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Innensenator über Extremismus

Körting bekräftigt Vergleich von Linksautonomen mit Faschisten

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat seinen Vergleich von Linksautonomen mit Faschisten verteidigt. Mit dem Zitat von Kurt Schumacher habe er deutlich machen wollen, dass sich seines Erachtens nach ein Teil der linksextremen Szene in ihrer „menschenverachtenden Gewalt“ nicht von den Neonazis unterscheide, sagte Körting.
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Wenn etwa Brandsätze gegen Häuser oder Polizeireviere geworfen würden, sei dies ein Verbrechen und „im höchsten Maße“ menschenverachtend. Menschen, die derartige Straftaten begingen, dürfen sich nicht auf “irgendwelche halbbegriffenen und höchstwahrscheinlich unverdauten politischen Formeln" zurückziehen, sagte Körting im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp.

Bei einer Sitzung des Parlamentarischen Innenausschusses Anfang Dezember hatte Körting in Anlehnung an ein Zitat des früheren SPD-Parteivorsitzenden Kurt Schumacher (1895-1952) gesagt, die Formulierung von “rotlackierten Faschisten" scheine durchaus “auch auf einen Teil der Linken zuzutreffen". Der SPD-Politiker war wegen des Zitats vor allem von der Berliner Linken scharf kritisiert worden, die sich von linker Gewalt aber ausdrücklich distanzierte.

Der Innensenator führte an, er würde sich freuen, wenn auch die Bundesvorsitzenden der Linken sich “von der ein oder anderen Äußerung" ihrer Mitglieder außerhalb Berlins distanzieren würden. Er spielte damit unter anderem auf eine Pressemitteilung von der Linken-Bundestagsabgeordneten Inge Höger an, in der sie einen Freispruch für angeklagte Mitglieder der linksextremistischen “militanten gruppe" (mg) gefordert hatte.

Mit Blick auf die Serie von vermutlich politisch motivierten Brandanschlägen warnte der SPD-Politiker davor, von einer “neuen Qualität" zu sprechen und damit die Szene aufzuwerten. Er räumte allerdings ein, dass die linksautonome Szene seit dem G8-Gipfel in Heiligendamm “aktiver und gewaltbereiter" sei. Das zeige sich unter anderem bei bestimmten Demonstrationen, Würfen von Molotowcocktails auf Gebäude sowie Brandanschlägen auf Fahrzeuge. (ddp)
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Kommentare [ 44 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von kaleu kaleu ist gerade offline | 28.12.2009 11:03 Uhr
Wo Herr Körting richtig beobachtet, ....
...müßte er von Amts wegen, die Konsequenzen gleich mitliefern.
Doch da wird er dann kleinlaut.
Comment
von lindblom lindblom ist gerade offline | 28.12.2009 13:01 Uhr
Antidemokratische Extremisten
Ich sehe das ähnlich wie Hr.Körting...
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von ceo ceo ist gerade offline | 28.12.2009 13:08 Uhr
Ursache und Wirkung
stimmt sone anschläge sind gefährlich, aber faschisten greifen gezielt Menschen an, wollen den tod anderer durch ihre anschläge erreichen. kein einziger linksradikaler würde heutzutage nen gezielten anschlag auf menschenleben verüben.

aber die agression nimmt zu, da muss ich zustimmen. besser jedoch, als die auswirkungen zu verurteilen und hart zu bestrafen, ist es immer die Ursache des Problems zu bekämpfen.

