[Kommentare: 167]

Schwarz-Gelbe Pläne

Dunkle Wolken über der Mieterstadt Berlin

Empörung über die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung, den Kündigungsschutz zu lockern. Haus-Eigentümer loben, dass Modernisierungsmaßnahmen leichter durchgesetzt werden können.
Anzeige
Bild vergrößern
Gefahr für den Mieterschutz? Die schwarz-gelbe Bundesregierung will den Kündigungsschutz lockern. - Foto: Imago
Schwarz-Gelb im Bund will den Kündigungsschutz für Mieter verschlechtern. Dagegen laufen in Berlin, wo 87 Prozent der Haushalte in Mietwohnungen leben, Verbände und Politiker Sturm. „Das ist absolut unsozial und völlig unnötig“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Berliner Mietervereins, Hartmann Vetter. „Mit der geltenden Regelung sind auch die Vermieter in Berlin gut klargekommen.“

Seit der Mietrechtsreform 2001 und einer juristischen Nachbesserung 2005 gilt für Mieter, die ihre Wohnung aufgeben wollen, eine einheitliche dreimonatige Kündigungsfrist. Unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses. Wenn ein Vermieter wegen Eigenbedarfs oder „nicht angemessener wirtschaftlicher Verwertung“ der Wohnung kündigen will, muss er eine sechs- bis neunmonatige Kündigungsfrist wahren, je nach Mietdauer. „Dieser Unterschied hat einen tieferen Sinn und verstößt auch nach oberster Rechtsprechung nicht gegen den verfassungsmäßigen Gleichheitsgrundsatz“, sagt Vetter.

Die neue Bundesregierung strebt aber „einheitliche Kündigungsfristen“ für die Mieter und Vermieter an, heißt es im Koalitionsvertrag. Nach allem, was bisher bekannt ist, sollen künftig auch die Vermieter eine Wohnung binnen drei Monaten kündigen können. „Obwohl es für den Hauseigentümer in der Regel viel einfacher ist, einen Nachmieter zu finden, als für den Mieter eine neue, vergleichbar gute und preisgünstige Wohnung“, so Vetter. Nur Hochbetagte und Gebrechliche können weiterhin auf einen großzügigen Kündigungsschutz hoffen.

Der Stadtentwicklungsexperte der SPD, Daniel Buchholz, kündigt bereits an, dass sich die rot-rote Landesregierung „mit allen politischen Mitteln gegen die Verschlechterung von Mieterrechten wehren wird“. Die geplante Verkürzung des Kündigungsschutzes auf drei Monate sei ein massiver Eingriff und werde die Mietpreise nach oben treiben, weil sich die Betroffenen schnell eine neue Wohnung suchen müssten, ohne in Ruhe auswählen zu können.

Singles und Senioren, die sich nur kleine und billige Wohnungen leisten könnten, müssten kurze Kündigungsfristen besonders fürchten, meint Uwe Doering, wohnungspolitischer Sprecher der Linken. Die Vermieter würden ermutigt, langjährige Mieter mit besonders günstigen Mietverträgen loszuwerden, um die Wohnung dann deutlich teurer vermieten zu können. „Bei Haushalten mit höheren Einkommen sehe ich weniger Probleme.“ Auch der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto befürchtet, dass ältere Menschen besonders unter der neuen Regelung leiden werden. „Sie sind nicht mehr so flexibel und brauchen genügend Zeit, um sich etwa bei einer Eigenbedarfskündigung nach neuem Wohnraum umzusehen.“ Er sehe die Pläne von Schwarz-Gelb sehr kritisch.

Dagegen begrüßt die Eigentümer-Schutzgemeinschaft „Haus und Grund“ in Berlin die angekündigte Veränderung der Kündigungsfristen. Die neue Koalition habe die Bedeutung der privaten Immobilieneigentümer erkannt und nehme deren Probleme ernst. Das Lob der Grundeigentümer gilt auch einem anderen Vorhaben von Union und FDP: Mieter sollen künftig energetische Modernisierungen dulden, ohne die Miete mindern zu können, wenn Lärm, Dreck und Nichtnutzung von Räumen die Wohnqualität spürbar verschlechtern. Mietrechtsexperten sehen dadurch den Grundsatz verletzt, dass die Beeinträchtigung des Wohnwerts für eine Mietminderung entscheidend ist, aber nicht der Anlass der Baumaßnahmen.

Schwarz-Gelb setzt noch eins drauf: Klimafreundliche Sanierungen sollen laut Koalitionsvertrag auf der „freien Entscheidung des Vermieters“ beruhen. Wenn das so kommt, läuft eine bundespolitische Initiative der Berliner Koalitionsfraktionen SPD und Linke ins Leere, die demnächst im Abgeordnetenhaus eingebracht wird. Rot-Rot will den Mietern das Recht auf Mietminderung einräumen, wenn der Hauseigentümer „den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung nicht nachkommt“. Außerdem solle der – inzwischen bundesweit – vorgeschriebene Energieausweis „zum festen Bestandteil jedes Mietvertrags“ gemacht werden. Die Chefs der Regierungsfraktionen, Michael Müller (SPD) und Udo Wolf (Linke) haben kürzlich erst angekündigt, eine soziale Mietenpolitik bis zur Abgeordnetenhauswahl 2011 zu einem Schwerpunkt der Regierungsarbeit machen zu wollen.

