Im neuen Jahr müssen sämtliche Hunde nach dem Berliner Hundegesetz gekennzeichnet und haftpflichtversichert sein. Wer dagegen verstößt, riskiert empfindliche Bußgelder.
Das neue Jahr bringt Änderungen für Hundebesitzer mit sich. So müssen ab 1. Januar auch Hunde, die vor 2005 geboren und angeschafft wurden, nach dem Berliner Hundegesetz gekennzeichnet und haftpflichtversichert sein. Bislang galt für sie eine Übergangsfrist, wie der Tierschutzverein Berlin am Montag mitteilte. Hundehalter, die dagegen verstoßen, riskieren empfindliche Bußgelder.
Maßgebend für Hundehalter sind die Absätze 5 und 6 in Paragraph 1 des Berliner Hundegesetzes. Demnach müssen Hunde mit einem Chip gemäß Iso-Norm fälschungssicher gekennzeichnet werden. Zudem verlangt der Gesetzgeber ab 1. Januar ausnahmslos, Hunde gegen Personen- oder Sachschäden Haftpflicht versichern zu lassen. Die Mindestdeckungssumme muss eine Million Euro pro Versicherungsfall betragen.
(ho/ddp)
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Die Wirtschaft wird ihnen dafür schon irgendeinen Nutzen verkaufen, sei es die kundenorientierte Beratung, 1% Preisnachlass, einige Bonusmeilen, die Chance auf eine bessere medizinische Behandlung im Notfall, ein Schutzpaket vor Kindesentführungen oder die beschleunigte Abwicklung am Flughafen.
Über Google-Maps können Sie dann auf alle Fälle ihren derzeit aktuellen Aufenthaltpunkt einsehen und die Traumroute Ihres letzten Urlaubs noch in 50 Jahren mit dem Google-Earth-Nachfolger nachfliegen. Ohne den Chip können sie in 10 Jahren nicht einmal mehr den nächsten Elektronik-Markt betreten.
Berggeist
Kann man übrigens auch so mit dem Viechern machen die regelmäßig die Parks, Spielplätze und Gehwege vollkacken.
Beim kacken erwischt, Besitzer kein Aufsammeltütchen dabei. Zack!
Anders scheinen es die Berliner Hunde-"Freunde" ja nicht zu lernen.
Es gibt weder ein Menschenrecht auf Tierbesitz, noch ist es einzusehen das die Allgemeinheit für diese Dreckschleudern auf vier Beinen ihre Gesundheit gefährdert oder übermässig Steuergelder einsetzt.
Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich weiss das die armen Tiere nichts für die Assozialtität ihrer Besitzer können, aber die WOLLEN ja nicht lernen....
Grüße
ElWiegaldo
Aber wenn die Evolutin Zeit fand, den Hund so sehr auf den Menschen zu prägen, so darf man durchaus annehmen, daß es auch eine umgekehrte Prägung gibt.
Im Team waren die zwei auf der Jagd deutlich im Vorteil, wenn sie den großen Tierherden folgten. Dabei sind sie sich vermutlich auch langsam näher gekommen und aus der verfolgten Herde wurde im Zusammenspiel später die gehütete Herde.
Stimmt vermutlich, verzüchtete Rassen mit fürchterlichen Schmerzen, dafür aber mit dem in Züchterkreisen so beliebten, perfekten Körper- und Skelettaufbau, würden uns ja richtig fehlen !
Einen freien Lupo kann solche Anbiederung natürlich nur anwidern. ;-)
Ich bin übrigens kein Hundehalter.
sagst du - o Mensch - sei Sünde.
der Hund bleibt mir im Sturme treu.
der Mensch nicht mal im Winde.
Nichtsdestotrotz, hier in Berlin würd ich mir niemals wieder einen Hund anschaffen. Leinen- ind Maulkorbzwang, horrende Hundesteuern - jetzt noch Implantation irgendwelcher Chips, also ne - dann lieber meine Katzen, die dürfen noch so rumlaufen, kosten keine Steuern und kuscheln kann man mit denen auch. Allerdings früher konnte ich ohne Angst mit meinen beiden Schäferhunden abends durch die Gegend laufen, man fühlte sich einfach sicher. In unserem Haus wurde mehrfach eingebrochen - unsere Wohnung blieb verschont, die Hunde haben prima aufgepasst. Aber das waren andere Zeiten - jetzt würde ich einem Hund das Leben in dieser Stadt nicht mehr zumuten wollen - es sei denn, ich hätte ein Haus mit Grundstück.
