Das Thema Zuwanderung taucht erneut auf der politischen Bühne auf – doch diesmal in einem positiven Zusammenhang: CDU-Vize Heilmann umwirbt Berlins Muslime. Wowereit fordert mehr Zuwanderung.
Etwa einen Monat ist es her, da ließ sich Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin in einem umstrittenen Interview über die angeblich gescheiterte Integration in Berlin aus und löste damit eine hitzige Debatte aus. Nun taucht das Thema Zuwanderung erneut auf der politischen Bühne auf – doch diesmal in einem positiven Zusammenhang: Migranten werden als Gewinn für die Wirtschaft und demographische Rettung der Stadt gelobt.
„Wir müssen den Dialog mit den gutwilligen Moslems suchen und gemeinsame Regeln definieren, wie Integration gelingen kann“, sagte etwa Thomas Heilmann, stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner CDU während eines Vortrags zur Wirtschaftspolitik. „Ohne die Integration von Zuwanderern werden wir keine gesunde wirtschaftliche Entwicklung in Berlin haben.“ Eine fehlgeschlagene Integration koste viel Geld und das könne sich Berlin nicht leisten. Der Wirtschaftsexperte erklärte weiter: Wer immer nur „gegen Muslime“ agiert, kommt nicht weiter. Statt Konfrontation bedürfe es einer Zusammenarbeit mit denjenigen, die bereit sind, sich zu integrieren.
„Das ist eine sehr richtige Sichtweise“, sagt die Berliner CDU-Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner, Vorsitzende des Landesforums Integration und Zuwanderung. In der Fraktion wie im Landesverband würden sehr viele Christdemokraten ebenfalls diese Haltung vertreten. „Wir stehen zur Linie von Wolfgang Schäuble“, sagt Demirbüken-Wegner und verweist auf die Islamkonferenz des früheren Bundesinnenministers.
In seinen Thesen zur Integration will Thomas Heilmann keinen Widerspruch zur Haltung des CDU-Abgeordneten René Stadtkewitz sehen. Dieser hatte vorübergehend die Fraktion verlassen, weil er den „islamfreundlichen Kurs“ einiger Parteikollegen nicht tolerieren könne. „Stadtkewitz hat damit recht, wenn er sagt, Probleme müssen angesprochen werden“, so Heilmann.
Auch der CDU-Landesvorsitzende Frank Henkel will von einer Zerrissenheit seiner Partei im Umgang mit dem Islam nichts hören. Parteifreunde hatten ausdrücklich für Stadtkewitz’ Rückkehr geworben. Laut Henkel stelle die CDU in ihrem Wahlprogramm von 2006 klar, „dass Integration eine Aufgabe der Stadt ist“. Dazu zählten jedoch auch maßregelnde Vorgaben: „Wir leben in Deutschland und wer gegen unsere Regeln verstößt, muss scharf sanktioniert werden“, sagt Henkel.
Auch die SPD geht wieder offensiver mit dem Thema um: Am Donnerstag sprach sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), wie berichtet, ausdrücklich für mehr Zuzug von Einwanderern aus. Deutschland müsse angesichts der schrumpfenden Bevölkerung ein Einwanderungsland bleiben, sagte er auf einem Kommunalkongress. Dabei gehe es nicht um eine Toleranz- und Minderheitenpolitik, sondern um gegenseitige Akzeptanz. Auch alle Zuwanderer müssten am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. „Wir brauchen eine Willkommenskultur und ein Klima, in dem sich alle wohlfühlen“, so Wowereit.
Laut Hertie-Berlin-Studie von 2009 ist Berlin bereits auf einem guten Weg dahin: Demnach pflegen 80 Prozent der Deutschen und 97 Prozent der Migranten Kontakte zur jeweils anderen Bevölkerungsgruppe und kommen gut miteinander aus.
Ferda Ataman
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 07.11.2009)
Kommentare [ 92 ] Kommentar hinzufügen »
Das Problem Stadtkewitz hat dieser für die Berliner CDU mit seinem Austritt selbst aus der Welt geschaffen, das derzeitige Bekenntnis der CDU-Granden zur Integration aber wirkt eher schal. Warum reden sie alle immer von „Moslems“? Es geht um Migranten! Und die sind, selbst wenn sie aus einem islamisch geprägten Kulturkreis kommen, oft gar nicht so religiös wie unterstellt. Indem die CDU das Thema Integration religionspolitisch umdefiniert, ethnisiert sie. Viele Migranten werden so erst in die islamische Ecke gedrängt.
