[Kommentare: 47]

USA-Reise

Peinlicher Auftritt von Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung

Peinlicher Auftritt: Nach einem Ausflug des Gesundheitsausschusses in die Vereinigten Staaten ist ein Mitarbeiter aus Potsdam in die Kritik geraten. Er soll sich "unangemessen bis schikanös" verhalten und gar nach einem "Neger" verlangt haben.
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Potsdam -  Nach einem Aufenthalt in den USA ist der in Potsdam lebende Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung, Randolph Krüger, in die Kritik geraten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" soll Krüger bei einer Reise des Gesundheitsausschusses des Bundestags nach Kalifornien nach einem "Neger" verlangt haben, um den Rollstuhl seiner Kollegin Annette Widmann-Mauz fortzubewegen.

Zudem soll Krüger den Service während des Aufenthaltes insgesamt mit den Worten bemängelt haben: "Die Leute vom Konsulat sind wohl gewohnt, betrunkene Touristen aus einer Gefängniszelle zu holen, wissen aber nicht, welchen Service sie für Bundestagsabgeordnete zu leisten haben."

Inakzeptable Äußerung

Der "Spiegel" beruft sich auf einen Brief des Generalkonsuls in San Francisco, Rolf Schütte, an das Auswärtige Amt. Krüger wollte dem Bericht zufolge auf Nachfrage "nicht ausschließen", dass er nach einem "Neger" verlangt habe. Mit Blick auf den altmodischen Rollstuhl sagte er dem Magazin: "Wenn die so ein famoses Gerät angeschleppt hatten, dann sollten sie wenigstens mit anfassen".

Der Potsdamer SPD-Chef Mike Schubert sagte am Montag mit Blick auf die angebliche Anforderung eines "Negers", eine solche Äußerung sei inakzeptabel. Mitglieder und Mitarbeiter des Bundestags seien im Ausland Botschafter Deutschlands. Ihnen dürfe eine solche Äußerung nicht passieren. In erster Linie sei das eine dienstrechtliche Angelegenheit des Bundestags. Zugleich müsse der SPD-Ortsverein Potsdam-West, dem Krüger angehört, jedoch dringend über den Vorfall beraten.

Der Aufenthalt des Gesundheitsausschusses habe wohl vor allem der Freizeitgestaltung dienen sollen. Krüger habe wiederholt darauf hingewiesen, "dass das Programm bitte nicht mit inhaltlichen Terminen zu überfrachten sei und genug Zeit zur freien Verfügung bleiben möge", notierte Generalkonsul Schütte. Auch habe er um eine Zusammenstellung von Theater- und Konzertveranstaltungen sowie Einkaufsmöglichkeiten gebeten. (pb/ddp)
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Kommentare [ 47 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von mannemoe mannemoe ist gerade offline | 18.8.2008 19:03 Uhr
..ist doch nix BESONDERES....
...in jeder Bevölkerungsgruppe gibt es ein paar Idioten...;
aber ob die uns vertreten sollten...??
Comment
von guybrush guybrush ist gerade offline | 18.8.2008 19:16 Uhr
Mir wird schlecht
Das unsere Volksvertreter auf Steuerkosten Lustreisen unternehmen ist ja nichts neues, sich dann aber auch noch so aufzuführen ist schlicht unfassbar. Weg mit dem Mann - aber ganz fix!!!
Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 18.8.2008 19:20 Uhr
In dieser Bevölkerungsgruppe
sind die Idioten leider überproportional vertreten, die Gruppe der Abgeordneten meine ich.
Und irgendwie hatte ich gehofft Fr.Bätzing wäre beim Rauchen kubanischer Zigarren erwischt worden...
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von cpeters cpeters ist gerade offline | 18.8.2008 19:24 Uhr
...das ist was BESONDERES
Klar gibt es in jeder Bevölkerungsgruppe Idioten, aber diese Idioten werden von unseren Steuergeldern finanziert und haben die Reise offenbar auch vom Bürger gezahlt gekriegt, obwohl sie nicht vorhatten viel dafür zu tun. Dazu Repräsentieren die unser Land.

