[Kommentare: 23]

Rechtsextremismus

Warnung vor Nazi-Codes auf Nummernschildern

Brandenburgs Verfassungsschutz warnt vor Nummernschildern, mit denen auch Rechtsextreme bevorzugt herumfahren. Nur wenige Kombinationen sind aber verboten.
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Potsdam/Berlin - „Wenn Rechtsradikale solche Kombinationen nutzen, dann geben sie sich damit unter Gleichgesinnten zu erkennen. Und nach außen dokumentieren sie ihre antidemokratische Gesinnung“, heißt es einer aktuellen Information, die prominent auf der Internetseite der Landesbehörde platziert ist.

Die dabei als warnende Beispiele aufgeführten Kennzeichen werfen allerdings Fragen auf – da sie teilweise gar nicht vergeben werden und teilweise als Neonazi-Chiffre nur für Insider erkennbar waren – jetzt aber tausende unbescholtene Autofahrer verdächtig machen.

Konkret verweist der Verfassungsschutz auf eine Empfehlung des Bundes an die Zulassungsstellen, keine Buchstabenfolgen mit NS-Symbolik zu verwenden. Das gilt für die Kürzel NS, SS, SA, aber auch KZ (wie Konzentrationslager) oder HJ (Hitlerjugend). Und die Zulassungsbehörden in Brandenburg und Berlin vergeben diese Kombinationen tatsächlich nicht. So heißt es auf der Internetseite des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, auf der man „Wunschkennzeichen“ reservieren kann: „Die Buchstabenserien HJ, KZ, NS, SA sowie SS stehen nicht zur Verfügung.“ Eine Begründung wird hier allerdings nicht gegeben. Das Gleiche gilt auch für Brandenburg.

Das Informationsblatt des Brandenburger Verfassungsschutzes mit dem Titel „Falsche Kennung – Kritische Kombinationen auf Kfz-Kennzeichen“, das von der Internetseite auch ausgedruckt werden kann, nimmt dann „problematische“ Ziffernkombinationen ins Visier, die „in der rechtsextremen Szene sehr beliebt“ sind. Angeführt werden etwa die „18“, die nach der Rangfolge der Buchstaben im Alphabet für „A“ und „H“ und damit die Initialen Adolf Hitlers steht, oder die „88“ für „Heil Hitler“.

Aber der Logik der Behörde zufolge läuft man auch Gefahr, mit vermeintlich unverfänglichen Kombinationen in die falsche Ecke gestellt zu werden. So stehe die „28“ für die verbotene Skinheadorganisation „Blood & Honour“ oder die „14“ für eine aus 14 Wörtern bestehende Parole des US-Neonazi-Führers David Lane.

Das Innenministerium erklärt die Aktion als „Information für den mündigen Bürger, um ihn zu sensibilisieren“, so ein Sprecher. Nach Erkenntnissen der Behörde fahren „weniger als 10 Prozent“ der landesweit bekannten 1300 Rechtsradikalen mit verfänglichen Kennzeichen herum. Laut Innenministerium sind darunter auch einzelne, die aufgrund alter Zulassungen die Kombination „NS“ auf dem Schild haben.

Nach einer Stichprobe des Tagesspiegels bei den Zulassungsstellen von Berlin, Potsdam und Potsdam-Mittelmark bleibt zudem unklar, warum Neonazis eigentlich auf die „18“ oder die „88“ ausweichen sollen, wenn schon die Buchstabenkombination „AH“ gang und gebe ist (die in den Hinweisen des Verfassungsschutzes nicht einmal auftaucht): In Potsdam war gestern sogar das Kennzeichen „P-AH 18“ noch frei. Und bei Ziffernkombinationen machen die Zulassungsstellen in Berlin und Brandenburg ohnehin keinerlei Einschränkungen – wofür es auch keine Rechtsgrundlage gäbe. „Es sind normale Zahlen. Man muss die Kirche im Dorf lassen“, hieß es etwa aus der Berliner Behörde. „Wir haben keine Hinweise, dass sie oft gezielt nachgefragt werden.“

