Berlin : 31. Mai 1978

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Vor 25 Jahren gab es nicht genügend Telefonbücher in Neukölln.

BERLINER CHRONIK

Über die „NichtAusgabe“ von Telefonbüchern beschwerte sich ein Neuköllner – mit „sehr unfreundlichen“ Grüßen – bei der Landespostdirektion. Er war dreimal mit der Benachrichtigungskarte zu seinem Postamt in der Leykestraße gegangen. Jedesmal waren die Telefonbücher bereits vergeben. Die Landespostdirektion erklärte, das Postamt habe so einen kleinen Packraum, daß es pro Tag nur 300 Sätze Fernsprechbücher aufnehmen könne, und die seien dann schnell vergriffen.

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