nur das is eben eine grundlegende, das system in frage stellene aufgabe. eine zu große für herrn körting.
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von kaleu kaleu ist gerade offline | 28.12.2009 14:33 Uhr
Aber ceo, waren Sie etwa.....
...die letzten Jahrzehnte so abgelenkt, dass Sie das zahlreiche Morden von Linksextremisten oder denen die sich dafür halten, nicht mitbekamen?
Na dann, Sie könnten sich ja immerhin noch nachträglich reinlesen.
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von southcross southcross ist gerade offline | 28.12.2009 15:12 Uhr
kaleu
"zahlreiche Morden von Linksextremisten"
Dafür hätten Sie doch auch Quellen? und meinen nicht die Taten der "RAF" von vor 20 und 30 Jahren?
Comment
von kaleu kaleu ist gerade offline | 28.12.2009 17:32 Uhr
Ich wusste Sie erraten es southcross, ...
...noch besser, Sie tippten diesmal richtig. Die genannte Rückschau in jahrzehnten war Ihnen doch dabei sicher behilflich.
Und noch einmal lagen Sie richtig: In der Tat, ich meinte nicht die "Taten" der RAF, ich meinte die Morde der RAF.
Nun warte ich nur noch gespannt darauf, wie Sie und ceo erklären wollen, dass die RAF keine linksextremen Mörder waren.
Ich füge noch hinzu:
Das beim sinnlosen Abfackeln von Autos jeder Art sowie beim Einsatz von Brandzündern ect., anlässlich von div. Demos, bisher noch niemand ums Leben kam ist eher ein glücklicher Zufall als geordnete Rücksichtnahme im ungeordneten Chaos.

Comment
von southcross southcross ist gerade offline | 28.12.2009 19:22 Uhr
kaleu
Zu erst zu Ihrem letzten Absatz: "Glück" oder "Zufall" oder beides zusammen ergibt keinen Tatbestand im Sinne des StGB.

Und sonst bin ich beruhigt, das Sie DOCH die Taten und natürlich auch die Morde der RAF meinten. Aber Sie antworteten an ceo ja auch mit "jahrzehnte". Les ich gerade erst... Ja, der Stress heutzutage. Ich dachte Sie meinten ganz aktuelle Taten und nicht welche aus dem Geschichtsbuch.

Aktuell sind dann wirklich die Morde von Rechtsextremisten, seit 89 über 140 an der Zahl. Da müssen die aktuellen Linksextremisten noch einiges stricken, wenn auch mit "glücklicken Zufällen" bis sie das mal eingeholt haben.

P.S.: Mörder waren das in der Tat, als "links" würde ich ja sowas nicht bezeichnen. Aber das wussten Sie auch schon längst ;-)
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von marel marel ist gerade offline | 28.12.2009 14:57 Uhr
Sie lesen keine Nachrichten
Andernfalls würden Sie nicht solchen Unfug behaupten. Mit Brandanschlägen und Steinwürfen auf Polizisten versuchen Linksradikale sehr wohl Menschen zu verletzten und zu töten.

Ob Linksfaschismus oder Rechtsfaschismus, es handelt sich nur um zwei Farbnuancen derselben menschenverachtenden Mentalität. Glauben Sie etwa, es sei purer Zufall, daß die Hochburgen der Linkspartei mit den Hochburgen der Neonazis deckungsgleich sind?

