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Berlin Neukölln

Brennende Leiche: Mordkomission ermittelt jetzt

Im Fall der in der in einer Parkanlage in Berlin-Neukölln aufgefundenen verkohlten Frauenleiche geht die Polizei nach neuesten Erkenntnissen von einem Kapitalverbrechen aus. Die Frau soll etwa 20 Jahre alt gewesen sein.
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Berlin - Die Obduktion der Leiche aus der Grünanlage der Neuköllner Thomasstraße hat zudem Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben. Wie berichtet, hatten drei Jugendliche bei einem Spaziergang in der vergangenen Nacht hellen Feuerschein in einem Gebüsch der Parkanlage Thomashöhe gesehen und dort einen bis zur Unkenntlichkeit entstellten brennenden Leichnam entdeckt.

Die Frau war bereits so stark verbrannt, dass das Geschlecht des Opfers am Montagabend nicht festgestellt werden konnte. Die Leiche wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung gebracht.

Die Polizei ging anfangs davon aus, dass es sich bei der Todesursache um einen Unfall oder Selbstmord handeln könne. Es wurden zunächst keine Hinweise auf Brandbeschleuniger gefunden, so dass ein Fremdverschulden für wenig wahrscheinlich gehalten wurde. Daher nahm die Vermisstenstelle die weiteren Ermittlungen auf.

Polizei bittet um Mithilfe

Im Verlauf des Tages untersuchten Spezialisten der Polizei den Tatort, um weitere Spuren zu finden. Nach neuen Obduktionsergebnissen, die Hinweise auf Fremdverschulden ergaben, hat die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Über die Art der Hinweise machte die Behörde keine Angaben.

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die am Dienstag in der Zeit zwischen 23 und 24 Uhr Verdächtiges beobachtet haben oder sachdienliche Angaben machen können.

Hinweise, die gegebenenfalls auch vertraulich behandelt werden, nehmen die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 701 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tso/ddp/Polizei Berlin)
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