Das liegt nahe, weil von den fast 1,9 Millionen Wohnungen in Berlin 87 Prozent vermietet werden. In Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg sind es sogar 95 Prozent. Nur 13 Prozent des Berliner Wohnungsbestands sind selbst genutztes Wohneigentum. In Hamburg, München oder Köln liegt die Eigentumsquote bei über 20 Prozent. Im Städtevergleich sind die Berliner Mieten immer noch sehr niedrig, aber kleine und preiswerte Wohnungen (40 bis 50 Quadratmeter) werden knapp und in den östlichen und westlichen City-Lagen ziehen die Preise deutlich an.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 02.11.2009)
Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen keinen Artikel im Tagesspiegel dazu verpassen? » Informieren | » Login

Aus anderen Ressorts

Gunter Gabriel:

Nichts und niemand
Wiederauferstanden: Gunter Gabriel singt jetzt Radiohead und bilanziert die Exzesse seines Lebens.

Heinrich von Kleist:

Ein frisches Grab für den Dichter

Wettskandal:

DFB-Schiedsrichter unter Verdacht
Im größten Wettskandal in der Geschichte des europäischen Fußballs soll auch ein Schiedsrichter des Deutschen Fußball-Bundes ins Visier der Ermittler geraten sein. 15 Verdächtige sind bislang in Deutschland verhaftet worden, darunter "alte Berliner Bekannte".

Wettskandal:

Doppeltes Spiel

Kommentare [ 167 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 1.11.2009 18:17 Uhr
Was ist daran ungerecht oder unsozial
wenn 2 Vertragspartnern dieselbe Kündigungsfrist zusteht?

"Rot-Rot will den Mietern das Recht auf Mietminderung einräumen, wenn der Hauseigentümer "den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung nicht nachkommt.""

Dürfen in demselben Zuge die Vermieter die Miete erhöhen, wenn sich der Mieter andere Verfehlungen in ähnlicher Größenordnung zuschulden kommen lässt?

"... kürzlich erst angekündigt, eine soziale Mietenpolitik bis zur Abgeordnetenhauswahl 2011 zu einem Schwerpunkt der Regierungsarbeit machen zu wollen."


Was die roten Brüder denn immer so sozial nennen. Die DDR war bestimmt bis zumm Schluss der Meinung, dass ihre unzeitgemäßen Hütten auf jeden Fall sozial, weil so billig waren.

Will man denn aus den unwirtschaftlichen Grundsätzen dieses untergegangen Pleite-Staates überhaupt nichts lernen?

"Im Städtevergleich sind die Berliner Mieten immer noch sehr niedrig, aber kleine und preiswerte Wohnungen (40 bis 50 Quadratmeter) werden knapp und in den östlichen und westlichen City-Lagen ziehen die Preise deutlich an."


Ja so ist das in einer Marktwirtschaft, da bewertet

- der Markt,
- also die Konsumenten,
- also WIR,

eine Sache desto teurer, je mehr sie nachgefragt wird unter Berücksichtigung des Angebotsmenge.

Manche Sätze lesen sich, als würde sich der Verfasser erstaunt die Augen reiben, ob eines solchen Sachverhaltes.








Comment
von leser.schreiber leser.schreiber ist gerade offline | 1.11.2009 19:54 Uhr
Billig, tendenziös, verächtlich - schade!


Zitat von hannibal

Manche Sätze lesen sich, als würde sich der Verfasser erstaunt die Augen reiben, ob eines solchen Sachverhaltes.



Lieber hannibal,

das habe ich bei Ihren Zeilen auch gedacht. Nur in aller Kürze, nicht an Sie, sondern die ernsthaften Kommentatoren hier:

Mieter tragen bei Wohnungswechsel die erheblich höheren Lasten (Kosten der Suche, der Schlussmaßnahmen in der freizuziehenden Wohnung und des Umzugs), Vermieter nicht.

Mieter sind häufig auf einen bestimmten Kiez festgelegt (freundschaftliches Umfeld, Schule usw.) und sind daher bei der Wohnungssuche eben nicht grenzenlos flexibel. Vermieter sind davon nicht betroffen.

Mietern fehlt im Regelfall die finanzielle Flexibilität, Kautionen zu leisten und den alten Kautionen hinterlaufen zu müssen.

87% der Berliner leben in Mietwohnungen. Viele verdienen weniger als in den verglichenen Städten. Sie sind also auf preiswertere Wohnungen angewiesen. Zum Beispiel Kleinverdiener im öffentlichen Dienst, die liegen gut 6% im Einkommen hinter dem übrigen Bundesgebiet und sind zusätzliche 8% lohngesenkt bis Dezember 2009.

