Berlin : 9. Februar 1980

Vor 25 Jahren stritten sich West und Ost über S-Bahn-Kosten

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Die DDR hat den Berliner Senat aufgefordert, „Maßnahmen zur Finanzierung des SBahn-Verkehrs vorzuschlagen“. Gleichzeitig werden Maßnahmen der DDR „zur Reduzierung des Aufwandes auf das unbedingt zur Sicherung des Eisenbahnbetriebes“ in West-Berlin erforderliche Maß angekündigt. Zur Begründung der Forderungen an den Senat wird erklärt, der DDR-„Reichsbahn“ entstünden durch den Betrieb der S-Bahn in West-Berlin, der „nur noch fünf Prozent“ des gesamten öffentlichen Nahverkehrs der Stadt ausmache, Verluste in Höhe von 130 bis 140 Millionen Mark im Jahr.

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