Dahinter stecken dieselben intoleranten Kleingeister, die ein Problem damit haben, daß es Menschen gibt, die anders leben als sie, daß es Menschen gibt die ehrgeiziger sind als sie oder daß es Menschen gibt, die einer Religion anhängen. Was die Elterngeneration vielleich nur laut denkt, setzen die Kids dann in die Praxis um.
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von reallexa reallexa ist gerade offline | 2.1.2010 10:25 Uhr
Nicht richtig...
... ich kann diesem Beitrag nicht zustimmen. Wer gezielt mit Brandsätzen (Molotov-Cocktails) auf Menschen wirft, begeht gezielt einen Anschlag auf ein Menschenleben. Ich sehe da keinen Unterschied. Dass vielleicht die falschen Täter festgenommen wurden entbindet nicht von der Tatsache, dass die Tat trotzdem geschehen ist...
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von Gaian Gaian ist gerade offline | 28.12.2009 13:19 Uhr
beiderseits
"die Linke" distanziert sich, doch ist im traditionelles linken Denken auch verankert der instrumentalisierte Mensch, die Polizeimaschine, Soldaten gegen Demonstranten, Spitzel und Wisperer an den Orten des Volkes - und hat es etwa nicht stattgefunden. Wurden Demonstrationen nicht niedergeknüppelt, aufständische Städter und Bauern nicht zusammengeschossen ? Ja, der Staat und seine Codes sind eine MATRIX und Polizisten sind Gewalt-Roboter, wie sanft sie auch daherkommt. Und dennoch stecken Menschen darin in den Uniformen, in den Amtsstuben, den politischen Versammlungen und den Stammtischen. Und die haben nicht verdient, zum Tode oder zur Beschädigung ihrer Körper verurteilt zu werden. Linker, Rechter, Bürger, Staatsmann, Schwein allgemein: "Du sollst nicht richten". Beurteilen sollst Du schon, aber nicht in Bausch und Bogen verdammen. schau einmal in den Spiegel, kleiner Vampyr und dann steinige und bombe. Aber Du willst es nit sehen, nit wahr. Du bist Richter und handelst für wen ? Du bist gerecht ? Wer steinigt, sollte gesteinigt werden - aber siehe, in unserer heutigen Zeit werden diese kindlichen Monster nur milde abgeurteilt. Doch erst eifern sie gegen alles Eigentum ohne Ansehen der Person und weiterhin steigern sie den Haß gegen Menschen im Apparat und bieten die Eiferer denn Aussweg. Die wollen das Schiff zerschießen und haben noch kein neues Schiff parat. Hätten sie schon, kontern sie - aber die Masse wär zu blöd .. womit sie recht haben, doch bestimmen sie über das Wohl anderer wie alle Eiferer: ob militante Tierschützer, maoistisch oder faschistisch aufgehetzte Brut, die Bücher und Menschen verbrennen oder vertreiben wollen, die hassen ihre Geschwister und erkennen nicht die abhängigkeit des Individuums von Zeit und Ort und glauben sich selbst frei und rein ? on idiot, on idiot allein, allein, allein, allein - massenhaft. UUH Barrakuda. Sarazin und Körting - und die getroffenen Hunde schellen. Links, rechts, links rechts. Wegtreten. Nicht Beten. Make Love
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von Peter.D Peter.D ist gerade offline | 28.12.2009 13:24 Uhr
Der Vergleich ist
unsinnig. Es gibt zwar auch Parallelen aber auch klare Unterschiede. Z.B. richtet sich die Gewalt des linke Mobs (bis jetzt jedenfalls noch) nicht gegen Personen sondern nur gegen Sachen. Das ist ja wohl kaum vergleichbar mit Naziterror.
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von lindblom lindblom ist gerade offline | 28.12.2009 13:52 Uhr
@Peter.D 28.12.2009 13:24 Uhr
Für Sie zählen Polizisten sicher auch zu Personen, oder?
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von ceo ceo ist gerade offline | 28.12.2009 14:42 Uhr
Angriff oder Verteidigung?
es gibt nen unterschied zwischen angriff und verteidigung und wenn sie den herausfinden möchten nehmen sie doch mal an einer demo teil oder beobachten diese.

bisher habe ich (1. mai ausgenommen) nur gegenreaktionen erlebt, nie hab ich gesehen, dass ein polizist geschlagen wurde und danach die polizei zurückschlug - allerdings umgekehrt erlebe ich das nahezu auf jeder demo.

im pressespiegel steht dann meistens "ausschreitungen", wie es dazu kam ist schwer nachvollziehbar, erst rtecht wenn die hauptinformationsquelle für fast alle zeitungen der "polizeiticker" ist...
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von marel marel ist gerade offline | 28.12.2009 15:07 Uhr
Polizistenmord ist kein Rechtsstaatliches Prinzip
ceo, Sie haben ein gestörtes Verhältnis zum Rechtsstaat.

Es gibt einen rechtsstaatlichen Grundsatz, daß das Gewaltmonopol bei der Polizei liegt. Dazu gehört, daß den Aufforderungen der Polzei Folge zu leisten ist.

Die Polizei hat ein Recht und die Pflicht ihre Anordnungen auch mit der nötigen Härte durchzusetzen. Es gibt kein Recht auf Widerstand gegen Polizeianordnungen.

Wer sich Ungerecht behandelt fühlt, muß sich im Rechtsstaat an die Gerichte wenden. Polizistenmord ist kein rechtsstaatliches Prinzip.

Wenn Sie mit dem Rechtsstaat nicht zurecht kommen, so wandern Sie vielleicht nach Guatemala aus. Dort gilt mehr oder weniger das Faustrecht.
Comment
von lindblom lindblom ist gerade offline | 28.12.2009 15:28 Uhr
@ceo 28.12.2009 14:42 Uhr
Was hat denn u.a. das Legen oder Werfen von Brandsätzen mit Verteidigung zutun?

