• 90 Prozent der ehemaligen Hauptstädter müssen danach täglich zur Arbeit in die Stadt pendeln

Berlin : 90 Prozent der ehemaligen Hauptstädter müssen danach täglich zur Arbeit in die Stadt pendeln

Ste

90 Prozent der ins Umland ziehenden erwachsenen Berliner werden zu Pendlern, da sie ihren Arbeitsplatz in der Großstadt behalten. Das geht aus einem Gutachten des Berliner Verkehrsplanungsbüros Proziv für die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree hervor. Danach fuhren im vergangenen Jahr täglich rund 23 000 Pendler aus den östlichen Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree nach Berlin. Das bedeute eine Zunahme gegenüber 1994 um 4200 Menschen. Andererseits hätten 9800 Berliner ihren Arbeitsplätz in den beiden angrenzenden Landkreisen. 1994 waren es noch 7200. Fachleute schließen daraus, dass der Speckgürtel zunehmend nicht nur als Wohnstandort weiter an Bedeutung gewinne, sondern auch als Arbeitsort. Ein Blick auf die Landkarte zeigt die eindeutige Verteilung der Gewerbegebiete: Sie finden sich entweder direkt am Autobahnring oder in seiner unmittelbaren Nähe.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben