Berlin : 8. Oktober 1981

Vor 25 Jahren bekamen Blumenhändler von den Holländern Konkurrenz

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Die Standinhaber des Kreuzberger Blumengroßmarktes sind auf die Barrikaden gegangen: Sie wollen nicht länger die Konkurrenz der „Fliegenden Holländer“ hinnehmen, die Schnittblumen im ambulanten Hausierhandel zu, wie es heißt, ungleichen Wettbewerbsbedingungen anböten. Ein „Fliegender Holländer“ ohne Gewerbesitz in Berlin werde steuerlich aber nicht erfaßt, so daß dem Bund und dem Land Berlin Steuern und Abgaben entgingen. Zwar habe der Gesetzgeber deshalb zum 1. Januar 1980 durch Änderung des Umsatzsteuergesetzes die Möglichkeit geschaffen, den ambulanten Großhandel durch sogenannte Steuerhefte zu erfassen, bisher sei es aber offenbar nicht möglich gewesen, die dazu notwendige Verwaltungsregelung zu erlassen.

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