Unter dem Motto "Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn“ findet am Samstag eine Großdemonstration für mehr Datenschutz statt. Tausende Menschen werden erwartet.
Bis zu 30 000 Menschen werden am Sonnabend zu einer Demonstration gegen staatliche Datensammlung und gegen das BKA-Gesetz erwartet. Der „Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung“ ruft auf, um 14 Uhr zum Roten Rathaus zu kommen. Am Brandenburger Tor findet die Abschlusskundgebung statt. Das Motto: „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn“. Zahlreiche Gruppen und Parteien, darunter die Grünen, die Linke und die FDP, haben ihre Unterstützung angekündigt.
Im vergangenen Jahr hatte es auf der Demo desselben Veranstalters massive Ausschreitungen vor dem Hotel Adlon gegeben, acht Personen waren damals festgenommen worden. Gegen den Willen des Protestbündnisses hatte sich damals ein großer Block gewaltbereiter Autonomer während der Demo gesammelt und dann die Polizei angegriffen. Diese schließt nicht aus, dass sich auch am heutigen Sonnabend ein „schwarzer Block“ in den Protestzug einreihen wird. Er wird deshalb in der Gefährdungsanalyse als „störanfällig“ eingestuft. Mehrere 100 Beamte sind im Einsatz. Ha
Kommentare [ 6 ] Kommentar hinzufügen »
Das ist nicht richtig. Ich war in unmittelbarer Nähe, der schwarze Block hatte im letzten Jahr zwar etwas Radau gemacht, aber die Polizei hatte diese Leute sofort eingekesselt und die Situation gesichert. Von "massiven Ausschreitungen" kann keine Rede sein.
Das ist eine glatte Lüge. Im alten Artikel vom Tagesspiegel steht es zum einen auch völlig anders. Alle die dabei waren (abgesehen scheinbar vom Autor des Artikels) belegen eine völlig andere Sicht.
Pure Hetze hier...
Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, klarzustellen, daß eben jene Demonstration die größte ihrer Art für Bürger- und Freiheitsrechte seit der Volkszählung 1987 war und die Auseinandersetzung einiger weniger eher marginal als zentral waren.
Wie wichtig das Thema ist, kann man problemlos an den zahllosen "Datenskandalen", sowie an den verfassungswidrigen Kontroll- und Überwachungsgesetzen der letzten Zeit sehen.
Auf das die Demo heute friedlich (wie die im letztem Jahr) verläuft und das die Polizei sich ihre Kontrolle sonst wo hin steckt.
Im vergangenen Jahr haben 15.000 Menschen an der Demo teilgenommen. Alle warteten darauf, dass der Demozug endlich los geht. Dann kam die Polizei auf die Idee, eine kleine Gruppe vom schwarzen Block zu kontrollieren. Vorausgegangen war der Wurf einer Plastikflasche. Dies war der so genannte Angriff. Die Menschen standen dicht an dicht und die Polizei ging in den Block rein, dabei kam es zu einer Rangelei. Es gingen ein oder zwei Tische, die vor dem Adlon standen, dabei kaputt. Aber nicht, weil damit geworfen wurde, sondern weil für diesen Polizeieinsatz schlichtweg kein Platz in dem Gedränge war. Ich stand in unmittelbarer Nähe und bin mitten durch den Block durchgegangen, um nach vorn zu kommen. Dies hätte ich nicht getan, wenn dort gerade eine Schlägerei abgelaufen wäre
Gut das es Menschen gibt die hier Kommentare abgeben, schade, dass den Journalisten der Zeitung so wenig Zeit und Raum für Recherchen bleibt...
Nicht Schade den Tagesspiegel nicht zu lesen...