Und warum hört man aus allen Sätzen immer unterschwellig den Vorwurf der fehlenden Integrationsbereitschaft. Man muss nicht wie Sarrazin pöbeln, um der Integration im Wege zu stehen. In eine integrative Willkommenskultur passt auch nicht der kollektive Verdacht, selbst wenn er nur leise geäußert wird. Und in eine integrative Willkommenskultur passt auch nicht, wenn einem nach dem Verdacht als erstes der ökonomische Nutzen, den Migranten für die hier lebenden Menschen ohne Zweifel erbringen, einfällt.
Die CDU in Berlin hat noch einen weiten Weg vor sich. Viele Berlinerinnen und Berliner, da stimme ich Ferda Ataman voll zu, sind da schon weiter.
Als ob das irgendwas Neues wäre.
Aber wer es noch mal nachlesen will:
Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert
Und hier die ganze Studie:
Ungenutzte Potentiale
Was denken Sie denn, wenn ich sage:
"Beim negativen wollen wir nicht stehen bleiben, sondern uns engagieren, das es sich bessert"
Ich bin gespannt!
Das ist Steine schneiden, können Sie mir glauben....
Denn was Ausbildung und beruflichen Erfolg betrifft sind wir alles in allem schon ganz gut integriert.
Die Berliner Politik könnte noch einen ganz tollen Beitrag zu Integration leisten: indem sie der Polizei endlich mal erlaubt, mit Entschlossenheit und der nötigen Manpower gegen die kriminellen Großfamilien vorzugehen. Die prägen das Bild der Araber in Berlin nämlich auf eine sehr unschöne Art.
Was Sie hier über die " Großfamilie " sagen, das ist ja sowas von pauschal, ja regelrecht wiederlich.
So einfach geht das nicht, betrachter, oder wollen Sie alle Südländischen Familien womöglich noch gleich zum kriminellen Clan abstempeln ?
Die Großfamilie bedeutet für die meisten Südländer auch Zusammenhalt und soziale Sicherung. Verantwortung haben gegenüber den eigenen Familienangehörigen. Es handelt sich um wahre Werte, die unserer individuellen deutschen Gesellschaft leider abhanden gekommen sind .
Dennoch, fragen Sie doch mal den Bezirksbürgermeister von Neukölln... oder die Jugendrichterin Kirsten Heisig oder auch andere...
Die könnten Ihnen was erzählen...
Wer so etwas sagt hat meiner Meinung nach nichts verstanden. Es gibt weder "die Deutschen" (sondern Bayern, Berliner, Rheinländer,...von dem "Ost-West" Konflikt gar nicht zu reden!) noch "die Ausländer" (sondern Spanier, Holländer, Thailänder,...) - von den einzelnen Individuen die sich ohnehin nicht über einen Kamm scheren lassen mal ganz abgesehen! Es gibt nicht "wir" und "die", nicht "zwei Bevölkerungsgruppen"! Wir sind eine Gesellschaft!
Ich sehe schon die Flüchtlingsströme aus dem Libanon durch's Lechviertel wabern undd die Türken die Fuggerei in Besitz nehmen.
Diese Kokettiererei, mit dem Migrantentum, die eigentlich doch nur dazu da ist,
sich von "denen" abzugrenzen,
"seht mal, so doof sind die und so schlau sind wir",
ist doch nicht zu ertragen.
Wir haben gravierende Probleme mit Migranten,
wenn wir dem aber mit Schwankerzählungen begegnen,
werden wir da wohl nicht voran kommen...
dabei lasse ich mal den Migrationshintergrund weg
und beschränke mich auf das Bild, das flexton hier von Augsburg vermitteln will:
bei seiner Verkürzung der Augsburger Industrie auf MAN "vergisst" er großzügig solche Kleinbetriebe wie EADS, WALTHER BAU, BETA SYSTEMS, ENCOM und FUJITSU-SIEMENS,
und ja
Augsburg is 'b Kaff,
wenn auch 'n sehr nettes...
und
Das allein schon... Herr Heilmann, ich werde NIEMALS CDU wählen, aber schön, das die CDU ENDLICH begreift, wie das Leben läuft!
Eben DAS steht auch in der Bertelsmann Studie, Lieber Forist Betrachter.
Der Wirtschaftsexperte erklärte weiter: Wer immer nur „gegen Muslime“ agiert, kommt nicht weiter. Statt Konfrontation bedürfe es einer Zusammenarbeit mit denjenigen, die bereit sind, sich zu integrieren.
