[Kommentare: 31]

Berliner Senat

Ex-Republikaner soll gegen Intensivtäter ermitteln

Die Kritik an der Personalpolitik der Justizsenatorin Gisela von der Aue ebbt nicht ab: In der Abteilung des geschassten Staatsanwalts Reusch soll ein früherer Funktionär nachrücken.
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Eine weitere Personalentscheidung der Justizverwaltung hat einen Tag nach Bekanntwerden der Strafversetzung von Oberstaatsanwalt Reusch die Unruhe in der Behörde massiv verstärkt. Nach Informationen des Tagesspiegels soll am 1. Februar eine frei werdende Stelle in der für jugendliche Intensivtäter zuständigen Abteilung „47“ durch Staatsanwalt Rolf von Niewitecki besetzt werden. Von Niewitecki war Ende der 80er Jahre, damals bereits Staatsanwalt, einflussreiches Mitglied der rechtsgerichteten Republikaner und wurde im Februar 1990 zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Schlagzeilen machte von Niewitecki im Herbst 1989, als der Parteirebell Carsten Pagel den damaligen Landesvorsitzende Bernhard Andres handstreichartig absetzte. Pagel wurde später Landeschef, von Niewitecki sein Vertreter. Nach der Präsidiumsitzung hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, da dort brisante Gerichtsakten und Polizeidossiers über missliebige Parteifreunde kursierten. Die Partei erklärte, dass ihr die Unterlagen anonym zugespielt wurden, die Ermittlungen wurden eingestellt.

Fast 20 Jahre später haben diese Ereignisse den 54-jährigen Staatsanwalt eingeholt. Denn er soll dem Vernehmen nach vom Moabiter Chefankläger Andreas Behm für die freiwerdende Stelle auserkoren worden sein. Einwände eines leitenden Staatsanwaltes, dass von Niewitecki untragbar in dieser Position sei, seien vom Tisch gewischt worden.

Unter Kollegen wurde die Personalie als „ausgesprochen merkwürdig“ gewertet. Denn wie gestern berichtet, soll der Leiter der Intensivtäterabteilung, Roman Reusch, in Kürze versetzt werden. Ihm war vorgeworfen worden, in der Öffentlichkeit zu scharfe Sanktionen gegen jugendliche Serientäter gefordert zu haben. So hatte Reusch geschrieben, dass Haft das einzige Mittel sei, das seine überwiegend aus dem arabischen Raum stammende Klientel „verstehe“ und eine schnellere Ausweisung von verurteilten Kriminellen gefordert. Justizsenatorin Gisela von der Aue hatte dies gerügt: „Es ist nicht Aufgabe eines Staatsanwaltes, Rechtspolitik zu betreiben.“

Merkwürdig sei nun, heißt es, dass jemand in diese Abteilung wechselt, der sich früher sehr scharf gegen Ausländer positioniert hatte. So hieß es im Parteiprogramm der Reps von 1988: „Der Ausländeranteil ist so schnell wie möglich zu verringern.“ Um den Staatsanwalt war es danach ruhig geworden. Bis Redaktionsschluss war von Niewitecki, der derzeit in der Abteilung für Jugendschutzsachen arbeitet, nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der CDU-Rechtspolitiker Andreas Gram kritisierte die Personalpolitik der Justizsenatorin gestern als „abenteuerlich“. Dirk Behrendt von den Grünen forderte, dass sich die Senatorin in einem derart „sensiblen Bereich“ mehr Gedanken machen müsse. Der SPD-Abgeordnete Fritz Felgentreu nannte die Rep-Mitgliedschaft „mittlerweile verjährt“. Der Staatsanwalt habe damals „viele unangenehme Fragen beantworten“ müssen. Der Koalitionspartner der SPD zeigte sich dagegen verblüfft: Klaus Lederer, Landeschef der Linken, sagte, dass das „sicher keine glückliche Entscheidung sei“.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 19.01.2008)
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Kommentare [ 31 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 18.1.2008 21:50 Uhr
Ein Geruch von DDR ...
... wabert durch die Politik. Selbstherrliche Machtversessene treffen Entscheidungen fernab der Realität, stoßen pausenlos und mit kaltem Lächeln den Urnenpöbel vor den Kopf, ignorieren auf unvergleichlich arrogante Art und Weise jedes Volksbegehren, installieren Speichellecker und willfährige Lakaien um der eigenen Ruhe willen und stöhnen dann an den unwichtigen Wahlabenden darüber, daß "das Volk die Politik nicht verstanden" habe. Visionäre sind den Finanzmathematikern gewichen, während auf der anderen Seite der sozialen Schwelle die Ausplünderung eines ehemals reichen Landes perfektioniert wird. Das wird uns sowas von um die Ohren fliegen ...
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von unbekannt | 18.1.2008 21:57 Uhr
Ex-Republikaner soll gegen Intensivtäter ermitteln
Machen Sie das mit Absicht, Frau v. d. Aue?