Ich weiss ja nicht auf welche Art von Demos Sie gehen. Bei den Demos bei denen ich Augenzeuge war, lief es eher so, dass die Polizei eine Eskalation z.B. zwischen Rechts- und Linksextremen verhindert hat.

Wir leben in einem Rechtsstaat. Alles weitere dazu hat bereits @marel 28.12.2009 15:07 Uhr beantwortet.

Für Gewalt gibt es hierzulande keine Rechtfertigung...

Comment
von beija_flor beija_flor ist gerade offline | 28.12.2009 15:35 Uhr
@ Peter D.
Die durch einen Brandsatzwurf am 1. Mai schwerverletzte Frau sieht das sicherlich etwas anders.
Comment
von salvog salvog ist gerade offline | 28.12.2009 13:47 Uhr
Die SPD war es doch, die den Faschisten den Weg...
...mitbereiteten. Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber wenn wir jetzt soweit sind, stimm ich natürlich mit ein!

So Du mir, so ich Dir?! Körting ist ein Heuchler!
Comment
von jakob jakob ist gerade offline | 28.12.2009 14:12 Uhr
Alle Extremisten bekämpfen !
Ich denke, daß Körting eine unangehme Wahrheit öffentlich ausspricht, ist ein wichtiger Schritt, um das Problem der Extremisten in unserer Stadt anzugehen. Durch diesen Vergleich erscheinen die Rechtsextremisten in keinem besseren Licht, aber die Bedrohung duch die Linksextremisten wird realer wahrgenommen.

Einige Kommentatoren machen im Forum darauf aufmerksam, daß Linksextremisten nicht gezielt Menschen angreifen wie Rechtsextremisten und aus diesem Grund anscheinend "moralischer" handeln und dementsprechend "nachsichtiger" zu beurteilen sind. Ich finde diese Unterscheidung heuchlerisch. Egal, ob ich einem Menschen die Faust ins Gesicht schlage oder ihn mit einem Brandsatz bewerfe, beides sind verbrecherische Handlungen, die das Recht auf Unversehrtheit der Angegriffenen mißachten.
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von der_schoeneberger der_schoeneberger ist gerade offline | 28.12.2009 14:21 Uhr
Panikmache!
Wer etwas älter ist und sich noch an die frühen 80er Jahre erinnert der weiß, dass wir das alles schon einmal hatten, und zwar wesentlich heftiger als heute. Also nichts von wegen "ganz neue Qualität" - ich erinnere mich noch gut an die stundenlangen Straßenschlachten, Brandsätze und brennenden Autos direkt unter unserem Fenster. Und Berlin hat auch das überstanden, so wie davor Blockade, Krieg, Mauerbau...
Wir sollten uns mal wieder etwas mehr darauf besinnen, dass "der Berliner die Ruhe nicht verliert", anstatt bei jedem Gezündel eines dummen Jungen gleich die Apokalypse an die Wand zu malen!
Comment
von westler westler ist gerade offline | 28.12.2009 14:22 Uhr
Linke dürfen Verbrecher sein!
So klingt die es hier.
Bewirft man Polizisten mit Flaschen und Steinen dann ist man ein billiger Verbrecher. Ich lache mich mittlerweile schief wenn hier die linken Terrorspinner verharmlost werden, denn ernst nehmen kann man diesen Schwachsinn nicht.

Hat man diesen kopfkranken Autozündlern nicht gesagt das man Autos vor Wohnhäuser nicht anzündet? Dies Feuer kann übergreifen und wenn nicht unsere UNIFORMIERTE FEUERWEHR diese Brände rechtzeitigt löschen würde könnte es vielleicht Menschenleben kosten. Und das ist versuchter Mord!!!
Und zum anderen muß man sich nicht von linken sagen lassen wo wer wann zu leben hat weil das ist faschisten Idiologie!!!
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von chur chur ist gerade offline | 28.12.2009 15:13 Uhr
bitte
informieren sie sich doch mal über mord iSd StGB, bevor sie hier so einen blödsinn daherreden..
Comment
von stachel stachel ist gerade offline | 28.12.2009 14:35 Uhr
Volle Zustimmung für Herrn Körting
Herr Körting hat völlig recht. Ich bin politisch eher linksorientiert, wer aber linke Gewalt auch nur ansatzweise verteidigt, macht sich mitschuldig und ist ebenso dumm, wie die Gewalttäter.
Comment
von snorema snorema ist gerade offline | 28.12.2009 15:04 Uhr
john zerzan
"you can't violate a building"

ich will die politisch motivierten anschläge nicht gutheißen...