Richtig! Und der Islam ist eine Religion, wie jede andere auch!
Da muss ich Ihnen aus eigener Erfahrung aber widersprechen.
Ich kann Ihnen ja gern mal von meinen letzten beiden Reisen in arabische, islamische Länder erzählen.
Oder, sicher einfacher: Sie nehmen die Berliner Realitäten mal ohne die rosarote Brille wahr.
Oder lesen einfach die Studie nochmal und fragen sich, warum ausgerechnet Muslime da so schlecht abschneiden. Weil der Islam eine Religion ist wie andere auch?
Ich meinte natürlich die - jetzt drehen wir uns wieder im gleichen Kreis - die "guten" die "integrierten" Moslems. Also, die Moslems, die ich kenne.
Und Sie werden sicher auch noch ein paar davon kennen und nicht nur Ihre Verwandtschaft?
Kurz noch zum "Steine schneiden": Der Besitzer der Eisdiele am Nollendorfplatz ist ja nun kein Moslem, oder? Und die Pius-Brüder, die gegen den CSD in Stuttgart demomnstrierten, doch auch nicht?
Also, ich glaube Ihnen das gerne. Aber es ist wohl die Dummheit, bzw. die Bildungsarmut und nicht die Religion.
Und bei allem würde ich mich freuen, wenn Sie sich auch mal deulich gegen andere "Islamkritiker" wenden würden. Ein paar sind hier im Forum zu diesem Artikel schon aktiv. Namen spare ich mir jetzt. Sie bekommen dafür von mir die Zustimmung zur Zwanderungssteuerung?
Na, Deal der Demokraten gegen die Hetzer, wie wärs?
Deal gegen die Islamkritiker - nein.
Denn da gibt es einen großen Unterschied, den viele Islam-Freunde nicht sehen wollen.
Was meine Familie und die Vorurteile, gegen Schwule z.N. betrifft, irren Sie sich leider.
Nee, das sind alles gutintegrierte Menschen mit guten Jobs, sprechen gut Deutsch, sind Ärzte oder Chemiker und z.T. promoviert. Aber die kulturelle Prägung und die religiös bedingten Vorurteile, die verschwinden davon nicht. Leider.
Denn, die Muslime, die ich kenne sind genauso.
Studiert, gute Jobs, manche eingebürgert.
Und KEINER erzählt solches Zeugs, KEINER schlägt seine Frau,
KEINE der Frauen trägt Kopftuch, KEINE der Frauen ist ne "Importbraut" usw. usw. KEINER und KEINE bedient irgendeins der möglichen Klischees.
Ich hab doch nicht nur einfach Glück, bei der Wahl meiner Bekanntsxchaften?
Vielleicht haben Sie Glück. Fakt ist, dass es Beispiele für gute Integration gibt, aber leider auch reichlich Beispiele für eine Integration, die den Namen nicht verdient. Von daher sind Personen, die z.B. auf einen Unwillen bei Integration hinweisen keine Hetzer.
aber vielleicht liegt das auch einfach daran, dass man unter Verwandten dann doch etwas offener ist. Denn außerhalb der Familie, zumal Deutschen gegenüber redet man so nicht, z.B. über Schwule. Ist ja klar, dass das in Deutschland nicht pc ist. Aber ich muss zugeben, dass ich manchmal selber überrascht bin.
Und, um das mal klar zu stellen: Niemand meiner Onkel oder Cousins schlägt seine Frau! Eher umgekehrt... ;-)
Trotzdem passieren immer wieder Dinge, die sehr überraschend sind. Krasses Beispiel: Ein Onkel, verwitwet, hat jahrelang nach einer neuen Frau gesucht. Vor allem wegen seiner beiden Kinder. Er fand keine, die ihm zusagte. Und, was machte er: Holte eine Frau aus der alten Heimat, die kein Wort Deutsch konnte. Da haben alle in der Familie die Hände überm Kopf zusammengeschlagen und mit den Behörden gabs ein Hickhack.
Aber er hat gesagt: Da weiß ich, was ich habe und sie macht den Haushalt gut.
Die arme Frau kennt sich in Dtld. nicht aus, kommt mit der Sprache nicht klar, den Kindern ist das Ganze vor der Familie peinlich...
Und der Mann ist promovierter Wissenschaftler!
Da weiß ich nicht: soll ich lachen oder weinen?
Wenigstens ist für Tratsch und Klatsch gesorgt...