Möglichst schnell loswerden, diesen Krüger, bevor der noch Rentenansprüche kriegt.
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von sembo sembo ist gerade offline | 19.8.2008 10:10 Uhr
Wenn es Spaß macht
dann ist es immer einfach zu sagen: Weg mit dem!
Es ist schon eine seltsame Diskussion hier. Da werden Abgeordnete und Mitarbeiter durcheinander geworfen, ein Fehlverhalten hochgezogen, was offensichtlich ganz genau (mit E-Mail -Verkehr) in die Medien lanciert wurde etc. etc.
Die üblichen Reflexe kann man hier nachlesen: Weg mit dem
Alles Verbrecher auf Staatskosten. Da frag ich mich: Was soll der Artikel hier im TS? Im Spiegel ist er ausführlicher und besser. Warum schreibt der TS hier nur ab? Und dies teilweise verzerrend. Wo bleibt die Sorgfalt??
Und was das Shopping in Schuhgeschäften auf Stuerzahlerkosten angeht, möchte ich mal nachfragen wer denn schon mal mit einer Fußverletzung im Rollstuhl Schuhe gekauft hat?
Liebe Leute laßt die Kirche im Dorf und lest die Artikel ganz genau und auch kritisch!!! Vieles was geschrieben wird dient einem Zweck. Die Frage lautet immer wenn Namen genannt werden:
Cui bono? Wem nützt es?
Comment
von hdgerdes hdgerdes ist gerade offline | 18.8.2008 19:31 Uhr
Da waren anscheinend die
größten Leuchten des Bundestages als "unsere Volksvertreter" unterwegs.
Bei Spiegel Online (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,572742,00.html) findet man einen längeren Artikel zu deren Auftreten.
Das müsste doch eigentlich all' die auf den Plan rufen, die ein solches Auftreten von Abgeordneten/-innen "ihrer Partei" nicht hinzunehmen bereit sind.
Es sollte zu mehr als einer Standpauke reichen.
Zur Klarstellung: Ich bin gegen genormte Abgeordnete/Bürger, deren wahre Denke und Interessen sich z. B. hier zeigen.
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von coyote coyote ist gerade offline | 18.8.2008 19:46 Uhr
Stolz auf unsere Vertreter !
Hätten sich amerikanische Abgeordnete so hier in Deutschland benommen ,das Gebrüll der linken Antiamerikaner würde über den Atlantik schallen .
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von dali dali ist gerade online | 18.8.2008 20:23 Uhr
Fettnäpfchen @coyote
ich hatte ende der 80er Mal die Ehre, einer Truppe hochrangiger Politiker und Wirtschaftsbossen aus den nordwestlichsten Staat der USA (wo auch so'ne Software-Klitsche sein soll), durch Hamburg zu führen,
die haben von der Frage nach Hitlers Gesundheitszustand über die Frage aus welchem Teil Berlin ich stamme bis zur Frage, wo denn hier das Hofbräuhaus ist und die Berge beginnen kein Fettnapf ausgelassen, nicht mal die Frage ob KZs noch immer als Knastlager genutzt würden,
eben Provinzpolitiker.
Wenn ich das damals der TAZ protokolliert hätte, da ich es teilweise sogar auf Band bzw. Video hatte,
hätte es geheißen,
das wäre eine antiamerikanische Kampagne und reine OSt-Propaganda,
ganz so wie coyote es gerne hätte,
aber coyote,
ich hab's damals nicht der TAZ gegeben,
weil es mir peinlich gewesen wäre, solche Texte von Vertretern unserer damaligen Schutzmacht öffentlich zu wissen...
Comment
von unbekannt | 19.8.2008 7:12 Uhr
@dali Amerikanische Unwissenheit?
Was ist an den Fragen peinlich gewesen?

Die Frage: "aus welchem Teil Berlin ich stamme" haben damals viele Nicht-Berliner gestellt.

Zur Frage, "wo denn hier das Hofbräuhaus ist", fällt mir eine Gegenfrage ein: Wieviele Kneipen kennen Sie bzw. der Durchschnittsdeutsche in den USA?

Und zur Frage "ob KZs noch immer als Knastlager genutzt würden" möchte ich nur sagen: Viele Deutsche halten Guantanamo für ein KZ.

Zuletzt: War die Frage "nach Hitlers Gesundheitszustand" vielleicht nur eine Provokation? Ich habe ähnliches in England erlebt.


