[Kommentare: 70]

Hundeverbot ab Neujahr

Zum Schutz der Kinder: Kollwitzplatz wird hundefrei

Die Spielplätze sind verschmutzt; Familien fühlen sich belästigt: Für den Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg tritt ab dem 1. Januar ein Hundeverbot in Kraft. Es soll für die gesamten 6000 Quadratmeter einschließlich der drei Kinder-Spielbereiche gelten.
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Berlin - Für den Kollwitzplatz gilt ab dem 1. Januar ein Hundeverbot. Es soll für die gesamten 6000 Quadratmeter einschließlich der drei Kinder-Spielbereiche gültig sein. „In letzter Zeit wurde der Kollwitzplatz leider zunehmend als Hundeauslaufgebiet genutzt, was zu starken Verschmutzungen und Belästigungen von Kindern und Erwachsenen geführt hat“, sagt Pankows Bezirksbürgermeister Mathias Köhne (SPD). Deshalb sei das Mitführen von Hunden ab Freitag auf dem Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg untersagt. Zugleich kündigte der Bezirksbürgermeister „Schwerpunktkontrollen“ des Ordnungsamtes an, um die Einhaltung des Verbots zu überwachen.

Bislang gibt es unter anderem auf dem Boxhagener Platz und auf dem Traveplatz in Friedrichshain ein Hundeverbot. Rund um den Boxhagener Platz war Anfang Juni 2008 ein Zaun aufgestellt worden. Hundebesitzer können ihre Tiere ersatzweise auf dem Grundstück an der Ecke Revaler Straße/Modersohnstraße herumtollen lassen. Der Traveplatz war als der erste hundefreie Platz des Stadtteils im April 2005 eröffnet worden. Auch in Schöneberg stellte das Bezirksamt eine Ersatzfläche zur Verfügung, nachdem dort das Hundeausführen im Cheruskerpark verboten worden war, sagt Guido Zörner vom Verein „Hunde in Berlin“.

Zörner ist davon überzeugt, dass rücksichtslose Hundehalter auch ohne Verbote in ihre Schranken gewiesen werden können. „In der Hasenheide in Neukölln klappt das gut, da haben die Ordnungsamtsmitarbeiter unter Hundefreunden einen strengen Ruf.“ Der Verein „Hunde in Berlin“ hat Informationen zu Auslaufgebieten und -freiflächen zusammengetragen, um Hundehaltern Tipps an die Hand zu geben. Im Januar wird in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick ein Einwohnerantrag eingereicht, in dem ein Hundeauslaufgebiet ähnlich dem in Grunewald gefordert wird. Das sei gerade in einer Großstadt wie Berlin wichtig – wo man Hunde nicht einfach überall frei laufen lassen könne – damit die Tiere ausgeglichen sind.

Hundehalter müssen sich 2010 auf mehrere Neuerungen einrichten: Wie berichtet, gilt in Bussen und Bahnen ab dem 1. Januar offiziell ein  Maulkorbzwang für alle Hunderassen. Ohne Maulkorb dürfen die Tiere nur noch in einer Schutzbox oder Tasche transportiert werden. Ferner werden Haftpflichtversicherung und Hundechip zur Pflicht. In Berlin sind 109 000 Hunde registriert.
Infos zu Auslaufgebieten: www.hundeinberlin.de/auslauf


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Kommentare [ 70 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von elektrotacker elektrotacker ist gerade offline | 29.12.2009 17:33 Uhr
Schritt in die richtige Richtung
Ab 2011 wird dann auch das Mitführen von Kindern untersagt, zumindest aber Leinenzwang und Maulkorbpflicht für sogenannte "Kampfkinder" (Bullys).
Comment
von andrea andrea ist gerade offline | 30.12.2009 0:15 Uhr
Der war gut @electrotacker
Selten so gelacht... ;-)

Den Rest der Hundekacke-Diskussion nebst Dog-Bashing erspare ich mir als umweltverträgliche Hundehalterin.

