Berlin : 5. April 1979

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Vor 25 Jahren war Westware im Osten nur noch gegen Devisenschecks zu haben

BERLINER CHRONIK

DDR-Bürger können vom 16. April an nur noch gegen Schecks einer „Außenhandelsgesellschaft“ in den Intershop-Läden Westwaren kaufen. Diese Schecks können ab sofort gegen Westwährungen bei den Bankinstituten der DDR erworben werden. Dies geht aus einer Mitteilung des DDR-Außenhandelsministeriums hervor. Die Schecks sind nicht übertragbar und nicht rücktauschbar. Sie gelten als Gutscheine für den Kauf von Waren. Die Umrechnung der „frei konvertierbaren Währungen“ beim Erwerb der Schecks erfolge „auf der Basis der von der Staatsbank der DDR festgelegten Devisenumrechnungssätze“. Die Einführung dieser Regelung, so wird in der Mitteilung betont, erfolge in Anpassung an entsprechende Regelungen in anderen sozialistischen Ländern.

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