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Tarifkonflikt

Verspätete Busse und kürzere Züge durch Streik bei BVG

Immer mehr Fahrzeuge die ausfallen und Busse, die verspätet die nächste Haltestelle erreichen: Der Streik in den Werkstätten der BVG macht sich vermehrt im Nahverkehr bemerkbar. Ein Ende ist nicht in Sicht.
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Der am Sonntag begonnene Streik in den Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe wirkt sich zunehmend auf den Fahrdienst aus. Wie eine BVG-Sprecherin am Donnerstag sagte, werde das Unternehmen im Tagesverlauf mit "sichtbar kürzeren U-Bahn-Zügen" fahren. Auch sei die Busline X76 zwischen U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz und Nahariyastraße in Tempelhof-Schöneberg eingestellt worden. Die Bushaltestellen würden über Parallellinien bedient.

200 von 1100 Fahrzeugen fehlen bereits

Nach den Worten der Sprecherin fehlen wegen des Streiks rund 200 der im Tagesverlauf benötigten etwa 1100 Fahrzeuge. Vor allem im Busverkehr müssten die Fahrgäste mit Verspätungen rechnen. Bei den Trams seien die Einschränkungen weniger groß. "Wir können den Fahrplan bei U- und Straßenbahn noch halten", betonte sie.