Nur soviel: Mein Hund "Clavel" - ein mittelgroßer Terrier-Mix aus Mallorca - ekelt sich selbst, wenn er hier in Neukölln beim Gassigehen einen Hindernislauf durch den Hundehaufen-Parcours absolvieren muss. Das eigene Häufchen wird stets brav eingesammelt und eingetütet. Als ich es neulich in die BSR-Strassen-Müllbox entsorgen wollte, machte es am Boden "Plopp!" und das Bündel lag unten auf dem Asphalt - Tonne defekt. Shit happens... :-)

Hundekotbeutel - Unwort des Jahres - findet man auch an Baumscheiben, gleich neben dem Hausmüll und Fastfood-Abfall fein säuberlich drapiert.

Doch zum Thema: Wir - Clavel und ich - spazieren regelmäßig zu Hundeauslauf-Plätzen, etwa auch nahe der Hasenheide, weil da die ausgeglichensten Hunde anzutreffen sind. Kein Gezicke oder gar Beißen - zwischen Halter und Hund.

Körnerkiez ohne Hunde? Ein No-Go schon wegen der Kids, die sich mit ihren besten Freunden auf vier Pfoten noch nicht in die Hundeauslaufgebiete trauen.

Alles hat seine Zeit - und seinen Platz.
Comment
von Prenzelberger Prenzelberger ist gerade offline | 29.12.2009 17:33 Uhr
Kollwitzplatz hundefrei
. . klasse Sache, weg mit den Kläffern und im nächsten Jahr machen wir den Kollwitzplatz Kinderfrei, das ist endlich wieder Ruhe und Erholung für die Bürger geboten.
Comment
von Peter.D Peter.D ist gerade offline | 30.12.2009 8:29 Uhr
Gute Idee, aber warum nur der Kollwitzplatz?
Sind die Anwohner dort etwas besseres? Aber es wird ja sowieso niemand kontrollieren, also wozu die Aufregung?
Comment
von walentina walentina ist gerade offline | 29.12.2009 17:34 Uhr
Das glaube ich erst wenn ich es sehe!
Da wird sich doch kaum ein Hundehalter daran halten. Zumindest sofern das Verbot nicht auch überwacht und Verstöße auch geahndet werden. Aber afür hat der Bezitk kein Geld. Also bleibt alles beim alten...

Es ist wie mit dem Verbot Hunderhinterlassenschaften (HUNDEKACKE) auf dem Bürgersteig legen zu lassen. Gibt es schon ewig, nur wenige haten sich daran, Durchsetzungsversuche: NULL!

Gute Nacht Deutschland!

Walentina
Comment
von elwiegaldo elwiegaldo ist gerade offline | 29.12.2009 18:03 Uhr
Gute Sache
... ich finde das Verbot der Hunde auf dem Kollwitzplatz eine gute Sache. die Kinder müssen geschütz werden vor dem Dreck und vor gefährlichen Tieren (und manchmal auch Besitzern).

Es ist aber leider nicht zu erwarten das sich auch nur ein "Tierfreund" sich um das Verbot scheren wird.
Die kümmern sich ja jetzt auch schon nicht um die Hinterlassenschaften ihrer Lieben oder um den Leinenzwang.

Es muss hier endlich HART durchgegriffen werden!
Es müssen mehr Kontrollen druchgeführt werden (Beamtenpool!? Arbeitslose gibts ja wohl auch genung).

Sowas könnte sich durchaus selbst finanzieren.
Hund auf dem Kollwitzplatz angetroffen. Sofort den Hund ins Tierheim und nach Zahlung einer angemessen Strafe (mind. dreistellig) wieder rausgeben. Wird das Tier nach einger Zeit nicht abgeolt findet sich sicherlich ein Verwendung als Versuchstier oder Dünger (nacht der Tötung).

Jetzt werden sicherlich gleich wieder die "Tierfreunde" aus den Löchern kriechen und mich als "Unmenschen" beschimpfen.
Da kann ich nur entgegnen lieber mla selber an die Nase fassen.
Hundekot ist nciht besonders gesund, weder auf Spielplätze, noch auf Rasenfläche noch an meinem Schuh.
Vom Beissen ganz zu Schweigen!