Die Bundesrepublik Deutschland (wir) hat/haben uns übrigens noch nicht von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet. Das hat mit Wirtschaftsethik zu tun, nicht mit Sozialismus.
Comment
von flexton flexton ist gerade offline | 1.11.2009 21:02 Uhr
"Sozial"..
Ja in Berlin ist der Anteil von Mietwohnungen erschreckend hoch, der Schluß kann aber nicht sein die Vermieter quasi zu enteignen. Die restriktiven und mieterfreundlichen Gesetze und Richtersprüche haben dazu geführt dass es für einen Privatmann ein unkalkulierbares Risiko ist seine Ersparnisse zur Altersvorsorge in eine Wohnung zu stecken die er dann vermietet um im Alter von den Mieteinnahmen leben zu können. Nicht nur Mietnomaden, die leider keine "Einzelfälle" mehr sind sondern ein wachsendes Problem, sondern auch viele Unwägbarkeiten die diese mieterfreundlichen Gesetze mit sich bringen sind der Grund.

Das "drängt" die Privatleute aus dem Markt und führt dazu dass nur große Wohnungsgesellschaften, die sich Rechtsabteilungen etc. leisten können, das Risiko der Vermietung schultern können und wollen. Und mit dem Vermieter der im gleichen Haus wohnt kann man viele Dinge nicht nur unkomplitzierter regeln, er hat auch ein persönliches Interesse daran dass das Haus in einem guten Zustand ist und bleibt. Das ist bei Wohnungsgesellschaften nicht unbedingt so, wie diverse "Horrorberichte" in den Medien zeigen. Sprich, das gut gemeinte mieterfreundliche Recht hat das Gegenteil bewirkt.

Im Übrigen sollte der Schluß in die Richtung führen zu international üblichen Eigentumsquoten zu kommen. In Südeuropa ist es umgekehrt, dort sind Mietverhältnisse die Ausnahme. Die Leute kaufen die Wohnungen lieber und zahlen lieber monatliche Raten an die Bank - und irgendwann gehört ihnen dann die Wohnung/das Haus - anstatt an einen Vermieter. In Italien liegt die Eigentumsquote zB bei etwa 3/4. Selbst in Großbritannien noch etwa doppelt so hoch wie in Deutschland - und die Eigentumsquote in Berlin liegt nochmals unter dem Bundesdurchschnitt.
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 2.11.2009 3:59 Uhr
Konstruktives Denken
Also erstens hat es natuerlich seine Vorteile eine Eigentumswohnung zu besitzen - die werden aber auch entsprechen bezahlt, und zweitens ist der haupt Kuendigungsgrund Eigenbedarf, d.h. am anderen Ende sitzt ein Privatmann der sein Kapital in eine Immobilie gesteckt hat, und diese nutzen will/muss.

Aber sie sprechen Probleme an, die sich ja regeln liessen. Wenn es einfacher wird gegen saeumige, unverantwortungsvolle Mieter vorzugehen, dann liesse sich auch ueber die Deckelung von Kautionen nachdenken. Es waere sicherlich auch moeglich Regelungen zur Uebertragung von Mietkautionen zu treffen (was ja bei kulanten Vermietern sowieso moeglich ist). Aber deratig konstruktives Denken passt ja nicht in die neosozialistische Propaganda.
Comment
von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 2.11.2009 11:43 Uhr
Kapitalanleger oder Selbstnutzer
Wer eine Eigentumswohnung zur Selbstnutzung kaufen möchte, dem steht es frei, eine Eigentumswohnung zu kaufen, welche UNBEWOHNT (leer) ist.

Eine vermietete Wohnung zu kaufen und dann dem Mieter wegen angeblicher VermuntungsVerdachtsEigenbedarf zu kündigen ist ASSOZIAL.
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 2.11.2009 12:30 Uhr
Anders herum
Wer als Dauermieter mieten will, der kann in einem Mietshaus wohnen, denn dann ist er selbst bei Umwandlung in Eigentumswohnungen 3 bzw. 10 Jahre nach Verkauf der Wohnung geschuetzt.

Wer in eine Eigentumswohnung zur Miete einzieht kann erwarten frueher oder spaeter wegen Eigenbedarfs gekuendigt zu werden, denn hierfuer sind Eigentumswohnung da. Aber Dreistdoofheit ist ja leider nicht verboten.
Comment
von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 2.11.2009 14:43 Uhr
unseriös und realitätsfremd
Es ist außerordenlich unseriös und sittenwidrig als Kapitalanleger getarnt eine Wohnung zu vermieten und dann als angeblicher Selbstnutzer in Erscheinung zu treten, um beim Verkauf einen höheren Betrag - für eine unbewohnte Wohnung - zu erzielen.

Vielleicht sollte als Konsequenz NIEMAND MEHR eine Wohnung anMIETEN, die im Grundbuch zu einer EIGENTUMSWOHNUNG umgewandelt wurde.

Ob LEERSTAND im Interesse der Kapitalanleger von Eigentumswohnungen ist, wage ich zu bezweifeln, denn die Heiz- und Betriebskosten sind nicht unerheblich. Na ja, und der Verwalter vom Gemeinschaftseigentum und die finanzierende Bank haben vermutlich auch nichts zu verschenken.

