50 Jahres Mauerbau : Die Mauer-Perspektive der jungen Berliner

IMMER AN DER WAND LANG

Wie war das Leben, damals nach dem Bau der Mauer mitten durch Berlin? Am 13. August ist es 50 Jahre her, dass dieser Betonwall mit Wachtürmen, Todesstreifen und automatischen Sperranlagen gebaut wurde. Wer es nicht selbst mit erlebt hat, für den ist kaum noch zu verstehen, wie das Leben im Schatten der Mauer war – sowohl im Ostteil der Stadt als auch in West-Berlin. Auf beiden Seiten der Grenze gab es viel Leid und viel Not. Obwohl immer wieder Flüchtlinge an der Grenze getötet wurden, gaben Menschen nicht auf, Fluchtpläne zu spinnen, weil sie in Freiheit leben wollten. West-Berliner wiederum hatten jahrelang keine Möglichkeit, ihre Familienangehörigen im anderen Teil der Stadt zu besuchen.

JUNGE ERWACHSENE GESUCHT

Zum Gedenken an den Beginn des Mauerbaus wird es am 13. August in der Bernauer Straße und den Räumen der Stiftung Berliner Mauer ein ganztätiges Programm geben. Der Tagesspiegel sucht für diese Veranstaltung Jugendliche und junge Erwachsene, die Lust haben, auf einer kleinen Bühne Zeitzeugen zu befragen, um deren Erinnerungen lebendig zu machen. Die Gesprächsrunden sollen etwa 45 Minuten lang sein. Wer Interesse hat, der schreibt eine Mail an Berlin@Tagesspiegel.de, Stichwort „Zeitzeuge“. (Tsp)

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