aber menschenverachtende gewalt richtet sich doch gegen menschen und nicht gegen Material (selbst wenn es sich dabei um etwas handelt was nach unserer (doch etwas seltsamen auffassung) um "Besitz" handelt...




Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 28.12.2009 16:16 Uhr
Besitz
ist seltsam? - Sorry, ihre Auffassung ist seltsam.
Wer meinen Besitz angreift, greift auch mich an. So einfach ist das. Ich kann den Spruch: es ist doch nur Sachschaden entstanden nicht mehr hören, er k... mich an. Diese Sachen gehören irgendjemanden, der hat dafür gearbeitet und bezahlt. Und im falle von Gebäuden vielleicht seine Eltern oder Großeltern.

Wenn einer Spaß daran hat Autos oder Häuser abzufackeln, bitte sehr, kann sich sowas kaufen und dann zündeln. Und sich anschließend mit der Polizei und der Feuerwehr bzw. dem Gericht darüber streiten ob er das tun durfte. - Heutzutage würde man ihm wahrscheinlich eine Anzeige wegen mutwilliger Umweltverschmutzung und Verstoß gegen die Feinstaubrichtlinien anhägen.
Comment
von snorema snorema ist gerade offline | 29.12.2009 0:02 Uhr
fragen sie mal einen indianer was besitz ist....
ich glaube alles ist geborgt...

besitz ist nicht existent...

was ich besitze ist meine seele... vielleicht gehört nicht mal mein körper mir...

wie das hierher passt???

???

mit der illusion des besitzes geht auch einher, dass wir den planeten zerstören, da wir ihn (seine Bestandteile) zu besitz erklären...

doch es ist der Planet (und das universum) dem wir (an-)gehören... wir sind ein teil allen seins
und als solches sollten wir nicht länger uns über den stein oder das tier stellen...

wir sind in unseren Gedanken soweit von der Natur gegangen, dass wir Grenzen haben wachsen lassen, die nie zuvor bestanden...

wir waren immer eins mit allem, bis wir anfingen das Individuum als einzeln zu sehen und dualitäten kreirten, die eigentlich polaritäten waren...

na ja...

ich finde es auch nicht schön, autos abzubrennen und häuser mit mollis zu bewerfen, geschweige denn Menschen...

ich will es auch nicht gutheißen...

es geht mir darum einen unterschied klarzumachen

ich wollte nur darauf hinweisen, dass es sich bei einem anschlag auf ein Auto nicht um eine menschenverachtende Tat handelt sondern um eine dieses auto verachtende und eventuell besitz oder die autoindusrie verachtende Tat...

vielleicht verachten diese Menschen Menschen die Besitz verehren, aber das dürfen wir nicht mit label "menschenverachtend" gleichsetzen, denn das ist dann auch ein 3 Euro T-shirt und so ziemlich alles aus discountern ist weltverachtend...

man hüte sich vorm wort...

es verführt einen es zu gebrauchen...
Comment
von skeptiker11 skeptiker11 ist gerade offline | 28.12.2009 15:16 Uhr
Körting lenkt ab - Rücktritt wäre nötig
Herr Körting lenkt mit seinen unsinnigen Farb Spielchen doch nur davon ab, dass er noch immer nicht in der Lage ist, geeignete Massnahmen zu ergreifen, um diese Straftaten einzudämmen.

Leider fallen viele auf diese Ablenkung herein!!!

Mich interessiert die politische Einstellung eines Straftäters bestenfalls an zweiter Stelle.

Vorrangig ist die Verhinderung der Taten und gleich danach kommt die Ermittlung der Täter.

Dazu kann Herr Körting nach wie vor kein schlüssiges Konzept vorlegen.