Aber was soll´s, die Zwangsverwalter werden sich bedanken !
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 2.11.2009 16:18 Uhr
Ein Missbrauch...
der Eigenbedarfsregelung ist natuerlich sittenwiedrig. Aber das Problem mit vermietet und unvermietet besteht ja kaum noch bei 3 Monaten Kuendigungsfrist. Noch ein Vorteil fuer Mietern, denn so wird dem prophylaktischem "Rausekeln" das Wasser abgegraben.
Und wenn ich als Privatmann eine Eigentumswohnung vermiete dann bin ich ehrlich und mache keinen Hehl daraus.
Comment
von holzmichel holzmichel ist gerade offline | 2.11.2009 17:13 Uhr
Irrtum
bei einer Zwangsversteigerung verfällt der Mieter-Schutz, da der Schutz der Konkursmasse - d. h. der finanzielle Schaden der Gläubiger - vom Gesetzgeber und den Gerichten höher bewertet wird.

Der Grund gilt übrigens auch im Arbeitsrecht, da kann man sogar in der passiven Phase der Altersteilzeit (also wenn man vorgearbeitet hat) noch entlassen werden.
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 3.11.2009 2:45 Uhr
Definitiv Falsch
Der Mietvertrag mit all seinen Rechten und Pflichten besteht nach Versteigerung weite. Bitte hier keinen Bloedsinn schreiben.
Comment
von portulak portulak ist gerade offline | 2.11.2009 7:52 Uhr
Was unsozial ist
Die Frage, gleiche Kündigungsfristen ungerecht sind, ist ganz leicht zu beantworten.

3 Monate sind verdammt knapp für die Wohnungssuche. Wenn jemand berufstätig ist, dann braucht bspw. nur mal eine Krankheit o.ä. dazwischen zu kommen, dann ist diese eh schon kurze Zeit noch mehr angeknabbert. Außerdem muss im Zweifel noch renoviert werden, natürlich VOR Ablauf der 3 Monate, heißt praktisch, die Wohnung muss eben innerhalb von 2 Monaten gefunden sein - wenn nichts dazwischen kommt. Darunter fallen dann auch so Vermieter, die mal schlapp 1 Woche brauchen, um zu überprüfen, ob der Mieter ihnen passt. Alles Faktoren, die bei so einer knappen Zeit dann noch mal reinhauen.

Wenn der Vermieter innerhalb von 3 Monaten keinen Mieter hat, dann lässt er die Wohnung notfalls eben 1 Monat länger frei. Das ist dann allenfalls ein Mietausfall. Der Mieter sitzt nach Ablauf auf der Straße, müsste ggf. ins Hotel / Pension und Möbel zwischenlagern, was selbst bei sehr kostenbewusster Wahl einen Monat Mietausfall um ein Vielfaches übersteigt.

Hier in Berlin mag das noch einigermaßen funktionieren, obwohl hier bestimmte Wohnungen auch knapp sind. Aber wenn wie in anderen Städten sich 50, 100 und mehr Mieter zeitgleich zu Besichtigung 1 Wohnung einfinden!, dann ist es praktisch unmöglich in 3 Monaten was zu finden.
Comment
von gojoni gojoni ist gerade offline | 2.11.2009 11:25 Uhr
wir sind aber
in einer sozialen marktwirtschaft. und da gelten deine anmerkungen eben nur bedingt.

ich bitte das zukünftig zu berücksichtigen
Comment
von rob3 rob3 ist gerade offline | 1.11.2009 18:22 Uhr
jagt Sie zum Teufel
ja jagt dieses CDU FDP Pack zum Teufel das ist erst der Anfang vom bösen Ende, erst der Mieterschutz dann der Kündigungsschutz u.s.w u.s.w
Comment
von dm dm ist gerade offline | 1.11.2009 20:14 Uhr
@rob3
Ja, da muss ich Ihnen wohl zustimmen - das werden ganz bittere Jahre, die einen, zum jetzigen Zeitpunkt, unüberschaubar großen Schaden anrichten werden, der dann, wenn Westerwelle und co gemütlich von Ihrer EUR 8000+ lebenslangen Rente leben werden, alle Bürger ausbaden werden müssen.

Mal sehen, wie viel sich der Bürger in diesem Lande noch gefallen lässt, bis er endlich auf die Barrikaden geht. Schon in der Schweiz wird nicht mehr über den Deutschen gelacht, sondern nur irritiert bemitleidet, ob der übergroßen Leidensfähigkeit.

