Berlin : 31. März 1980

Vor 25 Jahren wurde eine neue Klärmethode für Wasser erprobt

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Mit der Versickerung von Abwasser, das im Klärwerk Ruhleben und dann in einer Mitte letzten Jahres in Betrieb gegangenen neuen Versuchsanlage gereinigt wurde, beginnen die Entwässerungswerke nach Ostern auf dem Rieselfeld Karolinenhöhe. Wie es hieß, hat man bislang mit der chemischen Nachbehandlung in der neuen Anlage gute Erfahrungen gemacht. Sie kann stündlich bis zu 100 Kubikmeter Wasser weiter aufbereiten. In ihr werden jene gelösten Verbindungen wie etwa organische Reststoffe, die dem Wasser im Klärwerk nicht entzogen werden können, zum „Ausflocken“ gebracht und abgefiltert. Bei der Versickerung wollen die Entwässerungswerke Aufschluß darüber erhalten, ob der Boden noch mehr Reststoffe verarbeitet, so zum Beispiel Stickstoffverbindungen. Nach etwa drei bis fünf Jahren Probebetrieb soll entschieden werden, ob eine Großanlage sinnvoll ist.

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