Das Informationsblatt im Netz:

www.verfassungsschutz.brandenburg.de


(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 16.12.2008)
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Kommentare [ 23 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von unbekannt | 16.12.2008 7:10 Uhr
OK es ist ein .............
............. Standpunkt zu sagen, gewisse Buchstabenfolgen sind nicht erlaubt [SS ist zum Beispiel auch gar nicht erlaubt] und mit genau dieser Intention versuchte ich die am Flughafen Hannover davon zu überzeugen, dass ein neuer IATA-Code vielleicht sinnvoll wäre, weil HAJ irgendwie sehr nach HJ klingt. Andererseits bin ich heute der Meinung, man soll alle Buchstabenkennungen zulassen. Denn sonst hat man automatisch Abneigung gegen Dinge, die einem im Ausland begegnen und solche Kombinationen tragen, und da ist es besser, man hatte sich zuhause schon dran gewöhnt. Beispiel: Flughafen Canakkale [Tschanakalee] hat das Kürzel CKZ. Das schreckt ab. Und das nur, weil KZ bei uns verpöhnt ist.
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von kreuzbergex61 kreuzbergex61 ist gerade offline | 16.12.2008 8:55 Uhr
Balla-Balla!
Hülfe, was machen bloss die Menschen in Hamburg (HH)? Was sich da doch für pöse, pöse Assoziationen ermöglichen.
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von unbekannt | 16.12.2008 9:40 Uhr
Vielen Dank, Verfassungsschutz Brandenburg,
damit ist nun die Hatz auf jeden Autofahrer eröffnet, der rein zufällig ein "politisch befremdliches" Kennzeichen an seinem Fahrzeug hat, oder auch ein Herbert Junhke, der vielleicht (19)88 oder an einem 14. geboren ist, wird sich bedanken, wenn die "Kleidungs-, Aussehen- und Kennzeichenpolizei" der antifa, ünterstützt von öffentlichen Stelllen, wie auch den PP Berlin demnächst solche "Anhalte" als Legitimation für Angriffe nutzt.

Wunderbar auch der Hinweis auf Glatze und "bedenkliches" Kennzeichen, erinnert mich irgendwie an...
Vielleicht sollte man "Verdächtige" mit einem aufgenähten Stern kennzeichnen? Die Scheiben von verdächtigen Läden "darf" man ja schon einschmeissen und beschmieren (kauft nicht bei..) und Grundrechte (Demonstrationsrecht bspw.) dürfen natürlich auch für dieses Pack nicht zählen...



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von blumentopfche blumentopfche ist gerade offline | 16.12.2008 9:42 Uhr
mein gott,
darf eine große autovermietung dann noch fahrzeuge mit der kennung HH--- vom hof lassen?

in berlin fahren mir auch zuviele autos mit kennzeichen BND ---
rum.
Comment
von vielleser vielleser ist gerade offline | 16.12.2008 10:42 Uhr
Kennzeichen
Guten Tag,

ups.. ich habe eine 88 im Kennzeichen, wie peinlich.

Dazu passend fällt mir der Vorstoß der Grünen ein, einer sächsischen Brauerei ihr Jubiläumsbier "1888" zu verbieten.

Sicher hätte der Gründer der Brauerei noch bis 1889 mit der Gründung gewartet, wüsste er von der heutigen "politschen Korrektheit"

18.6.7 (mfg)
Comment
von vielflieger vielflieger ist gerade offline | 16.12.2008 12:29 Uhr
Und die Wolfsburger ?
Dann müssten ja auch alle Wolfbsburger ihre Auto-Kennzeichen abgeben, denn man könnte sie ja mit Wowereit-Anhängern verwechseln (WO).
Comment
von 10827er 10827er ist gerade offline | 16.12.2008 17:44 Uhr
@ vielflieger
Wolsfburg hat WOB nicht WO. WO ist Worms.
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von 10827er 10827er ist gerade offline | 16.12.2008 17:51 Uhr
Wenn ich ein gebrauchte Auto kaufe,
welches vorher im gleichen Zulassungsbezirk angemeldet war,dann übernehme ich das Kennzeichen automatisch.Wunschkennzeichen gibt es nur für Neuwagen oder Gebrauchte,die an einen anderen Zulassungsbezirk angemeldet werden.

