Empörung über die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung, den Kündigungsschutz zu lockern. Haus-Eigentümer loben, dass Modernisierungsmaßnahmen leichter durchgesetzt werden können.
Schwarz-Gelb im Bund will den Kündigungsschutz für Mieter verschlechtern. Dagegen laufen in Berlin, wo 87 Prozent der Haushalte in Mietwohnungen leben, Verbände und Politiker Sturm. „Das ist absolut unsozial und völlig unnötig“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Berliner Mietervereins, Hartmann Vetter. „Mit der geltenden Regelung sind auch die Vermieter in Berlin gut klargekommen.“
Seit der Mietrechtsreform 2001 und einer juristischen Nachbesserung 2005 gilt für Mieter, die ihre Wohnung aufgeben wollen, eine einheitliche dreimonatige Kündigungsfrist. Unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses. Wenn ein Vermieter wegen Eigenbedarfs oder „nicht angemessener wirtschaftlicher Verwertung“ der Wohnung kündigen will, muss er eine sechs- bis neunmonatige Kündigungsfrist wahren, je nach Mietdauer. „Dieser Unterschied hat einen tieferen Sinn und verstößt auch nach oberster Rechtsprechung nicht gegen den verfassungsmäßigen Gleichheitsgrundsatz“, sagt Vetter.
Die neue Bundesregierung strebt aber „einheitliche Kündigungsfristen“ für die Mieter und Vermieter an, heißt es im Koalitionsvertrag. Nach allem, was bisher bekannt ist, sollen künftig auch die Vermieter eine Wohnung binnen drei Monaten kündigen können. „Obwohl es für den Hauseigentümer in der Regel viel einfacher ist, einen Nachmieter zu finden, als für den Mieter eine neue, vergleichbar gute und preisgünstige Wohnung“, so Vetter. Nur Hochbetagte und Gebrechliche können weiterhin auf einen großzügigen Kündigungsschutz hoffen.
Der Stadtentwicklungsexperte der SPD, Daniel Buchholz, kündigt bereits an, dass sich die rot-rote Landesregierung „mit allen politischen Mitteln gegen die Verschlechterung von Mieterrechten wehren wird“. Die geplante Verkürzung des Kündigungsschutzes auf drei Monate sei ein massiver Eingriff und werde die Mietpreise nach oben treiben, weil sich die Betroffenen schnell eine neue Wohnung suchen müssten, ohne in Ruhe auswählen zu können.
Singles und Senioren, die sich nur kleine und billige Wohnungen leisten könnten, müssten kurze Kündigungsfristen besonders fürchten, meint Uwe Doering, wohnungspolitischer Sprecher der Linken. Die Vermieter würden ermutigt, langjährige Mieter mit besonders günstigen Mietverträgen loszuwerden, um die Wohnung dann deutlich teurer vermieten zu können. „Bei Haushalten mit höheren Einkommen sehe ich weniger Probleme.“ Auch der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto befürchtet, dass ältere Menschen besonders unter der neuen Regelung leiden werden. „Sie sind nicht mehr so flexibel und brauchen genügend Zeit, um sich etwa bei einer Eigenbedarfskündigung nach neuem Wohnraum umzusehen.“ Er sehe die Pläne von Schwarz-Gelb sehr kritisch.
Dagegen begrüßt die Eigentümer-Schutzgemeinschaft „Haus und Grund“ in Berlin die angekündigte Veränderung der Kündigungsfristen. Die neue Koalition habe die Bedeutung der privaten Immobilieneigentümer erkannt und nehme deren Probleme ernst. Das Lob der Grundeigentümer gilt auch einem anderen Vorhaben von Union und FDP: Mieter sollen künftig energetische Modernisierungen dulden, ohne die Miete mindern zu können, wenn Lärm, Dreck und Nichtnutzung von Räumen die Wohnqualität spürbar verschlechtern. Mietrechtsexperten sehen dadurch den Grundsatz verletzt, dass die Beeinträchtigung des Wohnwerts für eine Mietminderung entscheidend ist, aber nicht der Anlass der Baumaßnahmen.