Ein Sprachloser...
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von talkingkraut.peterson talkingkraut.peterson ist gerade offline | 18.1.2008 23:22 Uhr
Sahnehäubchen
Es ist ein Staatsanwalt und kann natürlich an eine solche Stelle versetzt werden. Für Frau von der Aue muss das heute ein schlimmer Moment gewesen sein, als sie davon erfuhr, dass der REP-Mann nun den von ihr geschassten Reusch ersetzen soll. Da wird die sich gesagt haben, wie konnte ich mich nur wegen diesem Staatsanwalt, mehr ist Reusch nicht, in ein solches Schlamassel manövrieren. Gebt mir eine Schlagzeile von der Güte: REP-Staatsanwalt gegen Berliner Jugendkriminelle. Diese Frau ist für Journalisten Gold wert.
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von talkingkraut.peterson talkingkraut.peterson ist gerade offline | 19.1.2008 0:22 Uhr
@jf
Mensch jf, sehen Sie doch mal ein, dass nur das von den REPs immer geforderte harte Vorgehen etwas bringt, jetzt möchte sich die Justizsenatorin die Kompetenz der REPs bei der Verbrechensbekämpfung zunutze machen, eigentlich finde ich sollte man die Justizsenatorin dafür loben, dass sie einen Republikaner als neuen Jugendstaatsanwalt präsentiert, die Leute merken doch bei einer solchen Berufung, dass der Justizsenatorin ihre Sicherheit wichtig ist.
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von reinhard_rupsch reinhard_rupsch ist gerade offline | 19.1.2008 9:56 Uhr
@ talkingkraut.peterson
"...dass sie einen Republikaner als neuen ..."
EX-Republikaner!
Soviel Zeit muß sein! ;-)