Comment
von dali dali ist gerade online | 19.8.2008 12:43 Uhr
Antworten für @ hebold
es ist für alle peinlich ,sowohl für Wessis, die nicht wussten was in Berlin los war,
mindestens aber für Amis, die ja als Delegation, somit AUCH die USA repräsentierend auftraten.
Hebolds Antwort ist alber, oder würde h. in San Diego jemanden fragen, wo denn hier der Skilift sei.
Hebolds Antwort zu Guantanamo fällt schon unter grenzwertig,
außer ihm und GWB wird es kaum jemand bezweifeln das Guantanamo ein Vernichtungslager sein soll, zwar (zunächst) nicht physisch, das wollte man Sondergerichten überlassen,
auf jeden Fall aber psychisch,
mit dem Verweis, egal wie die Gerichte urteilen, die Betroffenen bleiben nach Gutdünken eines GWB in Haft.
Und antürlich war die Frage der im Wahrsten Sinne des Wortes Hinterwäldler NICHT als Provokation, zumal ich diese Frage schon damals nur zu gut aus dem canadischen BC kannte...
Comment
von unbekannt | 19.8.2008 15:29 Uhr
@dali Antworten I
Sie gehören ganz offenbar in die Kategorie Berliner, die ihre Stadt für den Nabel der Welt halten. Ich denke nicht, dass ein US-Amerikaner zu Teilungszeiten wie selbstverständlich wissen musste, ob jemand aus Ost- oder Westberlin kommt.

Und man musste auch nicht zwingend wissen, dass Berlin ein eigenes Gebiet innerhalb der DDR bildete. Denn auch Deutschland war und ist nicht das Zentrum der Welt.
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von modeski modeski ist gerade offline | 19.8.2008 16:50 Uhr
Vergleich
Wenn man das nciht weiß, dann sollte man aber auch keine Reise auf Kosten des amerikanischen Steuerzahlers nach Deutschland unternehmen.

Außerdem: Warum wollen amerikanische Politiker auf einer Dienstreise überhaupt ins Hofbräuhaus?

In jedem Falll ist die Dämlichkeit in beiden Fällen vergleichbar, nur darum geht es ja hier.
Comment
von unbekannt | 19.8.2008 15:51 Uhr
@dali Antworten II
"außer hebold und GWB wird es kaum jemand bezweifeln das Guantanamo ein Vernichtungslager sein soll," - Guantanamo soll ein Vernichtungslager sein? Ist das Ihr Ernst?

Zunächst: Ich sprach von KZ, nicht von Vernichtungslager. Schon das ist ein sehr großer Unterschied, Herr dali. Auschwitz gehört in die zweite, Dachau in die erste Kategorie.

Wenn Sie nun hingingen und Guantanamo mit einem KZ verglichen, dann wäre das schon Blödsinn genug. Niemand wird in Guantanamo ermordet. Niemand wird wegen seiner Rasse oder weil er schwul dort festgehalten. Und Ihre Behauptung wird auch nicht besser durch ihre billige Rhetorik, "außer Bush würde ... bla bla bla".

Aber Sie setzen Guantanamo auf eine Stufe mit einem Vernichtungslager. Also Guantanamo ist so etwas wie Auschwitz: Mit Selektion. Gaskammern. Krematorien. - - Und da regen Sie sich über Amerikaner auf, die nicht wissen wo das Hofbräuhaus ist. Sie, dali, haben es ganz sicher gewusst.
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von unbekannt | 19.8.2008 15:58 Uhr
@dali Antworten III
"Und antürlich war die Frage der im Wahrsten Sinne des Wortes Hinterwäldler NICHT als Provokation, zumal ich diese Frage schon damals nur zu gut aus dem canadischen BC kannte..."

Vielleicht haben die Touristen Ihre Frage in ähnlich desaströsem Deutsch gestellt, wie Sie es hier im Forum regelmäßig schreiben. Dann haben Sie die Reisenden einfach falsch verstanden. Wundern täts mich nicht. Ich kenne vergleichbare Fragen aus England und die waren ausnahmslos von einem Augenzwinkern begleitet. Aber britischer Humor wird von Deutschen selten verstanden.