Wenn jetzt auch Zahlen wie 18,28 oder 88 ins Visier kommen,ist das doch total paranoid.
Zu fasst jeder Buchstaben Kombination lässt sich ein prominenter Nazi oder ein Begriff aus dieser Zeit finden.
HL z.B. könnte für Holocoust Leugner stehen,HW für Horst Wessels,AB für arischer Bürger usw.

Wenn man keine Probleme hat,dann macht man sich welche und die wahren Probleme bleiben liegen.

Comment
von josse josse ist gerade offline | 16.12.2008 12:35 Uhr
Muss der TSP
wirklich solche abstrusen Meldungen veröffentlichen, damit die Sonderredaktion ihre Daseinsberechtigung nachweist?
Das Ganze erfüllt doch nachgerade den Krankheitsbefund "Paranoia".
Comment
von locuta locuta ist gerade offline | 16.12.2008 12:37 Uhr
Wo führt das hin?
Haben wir eigentlich keine anderen Probleme? Muß ich jetzt einen Ladenbesitzer anzeigen, wenn eine Ware mit 18,-€ ausgezeichnet ist? Und erst 18,88-€! Soll ich dann gleich den Hubschrauber aus Karlsruhe bestellen?
Und was ist mit "JS" für Jupp Stalin? Mit "EH" für Erich Honnecker? Mit "FC" für Fidel Castro! Müßten wir dann nicht konsequenterweise alle FußballClubs verbieten?

Fragen über Fragen!

Wer treibt die nächste Sau durchs Dorf, um von den wirklichen Problemen abzulenken?

Was ist mit "MA" für Musel Atta? Was ist mit "OB", "OL" oder "OBL" für O.bin Laden?

Und für unsere Linkslinken Durchgeknallten: was ist mit "GB" für? na klar, George Bush!

Ach, laßt uns doch am besten "politisch korrekt" das Alphabet abschaffen!

Und, nicht zu vergessen, eine Sternstunde des ÖR - Erziehungsprogramms, "Autobahn geht ja gar nicht"!

Am Ende bleibt dann nicht mhr viel! Ach ja, ich vergaß, ganz wichtig: egal was passiert, wir brauchen mehr "Staatsknete gegen rechts"! Die Antifanten wollen schließlich alimentiert werden!
Comment
von abweichler abweichler ist gerade offline | 16.12.2008 12:59 Uhr
Da geben wir uns...
...ja wieder einmal gepflegt der Lächerlichkeit hin.
Injzwischen wird im Ausland darüber gelacht.
Buchstaben&Zahlen sind so wie sie sind. Wenn ein brauner Hansel da was hinein interpretieren will ist das eben so, soll er doch.
Aus dieser Denke heraus könnten wir auch Teppiche verbieten. Hat Nazi-Hitler nicht gern in Teppiche gebissen?
Comment
von hans hans ist gerade offline | 16.12.2008 15:05 Uhr
Ich kann mir nicht helfen
... irgendwie hat der 'BRD'–Verfassungsschutz ein Ding an der Waffel. Oder? ;-)

Ohne diese Behörde gäbe es womöglich kein 'Rechtsextremismus'. Jedenfalls nicht so wie im gegenwärtigen Ausmaß.

In der Ex-'DDR' wurde deshalb gefordert – Stasi in die Produktion. Ich glaub mein Hamster bohnert.
Comment
von vielflieger vielflieger ist gerade offline | 16.12.2008 16:00 Uhr
@ hans
Das heißt nicht "BRD", sondern "Bundesrepublik Deutschland" oder kurz "Deutschland".