Er sollte daher zurücktreten und das Feld für einen lösungsorientierten Senator frei machen.
Comment
von stachel stachel ist gerade offline | 28.12.2009 15:36 Uhr
Bitte einen Lösungsvorschlag@skeptiker11
Offenbar haben Sie Ideen zur Lösung des Problems. Wenn ich nachts losgehen und ein Auto anzünden würde, wäre ich ziemlich sicher, nicht erwischt zu werden. So viele Polizisten gibt es leider nicht, um die Stadt flächendeckend vor Autozündlern zu schützen. Meckern ist aber natürlich besonders einfach.
Comment
von sehtiefer sehtiefer ist gerade offline | 28.12.2009 16:50 Uhr
Anschlag auf Wohnhaus
Warum wird nicht berichtet, dass am Sonntag ein Anschlag auf ein Wohnhaus erfolgte, als die Linksextremisten die Polizeigewerkschaft attakierten? Dass keine Familien starben, war nur Glück!
Comment
von jakob jakob ist gerade offline | 28.12.2009 17:33 Uhr
In dem Zusammenhang
ist auch der Brandanschlag auf das Haus von Rene Stadtkewitz vor zwei Jahren zu nennen. Das dabei die Familie "nur" mit dem Schrecken davon kam, war ebenfalls reines Glück.

Auch Linksextremisten glauben, daß ihre eigene abstruse Ideologie sie dazu berechtigt, über Leichen zu gehen. Die Opfer sind halt Kollateralschäden, die im Rahmen der erfolgreichen Weltrevolution "leider" vorkommen.

Ähnlichkeiten zur ideologisch begründeten Rechtfertigung von Gewalttaten der Rechtsextremisten und Islamisten sind nicht rein zufällig, sondern liegen in der Natur von ideologischen verblendeten Menschen.
Comment
von aquarius_jedermann aquarius_jedermann ist gerade offline | 28.12.2009 17:16 Uhr
Ei der daus!
Würde doch Herr Körting seine eigenen Worte lesen und begreifen. So wird er folgendermaßen zitiert:"Menschen, die derartige Straftaten begingen, dürfen sich nicht auf “irgendwelche halbbegriffenen und höchstwahrscheinlich unverdauten politischen Formeln" zurückziehen."

Soll das heißen, dass Menschen, die keine derartigen Straftaten begehen, sich auf irgendwelche halbbegriffenen und höchstwahrscheinlich unverdauten politischen Formeln zurückziehen dürfen?

Vermutlich reklamiert er letzteres für sich selbst, sonst müßte er tatsächlich seine irgendwie halbbegriffenen und höchstwahrscheinlich unverdauten politischen Formeln überdenken und zurückziehen, nämlich die Gleichsetzung von Nazis mit wirren Gewalttätern, die sich links Autonome nennen.

Ach, würde er doch einfach den Mund halten, anstelle so einen horrenden Unsinn zu verbreiten. Leider ist er weder lernfähig noch lernwillig, beratungsresistent ist er ja ohnehin. Nicht mal auf seine eigene Leute will er hören, z.B. auf den Historiker Heinrich August Winkler (seit 1962 in der SPD), der sich genau zu den gemeingefährlichen, weil die Nazis verharmlosenden, Vergleiche von Körting hier im Tagesspiegel äußerte.
Comment
von zweifel zweifel ist gerade offline | 28.12.2009 17:40 Uhr
Eine interessante Interpretation...
...von Fakten und Zitaten, um Ihre vorgefasste Meinung zu bestätigen.
Das, was gern als Nazis bezeichnet wird, sind in den meisten Fällen genau solche Dummköpfe wie die Autozündler und autonomen Schläger, nur benutzen sie eben andere Ideologien als Rechtfertigung.
Ein Vergleich dient nicht zur Rechtfertigung der Nazis (umgekehrt kommt es leider häufiger vor), ebensowenig wie ein Vergleich von Hitler mit Stalin oder Mao die Verbrechen im Dritten Reich keinen Deut weniger schrecklich macht.
Vergleich heißt nicht zwangsläufig Gleichsetzung.
Comment
von eban eban ist gerade offline | 28.12.2009 18:21 Uhr
Heinrich August Winkler, @aquarius_jedermann
hat den Vergleich als geschichtlich nicht korrekt, im Rahmen einer Meinungsäußerung aber als moralisch vertretbar bezeichnet.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Heinrich-August-Winkler-Ehrhart-Koerting-Linksextremismus-Faschismus;art270,2970421

