Berlin : 7. Juni 1977

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BERLINER CHRONIK

Noch hat sich die „Arbeitsgruppe Bundesautobahn in Wedding“ bei der Bauverwaltung nicht für eine der beiden derzeit zur Debatte stehenden Trassenführungen für die Fortsetzung der Westtangente durch den Norden entscheiden können. Gestern dikutierte man noch einmal ausführlich verschiedene Varianten einer Streckenführung durch den Volkspark Rehberge östlich des Plötzensees. Dabei wurden mehrere Möglichkeiten für eine zweistöckige Autobahn angeboten. Die Mehrheit des Arbeitskreises sprach sich allerdings gegen eine zweistöckige Bauweise beim Durchqueren des Parks aus und plädierte hier für eine Strecke, die in Tieflage verlaufen und von seitlichen Stützwänden begrenzt würde. Eine Autobahn mit zwei Etagen käme dagegen für den Streckenteil am Quartier Napoleon in Frage. Die endgültige Entscheidung wird erst nach den Parlamentsferien fallen.

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