Das Kürzel "BRD" war ein Synonym der DDR-Propaganda. Und die DDR existiert bekanntlich nicht mehr.
Comment
von vielleser vielleser ist gerade offline | 16.12.2008 17:21 Uhr
BRD
Guten Tag,

Frage: wie kürzen Sie die "Bundesrepublik Deutschland" ab?

davon abgesehen befinden Sie sich mit Ihrer Meinung in guter Gesellschaft, die RAF (für Sie:Rote Armee Fraktion) hat das BRD auch abgelehnt , der Duden allerdings verwendet BRD genau wie die Bundeszentrale für Politische Bildung.

1867 (mfg)

Comment
von hans hans ist gerade offline | 16.12.2008 18:35 Uhr
'Und die DDR existiert bekanntlich nicht mehr. '
Genau. Vielflieger. Das sollte Ihnen zu denken geben. Von einer Ex-FDJ-Sekretärin wird die 'BRD' ja schon regiert. Die FDJ-lerin in ihrem Lauf, hält werder Ochs' noch Esel auf. Oder?
Comment
von berlinfahrer berlinfahrer ist gerade offline | 16.12.2008 15:48 Uhr
Ganz klarer Fall
von 'einen an der Waffel haben'. Sollte ich zufälliger Weise Stefan Schmidt, Hans Jung, Andreas Heinemann oder Jürgen Gustav heißen bin ich mit einem Wunschkennzeichen gleich ein verdächtiger Nazi. Tolle Sache.

Ich glaube, wir haben in Brandenburg andere Probleme, als Geld für Beamte zu verpulvern, die so einen Sondermüll absondern.

Unfassbar.
Comment
von rox rox ist gerade offline | 16.12.2008 17:25 Uhr
Oh mein Gott
Ob ich noch meiner Frau trauen kann? Sie hat jetzt die Initialen NS.
Comment
von giselamittruecker giselamittruecker ist gerade offline | 16.12.2008 18:06 Uhr
"warnen"
"Brandenburgs Verfassungsschutz warnt vor Nummernschildern". "Warnung vor Nazi-Codes"

Welche Gefahr geht denn eigentlich von den Schildern aus, dass man "vor" diesen "warnen" muss?
Können Rechtsextreme, indem sie eventuell durch die Schilder für andere Rechtsextreme einen Tick leichter zu erkennen sein könnten, gefährlicher werden?

Werden nichtrechtsextreme Halter solcher Fahrzeuge von Rechtsextremen irrtümlich für Gesinnungsgenossen gehalten und dann irgendwie zu einschlägigen Straftaten angestiftet?

Oder werden Nichtrechtsextreme von Antifas für Neonazis gehalten und sie oder ihre Autos angegriffen?

Wenn letztere Gefahr gemeint sein sollte: Könnte man sie nicht einfach dadurch vermindern, dass man die Meinnung, Halter solcher Fahrzeuge seien in relevantem Maße Rechtsextreme, nicht weiterverbreitet und Artikel wie den obigen besser ungeschrieben lässt?
Comment
von eilbekermicha eilbekermicha ist gerade offline | 16.12.2008 21:58 Uhr
Was drauf steht, ...
finde ich gar nicht so wichtig. Die Ausnahmen wie NS usw. sollten gesperrt bleiben, aber darüberhinaus finde ich das Thema nicht der Rede wert.
Was drin ist, in den Köpfen der Leute, ist wichtig. Statt Arbeitsstunden für dieses Thema zu bezahlen, sollten die Kommunen lieber in Jugendhäuser und ähnliches investieren bzw. der Bund die finanzielle Unterstützung für solche effektiven Projekte erhöhen. Beispiel Sachsen-Anhalt (SA): liegt die Höhe der jährlichen Mittel für den Kampf gegen den Rechtsextremismus immernoch bei 100.000 Euro? Zugegeben: diese Zahl habe ich bereits vor einigen Jahren gelesen - aber Fakt ist: Rechtsextremismus ist in SA:-) seit der Wende ein Problem.
Daher fehlen mir für diese finanzielle Ausstattung die Worte.
Comment
von unbekannt | 16.12.2008 22:54 Uhr
Übrigens stammt von diesem Brandenburger Verfassungsschutz
ebenfalls die Einschätzung des Modelabels "Thor Steinar" und die angebliche Verquickung der Firmeninhaber in die rechte Szene, ohne auch nur einen einzigen tatsächlichen Beweis dafür anzuführen. Wenn man bedenkt, wie auch hier die inzwischen öffentliche Jagd auf Träger der "politisch nicht korrekten Pullover" betrieben wird, muß man sicherlich mal einiges hinterfragen. Die Deutungshoheit von antifa und anderen linken Anarchogruppen ist offensichtlich bislang in die Stellungnahmen von staatlichen Stellen eingezogen.
Ohne Wertung meinerseits mag der geneigte Leser sich mal die angeführten "Beweismittel" für eine Verstrickung von TS in die rechte Szene anhand eines Wiki- Artikels (http://de.wikipedia.org/wiki/Thor_Steinar) zu Gemüte führen oder mal nach "eindeutige Beweise" im Netz googeln!?
Einschlägig ündig wird man dort nicht...übrigens haben diverse OLG bereits festgestellt, daß TS mit seiner jetzigen Symbolik nicht gegen einschlägige §§ im StGB verstößt.

