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Gewerkschaft

Verdi kämpft gegen Attacken auf BVG

Gewalttätigkeiten gegen Mitarbeiter der BVG müssen nach Ansicht der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi künftig schneller geahndet und als eigener Straftatbestand gewertet werden. Um das durchzusetzen, hat die Gewerkschaft am Wochenende eine entsprechende Kampagne mit Unterschriftenaktion gestartet.
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Zur gleichen Zeit wurden am Samstag erneut BVG-Mitarbeiter attackiert: Drei alkoholisierte Fahrgäste kratzten und schlugen in einem Linienbus am Gesundbrunnen zwei Angestellte eines Sicherheitsdienstes der BVG. Zuvor hatten diese den zwei Männern und einer Frau untersagt, mit geöffneten Bierflaschen in den Bus einzusteigen. Die alarmierte Polizei setzte Pfefferspray ein und nahm die Täter nach einem Handgemenge fest.

Solche Übergriffe sind laut Verdi bislang ein sogenanntes Antragsdelikt. Das bedeutet: Sie werden nur verfolgt, wenn das Opfer Anzeige erstattet. Verdi will nun erreichen, dass die Attacken in jedem Falle von Amts wegen verfolgt werden. ddp

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.05.2009)
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