgesamt elf Flugpaare zwischen Berlin und Frankfurt, Hamburg und München gestrichen werden. Aufgrund außergewöhnlicher Vorfälle, so erklärte die PanAm, sei die Arbeitszeit mehrerer Piloten vorzeitig abgelaufen, so daß für die letzten Tage dieses Monats ein akuter Mangel an fliegendem Personal aufgetreten sei. Bereits in den letzten Wochen hatte es auf den von der PanAm beflogenen Berlin-Routen zunehmend Schwierigkeiten gegeben, die zu zahlreichen Beschwerden geführt haben. Vor allem auf der Frankfurt-Route war es in letzter Zeit wiederholt zu unliebsamen Szenen gekommen, als Flüge der PanAm entweder verspätet waren oder völlig ausfielen, weil Starts wegen Nebels nicht mehr möglich waren. Eine deutliche Beeinträchtigung für einen Flugplan, der püntklich durchgehalten werden soll, bilden auch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen. Den Passagieren ist nur noch die Mitnahme eines Stücks Handgepäck erlaubt, das genau untersucht wird.

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