Alle beruht auf Vermutungen, Deutungen, einseitigen politische Sichtweisen und Kartenleserei....und nun müssen eben Buchstaben- und Kennzeichenkombinationen herhalten.

Nennt sich Rechtsstaat...wenn es nicht so traurig wäre, müßte man eigentlich lachen.

Comment
von eilbekermicha eilbekermicha ist gerade offline | 16.12.2008 23:02 Uhr
Pseudo-Handeln des Staates
Die Nazis im Land Brandenburg können sich entspannt zurücklehnen, so lange der Verfassungsschutz sich auf so weniger wichtige Themen wie dieses konzentriert. Es gibt sicher drängendere Probleme bezüglich des Rechtsextremismus.
Mein Eindruck ist, der Staat ist bemüht, das Bild zu wahren, er arbeite dem Rechtsextremismus aktiv entgegen. Warum hat er nicht die Kraft, effektiv zu agieren? Woran fehlt es?
Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 16.12.2008 23:06 Uhr
Das erklärt
den leicht irritierten Blick als ich vor einiger Zeit einen Wagen für meinen Bruder anmeldete und sein Wunschkennzeichen angab.
Was kann mein Bruder für seinen Namen. Und unser alter Herr hat sich dabei sicher nichts gedacht, wie man die Kombination interpretieren könnte. - Kirche im Dorf lassen.
Comment
von unbekannt | 16.12.2008 23:28 Uhr
Übrigens stammt von diesem Brandenburger Verfassungsschutz
ebenfalls die Einschätzung des Modelabels "Thor Steinar" und die angebliche Verquickung der Firmeninhaber in die rechte Szene, ohne auch nur einen einzigen tatsächlichen Beweis dafür anzuführen. Wenn man bedenkt, wie auch hier die inzwischen öffentliche Jagd auf Träger der "politisch nicht korrekten Pullover" betrieben wird, muß man sicherlich mal einiges hinterfragen. Die Deutungshoheit von antifa und anderen linken Anarchogruppen ist offensichtlich bislang in die Stellungnahmen von staatlichen Stellen eingezogen.
Ohne Wertung meinerseits mag der geneigte Leser sich mal die angeführten "Beweismittel" für eine Verstrickung von TS in die rechte Szene anhand eines Wiki- Artikels (http://de.wikipedia.org/wiki/Thor_Steinar) zu Gemüte führen oder mal nach "eindeutige Beweise" im Netz googeln!?
Einschlägig ündig wird man dort nicht...übrigens haben diverse OLG bereits festgestellt, daß TS mit seiner jetzigen Symbolik nicht gegen einschlägige §§ im StGB verstößt.

Alle beruht auf Vermutungen, Deutungen, einseitigen politische Sichtweisen und Kartenleserei....und nun müssen eben Buchstaben- und Kennzeichenkombinationen herhalten.

Nennt sich Rechtsstaat...wenn es nicht so traurig wäre, müßte man eigentlich lachen.

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