Schlimme Jahre werden das, sehr Schlimme.
Comment
von deejay deejay ist gerade offline | 1.11.2009 21:27 Uhr
Keine Sorge
Wenn die so weitermachen, und das werden sie, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es entsprechende Proteste gibt.
Das die CDU/FDP-Koalition diese Legislaturperiode übersteht ist eher unwahrscheinlich.
Comment
von 09bertl 09bertl ist gerade offline | 1.11.2009 23:48 Uhr
BRAVO !!!!!
und ein Tip an alle schwarz-gelb Wähler die (noch) in Miete wohnen: "möge EUCH die nächste Mieterhöhung wegen Modernisierung dazu bewegen, nachzudenken bevor IHR das nächste mal zur Wahl geht".
Comment
von rumme rumme ist gerade offline | 2.11.2009 12:18 Uhr
Danke,
den 28% wahlberechtigten Schlaumeiern, die da meinten ihren Protest durch Nichtteilnahme an der Bundestagswahl zu äußern.
Nicht die CDU/CSU- und FDP-Wähler sind das Übel, die wussten es eben (bis jetzt) nicht anders oder wollten gar das, was jetzt auf uns zukommt, z.B. die Wohnraumeigentümer, speziell die, die diesen nicht selber nutzen (brauchen). Sondern die, die besseren Wissens nicht zur Wahl gegangen sind und ihr Kreuz den Sozen verweigert haben, weil die ja erst Hartz IV etc. uns eingebracht haben. Oder weil uns dann - böse, böse - rot-rot-grün gedroht hätte.
Jetzt werdet ihr merken, was die Alternativen waren, aber jetzt ist es zu spät!
Comment
von Neukoelln_rockt Neukoelln_rockt ist gerade offline | 1.11.2009 18:24 Uhr
Das wird nicht die letzte Kröte sein
Hauptklientel von schwarz-gelb: Landbevölkerung und finanziell Bessergestellte.
Sieht also insgesamt sehr schlecht aus für Berlin. Rot-rot soll bluten, also erst mal die Bewohner Berlins bluten lassen.
Comment
von burri19 burri19 ist gerade offline | 1.11.2009 18:27 Uhr
Vermieter sind immer die Bösen. Warum eigentlich?
Jeder vernünftige Vermieter investiert in sein Haus und hat auch entsprechende Auflagen. Er zahlt jede Menge für den Erhalt des Eigentums, für Gebühren usw. Er trägt die Verantworutng und alle Belastungen. Das interessiert die Mieter nicht.
Die Mieter dagegen haben so viele Rechte, daß man einen Stressmieter so gut wie nicht kündigen kann, so ekelhaft und/oder ansprüchlich er sich auch aufführen mag.Er bekommt in aller Regel in Berlin Recht, weil die Richter total mieterfreundlich sind und sich jeden Bären aufbinden lassen, wenn er nur rührselig genug daherkommt.
Die Mieterverbände sollten sich darauf besinnen, wie wenig Rechte die Besitzer überhaupt noch haben und ihren Mitgliedern das nicht immer vorenthalten.Was ist daran "gerecht" oder hat "tieferen Sinn", dass nur Mieter nach drei Monaten kündigen dürfen, der Vermieter aber erst nach mehr als mindestens 6 Monaten?
Es ist die Ideologiee derer, für die Jeder mit Besitz schon ein Kapitalist und deshalb jederzeit angreif- und ausnutzbar ist.
Comment
von deejay deejay ist gerade offline | 1.11.2009 19:10 Uhr
Der Vermieter??
Der Vermieter trägt alle Belastungen?
Verdrehung der Tatsachen.

Sämtliche (!) Kosten werden von den Mietern durch die Mieten bezahlt, inkl. der Kosten für die Hausverwaltung, und die Gewinne für den/die Besitzer.

Sie sind also keine Schmarotzer oder ähnliches, sondern diejenigen, die alles bezahlen.
Und deshalb stehen ihnen auch Rechte zu.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade online | 1.11.2009 21:28 Uhr
@Deejay
Genau da liegt das Problem, die Tatsachen werden so dargestellt wie das Klientel es benötigt, ob im Arbeitsrecht, Mietrecht, Kündigungsrecht und die dummen Deutschen denken nicht sondern reden dem nach dem Munde und die lachen sich kaputt. Umdenken um 180 Grad wäre der richtige Weg, für das Volk und für eine vernünftige menschliche Politik, die schwarz/gelben allen voran Merkel die alles unterstützt ind zu den Marktradikalen gehört gehörten normalerweise wieder abgewählt um Schaden vom Volk zu nehmen.
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 2.11.2009 3:30 Uhr
Kleine Rechnung
75m^2, mittlere Lage, macht in Berlin 350 Euro kalt. Abzueglich Hausgeld von 200 Euro (Instandhaltung/Pflege des Gemeinschaftsobjekts, nicht anrechenbar als Nebenkosten) bleiben da 150 Euro, d.H. 1800Euro im Jahr. Alle 5 Jahre darf man dann auch noch den Schimmel entfernen, weil der Mieter zu geizig zum lueften ist, das zerkratzte Parkett ausbessern oder sich mit einem zahlungssaeumigen Mieter 'rumschlagen.
Irgendwie hoert sich das fuer mich nicht nach grosser Ausbeutung an.
Comment
von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 2.11.2009 11:15 Uhr
MietZINS und NICHT MietTILGUNG
Deshalb wurde ja auch bisher von einem MietZINS gesprochen, weil dieser eine VERZINSUNG des Eigenkapitals darstellen soll.