Ich wünsche dieser vielversprechenden Iniziative daher viel Glück und hoffe das sich dies endlich in ALLEN parks Berlin, oder noch besser in der GANZEN Stadt durchsetzt.
Wer unbedingt einen Hund will kann ja aufs Land ziehen.

Grüße
ElWiegaldo



Comment
von unbekannt | 29.12.2009 18:17 Uhr
gibts
als ausgleich eine kinderwagenfreie zone oder gar zonen wo keine kinder sind?
Comment
von kb kb ist gerade offline | 29.12.2009 18:39 Uhr
Tja - wenn ich manche Kommentare
so lese, dann gibt es tatsächlich Leute, die Kinder auf eine Stufe mit Hunden stellen. Mal wieder ein Indiz dafür, wie kaputt doch diese Stadt ist.
Comment
von unbekannt | 29.12.2009 18:56 Uhr
das
hat damit nix zu tun!es gibt auch gegenseitige rücksichtnahme!
sie sind anscheinend noch nicht von zwei mit kinderwagen amokfahrenden mamas übern haufen gefahren worden?
Comment
von soldier soldier ist gerade offline | 29.12.2009 19:42 Uhr
Aber hallo, @kb!
Als ob es nicht in Berlin schon Gegenden gegeben hat bzw. noch gibt, wo sich Anwohner gegen Kinderlärm (auch auf Spielplätzen!) wehren, und durchaus auch mit juristischen Mitteln! Tatsächlich - kaputte Gegenden, kaputte Leute ...

Auch ich denke: spätestens in 10 Jahren oder so sind die Kinder aus dem Gröbsten raus, nicht mehr "spielplatzaffin", und die dann älteren Eltern wollen endgültig ihre Ruhe am Kollwitzplatz haben. Aber vielleicht haben die dann ja Hunde, die Gassi gehen müssen - warten wir's ab ...

Ehrlich: mich ekeln Hundehaufen auch an. Aber nicht nur am Kollwitzplatz, sondern überall in der Stadt.
Comment
von lizzi lizzi ist gerade offline | 29.12.2009 22:24 Uhr
kb, es gibt sogar noch Steigerungen,
nämlich Menschen, die Hunde eine Stufe höher als Kinder stellen, leider. Diese Menschen sind für mich einfach nur krank, und ich mag diese Menschen nicht!!! Für mich sind Kinder immer wichtiger als Hunde. Das sage ich, obwohl ich auch Hunde gerne habe.
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von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 29.12.2009 18:51 Uhr
Endlich einmal.
Bitte weiter so. Lasst uns die Stadt wieder lebenswerter machen. Das Rauchverbot kommt bei den meisten auch sehr gut an und es ist klasse, dass man nun überall rauchfrei essen kann und danach nicht mehr wie zehn Aschenbecher riecht. Ich kenne viele Raucher, die es auch gut finden. Das draußen rauchen hat sogar seinen eigenen Reiz, wenn sich kleine Grüppchen zusammentun.
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von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 30.12.2009 7:25 Uhr
Lebenswert
Gerade die von ihnen angeführten Gesetze und Verordnungen vergällen mir den Spaß an der Stadt. - Aber es macht ja Spaß in der Gruppe auf Minderheiten loszugehen, besonders wenn man ein ehrbares Ziel wie die "Volksgesundheit" im Auge hat.

Um ehrlich zu sein, es ist mir sch... egal wo die Viecher rumlaufen, ob auf dem Kinderspielplatz oder sonstwo. Solange sie mir nicht in die Quere kommen ist alles wunderbar. Hunde sind wie millitante Nichtraucher, sie sind da, man muß sie nicht mögen. Und solange sie einen nicht anfallen ignoriert man sie am Besten. Gleiches gilt für Kinder.
Und im Zweifel für unnötige Vorschriften. Aber demnächst wird die EU ja auch eine atemfrequenz-Richtlinie vorlegen, und wie man sich kleiden darf, wo man seine Kleidung kaufen darf, wie oft man in der Woche Liebe machen darf (von wegen der Hitze die dabei entsteht und die Erderwärmung beschleunigt)und sicherlich gibt es dann auch noch eine Richtlinie wer welche Partei wählen darf, streng nach Bezirken, Straßen und Einkommensklassen aufgeteilt.
Aber ich haben nen Vorschlag: Sämtliche Nichtraucher der Stadt, Eltern mit Kindern und Öko-Komiker werden in P-Berg zwangs eingewiesen. Anschließend ein paar Kilometer Natodraht und ein dickes Schild: Karl-Bonhoeffer-Heilstätten, Außenstelle Prenzlauer Berg.

