Berlin : 30. Oktober 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über das schwere Leben von Landvermessern

-

Sorglose Bauarbeiter machen den Vermessungsbeamten der Senatsbauverwaltung zu schaffen, die zur Zeit damit beschäftigt sind, Berlin neu zu vermessen. Zur Arbeit der Landvermesser gehört die Festsetzung sogenannter Meßpunkte. Viele dieser Punkte sind in das Erdreich eingelassen, häufig auch in Gehwege an Straßenecken. Straßenbauarbeiter verkennen nicht selten die Bedeutung dieser in einen Betonsockel eingebetteten und von einem Stahlkasten umgebenen Rohre: Die Meßpunkte und die mit ihnen verbundenen Arbeitsergebnisse der Landvermesser werden häufig unbeabsichtigt beiseite geräumt. Den Landvermessern bleibt dann nur übrig, anhand in der Nähe angebrachter Sicherungsmeßbolzen den Meßpunkt neu zu ermitteln.

0 Kommentare

Neuester Kommentar