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von modeski modeski ist gerade offline | 19.8.2008 21:10 Uhr
Humor
Sprechen Sie für sich selber. Ich verstehe britischen Humor ganz gut
Comment
von berlinradler berlinradler ist gerade offline | 19.8.2008 13:16 Uhr
Antiamerikaner
Was sollten die "Linken" gegen einen ganzen Kontinent haben? Oder ist mit diesem "sinnvollen" Wort Kritik an der US-amerikanischen Politik gemeint? Dann muss ich bei gleicher Wortwahl feststellen, dass viele Kommentare hier ziemlich antideutsch sind.
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von karlotto karlotto ist gerade offline | 18.8.2008 19:47 Uhr
Keine Frage........
.........die Mittel für den "Kampf gegen Rechts" müssen aufgestockt werden. Nun unterwandern sie auch schon die SPD und den Bundestag.
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von metin metin ist gerade offline | 18.8.2008 19:59 Uhr
den möchte einer loswerden...
...ich denke diese art menschen laufen hier haufenweise rum, ich könnte mir vorstellen, dass er nicht mehr gewollt ist.
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von kritisch69 kritisch69 ist gerade offline | 18.8.2008 19:59 Uhr
Spiegelbilder
"Es gibt einen viel zu hohen Anteil von Menschen, deren Sozialverhalten bestenfalls rudimentär vorhanden ist" - steht sehr treffend in einem anderen Artikel formuliert.
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von dotzmeier dotzmeier ist gerade offline | 18.8.2008 20:41 Uhr
Peinlicher Auftritt
von diesen Hinterbänklern kann man nichts anderes erwarten. Aber betrifft das nur solche Typen, nein. Ein Blick nach Hessen und Rheinland-Pfalz reicht schon. Auch NRW, in dessen Landeshauptstadt ich wohne, ist nicht frei von Peinlichkeiten, siehe den Affenzirkus um Clement. Und unsere Hauptstadt Berlin ist ebenso wenig frei von Peinlichkeiten, im Gegenteil. Da man die Peinlichkeiten unserer sogenannten Volksvertreter bundesweit kennt, fällt natürlich besonders auf, wenn die sich ausgerechnet in dem Land bewegen, wo Peinlichkeiten an der Tagesordnung sind. Jordsche Dabble Jou, auch G.W.B. genannt, der peinlichste aller bisherigen USA-Präsidenten lässt grüßen. Schließlich hat der bisher kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen. Früher war mal ein Kohl der kürzeste Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen, aber das ist lange vorbei. Frau Schavan hat offenbar auch kein Gespür, um mal eben 160 KM in die Schweiz zu fliegen und dafür € 26.000,00 auszugeben. Volksvertreter nennt man so etwas.
Comment
von coyote coyote ist gerade offline | 18.8.2008 20:45 Uhr
@ dali
Die Provinzpolitiker mögen seltsame Fragen gestellt haben , haben aber keine rassistischen Äusserungen wie der SPD - Krüger gemacht .
Comment
von dali dali ist gerade online | 18.8.2008 21:14 Uhr
Spiegelfechterei, @coyote
US-Amerikaner sind (berechtigt und gleichzeitig ihr schlechte Gewissen beschwörend) besonders empfindlich, wenn es um Rassen oder Fragen Gleichberechtigung geht,
Wir sind besonders empfindlich (berechtigt und gleichzeitig unsere schlechtes Gewissen beschwörend), wenn es um Fragen zum deutschen Faschismus geht,
selbst schwarze in den USA wären da nicht so empfindlich bei Ausländern, sofern derjenige nicht ausgerechnet die Formulierung "Nigger" benutz hat, was ja nicht nur eine rassistische, sondern eine Soziologische bzw intellektuelle Beleidigung darstellt.
Was mich aber viel mehr interessieren würde
und weder hier, noch beim SPIEGEL bisher steht, ist
ob der Kerl, wie nur zu gern und häufig bei Abgeordneten aus Deutschland bei solchen Reisen zu beobachten ist, knülle war...
Comment
von flowinbeatz flowinbeatz ist gerade offline | 19.8.2008 1:54 Uhr
Sinnloser Vergleich
Hier einen Vergleich zwischen Amerikanischen und Deutschen Politikern aufzustellen, geht glaube ich zu weit.
Fakt ist, dass diese Menschen für ein üppiges Gehalt und Flug in der Business Class unser Land repräsentieren.
Wenn man dem Spiegel Artikel glauben schenkt, war dies eine reine Freizeitreise. Politische Veranstaltungen standen so gut wie nicht auf der Tagesordnung.