So ich gehe jetzt in den "Zoo" und arbeite. Mal sehen wieviele hackenschlagende Weltverbesserer mir heute begegnen. Schlecht ist mir eh schon.
Comment
von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 30.12.2009 14:09 Uhr
macthepirat:
Ihr Kommentar klingt irgendwie traurig und bitter.

"Um ehrlich zu sein, es ist mir sch... egal wo die Viecher rumlaufen, ob auf dem Kinderspielplatz oder sonstwo. Solange sie mir nicht in die Quere kommen ist alles wunderbar."

Das finde ich eine sehr egoistische Einstellung. Finden Sie nicht, dass gegenseitige Rücksichtnahme eine wundervolle Sache ist? Und wenn sie in Rücksichtslosigkeit umschlägt, wie es leider beim flächendeckenden Quarzen und beim Hundeschiss und -biss der Fall war, Einschränkungen und Verbote gut sind?

Niemand will Ihnen durch Überregulierung die Lebensfreude nehmen, aber Sie sind nicht allein, sondern Teil einer Gesellschaft von 3,5 Millionen Menschen auf engem Raum. Wenn allen alles "sch....egal", wie Sie schreiben, wäre, würde es vielleicht auch Ihnen gar nicht mehr gefallen.

Es ist unsere Stadt und mehr Rücksicht, Sauberkeit und Ordnung täte allen gut. Und keine Angst, Berlin wird niemals wie Stuttgart werden. Das will auch keiner.
Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 30.12.2009 17:58 Uhr
Sehen Sie
und ich finde es egoistisch das mir irgendwelche Gesundheitsapostel das Rauchen in meinem Eigentum untersagt haben, was bedingt das ich bei Minusgraden das Fahrzeug verlassen muß und meine Gesundheit mehr gefährde als durch Kettenrauchen.

Gegenseitige Rücksichtnahme definiere ich so: Man ignoriert die Unarten des anderen, auch wenn sie einen stören, man könnte ja selbst welche haben die andere stören.
Und wenn man dann noch versucht den Leuten ein schlechtes Gewissen einzureden: euer Rauch bringt mich um.... sorry, nach dem 01.09.2007 habe ich dafür absolut null verständnis. Das Leben ist endlich, Art, Ort und Zeitpunkt des Todes sind irrelevant. Hauptsache man hat so gelebt wie man es wollte. Und genau da kommen wir zur Überregulierung, jede Regulierung die einem anderen einen Vorteil verschafft nimmt mir ihr Stück Luft und Freiheit.
Ich verlange nicht viel: Ich will nur in Ruhe leben und nicht damit belästigt werden das einer meint er könne sterben wenn ich in meinem Auto rauche. Wenn es ihm mißfällt kann er sich ne andere Taxen nehmen. (Ich rauche übrigens seit dem 01.09.07 nicht mehr in meiner Taxe, aber bis dahin hatten wir 75% NR-Wagen im Gewerbe, völlig ausreichend)

Und nein, es gefällt mir in meiner Heimat-Stadt schon eine Weile nicht mehr, vor allem weil irgendwelche zugezogenen mir ihre Vorstellungen wie eine Stadt zu sein hat aufs Auge drücken wollen und damit teilweise sogar durch kommen.
Teilweise fühle ich mich in meiner Stadt wie eine Persona non grata eben weil ich nicht mit den neuen Wölfen heule. Normalerweise gehe ich solchen Leuten aus dem Weg, von Berufswegen kann ich das nicht und es k... mich wirklich an ständig auf Leute zu treffen die sich moralisch hochstehend begreifen.

Ich bin bitter, ich bin sauer - genaugenommen Havannastinkwütend.