Reinhard Rupsch, Ex-Republikaner
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von gerndrin gerndrin ist gerade offline | 20.1.2008 9:01 Uhr
EX
Wäre mal interessant zu wissen, wieviele EX-Kommunisten in der Regierung und an den "Schalthebeln der Macht" sitzen. Selbst die DDR ist noch nicht ausgestorben...
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von hendabizi hendabizi ist gerade offline | 19.1.2008 6:32 Uhr
@ klaus_weiss
Bis auf die Überschrift, die leider auf etwas klischeehaftes Denken in Richtung klaus_weiss_nicht deutet, kann ich den Rest vollinhaltlich unterschreiben. Insbesondere den letzten Satz!
P.S. Das vergleichen von Diktaturen ist nicht wirklich sinvoll, insbesondere dann, wenn andere Systeme und Grundmotivationen vorliegen. Man kann das immer nur im Kontext der historischen Situation tun und die war zu DDR-Zeiten eine andere als heute.
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.1.2008 12:15 Uhr
@hendabizi
Das Ende der DDR zeichnete sich nicht nur durch völlig verzweifelte Mittel aus, die Opposition im eigenen Land zu unterdrücken (hallo, G8-Terroristen und Online-Durchsuchung), sondern vor allem durch das Lügen in die eigene Tasche. Gehen Sie doch bitte mit offenen Augen durch Berlin: Schlagloch an Schlagloch, verfallende Häuser, ignorierte Gefahren der öffentlichen Sicherheit bei gleichzeitig aufgeblasenem Terrorismus-Popanz (in der DDR war es der BBU, der bitterböse Bonner Ultra, oder allgemein: der Klassenfeind). Planerfüllungszahlen wurden übertroffen, obwohl die Läden leer waren, während wir heute als Gegenstück dazu Gewinne bei Großunternehmen verzeichnen, die einzig und allein durch Firmenübernahmen per Kapitalzuwachs "entstanden" sind. In der DDR standen drei auf der Baustelle herum und sahen dem vierten Mann bei der Arbeit zu. Kommt Ihnen das bekannt vor? Nur daß damals die Anzüge billiger waren.
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von fritz fritz ist gerade offline | 19.1.2008 8:41 Uhr
@jf
Sind wir jetzt wieder bei Gesinnungsprüfung und Parteibuchwirtschaft angekommen? Schließt die ehemalige Mitgliedschaft in unpopulären Parteien Menschen vom beruflichen Erfolg aus?
jf, haben Sie Ihren demokratischen Kompass verloren?
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von hildegard hildegard ist gerade offline | 19.1.2008 17:23 Uhr
@fritz
Was heißt denn hier "jetzt wieder angekommen"?
Schon mal was vom "Radikalenerlass" gehört?
Den gibt es seit Jahren in unserer freiheitlich demokratischen Republik
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von unbekannt | 19.1.2008 9:46 Uhr
Ick fasset nich...
Na das ist doch wohl mit der schlechteste Witz, den Madam Senatorin sich bisher bei all dem aberwitzigen Murks, den sie bisher schon abgeliefert hat, gebracht hat.

Irgend so ein Vogel von der REP ausgetauscht gegen den eingearbeiteten, fleißigen engagierten Mann Roman Reusch, der erfahrenen und befasst ist mit der Problematik, Kompetenz hat - der einzige Sinn kann hier nur sein, das dann später, wenn das total in die Hose geht, gesagt wird:
Seht her, geht gar nicht - machen wir einfach die ganze Abteilung zu, dann sparen wir sogar noch Geld...

In der Tat, @fritz, für REP hat mein Kompass keine Markierung.
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von angel angel ist gerade offline | 19.1.2008 10:03 Uhr
unfähig
Frau von der Aue ist unfähig. Sie sollte ihr Amt so schnell wie möglich aufgeben.
Comment
von cpmoritz cpmoritz ist gerade offline | 19.1.2008 10:14 Uhr
@fritz
Vielleicht sollte demnächst Horst Mahler von der NPD Justizstaatssekretär werden. Die NPD ist doch eine demokratische Partei, sonst wäre sie sicher verboten worden. Mahler hat sich während der RAF-Prozesse doch als guter Anwalt erwiesen.
Sie haben ein eigenartiges Demokratieverständnis (Stichwort:"unpopulären Parteien")!
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von unbekannt | 19.1.2008 10:20 Uhr
Frau von der Aue
wie wäre es mit Ronald Schill?
Comment
von dali dali ist gerade online | 19.1.2008 10:32 Uhr
Naja
jedenfalls kann jetzt keiner mehr behaupten, die Versetzung Reuschs sei eine linke Verschwörung,
aber ernst beiseite,
sicher ist Justizsenator(in) in dieser Stadt zu sein, der Platz auf einem Schleudersitz,
aber langsam dürfte das Maß voll sein.
Nur fürchte ich, dass absolut niemand diesen Job haben will und so v.d. Aue im Amt bleibt...
Comment
von betrachter betrachter ist gerade online | 19.1.2008 10:35 Uhr
Frau v.d. Aue ist überfordert
mit dem Amt, das sie (noch) bekleidet. Das hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach klar gezeigt. Die Entscheidung, Reusch zu versetzen ist so falsch wie die Entscheidung über seinen Nachfolger.
Wie lange muss die Stadt noch unter dieser Fehlbesetzung des Justizressorts leiden?
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von weissauchnich weissauchnich ist gerade offline | 19.1.2008 10:42 Uhr
Fragen
Da es sich bei diesem Thema um Juristen dreht, ist es empfehlenswert, nur Fragen zu formulieren! Wer ist Frau v.d.Aue, welche Ziele verfolgt sie, - ist sie noch ganz richtig? Wann wird sie endlich durch Kompetenz ersetzt?
Es stinkt!
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von flieger flieger ist gerade offline | 19.1.2008 11:20 Uhr
Bock
Das hat sie gut gemacht die Frau Senatorin, indem sie den Bock
zum Gärtner gemacht hat!
Comment
von unbekannt | 19.1.2008 11:26 Uhr
nachtigall..ick hör dir trappsen
hallo,

