Berlin : 5. November 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Das VorsorgeProgramm der Gesundheitsverwaltung soll demnächst um eine genetische Beratungsstelle erweitert werden. Aufgabe dieser Fürsorge-Einrichtung wird es sein, Eltern zu untersuchen und zu beraten, die befürchten müssen, mißgebildete oder geistig geschädigte Kinder zu bekommen. Die Fortbildung der Sozialarbeiter, die in den Fürsorgestellen für die Beratung zuständig sind, ist bereits seit einiger Zeit im Gange. Rund 18 000 Kinder kommen derzeit jährlich in Berlin zur Welt. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist bei etwa drei Prozent das Risiko einer Keimschädigung gegeben. Das würde bedeuten, daß rund 540 Familien jährlich eine vorbeugende genetische Beratung und Untersuchung beanspruchen könnten.

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