Comment
von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 30.12.2009 20:20 Uhr
lieber macthepirat
Zum etzten Satz: das kann aber auch woanders dran liegen. Ich wünsche Ihnen, ganz ehrlich, zum Jahresende, dass Sie Ihre Lebensfreude wieder finden und von den vielen Wut- und Hassgedanken befreit werden. Es gibt keine Moralapostel, die Sie in ihrer Freiheit unterdrücken wollen, das sind wütende Projektionen aus einem Unverständnis heraus. In Saudi-Arabien oder Iran, da ist es so, dass man in seiner Freiheit und Lebensfreude unterdrückt wird, nicht hier. Mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen, es liegt an einem selbst.

Freundliche Grüße und guten Rutsch!
Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 31.12.2009 4:33 Uhr
Ach ja?
Woran denn bitte sehr? - Ich verlange einfach nur das man mich in Ruhe Leben lässt, ohne das mir jemand dabei Vorschriften macht. Wer mir aber mittels Vorschriften die Freiheit nimmt in meinem Auto zu rauchen, im Restaurant zu rauchen, der mich zwingt mein teuer erarbeitetes Geld in "umweltfreundliche" Technologie zu investieren - der geht mir einfach nur auf den Nerv und macht mich wütend. Wer mir an meine Grundfreiheiten geht, mit der Ausrede andere schützen zu müssen, der muß hinnehmen das ich dagegen bis zum jüngsten Gericht polemisiere. Und ich würde nichtmal schweigen wenn man mir Gefängnis oder schlimmeres androht. Man hat eine Grenze überschritten und mir den Krieg erklärt, und das aus purem Egoismus.
Und wenn wir hier nicht dagegen vorgehen, dann haben wir bald die selben Verhältnisse wie in Saudi-Arabien, dem Iran oder anderen Staaten. Wir bewegen uns auf eine dogmatische Verbotskultur zu.
Comment
von rund rund ist gerade offline | 29.12.2009 19:11 Uhr
endlich
das sollte doch mal weiter ausgedehnt werden. Solange bis endlich diese drecks Hundehaufen aus der Stadt verschwunden sind. Vielleicht begreifen die Hundehalter dann mal was für eine Zumutung das ist in die Scheiße alle Woche mal reinzutreten und aus dem Schuhsohlenprofil die Verdauung nicht meines Liebsten wieder rauszukratzen etc.

Gerne ganze Strassenzüge lang das Hundekackundausgehverbot, solange, bis vielleicht die Hundehalter sich gegenseitig ächten, wenn der Pfiffi vom Nachbarn einen abdrückt während er sich schön 50 Meter weiter mit der Nachbarin unterhält.

Bemerkenswert an den Kommentaren oben ist tatsächlich, dass der Hund mit dem Kind gleichgesetzt wird. Also wenn die Kollwitzmuttis die Windeln ihrer kleinen Götter im dreimeterabstand auf den Gehweg werfen, dann können wir ja noch mal auf die Schließung der Spielplätze zurückkommen, oder wir funktionieren diese um: in umzäunte Hundeklos. Aber so weit ist es noch nicht.
Hebt den Dreck Eurer Tölen einfach auf. So schwer ist das doch nicht!
Comment
von jucal jucal ist gerade offline | 30.12.2009 10:05 Uhr
Sachlich bleiben
@salvog und alle anderen beängstigend schnell aggressiv werdenden Hundeliebhaber:
Bleiben Sie mal sachlich! Tatsache ist nunmal, dass nur ein kleiner Teil der Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer geliebten Viecher aufsammelt. Und solange das der Fall ist (und solange ich beim Joggen und sonstwo von nicht angeleinten Hunden verfolgt werde) hat jeder meine Anerkennung, der so ein Verbot durchsetzt. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man das Verbot langfristig auf ganz Berlin ausweitet. Gehen Sie mal in andere deutsche Städte und Sie werden sehen, dass dort deutlich mehr Menschen auch ohne Hunde glücklich werden können.
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von heiko61 heiko61 ist gerade offline | 29.12.2009 20:08 Uhr
Ist heute der 1. April?
Ich mag ja Hunde absolut nicht, ihre Rückstände noch weniger. Aber wenn diese Meldung stimmt, gehört sie für mich in die Kategorie Heizpilzverbot, Alkoholverbot am Fernsehturm oder Tempo-30-Orgie auf Hauptstraßen. Purer Unfug! Da nicht kontrolierbar, auch nicht durchsetzbar und bereits in kürze vergessen! Haben wir wirklich keine anderen Probleme?
Comment
von lizzi lizzi ist gerade offline | 29.12.2009 22:18 Uhr
heiko61, ich gehe mal davon aus,
dass Sie keine Kinder haben. Denn jede/r Erziehungsberechtigte/r ist sicher froh über diese Verordnung.
Wir haben vor Jahren die Erfahrung gemacht: Kinnd rennt über Rasen, fällt hin und greift: mit beiden Händen in Hundesch...., allein schon aus hygienischen Gründen unmöglich!
Comment
von lupo lupo ist gerade online | 29.12.2009 21:05 Uhr
Bezirksbürgermeister ? Lachhaft !
Will eine Gegend wieder für Menschen und insbesonders Kinder lebenswert machen ?

