82 Nächte keine S-Bahn : Stadtbahn-Sperrung auf Ost-West-Achse

Um ein neues Signalsystem einzubauen, muss die S-Bahn den Betrieb erheblich einschränken. Vom 8. Mai an fahren werktags zwischen Friedrichstraße und Charlottenburg nach 21 Uhr keine Züge mehr.

Die S-Bahn in Berlin. (Symbolbild)
Die S-Bahn in Berlin. (Symbolbild)Foto: dpa

Die S-Bahn-Nächte werden länger. Um ein neues Signalsystem einbauen zu können, muss die S-Bahn den Betrieb auf der Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Charlottenburg erheblich einschränken. Vom 8. Mai an fahren werktags auf diesem Abschnitt nach 21 Uhr keine Züge mehr. Eine Ausnahme ist die Zeit der Fußball-Europameisterschaft.

Im Oktober folgen mehrere Vollsperrungen, die vom 27. Oktober bis 31. Oktober bis Grunewald/Olympiastadion ausgedehnt werden. Ursprünglich war eine mehrwöchige Vollsperrung geplant. Um den Berufsverkehr nicht zu treffen, hat die Bahn die Variante mit den 82 nächtlichen Unterbrechungen ab 21 Uhr gewählt. Fahrgäste müssen andere Wege suchen oder auf den Regionalverkehr auf den Nachbargleisen ausweichen.

Dort setzt die Bahn zusätzliche Züge ein, um längere Abstände zwischen den Fahrten zu vermeiden. In der Regel sollen die Züge alle 12 bis 15 Minuten fahren; es gibt aber auch Abstände von 20 Minuten. Zu den Bahnhöfen Tiergarten und Bellevue fahren Busse ab Friedrichstraße und Zoo, zum Bahnhof Savignyplatz geht’s mit der BVG-Buslinie M 49. Von Freitag an sollen die Änderungen auch in der elektronischen Fahrplan-Auskunft enthalten sein.

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