Da fragt man sich schon, ob dies eine angemessene Reise ist.

Gut, dass soetwas mal ans Tageslicht kommt. Ich hoffe die Wähler aus den betroffenden Wahlkreisen merken sich das auch bis zur Bundestagswahl!!
Comment
von ebenrot ebenrot ist gerade offline | 19.8.2008 1:59 Uhr
"In jeder Bevölkerungsgruppe
gibt es ein paar Idioten." Und die werfen nicht selten mit Steinen, obgleich sie selbst im Glashaus sitzen, weil sie eben nichts merken, so wie Herr Krüger auch.
Comment
von kaetzletrauma kaetzletrauma ist gerade offline | 19.8.2008 4:50 Uhr
Neger?
Ein paar Privilegien im Abgeordnetendasein rausnehmen ist doch okay - kostet ja auch auf alle umgerechnet fast nix. Sollen die doch auch ihren Spass haben.
Aber als Vertreter des NS-Nachfolgestaates nen Neger bestellen - Jude wär bestimmt auch gegangen - DAS ist geschmacklos und widerlich. Und bei solchen Äußerungen sollte wirklich mal zero tolerance gelten - sowas rutscht nicht raus, wer sowas sagt, sieht "Neger" als Untermenschen. Und die BRD ist inzwischen weit genug, um solche Menschen ins Abseits zu stellen. Also raus aus allen Ämtern und Mandaten. Punkt.
Comment
von unbekannt | 19.8.2008 6:49 Uhr
Inhaltliche Frage
Im Artikel ist von einem "Mitarbeiter aus Potsdam" die Rede. In einigen Beiträge hier, wird aber von "Abgeordneten" gesprochen. Das aber ist ein Unterschied. Denn während die Abgeordneten Deutschland sicherlich offiziell vertreten, stehen die Mitarbeiter, wie jeder ömmellige Tourist, nur für sich selber und lediglich inoffiziell für unser Land.

Interessant ist hier daher, wie schnell aus einem einzelnen "Mitarbeiter" auf das ganz allgemeine Verhalten der "Abgeordneten" geschlossen wird. Dann das übliche Geschimpfe losgeht. Und in einem: "Also raus aus allen Ämtern und Mandaten", endet

Aber vielleicht habe ich ja was überlesen.

Comment
von coyote coyote ist gerade offline | 19.8.2008 7:23 Uhr
@hebold
Vielleicht hat der Tsp den Bericht geändert , denn gestern war Herr Krüger in diesem Beitrag noch Bundestagsabgeordneter .
Comment
von betrachter betrachter ist gerade offline | 19.8.2008 8:05 Uhr
Die Äußerungen von Herrn Krüger
sind nur die verbale Krönung einer dreisten Anspruchshaltung. Auch ein Mitarbeiter der Verwaltung repräsentiert den Bundestag.
Und wer von vornherein viel freie Zeit und eine Liste der Schuhläden haben will, zeigt, dass es ihm um sein privates Vergnügen auf Kosten des Steuerzahlers geht.

Comment
von meinung meinung ist gerade offline | 19.8.2008 8:50 Uhr
KONSEQUENZEN BITTE !
Vorwürfe prüfen und wenn zutreffend, dann aus dem Amt werfen, Pensionsansprüche streichen und ohne Abendbrot ins Bett!

Aber sorry, nur geträumt, in Wirklichkeit gibt es ne fadenscheinige "Ja hab doch ich nicht gewusst dass es in USA keine Neger mehr gibt"-Entschulding (komisch, hab aber welche gesehen) und arbeitsrechtlich am Ende ne fette Sonderzahlung und wehrscheinlich noch Härtefallzulagen für die Pension. Irgend so einen Irrsinn eben, wie immer.