Verdammt noch mal, dieser Hundehasser, Tierfeind und Regulierungswüter muss abgesetzt werden !

Wir zahlen schließlich Hundesteuer ! Wo bleibt denn das Lokalkolorit, wenn Fifi nicht mal seine Häufchen in'n Buddelkasten legen darf oder die Bäume so kaputtpinkeln, dass sie gefällt werden müssen ? (50 % bei den Akazien)

Und außerdem : Wer keine Tiere liebt, der mag auch keine Menschen !

Jau !

Comment
von hansholst hansholst ist gerade offline | 29.12.2009 21:33 Uhr
@lupo..........
Ich z.B. mag Tiere....so sie denn Tiere bleiben dürfen
Comment
von lupo lupo ist gerade online | 29.12.2009 21:41 Uhr
@hansholst...............
Ich z.B. mag Menschen....so sie denn Menschen bleiben dürfen

Comment
von lizzi lizzi ist gerade offline | 29.12.2009 23:45 Uhr
lupo, bei fast allem Verständnis,
[b][/b]die Hundesteuer ist wirklich kein Freinbrief für Hundescheisse auf Kinderspielplätzen, denn dort haben Vierbeiner absolut nichts zu suchen!
Comment
von lupo lupo ist gerade online | 30.12.2009 12:11 Uhr
Entschuldigung,
hab ich schon wieder vergessen :

Satire off !

Comment
von hansholst hansholst ist gerade offline | 29.12.2009 21:30 Uhr
klar..........
Klar Kollwitzplatz.Wohnt da nicht das neue, das junge, das kreative, zugezogene Berlin? Der Rest Berlins watet weiterhjin durch Hundekacke....besonderrs schön im Frühling, wenn´s taut.

hh
Comment
von froggy08 froggy08 ist gerade offline | 29.12.2009 21:40 Uhr
Wenn der Mensch eine Ratte...
sieht, ist das Geschrei groß. Aber die Teppichratten dürfen überall hin kacken, einen Beschnuppern und Anspringen. Mir welchen Recht eigentlich? Wen man als Menschen einen anderen Menschen beschnüffeln würde und mit der dreckigen Gichtkralle über den Pelz fahren würde, wäre einem der Aufenthalt in der Klapse wohl sicher. Und danach dürfte man auch die Rechnungskosten noch begleichen. Aber eine Teppichratte, die gleiches für ihren Halter tut, will ja nur spielen. Zum Abdecker mit dem Viehzeug. Und die Verbotszone vom Kollwitzplatz gleich bis zum Berliner Ring vergrößern. Und Fangprämien ausloben. Zwanzig Euronen für jede Teppichratte, die im Schredder der Eiweiß- und Fettverwertung verschwindet, steuerfrei und ohne Anrechnung auf Hartz IV vom Bezirksamt bar auf die Kralle des Fängern.
Comment
von nielas.aran nielas.aran ist gerade offline | 29.12.2009 23:25 Uhr
@froggy08
Arg, mal wieder so einer, der mir zeigt warum es richtig ist, dass ich eher meine Katze aus einem brennenden Haus retten würde als die allermeisten Menschen (über meine Katze kommen eigentlich nur Familienangehörige) und warum mir Tiere in Kriegsgebieten mehr leid tun als Menschen.
Comment
von froggy08 froggy08 ist gerade offline | 29.12.2009 23:56 Uhr
@nielas.aran
Wenn Sie das Pech hätten in Kriegsgebieten zu leben, würden Sie notfalls auch Hunde und Katzen essen. Hier bei uns kann man sich den Luxus des Mitleids mit Hunden und Katzen leisten. Und ob sich der Katze oder Hund in der modernen menschlichen Behausung wirklich so klasse fühlt, kann durchaus bezweifelt werden. Und wenn ich als Schäferhund nicht meine täglichen 12Km Auslauf bekäne und unter dem Tisch bei Herrchen hocken müßte, würde ich wohl auch auf der Strasse alles voll kacken und alle anspringen. Hunde und katzen gehören nicht in Stadtwohnungen. Man hält sich ja auch kein Schwein im Badezimmer, obwohl es intelligenter als Hund und Katze ist.
Comment
von nielas.aran nielas.aran ist gerade offline | 30.12.2009 11:35 Uhr
@froggy08
So ein Unsinn, den Du da schreibst!