Schwarz-Gelb setzt noch eins drauf: Klimafreundliche Sanierungen sollen laut Koalitionsvertrag auf der „freien Entscheidung des Vermieters“ beruhen. Wenn das so kommt, läuft eine bundespolitische Initiative der Berliner Koalitionsfraktionen SPD und Linke ins Leere, die demnächst im Abgeordnetenhaus eingebracht wird. Rot-Rot will den Mietern das Recht auf Mietminderung einräumen, wenn der Hauseigentümer „den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung nicht nachkommt“. Außerdem solle der – inzwischen bundesweit – vorgeschriebene Energieausweis „zum festen Bestandteil jedes Mietvertrags“ gemacht werden. Die Chefs der Regierungsfraktionen, Michael Müller (SPD) und Udo Wolf (Linke) haben kürzlich erst angekündigt, eine soziale Mietenpolitik bis zur Abgeordnetenhauswahl 2011 zu einem Schwerpunkt der Regierungsarbeit machen zu wollen.
Das liegt nahe, weil von den fast 1,9 Millionen Wohnungen in Berlin 87 Prozent vermietet werden. In Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg sind es sogar 95 Prozent. Nur 13 Prozent des Berliner Wohnungsbestands sind selbst genutztes Wohneigentum. In Hamburg, München oder Köln liegt die Eigentumsquote bei über 20 Prozent. Im Städtevergleich sind die Berliner Mieten immer noch sehr niedrig, aber kleine und preiswerte Wohnungen (40 bis 50 Quadratmeter) werden knapp und in den östlichen und westlichen City-Lagen ziehen die Preise deutlich an.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 02.11.2009)
Kommentare [ 167 ] Kommentar hinzufügen »
"Rot-Rot will den Mietern das Recht auf Mietminderung einräumen, wenn der Hauseigentümer "den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung nicht nachkommt.""
Dürfen in demselben Zuge die Vermieter die Miete erhöhen, wenn sich der Mieter andere Verfehlungen in ähnlicher Größenordnung zuschulden kommen lässt?
"... kürzlich erst angekündigt, eine soziale Mietenpolitik bis zur Abgeordnetenhauswahl 2011 zu einem Schwerpunkt der Regierungsarbeit machen zu wollen."
Was die roten Brüder denn immer so sozial nennen. Die DDR war bestimmt bis zumm Schluss der Meinung, dass ihre unzeitgemäßen Hütten auf jeden Fall sozial, weil so billig waren.
Will man denn aus den unwirtschaftlichen Grundsätzen dieses untergegangen Pleite-Staates überhaupt nichts lernen?
"Im Städtevergleich sind die Berliner Mieten immer noch sehr niedrig, aber kleine und preiswerte Wohnungen (40 bis 50 Quadratmeter) werden knapp und in den östlichen und westlichen City-Lagen ziehen die Preise deutlich an."
Ja so ist das in einer Marktwirtschaft, da bewertet
- der Markt,
- also die Konsumenten,
- also WIR,
eine Sache desto teurer, je mehr sie nachgefragt wird unter Berücksichtigung des Angebotsmenge.
Manche Sätze lesen sich, als würde sich der Verfasser erstaunt die Augen reiben, ob eines solchen Sachverhaltes.
Lieber hannibal,
das habe ich bei Ihren Zeilen auch gedacht. Nur in aller Kürze, nicht an Sie, sondern die ernsthaften Kommentatoren hier:
Mieter tragen bei Wohnungswechsel die erheblich höheren Lasten (Kosten der Suche, der Schlussmaßnahmen in der freizuziehenden Wohnung und des Umzugs), Vermieter nicht.
Mieter sind häufig auf einen bestimmten Kiez festgelegt (freundschaftliches Umfeld, Schule usw.) und sind daher bei der Wohnungssuche eben nicht grenzenlos flexibel. Vermieter sind davon nicht betroffen.
Mietern fehlt im Regelfall die finanzielle Flexibilität, Kautionen zu leisten und den alten Kautionen hinterlaufen zu müssen.
87% der Berliner leben in Mietwohnungen. Viele verdienen weniger als in den verglichenen Städten. Sie sind also auf preiswertere Wohnungen angewiesen. Zum Beispiel Kleinverdiener im öffentlichen Dienst, die liegen gut 6% im Einkommen hinter dem übrigen Bundesgebiet und sind zusätzliche 8% lohngesenkt bis Dezember 2009.
Die Bundesrepublik Deutschland (wir) hat/haben uns übrigens noch nicht von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet. Das hat mit Wirtschaftsethik zu tun, nicht mit Sozialismus.
