Die "Tretmine" ist nicht so lustig für Fußgänger in der Hauptstadt. Jetzt soll ein Pilotprojekt dafür sorgen, dass nicht ganz so viel Hundekot auf den Bürgersteigen liegenbleibt. Los geht es nicht in "Problembezirken", sondern in Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg.
Berlin -
Rund 50 "Dog Service Stations" stehen ab sofort an Straßen und öffentlichen Plätzen zur Entsorgung von Hundekot bereit. In den knallorangefarbenen Stelen stecken kostenlose Papiertüten und ein per Fußpedal zu öffnender Abfallbehälter. "Man braucht nichts zu berühren, man sieht nichts und man riecht nichts", sagte Daniel Wall, Chef des Berliner Außenwerbers Wall AG, bei der Vorstellung des Pilotprojektes. Das Unternehmen hat die Entsorgungsstelen gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) zunächst in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Tempelhof-Schöneberg aufgestellt. Die Wall AG übernimmt die Herstellung, Wartung und Bestückung der Stelen. Die BSR sorge für die Entleerung der Abfallbehälter, sagte Wall. Für die Bezirke sei das Projekt ein Jahr lang kostenlos. Sollte es Erfolg haben, sei eine Ausweitung auf ganz Berlin das Ziel.
Hundehaufen auf Gehwegen seien laut einer aktuellen Studie für Berliner und andere Großstädter ein besonderes Ärgernis, sagte BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff. Sie hofft, dass das Problem durch das neue System eingedämmt wird. Ursprünglich sei bei dem Projekt auch der Einsatz von BSR-Mitarbeitern auf zweirädrigen Elektrorollern geplant gewesen, sagte Gäde-Butzlaff. Neben dem Entleeren der Abfallbehälter sollten die Mitarbeiter als Ansprechpartner unterwegs sein und Hundebesitzer über das neue Entsorgungssystem aufklären. Weil es bislang keine Zulassung für die neuen Gefährte gebe, liege dieses Vorhaben zunächst auf Eis.
In Berlin fallen täglich etwa 50 Tonnen Hundekot an. Rund 100.000 Hunde sind offiziell gemeldet. Schätzungen zufolge gibt es jedoch fast doppelt so viele in der Hauptstadt.
(mit ddp)
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dass englische wörter neuerdings einfach deutsch ausgesprochen werden
oder - die höhe - halb englisch / halb deutsch ausgesprochen werden.
das klingt einfach schrecklich in meinen ohren.
im übrigen: es gab mal eine zeit mit französischen einflüssen in der
deutschen sprache. und wo sind die heute geblieben? eine ehemalige
nachbarin benutzte den ausdruck "peron", wenn sie den bahnsteig
meinte.
also cool bleiben. vielleicht wird unsere sprache ja demnächst mit
chinesischen begriffen angereichert ;-)
Mir gefällt der Ausdruch auch nicht -man soll die Touchpoint-Fläche nicht mal antouchen sondern das Handy lediglich davorhalten.
Hundebesitzer und Raucher sind die uneinsichtigsten Zeitgenossen.
Ich kenne viele Raucher und Hundebesitzer, die Raucher rauchen aus Rücksichtnahme nur draußen und nehmen Rücksicht auf die Nichtraucher, ich kenne eine Menge Hundebesitzer, die entsorgen regelmäßig Hundekot von den Gehwegen oder ähnliches. Die Entsorgung erfolgt stets zuverlässig. Was soll denn das mit Ihrer miesen Kampagne gegen diese Zeitgenossen? Ihre Gedanken sind kriminell wegen der Diskriminierung hoch drei.
Was in anderen Ländern völlig normal ist (einfache und kostenlose Tütenspender) wird hier wieder von denen, die die eigentlichen Verschmutzer sind, kaputtdiskutiert.
Ein Zeitgenosse mit Hund und Tüte in der Tasche.
nicht bei Kindern und nicht, wo ich es nicht darf.
Kenne auch Hundebesitzer, die den Kot weg machen, aber es
gibt genug Ignoranten. Hier sollen sie halt Strafe zahlen.
die Hundesteuer generell zu eröhen, belastet viele Kleinrentner
daher sollen die zahlen, die den Mist liegenlassen.
Sag ja, Ordnungshüter müssen wieder her, überall.Wie früher,
da gabs auch Parkwächter etc.
Und das Englisch ( Gedenglisch)ist für alte Leute schon eine
Zumutung und manchmal für mich auch.
Immerhin leben wir in Deutschland, wenn auch in einem
"armen Deutschland"
So viel Probleme wegen Hundeschiss.
Friederike aus Meerbusch
Auch für Sie gilt: erst denken, dann schreiben...
fehlen nur noch die Käsepreise in Lichtenrade
sind das wirklich Eure Sorgen?
kommentar!
Gruß
Dali
Alles, was in anderen Ländern ganz simpel ist wird in D zum Problem.
Der Deutsche liebt den Stress, siehe McDonalds in Kreuzberg...
Berlin hats bitter nötig zu jammern. Die Hauptstadt der Hunde ist Köln und nicht Berlin, da meckert aber kaum einer über die Hunde.
Berlin macht sich in aller Hinsicht lächerlich. Die Welt lacht Berlin aus und ich als Berliner schäme mich nun als Berliner outen zu müssen.
Prof. Michael Rodemer
rodemer@umich.edu
nette idee, völlig sinnlos und vor allem ärgerlich, dass die kosten bei der allgemeinheit landen werden.
das problem sind die verantwortungslosen, frechen halter und
ich fürchte, dass nur eine starke erhöhung der hundesteuer (stadtreinigungszuschlag) in verbindung mit schmerzhaften strafen (min. 3-stellig) sowie einer gnadenlosen kontrolle
das problem lösen kann
m.
Meinetwegen soll halt die BSR das Zeug wegmachen, täglich einmal schnell die Bürgersteige gesaugt, basta. Ist ja wohl ihre Aufgabe. Oder ist die BSR nur für Menschenmüll zuständig - Tüten, Kippen, leere Flaschen gut, Hundehaufen böse?