Sie sollten schon genau lesen, bevor Sie hier solchen Unsinn posten.
Und natürlich kann jeder, der keine Straftaten begeht, sich auf "irgendwelche halbbegriffenen und höchstwahrscheinlich unverdauten politischen Formeln" zurückziehen."
Das passiert täglich an deutschen Stammtischen, und darüber regt sich keiner auf.
Ei der daus, würde @aquarius... sich vorher schlau machen, und sonst, ach, einfach den Mund halten, anstelle (ich würde sagen, anstatt) so einen horrenden Unsinn zu verbreiten....
Comment
von aquarius_jedermann aquarius_jedermann ist gerade offline | 28.12.2009 19:51 Uhr
@eban
Ihre Aussage "Das passiert täglich an deutschen Stammtischen" möchten Sie vermutlich für sich selbst in Anspruch nehmen. Nun denn, an Ihrem (SPD-)Stammtisch scheint das ja dann auch gut hin zu passen.
Comment
von eban eban ist gerade offline | 28.12.2009 21:54 Uhr
tja, @aquarius_jedermann
Wem die sachlichen Argumente ausgehen, der holzt halt gerne unqualifiziert zurück.
Schade!
Comment
von zweifel zweifel ist gerade offline | 28.12.2009 17:23 Uhr
Wieso wird immer so getan, ...
...als wendeten Linksextreme keine Gewalt gegen Personen an? Menschen krankenhausreif zu prügeln, ihnen bleibende Schöden zuzufügen, ist in Ordnung, solange der Mensch nicht sofort stirbt? Wenn der Mensch einen Monat später im Krankenhaus stirbt, steht das natprlich in keiner Zeitung, nicht einmal auf der sechsten Seite, wo man normalerweise Berichte über linksextreme Gewalt gegen Menschen suchen muss.
Comment
von skeptiker11 skeptiker11 ist gerade offline | 28.12.2009 17:29 Uhr
Ich bleibe bei der Rücktrittsforderung
@stachel

Meckern sieht bei mir anders aus.

Ich stelle nur fest, dass Hr. Körting mit populistischen Äusserungen auf Stammtischniveau von seinen Misserfolgen ablenkt ( wie jüngst auch Hr. Sarrazin - ist wohl die neue SPD Strategie )

Wenn die Autobrände in Berlin so unglaublich wichtig sind, wie hier viele vorgeben, muss ein Senator zurücktreten, wenn er ihm nicht gelingt ein geeingetes Lösungskonzept zu entwerfen und umzusetzen.

Comment
von thb thb ist gerade offline | 28.12.2009 18:16 Uhr
gehts noch ?
Gewalt von Nazis richtet sich gegen Personen !
Damit ist die Sachbeschädigung der "linken"
nicht gleichzusetzen !

Völlig unsinnig diese Diskussion hier !
Comment
von jakob jakob ist gerade offline | 28.12.2009 18:45 Uhr
@thb
Ihre Aussage lässt bei mir die Frage aufkommen, ob Sie die vorhergehenden Kommentare überhaupt gelesen haben.

Oder sind Brandanschläge auf Wohnhäuser oder das Schleudern von Brandsätzen auf Polizisten in Ihren Augen nur "Sachbeschädigungen"?

Due Diskussion hier im TSP-Forum ist sinnvoll - auch wenn Ihnen dies nicht zu gefallen scheint.
Comment
von udu udu ist gerade offline | 28.12.2009 18:54 Uhr
Ich würde mal hier nachschauen
http://www.s-o-z.de/?p=14309

Es ist die Frage, ob es in Berlin wirklich immer die "Linksextremen" sind.
Comment
von snorema snorema ist gerade offline | 29.12.2009 0:05 Uhr
gewalt
die einzig bleibende veränderung geschieht in den menschen und wird dann von ihnen in die welt getragen, die sich im zuge ihres anders seins bereits geändert hat...

LIEBE immer

Seite : 1 2 >> (2 Seiten)

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