Berlin : 542 Disziplinarverfahren gegen Berliner Polizisten

Im vergangenen Jahr sind 542 Disziplinarverfahren gegen Berliner Polizeibeamte eingeleitet worden. Außerdem wurden 2174 Strafverfahren gezählt, wie Innenstaatssekretär Rüdiger Jakesch am Freitag auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte.

Von den Strafverfahren endeten 49 mit einer Verurteilung. Bei den Disziplinarverfahren wurden 56 Verweise ausgesprochen und 62 Geldbußen verhängt. Elf Beamte mussten Gehaltskürzungen hinnehmen, und einer wurde in ein Amt mit geringerem Endgehalt versetzt. Zwei Polizisten wurden aus dem Dienst entfernt und fünf verloren die Beamtenrechte. Die übrigen Straf- und Disziplinarverfahren wurden eingestellt oder endeten mit Freisprüchen.

Die meisten Disziplinarverfahren waren wegen leichtfertigem Schuldenmachen (48), Trunkenheit im Straßenverkehr (37), unerlaubtem Fernbleiben vom Dienst (29) und Körperverletzung im Amt (26) eingeleitet worden. Bei den Strafverfahren standen Körperverletzungen (87), Diebstahl (69) und Betrug (37) im Vordergrund.

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