PS: Dass wir solche (sorry) Vollidioten auch noch zum Shoppen ins Ausland schicken ist jedenfalls der Gipfel der Ungehörigkeit!
Comment
von unbekannt | 19.8.2008 9:03 Uhr
Inhaltliche Frage
Im Artikel ist von einem "Mitarbeiter aus Potsdam" die Rede. In einigen Beiträge hier, wird aber von "Abgeordneten" gesprochen. Das aber ist ein Unterschied. Denn während die Abgeordneten Deutschland sicherlich offiziell vertreten, stehen die Mitarbeiter, wie jeder ömmellige Tourist, nur für sich selber und lediglich inoffiziell für unser Land.

Interessant ist hier daher, wie schnell aus einem einzelnen "Mitarbeiter" auf das ganz allgemeine Verhalten der "Abgeordneten" geschlossen wird. Dann das übliche Geschimpfe losgeht. Und in einem: "Also raus aus allen Ämtern und Mandaten", endet

Aber vielleicht habe ich ja was überlesen.

Comment
von guybrush guybrush ist gerade offline | 19.8.2008 10:23 Uhr
@hebold
Der Text ist mittlerweile korrigiert worden. Gestern war Herr Dr. Krüger noch ein MdB. Daher die Verwirrung.

Nichsdestotrotz ist dieser "Mensch" Ministerialrat und der Leiter des Sekretariats des Gesundheitsausschusses im Bundestag. Insofern ist er schon ein politischer Beamter und reiste keineswegs nur als "ömmeliger Tourist" nach Übersee. Bin mal gespannt was mit ihm passiert. Ich wette, er wird lediglich in ein anderes Sekretariat versetzt.
Comment
von miba miba ist gerade offline | 19.8.2008 10:26 Uhr
@hebold
Die Frage zu Berlin würde ich Ihnen zustimmen wollen, aber bei der Ortkenntnis leider nein. Wenn ich eine Lokalität kenne dann auch wenigstens das Bundesland wo es hingehört. Anscheinend hat sich ja jemand ein klein wenig informiert. Guantanamo ist ja nicht ganz so weit entfernt was Menschenrechte und andere Sachen betrifft.
Eine Provokation der Amerikaner würde ich ausschliessen wollen, habe selber mit Leuten aus Amerika zu tun.
Comment
von modeski modeski ist gerade offline | 19.8.2008 16:54 Uhr
Amis
Ich habe schon mit Amerikanern gesprochen, die wissen wollten, ob es in Deutschland elektrisches Licht und Autos gibt. Da wundert einen nix mehr.

Und dass die glauben, Hitler ist ncoh am Leben, liegt an den ewigen Hollywoodfilmen über die Nazis. Aber die Amis glauben ja auch, Frankreich werde noch von Marie Antoinette regiert.


Comment
von tagesspiegel.de tagesspiegel.de ist gerade offline | 19.8.2008 10:31 Uhr
@hebold
In den Meldungen, die von der Nachrichtenagentur ddp geliefert wurden und auf die wir uns berufen, war zunächst von einem Abgeordneten die Rede.
Dies wurde später von der Agentur und dann auch von uns korrigiert.
Einige Kommentatoren nehmen offenbar noch auf die erste Fassung des Artikels Bezug.
Korrekt ist: Randolph Krüger ist Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung.