glasklares manöver.

wir hatten einen unliebsamen staatsanwalt, der die dinge beim namen nennt und der nicht zur rechte ecke gehört.

wir bekommen einen staatsanwalt, der klar aus der rechten ecke kommt. sollte er aufgrund der von mir erwarteten "aktenlage" anfangen in das gleiche horn zu stossen, ist klar, dass der "rechte" das dann aus "ideologischen" gründen tut, nicht etwa aufgrund der aktenlage und er ist dadurch ganz hervorragend abwürgbar.

ganz offensichtlich agiert frau v. aua nicht im interesse der bevölkerung -> rücktritt bitte.

m.





Comment
von unbekannt | 19.1.2008 11:42 Uhr
Das ist doch wohl mit der schlechteste Witz...
... von Frau Senatorin bisher, bei all dem unglaublichen Krampf und Murks, den sie schon abgeliefert hat. Sie steigert sich atemberaubend.

Die Leitung wird ausgetauscht gegen den eingearbeiteten, fleißig engagierten Mann Roman Reusch, erfahrenen und befasst mit der Problematik - der einzige Sinn kann hier nur der sein, das dann später, wenn das zwangsläufig total in die Hose geht, gesagt wird:

Seht her, funktioniert nicht - machen wir einfach gleich die ganze lästige Abteilung dicht... oder was soll das?

@In der Tat, fritz, für REP hat mein Kompass keine Markierung.
Comment
von multischuldi multischuldi ist gerade offline | 19.1.2008 11:52 Uhr
natürlich grünes Parteibuch