Diese Sichtweise ist heutzutage, wo "Heuschrecken" zu völlig überzogenen Kaufpreisen Eigentumswohnungen an Erwerber OHNE Eigenkapital zu 100 % Fremdfinanzierung und einer Beleihung zu 140 % des Verkehrswertes der Immobilie als Steuersparmodelle verschachern leider untergegangen.

Derartige Käufer sind leider allzu oft der Auffassung, dass der Mieter nicht nur eine Verzinsung des Eigenkapitals (Mietzins), sondern die Tilgung nebst Schuldzinsen für das Darlehen des Eigentümer bezahlen soll, weil dies von den UNSERIÖSen BONI-Beratern suggeriert wird.

Die Finanzdienstleister haben ihren "SCHLECHTEN RUF" durch ihre "Luftblasen-Zinsen" nachhaltig VERDIENT.
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 2.11.2009 12:34 Uhr
Wenn ich...
vieleicht 1000 Euro Netto von meiner 70,000Euro Investition kriege, dann ist das allerdings kein besonders toller Zins.
Comment
von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 2.11.2009 15:17 Uhr
zu teuer gekauft !
Wer einen durchgerosteten vergammelten 20 Jahre alten 911er Posche mit 150 PS zum Neupreis eines NEUen Porsche Turbo mit 650 PS kauft, kann ja nun ersthaft nicht erwarten, das irgend jemand Mitleid mit dem Erwerber hat.

Auch dieser lässt sich vermutlich nicht zu dem Preis eines aktuellen neuen Modells Anno 2009 vermieten.

Selbst Schuld !

Autos schaut man sich vorher an,
das sollte man bei einer Wohnung erst recht.

Vor dem Kauf einer Wohnung empfehle ich ein VERKEHRSWERTGUTACHTEN eines von der Gutachterstelle der IHK zugelassenen und vereidigten Sachverständigen einzuholen. Spätestens bei Einletung der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung wird ein solches Gutachten vom Gericht veranlasst. Demnach hat eine Zwangsversteigerung zumindest für den Erwerber auch Vorteile (realistisches Gutachten und Grundstück Lastenfrei).

Nach Prospekt kann man vieleicht die Restbestände von Quelle kaufen, aber keinesfalls eine Eigentumswohnung oder ein Haus.

Schöne Fotos der Fassade auf dem Exposé ?

Schöne Fotos kann ich auch machen und von Garantiemieten reden, welche sich nach 5 Jahren "LUFTblase" erweisen.
Comment
von jetbundle jetbundle ist gerade offline | 2.11.2009 16:26 Uhr
Was jetzt...
Bei den Zahlen die ich nannte handelt es sich um grobe Schaetzungen fuer eine Immobilie in gutem Zustand.

Ergo: die einzige Art und Weise wie sich damit eine Rendite erwirtschaften laesst ist die Pflege zu vernachlaessigen und zu hoffen das am Ende (per Hochglanzexposee) noch zu verramschen. Klappt aber nur fuer Mietshaeuser, denn im Eigentumshaus wollen die meisten Privatnutzer ihr Haus nicht herrunterwirtschaften. Auf Luxus polieren und zu nachhaltigen Preisen vermieten klappt hoechstens in Prenzlberg.
Comment
von dali dali ist gerade online | 2.11.2009 18:41 Uhr
Auch wenn @bajo
hier relativ neu ist,
müsste er wissen,
dass beim Thema PORSCHE der Spaß aufhört:
Also,
es gibt keinen "20 Jahre alten 911er mit 150 PS",
denn schon 1976 lag die niedrigste angebotene Motorenleistung bei 165 PS.
Wenn also bajo ein Stück mit "150 PS" "billig" abzugeben hätte oder er einen wüsste, würde ich den gerne abnehmen,
weiß ich doch, dass diese frühen 911er, auch in relativ schlechtem Zustand (es gibt kaum Höhlen) inzwischen ziemlich teuer sind (restaurierbare Stücke mit Substanz ca 8.000-12.000).
20 Jahre alte Höhlen gibt es praktisch gar nicht, die sind alle noch in ziemlich guten Zustand und kosten im Schnitt zwischen 17 und 22.000.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade online | 1.11.2009 19:10 Uhr
@Burri19
Ziel ist es Leute aus preiswerten Wohnungen rauszubekommen um sie für hohe Mieten weiter zu vermieten, d. h. auf Deutsch Ghetto´s für Armen auf längere Sicht, ein bisschen mehr Weitblick was die schwarz/gelben vorhaben wäre für jeden nicht das schlechteste, Hauptsache Sie sind nicht dabei Burri in 2 oder 5 Jahren.
Comment
von holzmichel holzmichel ist gerade offline | 2.11.2009 17:22 Uhr
ja, als Ferienwohnung vermieten
eine 40 qm Wohnung gilt mit mehr als zwei Personen als überbelegt. Mit ein paar Ikea-Möbeln und Billig-Elektronik lässt die sich aber prima an bis zu vier Feriengäste für 30 - 40 EUR pro Nacht und Nase vermieten. Das ist billiger als ein Hotelzimmer. Und selbst wenn die Bude den halben Monat leersteht, wirft das mehr ab, als ein Dauermieter je zu zahlen bereit wäre. Außerdem gelten für Ferienwohnungen (anders als für Hotels und Pensionen) keine Auflagen des Bauamtes, egal wie viele man in einem Haus vermietet ....
Comment
von Auslaender Auslaender ist gerade offline | 1.11.2009 22:03 Uhr
was haben wir hier noch verloren?
geschätzter Burri19,
Sie haben absolut Recht, nur wenn ich die Antwortkommentare auf Ihren Beitrag lese komme ich zum Schluss: Was haben wir in diesem Land eigentlich noch verloren. Es gibt bessere Länder für Menschen die etwas leisten wollen. Das Land den Besitzstandswahrer! Auf geht´s weg von hier- lassen wir die Sozialromantiker mit ihrem sozialen Dreck zurück!
Comment
von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 2.11.2009 0:06 Uhr
burrie19:
"Vermieter sind immer die Bösen. Warum eigentlich?"