Das "drängt" die Privatleute aus dem Markt und führt dazu dass nur große Wohnungsgesellschaften, die sich Rechtsabteilungen etc. leisten können, das Risiko der Vermietung schultern können und wollen. Und mit dem Vermieter der im gleichen Haus wohnt kann man viele Dinge nicht nur unkomplitzierter regeln, er hat auch ein persönliches Interesse daran dass das Haus in einem guten Zustand ist und bleibt. Das ist bei Wohnungsgesellschaften nicht unbedingt so, wie diverse "Horrorberichte" in den Medien zeigen. Sprich, das gut gemeinte mieterfreundliche Recht hat das Gegenteil bewirkt.
Im Übrigen sollte der Schluß in die Richtung führen zu international üblichen Eigentumsquoten zu kommen. In Südeuropa ist es umgekehrt, dort sind Mietverhältnisse die Ausnahme. Die Leute kaufen die Wohnungen lieber und zahlen lieber monatliche Raten an die Bank - und irgendwann gehört ihnen dann die Wohnung/das Haus - anstatt an einen Vermieter. In Italien liegt die Eigentumsquote zB bei etwa 3/4. Selbst in Großbritannien noch etwa doppelt so hoch wie in Deutschland - und die Eigentumsquote in Berlin liegt nochmals unter dem Bundesdurchschnitt.
Aber sie sprechen Probleme an, die sich ja regeln liessen. Wenn es einfacher wird gegen saeumige, unverantwortungsvolle Mieter vorzugehen, dann liesse sich auch ueber die Deckelung von Kautionen nachdenken. Es waere sicherlich auch moeglich Regelungen zur Uebertragung von Mietkautionen zu treffen (was ja bei kulanten Vermietern sowieso moeglich ist). Aber deratig konstruktives Denken passt ja nicht in die neosozialistische Propaganda.
Eine vermietete Wohnung zu kaufen und dann dem Mieter wegen angeblicher VermuntungsVerdachtsEigenbedarf zu kündigen ist ASSOZIAL.
Wer in eine Eigentumswohnung zur Miete einzieht kann erwarten frueher oder spaeter wegen Eigenbedarfs gekuendigt zu werden, denn hierfuer sind Eigentumswohnung da. Aber Dreistdoofheit ist ja leider nicht verboten.
Vielleicht sollte als Konsequenz NIEMAND MEHR eine Wohnung anMIETEN, die im Grundbuch zu einer EIGENTUMSWOHNUNG umgewandelt wurde.
Ob LEERSTAND im Interesse der Kapitalanleger von Eigentumswohnungen ist, wage ich zu bezweifeln, denn die Heiz- und Betriebskosten sind nicht unerheblich. Na ja, und der Verwalter vom Gemeinschaftseigentum und die finanzierende Bank haben vermutlich auch nichts zu verschenken.
Aber was soll´s, die Zwangsverwalter werden sich bedanken !
Und wenn ich als Privatmann eine Eigentumswohnung vermiete dann bin ich ehrlich und mache keinen Hehl daraus.
Der Grund gilt übrigens auch im Arbeitsrecht, da kann man sogar in der passiven Phase der Altersteilzeit (also wenn man vorgearbeitet hat) noch entlassen werden.
3 Monate sind verdammt knapp für die Wohnungssuche. Wenn jemand berufstätig ist, dann braucht bspw. nur mal eine Krankheit o.ä. dazwischen zu kommen, dann ist diese eh schon kurze Zeit noch mehr angeknabbert. Außerdem muss im Zweifel noch renoviert werden, natürlich VOR Ablauf der 3 Monate, heißt praktisch, die Wohnung muss eben innerhalb von 2 Monaten gefunden sein - wenn nichts dazwischen kommt. Darunter fallen dann auch so Vermieter, die mal schlapp 1 Woche brauchen, um zu überprüfen, ob der Mieter ihnen passt. Alles Faktoren, die bei so einer knappen Zeit dann noch mal reinhauen.
Wenn der Vermieter innerhalb von 3 Monaten keinen Mieter hat, dann lässt er die Wohnung notfalls eben 1 Monat länger frei. Das ist dann allenfalls ein Mietausfall. Der Mieter sitzt nach Ablauf auf der Straße, müsste ggf. ins Hotel / Pension und Möbel zwischenlagern, was selbst bei sehr kostenbewusster Wahl einen Monat Mietausfall um ein Vielfaches übersteigt.