Jetzt wähle ich schon seit Jahren immer die "kleineren Übel", beim Thema Zuwanderung und Integration jedoch, fühle ich mich auf unsere Parteienlandschaft bezogen mehr und mehr "heimatlos"....
Ein nicht geringer Anteil der Zuwanderer aus ganz bestimmbaren Kulturkreisen sind selbst in der 2. und 3. Generation nur "mäßig" integriert... und schon wird der Ruf nach neuer Zuwanderung laut... Und das gerade von einer Stadt ausgehend die in vielerlei Hinsicht zeigen kann, wie es gerade nicht läuft mit der Integration...
Wenn der Dialog seitens der Einheimischen mit Migranten erst gesucht werden muß, kann das nur bedeuten, daß er seitens der "gutwilligen" Moslems nicht in der Intensität angeboten wird, daß man ihn gar nicht erst suchen müßte. Ich kann in solchem initiativlosen Verhalten von Migranten keinen Ausdruck von Integrationswilligkeit erkennen.
Richtig wäre : Offen sein, für jene Migranten, die von sich aus den Dialog suchen. Das sind diejenigen, die durch ihre Initiative erkennbar machen, daß sie integrationswillig sind.
Aber bloß deswegen, weil die Aufenthaltserlaubnisse derjenigen Migranten, die nicht integrationswillig und/oder integrationsfähig sind, nicht umgehend beendet werden.
„Wir müssen den Dialog mit den gutwilligen Moslems suchen . . .
Zusammenarbeit mit denjenigen, die bereit sind, sich zu integrieren." - dann vermag ich darin keinen Gegensatz zur Position von Sarrazin oder Buschkowsky zu erkennen. Denen ging es nämlich um die Gruppen, die NICHT gutwillig sind, die sich NICHT integrieren wollen! Und über diese Gruppen - die, egal wie groß deren zahlenmäßige Stärke ist, erheblich das Meinungsbild der Deutschenprägen - hat sich Herr Heilmann nicht geäußert. Einseitigkeit lauert eben überall. Aber vielleicht präsentiert Herr Heilmann im nächsten Vortrag Gedanken zu den nichtintegrationswilligen Schichten?
Solche Diskussionsrunden finden grundsätzlich ohne Wissenschaftler und Debattanten aus dem europäischen Ausland statt, der Erkenntnisgewinn geht irgendwann auf Null.
"Optionen wie mehr Flexibilität und längere Beschäftigungsbiografien sind unverzichtbar zur Regulierung des Arbeitsmarktes. Zu einer offensiven Strategie – vor allem mit Blick auf demografischen Wandel und steigenden Fachkräftemangel, gehört auch eine gezielt gesteuerte Zuwanderung"
Für den kostenlosen Download
http://www.kas.de/wf/de/33.11312/
http://www.bamf.de/cln_110/DE/Startseite/home-node.html?__nnn=true
Wowereit spricht ja von "Willkommenskultur" dann auf der Seite des Bundesamtes einfach mal nach unten scrollen:
"Willkommen in Deutschland" eine Broschüre des Bundesamtes.
Hat Wowereit als "Träumereien" verbreitet, wie ihm dies hier gestern vorworfen wurde?
Oder bewegen sich einige Foristen lieber am Rand?
Dem wäre nicht zu widersprechen. Leider jedoch bedeuten offene Türen nicht, daß auch automatisch jemand hereinkommt, anstatt darauf zu warten, hineingetragen zu werden. Und kosten soll das hineingehen natürlich auch nichts.
Jeder Muslime kann hier seinen Glauben leben und Moscheen bauen. Eine Kleinigkeit ist da nur: Er muss sich an die Verfassung, die die Grundlage unserer Gesellschaft ist, halten. Tut er das: Herzlich Willkommen. Tut er das nicht, ist er hier falsch.
Damit ist doch alles gesagt. Worüber ist noch zu reden?
Ich habe falsch zitiert.
Es muss heißen "Aufnahmegesellschaft".
Danke für den Hinweis.
Vielleicht kann da jemand Hrn.Wowereit mal aufklären...
Ich muss sicher nicht gesondert (jetzt nicht Sie @misterx betreffend, sondern ganz allgemein...) darauf hinweisen, dass sicherlich auch ein gewisser Teil der Muslime Berlins nicht besonders religiös ist...
Zuerst ging man von einer Rückreise der Immigranten (Gastarbeiter) aus, danach wusste man über deren Nachgenerationen nicht Bescheid,.
Es mussten deshalb viele Projekte und Kulturvereine erstmals für die Jugendlichen, dann wieder für die Erwachsenen (Bildungsschulen- und Kurse) erstellt werden.