Fragen Sie das die Vermieter.

Es sind die Vermieter, die Geschäfte in den Ruin treiben mit überhöhten Mietforderungen. Es sind Vermieter, die von Menschen Auskünfte verlangen, die sie gar nicht einholen dürfen. Aber die Menschen müssen ihnen Auskunft geben, über ganz persönliche Dinge, denn sonst erhalten sie die Wohnung nicht. Richter können ein Lied von den Vermietern singen. Es sind die Vermieter, die ihre Mieter schikanieren, ungerechtfertigte Forderungen erheben, bei den Betriebskostenabrechnungen betrügen, was das Zeug hält. Versteht ja keiner. Die Mietervereine können ein Lied von den Vermietern singen.

Sicher gibt es auch gute, faire Vermieter. Es gibt auch freundliche und nette Türsteher...
Comment
von zacha zacha ist gerade online | 2.11.2009 11:09 Uhr
@BRDMatrix
Sie sollten solche pauschalisierungen unterlassen. Stellen wir uns mal vor, es gäbe sie nicht, die bösen vermieten? Was dann? Dann gäbe es keine Mietwohnungen mehr, und jeder müsste immer Eigentumswohnungen erwerben. Was dann die Kosten eines Umzugs aus beruflichen oder privaten Gründen noch mal deutlich erhöht. Oder sollen gleich alle Wohnungen staatliche besessen udn staatlich vermietet werden? Na das sind ja tolle Aussichten.

Es gibt unzählig viele Vermiter in Deutshcland. diese so pauschal zu verurtielen, ist lächerlich und unangemessen. Die zitierung von Einzelfällen ist ebenso albern, da es bei diesen Zahlen NATÜRLICH auch schwarze Schafe gibt. Wobei viele Vermieter sicherlich auch durch eigenen schlechte Erfahrugnen mit Mietern ihre Kulanz verloren haben. Ich hatte jedenfalls bisher noch nie Probleme und auch keiner den ich kenne.
Comment
von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 2.11.2009 18:34 Uhr
zacha:
Fragen Sie Mietervereine. Und dann kommentieren Sie noch einmal. Jede meiner Aussagen oben trifft zu.

Nicht die "schwarzen Schafe" sind die Ausnahme, sondern die guten, ehrlichen und vor allem menschenfreundlichen Vermieter, sind die Ausnahme!
Comment
von zacha zacha ist gerade online | 2.11.2009 22:53 Uhr
@BRDMatrix
Das kommt wohl drauf an was man als "guten, menschenfreundlichen" Vemrieter definiert. Wenn das nur diejnigen sind, die bei Problemen schon mal Sentimental werden und eigenes Geld draufzahlen, dann wirds wahrscheinlich eher selten sein. Ich würde sagen, die meisten sind einfach Vermieter, weder böse sind noch allzu warmherzig. Wer denen keine Probleme macht kriegt auch keine. Aber auf den Arm nehmen lassen sie sich natürlich auch nicht :) Aber das bleibt mein subjektiver Eindruck aus meinen Erfahrugnen und denen, die ich aus erster Hand habe. Beim Mieterverein bin icht nicht, und hätte auch das Gefühl das diese, da diese naturgemäß vor allem mit Problemfällen zu tun haben, auch nicht sonderlich objektiver sein könnten.
Comment
von ganymed ganymed ist gerade offline | 1.11.2009 18:34 Uhr
mir fallen gerade
mietnomaden ein und deren kündigungsschutz oder leute , die die miete nicht bezahlen, randalieren, hatten wir alles schon. da habe ich kein kündigungsrecht beim vermieter gesehen...
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade online | 1.11.2009 19:20 Uhr
@Ganymed
Wir sprechen nicht von solchen Ausnahmen, sondern davon, dass wir bald in einem rechtsfreien Staat leben, wo alle die Stärker sind (Arbeitgeber, Ärzte, Vermieter etc. ) machen können was sie wollen und die Schwachen müssen zusehen wo sie bleiben, dass ist der Hintergrund der schwarz/gelben, denn Liberalisierung heisst übersetzt jeder der Geld hat, kann machen was er will also ist frei. Diejenigen die zu schwach sind oder kein Geld haben, haben Pech gehabt nicht so stark zu sein und müssen deshalb untergehen - das nennen die dann eigenverantwortliches Handeln -!!
Comment
von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 2.11.2009 12:22 Uhr
Oligarschie
Angesichts des Koalitionsvertrages erscheint meines Erachtens die VermutungsVermutung, dass die Gutbetuchten der neuen Koalition beabsichtigen die "Demokratie" in eine "Oligarschie" zu reformieren.
Comment
von giselamittruecker giselamittruecker ist gerade offline | 1.11.2009 18:39 Uhr
@burri19
("Was ist daran "gerecht" oder hat "tieferen Sinn", dass nur Mieter nach drei Monaten kündigen dürfen, der Vermieter aber erst nach mehr als mindestens 6 Monaten?")

