Berlin : 9. August 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über Straßenlampen-Vielfalt in Kreuzberg

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Fünf verschiedene Typen von Straßenlampen stehen an einem etwa 200 Meter langen Stück der Prinzen und Baerwaldstraße in Kreuzberg zwischen Hochbahn und Urbanstraße. Die von Anwohnern als „Leuchtenchaos“ oder „Lampen-Freilichtmuseum“ bezeichnete Vielfalt entstand, als die Senatsbauverwaltung bei der Umstellung von alten auf neue Lampen auf unerwartete Lieferschwierigkeiten stieß und zu Ersatzlösungen griff. Schlichte Gashängeleuchten der Nachkriegszeit säumen den ersten Teil der Strecke zwischen Hochbahn und Baerwaldbrücke. Die Brücke wird von zwei zweiarmigen gasbetriebenen Schinkelkandelabern mit gußeiserner Verschnörkelung aus der Zeit um 1880 geziert. Dort, wo hinter der Brücke die Baerwaldstraße beginnt, steht ein fünfarmiger Schinkelkandelaber.

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