Wieso es trotzdem kostspielig wurde, lag daran, dass Gruppierungen in Schulen (Ausländerklassen), Kindergärten u.s.w. durchgeführt wurden. Deshalb setzten sich die Akademiker mit ausländischen Hintergründen zur besseren Integration durch. Neue Projekte wurden wieder gegründet.
Plötzlich entstand ein „Islamphobie und Hass“ (11.Sept.) unter der Bevölkerung.
Die Politiker ersparten sich die Mühe, sein Volk über den tatsächlichen Islam aufzuklären.
Viele Islamkritiker nutzten es negativ aus. Dabei schwiegen sie, über verschiedene Gruppierungen und Spaltungen innerhalb des Islams. Es gab nur das böse.
Das muslimische Volk in Deutschland wurde auch mit der exekutiven Gewalt aufgewühlt. So hatte man anschließend einen besseren Durchblick, für die Innenverteidigung.
Die resignierten Muslime gingen von nun an, nur zur eigen bestimmten rel. Vereinigungen, somit erfolgten die Kontrollen auch einfacher.
Anstatt öffentliche Aufklärungen –und- Dialoge durchzuführen. wie in Einkaufspassagen ,Kitas, Schulen, Vereine ,Unis, Arbeitsstellen u.s.w,
beschäftigte man sich viel mehr mit den bösen Moslem (der einen langen Bart besaß und seine Frau nur umhüllt auf die Straße ging).
Hinzu kamen noch die Kriege außerhalb Europas. Viele unbekannte Kulturen mit Ihren negativen Erfahrungen kamen als Asyl.
Die Ängste nahmen mit/durch die Medien mehr zu.
Jetzt denkt man an eine billigere Methode nach?
Aufklärung!!! So sehen viele Muslime die Akzeptanz und integrieren sich automatisch…
Kontrolle mit Würde, nicht jeder Muslim ist ein Verbrecher, auch wenn sie kontrolliert werden…
So ist auch niemand verp
Wer ist Wowereit? Mister 18% in der Stadt!
Auf welchem frommen Stern leben Sie denn?
Gleicher Lohn, für Gleiche Arbeit!
Und das hat mit Nationalität und Herkunft nüscht zu tun.
Wenn man ganz unfromm hier völlig abstruse Ängste schüren möchte,
dann... ja dann, ist freilich jedes "Argument" irgendwie tauglich!
Nennt man das dann auch schon Rabulistik? ;-)
Das unterstütze ich ganz und gar!!!
Leider sieht die Realität ein klein wenig anders aus....
Irgendwer musste sich jetzt schachmatt setzen. Das es jemand wie Sie sein musste, der hier nicht zu Übertreibungen und Hetze neigt, tut mir jetzt ein klein wenig leid ;-)
Denn wird sich hier nicht immer gegen Zuzug der Geringqualifizierten ausgesprochen? Auch von Ihnen? Nun sind Sie auch der Meinung "Gleicher Lohn, für Gleiche Arbeit" sagen aber die Realität sieht anders aus?
Weil eben irgendjemand die nichtgleiche Arbeit (also die "Drecksarbeit") machen muss.
Und wer macht die?
Eben die geringqualifizierten! Und das sind eben auch Zuwanderer!!
Also brauchen wir doch Zuwanderung!!!
Schach und Matt ;-)
Sie tun so, als ob es nicht mehr als genug Geringqualifizierte menschen bereits im Lande gäbe. Die Arbeitslosenstatistiken sagen etwas anderes. Die weitere Zuwanderung von Gering- und Nichtqualifizierten ist früher oder später eine Zuwanderung in die Sozialsysteme. Und die brauchen wir nicht.
Noch lange nicht matt.
Sondern mit dem Kapitalismus (wenn Ihnen das zu ideologisch ist, bin ich auch mit "Profitgier" einverstanden), mit der Beschränkung gewerkschaftlicher Rechte, mit der hohen Arbeitslosigkeit, die als Druckmittel wirkt ("Sie möchten Ihr Recht? Draußen warten genug andere" und es sind die Kollegen mit Migrationshintergrund, die bei Tarifauseinandersetzungen ganz vorne stehen - aber "nicht integriert"?), mit einem Klima, in dem "Verdachtskündigungen" erst möglich werden und auch mit Managern, die einerseits unfähig sind und andererseits in die eigene Tasche wirtschaften (Quelle/Middelhoff z.B.)
Alles das gäbe es auch ohne Zuwanderung!