Berlin : 450 000 Mark für guten Zweck erwirtschaftet

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Als erfolgreiche Partnerschaft hat sich der Land- und Bauernmarkt in der Altstadt erwiesen. Rund 450 000 Mark an Überschüssen hat der Veranstalter, die Vereinigung Wirtschaftshof, in den sechs Jahren seines Bestehens bereits dem Bezirk für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen können. Jetzt geht man in die neue Saison.

Dienstags, donnerstags und freitags gibt es auf dem Marktplatz frische Artikel aus dem Berliner Umland, aber auch Kunstgewerbe und Geschenkartikel. Für Bürgermeister Konrad Birkholz (CDU) eine wichtige Voraussetzung, um die Anziehungskraft der Fußgängerzone zu steigern. Das ist notwendig, wenn sich die Altstadt am Herbst nächsten Jahres neben dem am Fernbahnhof entstehenden Shopping-Center Spandau-Arcaden behaupten will.

Seit 1999 gibt es zusätzlich zu der privaten Veranstaltung mittwochs und sonnabends einen regulären Wochenmarkt vor dem Rathaus. Der Wirtschaftshof-Vorsitzende Klaus-Jürgen Rödiger sieht gute Chancen, Spandau gemeinsam als eigenes Einkaufszentrum zwischen dem Dallgower Havelpark und Wilmersdorfer Straße zu etablieren. Bei rund 200 Millionen DM angepeiltem Jahresumsatz der Arcaden bestehe die Hoffnung, dass auch "die eine oder andere Mark für die Altstadt abfällt". Baustadtrat Carsten Röding warnt allerdings vor Ramsch in der der Fußgängerzone und fordert einheitliche Konzepte bei deren Ausgestaltung.

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