Weil der Vermieter leichter einen neuen Mieter findet als der Mieter eine neue Wohnung.

Comment
von Neukoelln_rockt Neukoelln_rockt ist gerade offline | 1.11.2009 18:54 Uhr
sehe ich auch so
Danke Gisela. Vermieter und Mieter sind mit zweierlei Maß zu messen. Trotz Mietnomaden (nur der wenigste Prozentsatz aller Mieter) bin ich froh, dass die Wohnung eines Mieters als besonders schützenswert gilt.
Außerdem sollte manch einer mal ins Grundgesetz schauen (Artikel 14). Man muss nicht vom politischen Rand kommen, um zu erkennen, dass Schutz von Mieter und Vermieter unterschiedlich zu gewichten sind.
Comment
von burri19 burri19 ist gerade offline | 1.11.2009 19:06 Uhr
Liebe Giselamittrücker,
leider stimmt das nicht: es gibt insgesamt in Berlin - ich glaube, das gilt auch für Deutschland, da bin ich aber nicht sicher - deutlich mehr Angebot als Nachfrage. Vetter und andere machen ein riesiges Theater um eine Situation, die es auch bisher nie gegeben hat. Wo sind denn die Ströme von Armen und Unterdrückten, die, frisch gekündigt, zitternd von Wohnung zu Wohnung pilgern, weil der böseböse Hausbesitzer sie hinausgeworfen hat, um die Miete zu erhöhen? Das stimmt doch so alles nicht, ist nur linkes Geschwafel.
Im Gegenteil: die Altbauverordnung lässt diese unterstellten Mieterhöhungsspiele gar nicht zu.
Erhöhungen werden übrigens mit Sicherheit durch die tollen Öko-Auflagen von Rotrot kommen. Dann wird es wieder viel Geschrei geben - und wer wird sich dann dafür interessieren, daß viele Hausbesitzer nicht das nötige Kleingeld haben, um das alles zu finanzieren?

Seite : 1 2 3 4 5 >> (5 Seiten)

Kommentar hinzufügen Neue Community-Funktionen Richtlinien


Sie können noch Zeichen schreiben.
Kommentare werden nicht sofort angezeigt. Beachten Sie hierzu unsere Richtlinien.

Um diesen Beitrag absenden zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Benutzername  
Passwort  
     
Sie haben noch keinen eigenen Account? Dann bitte
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viel ist 20 + 2 = 


Anzeige
Weitere Themen

Spreedreieck-Affäre: Strieder rechnet mit Nachfolgern ab Lesezeichen hinzufügen

Von Ralf Schönball
Ex-Bausenator Strieder will beim Spreedreieck frühzeitig gewarnt haben. mehr...

Festnahmen bei Protestaktion am Hotel Adlon Lesezeichen hinzufügen

Bei einer Demonstration von rund 200 Studenten und Anhängern der linken Szene am ... mehr...

FU-Präsident Lenzen soll Uni Hamburg leiten Lesezeichen hinzufügen

Der amtierende Präsident der Freien Universität Berlin, Dieter Lenzen, ist zum ... mehr...

Kinderärzte erwarten neuen Ansturm Lesezeichen hinzufügen

Von Udo Badelt
Viele Eltern sind wegen der Schweinegrippe besonders sensibilisiert und gehen am ... mehr...

Umgezogen und angekommen Lesezeichen hinzufügen

Von Elisabeth Binder
Der Tagesspiegel feierte die Eröffnung des neuen Verlagshauses am Askanischen ... mehr...
Fotostrecken

Die Feier im neuen Haus (36 Bilder)

Die neue Zentralbibliothek der HU (11 Bilder)

15 Jahre Cookies-Club (7 Bilder)

Gasometer in Polaroid (30 Bilder)

Studentendemo für bessere Bildung (26 Bilder)

Mitte im Wandel (83 Bilder)
Anzeige
Mauerfall 1989 - Foto: dpa
Lesen Sie hier persönliche Geschichten aus dem Wendejahr
---
Alexanderplatz, Hertha, Mediaspree: Leserdebatten auf Tagesspiegel.de. Diskutieren Sie mit!
Anzeige