Katzen bleiben zunächst erstmal beim Menschen, weil sie wissen, dass es ihnen dort besser geht, als in freier Wildbahn. Oder andersum: Jede Katze die vom Menschen weg will schafft es früher oder später auch.
Hunde sind im wesentlich fixiert auf ihr Rudel und brauchen ebend Interaktion mit dem Rudel. Wieviel auslauf sie brauchen hängt von der Rasse ab. Zum Beispiel würde ich keine Huskies in der Stadt halten sondern nur auf dem Land, wo ich dann auch die Zeit hätte mich auf einen Schlitten von ihnen ein bis 2 Stunden am Tag ziehen zu lassen.

Aber was hat denn das bitte damit zu tun, dass die Hunde "alles vollkacken". Das liegt wohl eher daran, dass sie wie jeder andere Organismus Nahrung verdauen und die überreste ausscheiden.

Des weiteren verhalten sich Hauskatzen sozial ganz anders als ihre wilden Artgenossen. Sie sind nämlich keine absoluten Einzelgänger wie gern behauptet und suchen ebfalls die nähe zum Menschen.

Du zeigst halt einfach, dass du absolut keine Ahnung hast, was dieser Tiere angeht und versuchst das mit möglichst brachialer Rhetorik und ausschmückung von Gewaltphantasien wett zu machen.
Comment
von lizzi lizzi ist gerade offline | 29.12.2009 23:56 Uhr
Na, frogg08 vom 287.12.09 um 21:40
da antworte ich nur: Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde, trotzdem gehören Hunde absolut nicht auf einen Kinderspielplatz
Comment
von nodice nodice ist gerade offline | 29.12.2009 22:08 Uhr
...
Na toll, verbote hier verbote da. Und keiner da der sie Durchsetzt. Ausserdem ist mir als Vater von 2 Kindern die Vierbeinerzunft völlig schnuppe. Was mich richtig ankotzt ist das es in Berlin immer noch kein einheitliches Rauchverbot auf Spielplätzen gibt. Traurig sowas.

Wenn ich auf'm kolle schon die yuppimuttis mit latte to go und kippe aufm Spielplatz sitzen sehen muß---
Comment
von marel marel ist gerade offline | 29.12.2009 22:42 Uhr
Verbots-Aktivisums
Was macht die Politik, die die bestehenden Verbote schon nicht durchsetzen kann? Sie schafft noch mehr Verbote.





Comment
von olivfan olivfan ist gerade offline | 29.12.2009 23:31 Uhr
hundefrei
Wenn schon Hundefrei dann auch bitte der Görlitzerpark,da gehe ich auch mit meinem Kind spazieren
Comment
von daisy daisy ist gerade offline | 29.12.2009 23:59 Uhr
Nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten
Die Anwohner des Kollwiztplatzes sollten gleich eine gated community nach Vorbildern der USA gründen. Dann aber bitte auf eigene Kosten und in eigener Verantwortung und nicht aus Mitteln des Steuerzahlers.
Angesichts leerer öffentlicher Kassen scheint die Kleinstaaterei wieder Einzug zu halten.