Die jüngsten Verhandlungen in dem seit Januar schwelenden Tarifkonflikt waren am Samstag ergebnislos abgebrochen worden. Verdi beschloss daraufhin neue Streiks, insbesondere in den Werkstätten. Eine Einigung ist nicht in Sicht. Die Konfliktparteien verständigten sich am Mittwoch vor dem Berliner Arbeitsgericht darauf, dass die Gewerkschaft ab sofort Streiks "rechtzeitig" ankündigt. (nal/ddp)
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Kommentare [ 11 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von werwa werwa ist gerade offline | 24.4.2008 12:31 Uhr
gut dass
.. bald Pfingsten ist, da können dann wieder in Sonderschichten mit kräftigem Lohnzuschlag die kaputten Fahrzeuge repariert werden. Bürger zahlt ...
Comment
von vagabund vagabund ist gerade offline | 24.4.2008 18:32 Uhr
@werwa
Ich kann das nicht mehr hören oder lesen was der Bürger alles zahlt (im Bezug auf die BVG ). Ich fahre sehr oft die neuen Doppeldecker und die sehen schon sehr mit genommen aus, obwohl sie erst wenige Kilometer gefahren sind. Kein Fahrgast kommt zu mir und sagt das jemand den Bus beschmiert oder zerkratzt.Wie oft wird sämtlicher Müll im Bus sowie in der U oder Straßenbahn entsorgt. Wer zahlt das? Zerkratzte Scheiben, aufgeschlitzte Sitze sind doch jedem bekannt, aber sie sind ja bestimmt jemand der da was sagt oder?
Ein Wort noch zu den zuschlägen die sie erwähnen, sie scheinen selbst nicht arbeiten zu gehen sonst wüssten sie wieviel die ausmachen. Es gibt noch ne Menge mehr Sachen die der Bürger stillschweigend bezahlt, so ne Diäten Erhöhung oder die Gehälter der BVG Führungsriege. Wie hoch sind die eigentlich, at. werwa? Wann war denn die letzte Lohnerhöhung für sie? Wie hoch viel sie aus?
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von schnonus schnonus ist gerade offline | 24.4.2008 13:50 Uhr
au fein ...
- im Mai dürfte dann doch der Fahrbetrieb noch annähernd komplett gesichert sein. Und dann wird es immer weniger werden und der nächste Feiertag ist erst der 3.Oktober und dann Weihnachten ... - eine lange Reparatur-Durststrecke wäre das.
Naja evtl. 2-3 U-Bahnzüge und Straßenbahnen sowie 4 Busse fahren dann noch - es soll ja nicht der normale Fahrgast in erster Linie getroffen werden.
Weiter so - prima. Oder eher doch eine flotte Einigung und somit Streik vom Tisch - vor Pfingsten 2008? Naja, Ver.di und "Thilo" werden es schon richten.
Comment
von schnonus schnonus ist gerade offline | 24.4.2008 13:51 Uhr
au fein ...
- im Mai dürfte dann doch der Fahrbetrieb noch annähernd komplett gesichert sein. Und dann wird es immer weniger werden und der nächste Feiertag ist erst der 3.Oktober und dann Weihnachten ... - eine lange Reparatur-Durststrecke wäre das.
Naja evtl. 2-3 U-Bahnzüge und Straßenbahnen sowie 4 Busse fahren dann noch - es soll ja nicht der normale Fahrgast in erster Linie getroffen werden.
Weiter so - prima. Oder eher doch eine flotte Einigung und somit Streik vom Tisch - vor Pfingsten 2008? Naja, Ver.di und "Thilo" werden es schon richten.
Comment
von rpt rpt ist gerade offline | 24.4.2008 14:53 Uhr
Und ausser in einer Werkstatt der BVG
kann man in Berlin einen Bus nirgends reparieren lassen?
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von werwa werwa ist gerade offline | 24.4.2008 20:30 Uhr
@vagabund
tja, wenn ich, wie sie behaupten nicht arbeiten gehe, hab ich auch wohl zwangsläufig keine Lohnerhöhung zu erwarten und bräuchte mich nicht darüber aufzuregen, dass der Bürger ja die hoch marode BVG jährlich mit 318 Mio EUR vor dem theoretischem Konkurs bewahrt und damit den ohnehin zuvielen Angestellten sowohl den Arbeitsplatz als auch das kofortable Einkommen des Altangestellten sichert. Da könnte man die zugegebener Maßen auch ärgerlichen Vandalismusschäden i.H. von 8,6 Mio Eur fast wie Peanuts behandelt. Die Erhöhung der Diäten oder der Vorstandsgehälter sind ohnehin nur für Neiddebatten gut.
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von bourgogne bourgogne ist gerade offline | 24.4.2008 21:04 Uhr
@werwa
Die Kommentare spiegeln genau das wieder, was unsere "Obrigkeit" mit Erfolg schafft, nämlich das Auseinanderdividieren des "kleinen" Mannes. Man liest nur noch Neiddebatten, einer gönnt dem andern nichts, anstatt endlich mal Verständnis und Solidarität zu zeigen. Letztlich muß jeder heutzutage mit immer weniger Geld auskommen, auch die BVGer. So ich das richtig verfolgt habe, käme für die Alt-BVGer gerade einmal ein Inflationsausgleich heraus.
Warum spricht werwa dann von einer Neiddebatte, wenn es um maßlose Gehälter- oder Diätenerhöhungen in gewissen Sphären geht?
Zurecht sind diese Selbstbedienungen skandalös und zeigen den Charakter und ihre fehlende soziale Verantwortung.
Comment
von tom12 tom12 ist gerade offline | 25.4.2008 10:13 Uhr
rpt
ich kann ihnen nur sagen das in den BVG-Werkstätten so gut und korrekt gearbeitet wird das es viele private Busunternehmen und Transportunternehmen es vorziehen in einer BVG Werkstatt Wartung und Repartur durchführen zulassen und die Angestellten die dort arbeiten und einen guten Job machen wollen auch nur etwas mehr Geld.
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von werwa werwa ist gerade offline | 25.4.2008 14:00 Uhr
@bourgogne
den von ihnen beschriebenen Selbstbedienungsladen findet man in ähnlichen Dimensionen in allen Schichten der Bevölkerung. Nur wird er unterschiedlich bewertet. Was ist denn ihrer Meinung skandalöser wenn sich die Abgeordnete höhere Diäten verorden oder der "kleine Mann" seine Krankenkasse, das Finanzamt oder die Versicherung betrügt. Die Ausfälle gehen in die Millarden. Ich erinnere mich noch gut an einen Artikel im TSP in dem es um Schwarzfahren ging, auch das wurde von einigen Kommentatoren zumindest in einigen Bevölkerungsschichten toleriert. ... wie unsozial und skandalös ...
Comment
von tom12 tom12 ist gerade offline | 25.4.2008 17:44 Uhr
werwa
wenn man das liest was sie schreiben dann muss man annehmen das sie total auf der neidwelle reiten,sie scheinen wohl der meinung zusein das
es menschen gibt die es nicht wert sind etwas mehr zu ihrem lebensunterhalt zuverlangen
Comment
von werwa werwa ist gerade offline | 25.4.2008 22:14 Uhr
@tom12
genau, ein altbeschäftigter Busfahrer der BVG, der im Bundesdurchschnitt eine Spitzengehalt hat, mit einer Beschäftigungsgarantie bis zum St. Nimmerleinstag, der eine Lohnerhöhung in schwindelerregender Höhe verlangt ist moralisch keinen Deut besser als ein Abgeordneter, der sich eine Diätenerhöhung selbst genehmigt. Im übrigen sollten sie mal die "Shift" Taste ihrer Tastatur reparieren lassen

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