Berlin : 8. Juli 1979

Vor 25 Jahren protestierte Ost-Berlin gegen einen Anschlag auf die S-Bahn

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Einen „schweren Anschlag" auf den SBahn-Verkehr in West-Berlin meldete am Sonnabend die DDR-Nachrichtenagentur ADN. Das DDR-Außenministerium erhob deswegen beim Senat „energischen Protest". Durch den „verbrecherischen Anschlag" seien „ernste Gefahren für das Leben und die Sicherheit der Fahrgäste" entstanden. Unbekannte Täter hätten zwischen den S-Bahnhöfen Neukölln und Hermannstraße an einem Nylonseil ein schweres Eisenstück befestigt und dieses von der Herderbrücke auf das S-Bahngleis herabgelassen. Dadurch seien die Frontseite des Triebfahrzeuges eines S-Bahn-Zuges und Gleisanlagen schwer beschädigt worden.

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