der neue Staatsanwalt muss natürlich ein grünes Parteibuch haben. Nur dann ist entschlossenes Handeln gewährleistet.
Comment
von joz joz ist gerade offline | 19.1.2008 12:10 Uhr
@klaus_ weiss
Volle Zustimmung! Nur, was können wir als verantwortungsbewußte Bürger ganz allgemein bezüglich der Zustände in diesem Land tun? Hin und wieder wählen, wo wir doch eigentlich keine Wahl/Auswahl haben (höchstens zwischen Pest und Cholera)?. Als mitdenkender Bürger bin ich jeden Tag wütend, frustiert und zunehmend mutlos. Um nicht depressiv zu werden, müsste ich mir eigentlich meinen Verstand operativ entfernen lassen. Oder ich bzw. wir alle müssten jetzt mal endlich aktiv werden. Über die Art von Aktivitäten will ich mich mal nicht weiter auslassen. Wahrscheinlich liest der Innenminister hier schon mit. Im Übrigen, Lothar Dombrowski gefällt mir.
Comment
von bfischer bfischer ist gerade offline | 19.1.2008 12:56 Uhr
Berliner Senat
Es wird Zeit, dass die Parteien um die 5%-Hürde kämpfen müssen. Erst dann wird es wieder vernünftiges Personal für die Berliner (Wähler) geben. Die Politiker haben noch nicht begriffen, dass die Wähler ein Recht darauf haben, dass ihr Personal vernünftig arbeitet. Zur Zeit gibt es im Zeugnis überwiegend ein ungenügend.
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 19.1.2008 12:58 Uhr
@cpmoritz
Der SPD-Abgeordnete Fritz Felgentreu nannte die Rep-Mitgliedschaft „mittlerweile verjährt“. Dem schließe ich mich an.
Wollen Sie innerhalb der Senatsverwaltungen Tätigkeitsverbote, basierend auf 20 Jahre zurückliegenden Parteizugehörigkeiten?
Und mir werfen Sie ein eigenartiges Demokratieverständnis vor?!
Lesen Sie mal Grundgesetz Artikel 2 (1) und Artikel 3 (3). Verstehen Sie, was darin geschrieben steht?
Comment
von wahlberliner wahlberliner ist gerade offline | 19.1.2008 13:27 Uhr
WIE DER HERR, SO'S GESCHERR
Kein Wunder, dass Berlin auf allen Sektoren Schlusslicht in
Deutschland ist. Wie hier läuft es doch in Berlin auf allen Gebieten schief. Wie lange bloß noch??
Comment
von burri19 burri19 ist gerade offline | 19.1.2008 14:14 Uhr
Republikaner als Projektionsobjekt?
Herr Mops Nachtigall-Idee ist gut. Einen Ex-REpublikaner kann man künftig viel leichter diffamieren und für die eigene Inkompetenz verantwortlich machen als Herrn Reusch, dessen bisweilen harte, aber vor allem richtige Erkenntnisse und große ERfolge in Frau von der Aues Partei- und Konzeptionsbuch nicht passen.
Aber wenns der demagogischen Sache dient, ist auch die SPD erkenntnisfähig: "Herr v. N`s REP-Mitgliedschaft ist mittlerweile verjährt". Adel verpflichtet!
Comment
von lennart lennart ist gerade offline | 19.1.2008 15:03 Uhr
@ Skandal
Eine kompetente Person aus parteipolitischer Borniertheit abzusägen, halte ich für einen wirklichen Skandal. Frau Aue muß endlich gehen. Aber natürlich ist die Sache mit der SPD-Spitze abgestimmt. Es gibt für mich persönlich keine wählbare Partei mehr.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.1.2008 15:04 Uhr
@joz - Verstand wegoperieren?
Dazu reichen diverse private und öffentlich-rechtliche Torkschohs.
Comment
von kliefken kliefken ist gerade offline | 19.1.2008 16:43 Uhr
Wortspiel
Es ist doch nur logisch, wenn Frau Aue der Meinung ist, dass ein Staatsanwalt keine Rechtspolitik betreiben darf, dann nimmt man halt einen rechten Politiker und lässt ihn Staat machen. Aber im Ernst, wenn es Frau Aue wirklich darum ging, Herrn Reuschs für seine Äußerungen bzgl. Verfolgung ausländischer Jugendlicher abzustrafen, dann ist die jetzige Personalentscheidung mehr als fragwürdig. Ich habe mich schon damals gefragt, wie man im Berliner Senat tatenlos zusehen konnte, dass Herr Flügge unnötigerweise in den Ruhestand verschoben wurde und als nächster ist nun Herr Reusch dran. Man fragt sich wirklich, ob der Berliner Senat es sich leisten kann, soviel Kompetenz rauszuschmeißen. Wenn ich mir Frau v.d. Aue so angucke, glaube ich eher, sie versucht die Kompetenz ihrer eigenen anzugleichen aber dies immerhin erfolgreich.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.1.2008 18:15 Uhr
@kiefken - Sich rausschmeißen leisten ...
... kann er, der Senat. Das nannte man in der DDR die "Champignon-Methode": Sobald sich ein heller Kopf zeigt, ...
Comment
von unbekannt | 19.1.2008 17:17 Uhr
Ende
der 80er war er wohl noch Republikaner? Na und, war die Partei verboten? Nein, sie saß sogar im Abgeordnetenhaus, demokratisch legitimiert. Ende der 80er waren ein Großteil der heutigen Abgeordnete und Senatoren noch teilweise stramme Parteisoldaten eines diktatorischen Systems. Wiedereinmal zweierlei Maß...

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