Mit freundlichen Grüßen
Die Online-Redaktion
Comment
von steffen steffen ist gerade offline | 19.8.2008 12:06 Uhr
Ob Abgeordneter oder Mitarbeiter
das ist doch völlig egal. Wer auf Kosten der Steuerzahler lebt
sollte sich anders verhalten. Wer solche Reisen genehmigt ist
nicht geeignet und muß entlassen werden und die Reisenden selbstverständlich auch. Ich glaube nicht, das wir einen Fahrrad/Dosenpfand/Bürostuhl/usw.usw.usw./Beauftragten benötigen. Von den irrwitzig unzählbaren Verbänden will ich hier garnicht reden.
Comment
von dali dali ist gerade online | 19.8.2008 13:09 Uhr
Naja @steffen,
erst mal die Luft raus lassen,
dann eine Blick ins Dienstrecht werfen,
mehr als ein Verweis geht da durch kein Gericht.
Und was Bundesbeamte so zu tun haben, möge steffen doch mal bei einer zu beantragenden "Begehung" sich ansehen, denn aus Satire Sendungen mit allerdings hervorragenden Kabarettisten...
Comment
von dali dali ist gerade online | 19.8.2008 13:04 Uhr
Na gut, dann drehe ich das mal hier um
was ich im Folgenden sage, ist natürlich reine Spekulation,
aber auch nicht mehr, als viele der "klaren Aussagen" hier.
Zu einer solchen Meldung gehört eine "interessierte Seite",
das Personal des Hotels höchst wahrscheinlich nicht,
es sei denn diese Meldung ging groß aufgemacht und gut bezahlt durch die regionale Presse.
Also muss hier jemand der Delegation "gequatscht" haben, dem das Ansehen der Bundesrepublik wurscht ist.
Wohlgemerkt,
ich will hier keinesfalls das Verhalte des Betreffenden beschönigen, aber das Ganze sieht mir eher nach einem internen "schmutzige Wäsche waschen" aus, denn nach einem Aufschrei politisch Betroffener...
Comment
von berndbeobachter berndbeobachter ist gerade offline | 19.8.2008 13:09 Uhr
nun mal etwas den Blutdruck runter
Klar, so wie die "Vorfälle" in den Medien dargestellt werden, liegt es schon nahe, in einen Sturm der Entrüstung auszubrechen. In den Kommentaren rumzukübeln, was das Zeug hält, geht für meine Begriffe aber deutlich zu weit. Aber offenkundig ist dem Tagesspiegel das Thema Forenhaftung ein Fremdwort.
Wer schon mal die Aufgabe hatte, einen Auslandsbesuch von Abgeordneten zu organisieren, kann sehr wohl nachvollziehen, dass der Terminkalender nicht mit offiziellen Terminen überfrachtet werden soll. Wenn man der gut gemeinten Unterstützung der Mitarbeiter von deutschen Auslandsvertretungen nicht entschieden entgegentritt, kommt ein Terminplan dabei heraus, in dem kein Raum für selbstbestimmte Programmpunkte bleibt. Auf diesen Freiraum deutlich hinzuweisen, halte ich für absolut legitim. Eine Lustreise auf Steuerzahlerkosten wird die Reise dadurch noch lange nicht.
Comment
von berndbeobachter berndbeobachter ist gerade offline | 19.8.2008 13:16 Uhr
Zustimmung
Vollkommen richtig, der Begriff geht gar nicht. Ich frage mich nur, ob diese Wortwahl wirklich zur Skandalisierung taugt. Fast alle Menschen verwenden in der Umgangssprache Begriffe, die alles andere als politisch korrekt sind. Diese aus dem Sprachgebrauch herauszunehmen, ist - fürchte ich - ein lebenslanger Lernprozess. Es entzieht sich meiner Kenntnis, in welcher Form der berichtende Journalist die Verwendung von "Neger" recherchiert hat. Hörensagen, Smalltalk, wer weiß?Egal, die Verwendung des Wortes ist zu verurteilen, diesen verbalen Fehltritt zu skandalisieren, halte ich für journalistische Bigotterie.
Comment
von berndbeobachter berndbeobachter ist gerade offline | 19.8.2008 13:33 Uhr
Zustimmung
Dem kann ich nur zustimmen. Mit solcherlei Indiskretionen kann man erheblichen Schaden anrichten. Es spricht nicht unbedingt für Qualitätsjournalismus, solche Dinge aufzugreifen und an die große Glocke zu hängen. Wo ist die Nachricht? Ein Mitarbeiter (der übrigens ein absolut integrer Mensch ist) des Bundestages vergreift sich in der Wortwahl und wird in einer Form dafür an den Pranger gestellt, als wären wir im düsteren Mittelalter. Vergessen wir nicht, nachrichtenmäßig sind wir immer noch im Sommerloch und Journalisten haben Probleme, die Seiten zu füllen. Menschen machen Fehler, entschuldigen sich dafür und gut ist. Verzeihen und Vergeben ist ein wesentlicher Bestandteil unserer christlich-abendländischen Kultur. Damit ist nicht gemeint, dass sich jetzt auch eine Abgeordnete dafür entschuldigen muss, dass sie den Wunsch ahtte, Schuhe zu kaufen. Der günstige Wechselkurs ist auch für Abgeordnete verlockend.

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