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Jeder fünfte Euro wird in Berlin schwarz verdient

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Schwarzarbeit ist in Berlin erstmals leicht rückläufig – trotzdem wird nach Schätzungen immer noch jeder fünfte Euro in der Stadt am Fiskus vorbei verdient. Genaue Zahlen über den volkswirtschaftlichen Schaden durch Schwarzarbeit hat der Senat nach Angaben von Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) zwar nicht. Volkswirtschaftliche Schätzungen existieren jedoch über die gesamte Schattenwirtschaft, zu der neben Schwarzarbeit auch illegale Beschäftigung, Nachbarschaftshilfe und Wirtschaftskriminalität gehören. Demnach mache der Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt in Berlin in diesem Jahr rund 22 Prozent aus, sagte Harald Wolf am gestrigen Donnerstag im Abgeordnetenhaus.

In Zahlen: Von rund 80 Milliarden Euro entfallen schätzungsweise rund 17,5 Milliarden Euro auf privatwirtschaftliche Tätigkeiten, für die keine oder nur teilweise Steuern entrichtet werden. Im Jahr 2003 waren es noch über 18 Milliarden Euro, hieß es gestern.

Als Ursachen für den Rückgang der Schwarzarbeitsquote nannte PDSWirtschaftssenator Harald Wolf die erweiterten Minijob-Regelungen, die veränderte Handwerksordnung sowie die Steuersenkungen. sib
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