Berlin : 6. September 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Die 20 Millionen Quadratmeter Gehwegfläche in West-Berlin wurden in den letzten Jahren immer größeren Belastungen ausgesetzt. Nicht nur auf Gehwegen parkende Autos - erlaubt oder nicht - schaden Gehwegplatten und Pflastersteinen, sondern vor allem auch die Fahrzeuge der Schneebeseitigungsfirmen und der Leitungen verlegenden Betriebe wie Post, Gasag, Bewag oder Waserwerke sorgen immer häufiger für Höhen und Täler im ehemals ebenen Bürgersteig. Inzwischen wurde von der Bauverwaltung ein Bericht erstellt, der auch Fußgängerzonen umfaßt und die Belastbarkeit des verlegten Materials ebenso berücksichtigt wie die Wirtschaftlichkeit, die Trittsicherheit und Lebensdauer, die Auswirkungen auf den Grundwasserhaushalt, die doch selbst bei undurchlässigem Material keine entscheidende Rolle spielen sollen. Eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Asphaltdecken, Gehwegplatten, Betonverbundsteinen, Kleinmosaikpflaster und anderen Materialien wurde erstellt.

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