Berlin : 300 Gemälde: Deutsche Bank zeigt ihre Schätze

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Die Ausstellungshalle Deutsche Guggenheim Unter den Linden ist kaum wiederzuerkennen. Weiße ellipsenförmige Gänge verbinden die ansonsten eher schlichten Ausstellungsräume mit dem Lichthof und weiteren Teilen des Gebäudes der Deutschen Bank. In den von der Londoner StarArchitektin Zaha Hadids geschaffenen Tunneln stellt das Bankhaus ab heute einen Teil seiner Unternehmenssammlung aus.

Seit Ende 1979 sammelte die Deutsche Bank unter dem Motto „Kunst am Arbeitsplatz“ rund 50000 Exponate, die in Filialen weltweit zu sehen sind. Aus diesen von der Klassischen Moderne bis zu zeitgenössischer Kunst reichenden Arbeiten wählte eine 25-köpfige Jury für die Berliner Ausstellung 300 Werke von 140 Künstlern aus. Der Jury gehörten unter anderem die Direktorin des Moskauer Puschkin-Museums, Irina Antonowa, der Berliner Sammler Paul Maenz und der Deutsche Bank-Aufsichtsratsvorsitzender Rolf-E. Breuer an. Zu der Auswahl zählt etwa das Lieblingswerk des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, „Menschen im Kaffeehaus“ von George Grosz. Außerdem sind Max Ernsts Figurengruppe „Le Capricorne“ und Arbeiten bedeutender Vertreter der Nachkriegskunst wie Joseph Beuys, Georg Baselitz und Gerhard Richter zu sehen. Am Freitagabend wurde die Ausstellung mit prominenten Paten eröffnet. jul

„25 Jahre Sammlung Deutsche Bank“, Deutsche Guggenheim, Unter den Linden 13-15. Dauer: bis 19. Juni. Geöffnet täglich 11 bis 20 Uhr, dienstags 11 bis 17 Uhr, donnerstags 11 bis 22 Uhr.

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