Hier in Berlin mag das noch einigermaßen funktionieren, obwohl hier bestimmte Wohnungen auch knapp sind. Aber wenn wie in anderen Städten sich 50, 100 und mehr Mieter zeitgleich zu Besichtigung 1 Wohnung einfinden!, dann ist es praktisch unmöglich in 3 Monaten was zu finden.
ich bitte das zukünftig zu berücksichtigen
Mal sehen, wie viel sich der Bürger in diesem Lande noch gefallen lässt, bis er endlich auf die Barrikaden geht. Schon in der Schweiz wird nicht mehr über den Deutschen gelacht, sondern nur irritiert bemitleidet, ob der übergroßen Leidensfähigkeit.
Schlimme Jahre werden das, sehr Schlimme.
Das die CDU/FDP-Koalition diese Legislaturperiode übersteht ist eher unwahrscheinlich.
Nicht die CDU/CSU- und FDP-Wähler sind das Übel, die wussten es eben (bis jetzt) nicht anders oder wollten gar das, was jetzt auf uns zukommt, z.B. die Wohnraumeigentümer, speziell die, die diesen nicht selber nutzen (brauchen). Sondern die, die besseren Wissens nicht zur Wahl gegangen sind und ihr Kreuz den Sozen verweigert haben, weil die ja erst Hartz IV etc. uns eingebracht haben. Oder weil uns dann - böse, böse - rot-rot-grün gedroht hätte.
Jetzt werdet ihr merken, was die Alternativen waren, aber jetzt ist es zu spät!
Sieht also insgesamt sehr schlecht aus für Berlin. Rot-rot soll bluten, also erst mal die Bewohner Berlins bluten lassen.
Die Mieter dagegen haben so viele Rechte, daß man einen Stressmieter so gut wie nicht kündigen kann, so ekelhaft und/oder ansprüchlich er sich auch aufführen mag.Er bekommt in aller Regel in Berlin Recht, weil die Richter total mieterfreundlich sind und sich jeden Bären aufbinden lassen, wenn er nur rührselig genug daherkommt.
Die Mieterverbände sollten sich darauf besinnen, wie wenig Rechte die Besitzer überhaupt noch haben und ihren Mitgliedern das nicht immer vorenthalten.Was ist daran "gerecht" oder hat "tieferen Sinn", dass nur Mieter nach drei Monaten kündigen dürfen, der Vermieter aber erst nach mehr als mindestens 6 Monaten?
Es ist die Ideologiee derer, für die Jeder mit Besitz schon ein Kapitalist und deshalb jederzeit angreif- und ausnutzbar ist.
Verdrehung der Tatsachen.
Sämtliche (!) Kosten werden von den Mietern durch die Mieten bezahlt, inkl. der Kosten für die Hausverwaltung, und die Gewinne für den/die Besitzer.
Sie sind also keine Schmarotzer oder ähnliches, sondern diejenigen, die alles bezahlen.
Und deshalb stehen ihnen auch Rechte zu.
Irgendwie hoert sich das fuer mich nicht nach grosser Ausbeutung an.
Diese Sichtweise ist heutzutage, wo "Heuschrecken" zu völlig überzogenen Kaufpreisen Eigentumswohnungen an Erwerber OHNE Eigenkapital zu 100 % Fremdfinanzierung und einer Beleihung zu 140 % des Verkehrswertes der Immobilie als Steuersparmodelle verschachern leider untergegangen.
Derartige Käufer sind leider allzu oft der Auffassung, dass der Mieter nicht nur eine Verzinsung des Eigenkapitals (Mietzins), sondern die Tilgung nebst Schuldzinsen für das Darlehen des Eigentümer bezahlen soll, weil dies von den UNSERIÖSen BONI-Beratern suggeriert wird.
Die Finanzdienstleister haben ihren "SCHLECHTEN RUF" durch ihre "Luftblasen-Zinsen" nachhaltig VERDIENT.
Auch dieser lässt sich vermutlich nicht zu dem Preis eines aktuellen neuen Modells Anno 2009 vermieten.
Selbst Schuld !
Autos schaut man sich vorher an,
das sollte man bei einer Wohnung erst recht.
Vor dem Kauf einer Wohnung empfehle ich ein VERKEHRSWERTGUTACHTEN eines von der Gutachterstelle der IHK zugelassenen und vereidigten Sachverständigen einzuholen. Spätestens bei Einletung der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung wird ein solches Gutachten vom Gericht veranlasst. Demnach hat eine Zwangsversteigerung zumindest für den Erwerber auch Vorteile (realistisches Gutachten und Grundstück Lastenfrei).