Im Übrigen bin ich der Meinung, wenn die Hundesteuer zur Bezahlung der Beseitigung der "Hinterlassenschaften" genutzt werden würde, wäre das Problem auch in den Griff zu kriegen.
Ich persönlich könnte mit meinem Rad einen Schaden von 5 Mio. anrichten. Ohne unruhig schlafen zu müssen.
Auch sind Radfahrer ohne Licht die Dummen weil sie in der Regel gegen Autos/LKWs den kürzeren ziehen.
Also bleiben Sie mal bei den Hundeschäden wofür Ihnen keine Versicherung was zahlt es sei denn der Halter hat eine. Das ist aber in Berlin eher selten.
War nur kein Hund drin !
Logisch, viel zu dreckig !
Ich weiß nicht wie der Staat z.B. bei einen Punker oder anderem Hartzer der mit einem oder zwei Hunden der vom Staat lebt (Hartz) und ein Bußgeld bekommt, das Geld je eintreiben will?
Absurd. Das Amt zahlt eine Beihilfe für die Hundehaltung von Personen die sich nicht mal selbst ernähren können. Und will am Ende noch ein Bußgeld eintreiben für eine Versicherung und Chip den sich diese Person halt eh nie leisten kann.
Wahrscheinlich wird deshalb noch Hartz4 erhöht. Noch Absurder.
Berggeist
Tätowiert und geschipt aber dürfte die größtmögliche Sicherheit für Hund und Besitzer erreicht sein.
Dass Hunde beim Tätowieren gequält werden, trifft nicht zu. Die Suche einer Vene und der Stich in sie ist beim Hund in der Regel schmerzhafter als das Tätowieren, insbesondere bei kleinen Hunden und Welpen. Tierärzte haben oft große Probleme eine Vene bei kleinen Hunden und Welpen zu finden und müssen nicht selten mehrmals stechen, um einmal erfolgreich zu sein. Der Knips mit der Tätowzange ist eine einziger Vielfachstich, der sofort richtig sitzt und nicht erst nach mehrmaligen Versuchen. Die häufig ins Feld geführten Bedenken des Tierschutzes sind hinsichtlich der Tätowierung unbegründet.
Dass ein Tierarzt oder Zuchtwart mit einer geeigneten und in einwandfreier Qualität befindlichen, vorschriftsmäßig desinfizierten, vorzüglich funktionierenden Tätowzange zu arbeiten hat, setze ich voraus. Dass das zu tätowierende Ohr ebenfalls nach den Regeln der Kunst behandelt wird, halte dabei für selbstverständlich.
Berggeist
Die Chip-Industrie und ihre Vertreter streuen viel Werbung ins Internet und in die Printmedien ... leider nie die Wahrheit - natürlich keine Überraschung, sie wollen ihren Absatz fördern.
Der Leiter der Aufsichtsbehörde für die Zulassung des chips in den USA wechselte kurz darauf in eine gut honorierte Vorstandsposition des chip herstellers und macht seither dafür fleissig werbung.
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/09/08/AR2007090800997_pf.html
http://www.antichips.com/cancer/index.html
Dass ein Fremdkörper vom eigenen Körper nicht willkommen geheissen wird, ist eine sinnvolle biologische Reaktion. Jeder in einen Körper eindringende Fremdkörper will von diesem abgestossen oder abgebaut werden, was ja auch bei durch eine Verletzung oder einen Unfall in den Körper eingedrungene Substanzen Sinn macht.
Ein Chip dessen Oberfläche (angeblich poröser Kunststoff) sich mit dem Körpergewebe verbinden soll, damit er nicht im Körper wandert ist naturgemäß ein Reiz für das Körpergewebe.
Insbesondere Kunststoff ist ja dafür bekannt, dass es krebsfördernde Eigenschaften hat.
Um ehrlich zu sein: ich brauche keine einzige Studie mehr, um hier vorsichtig zu sein!
das manipulative "back home" ist billiges marketing. kein schutz vor autos, zufallenden türen, verirren, chip kann leicht kaputt gehen etc. Tatoo oder Marke ist weit besser.
für alle denen Tiere egal sind: die chip-Dinger sind (später) auch für euch gedacht! Viel Spass!