Nach Prospekt kann man vieleicht die Restbestände von Quelle kaufen, aber keinesfalls eine Eigentumswohnung oder ein Haus.
Schöne Fotos der Fassade auf dem Exposé ?
Schöne Fotos kann ich auch machen und von Garantiemieten reden, welche sich nach 5 Jahren "LUFTblase" erweisen.
Ergo: die einzige Art und Weise wie sich damit eine Rendite erwirtschaften laesst ist die Pflege zu vernachlaessigen und zu hoffen das am Ende (per Hochglanzexposee) noch zu verramschen. Klappt aber nur fuer Mietshaeuser, denn im Eigentumshaus wollen die meisten Privatnutzer ihr Haus nicht herrunterwirtschaften. Auf Luxus polieren und zu nachhaltigen Preisen vermieten klappt hoechstens in Prenzlberg.
müsste er wissen,
dass beim Thema PORSCHE der Spaß aufhört:
Also,
es gibt keinen "20 Jahre alten 911er mit 150 PS",
denn schon 1976 lag die niedrigste angebotene Motorenleistung bei 165 PS.
Wenn also bajo ein Stück mit "150 PS" "billig" abzugeben hätte oder er einen wüsste, würde ich den gerne abnehmen,
weiß ich doch, dass diese frühen 911er, auch in relativ schlechtem Zustand (es gibt kaum Höhlen) inzwischen ziemlich teuer sind (restaurierbare Stücke mit Substanz ca 8.000-12.000).
20 Jahre alte Höhlen gibt es praktisch gar nicht, die sind alle noch in ziemlich guten Zustand und kosten im Schnitt zwischen 17 und 22.000.
Sie haben absolut Recht, nur wenn ich die Antwortkommentare auf Ihren Beitrag lese komme ich zum Schluss: Was haben wir in diesem Land eigentlich noch verloren. Es gibt bessere Länder für Menschen die etwas leisten wollen. Das Land den Besitzstandswahrer! Auf geht´s weg von hier- lassen wir die Sozialromantiker mit ihrem sozialen Dreck zurück!
Fragen Sie das die Vermieter.
Es sind die Vermieter, die Geschäfte in den Ruin treiben mit überhöhten Mietforderungen. Es sind Vermieter, die von Menschen Auskünfte verlangen, die sie gar nicht einholen dürfen. Aber die Menschen müssen ihnen Auskunft geben, über ganz persönliche Dinge, denn sonst erhalten sie die Wohnung nicht. Richter können ein Lied von den Vermietern singen. Es sind die Vermieter, die ihre Mieter schikanieren, ungerechtfertigte Forderungen erheben, bei den Betriebskostenabrechnungen betrügen, was das Zeug hält. Versteht ja keiner. Die Mietervereine können ein Lied von den Vermietern singen.
Sicher gibt es auch gute, faire Vermieter. Es gibt auch freundliche und nette Türsteher...
Es gibt unzählig viele Vermiter in Deutshcland. diese so pauschal zu verurtielen, ist lächerlich und unangemessen. Die zitierung von Einzelfällen ist ebenso albern, da es bei diesen Zahlen NATÜRLICH auch schwarze Schafe gibt. Wobei viele Vermieter sicherlich auch durch eigenen schlechte Erfahrugnen mit Mietern ihre Kulanz verloren haben. Ich hatte jedenfalls bisher noch nie Probleme und auch keiner den ich kenne.
Nicht die "schwarzen Schafe" sind die Ausnahme, sondern die guten, ehrlichen und vor allem menschenfreundlichen Vermieter, sind die Ausnahme!
Weil der Vermieter leichter einen neuen Mieter findet als der Mieter eine neue Wohnung.
Außerdem sollte manch einer mal ins Grundgesetz schauen (Artikel 14). Man muss nicht vom politischen Rand kommen, um zu erkennen, dass Schutz von Mieter und Vermieter unterschiedlich zu gewichten sind.
Im Gegenteil: die Altbauverordnung lässt diese unterstellten Mieterhöhungsspiele gar nicht zu.
Erhöhungen werden übrigens mit Sicherheit durch die tollen Öko-Auflagen von Rotrot kommen. Dann wird es wieder viel Geschrei geben - und wer wird sich dann dafür interessieren, daß viele Hausbesitzer nicht das nötige Kleingeld haben, um das alles zu finanzieren?