Und im Übrigen: Wie werden diese Eltern wohl reagieren, wenn sich ihr eigenes Kind einen Hund wünscht?

Ich bin wirklich dem Schicksal dankbar, keine Wohnung in dieser Gegend angemietet zu haben. Wer für totale Verbote ist, seien es Hunde, sonstige Haustiere, Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten etc. und was auch immer, wird auch seinen leider individuell geprägten Mitbürgern keine allzu große Toleranz entgegenbringen.
Als nächstes wird nach meiner Vermutung das Silvesterfeuerwerk und Reden und Gehen im Freien bei Nacht verboten. Diese Aktivitäten verursachen schließlich Geräusche, die bei der Nachtruhe stören.
Ich frage mich zuletzt, wie gerade diese so außerordentlich kinerlieben Bewohner es Kindern anderer Bezirke zumuten können, mit Hunden konfrontiert zu werden.

Gruß
Daisy

Comment
von zurueckschnauzer zurueckschnauzer ist gerade offline | 30.12.2009 0:44 Uhr
Weiter so!
Endlich tut sich in dieser Stadt etwas gegen den alltäglichen Hunde(besitzer)terror!
Wo kann man weitere Orte als hunde- & kackefreie Zonen vorschlagen?
Comment
von olebibo olebibo ist gerade offline | 30.12.2009 2:11 Uhr
weg damit!
Also, ich habe Hund und Kind. Setze sie nicht gleich, aber mag beide. Dass Hunde nicht auf Spielplätze gehören, finde ich völlig klar. Dass gut erzogene Hunde mit Kindern spielen können, ist auch klar (und dass sie ihnen beim Kommunizierenlernen, sogar Lesenlernen helfen können, ist sogar wissenschaftlich erwiesen). Auch ein Familienhund kann aber auch am Rand des Spielplatzes sitzen und warten. Dabei schleckt oder schnuppert er nur an allem, was man ihm hinhält (nicht so anders als Kinder ...). Also wo ist das Problem?

Ich wäre aber dankbar, wenn dann jetzt auch zügig und konsequent auch das Rauchen und Trinken, das (auch menschliche) Kläffen, Gröhlen und Fressen, neben Kackhaufen auch Kackelabern, das physische und verbale Abrotzen, das Kaugummiausspucken, das Mofaparken und dann bitte auch gleich noch Regen und Schneeregen verboten, verfolgt und ausgemerzt werden - auf Spielplätzen, in Straßenzügen und am liebsten in janz Berlin. Das wäre schön.
Comment
von andrea andrea ist gerade offline | 30.12.2009 10:37 Uhr
Bravo@olebibo...
Mit Verlaub: Sie haben den #Sonnenschein vergessen. ;-)

#mademyday
Comment
von DavidWinter DavidWinter ist gerade offline | 30.12.2009 2:55 Uhr
Überstrapaziertes Laissez-faire
Zugegeben: Die Selbstgefälligkeit, mit der die Lohas am Prenzlauer Berg (ich wohn da auch; bin aber tendenziell integrationswillig ;) ihre echten und gemeinten Privilegien ausdehnen, nervt. Aber ja: Es wäre schön, wenn man sich hier (und auch andernorts) mal wieder über die Straße bewegen könnte, *ohne* in Hundehaufen zu treten oder (um hier eine weitere Unverschämtheit der vermeintlich Supercoolen zu nennen) von Gehwegradlern über den Haufen gefahren zu werden. Ich bin als Zugezogener sehr, sehr froh über die Freiheiten des urbanen Raumes - aber gleichzeitig sehe ich nicht ein, dass unzureichend sozialisierte Menschen (mögen sie nun aus dem Schwabenland, aus Barcelona oder Weißensee kommen) diese Freiräume durch ihr ekelhaftes Benehmen (durchgedrehte Kläfftölen um drei Uhr früh um den Block führen, sie neben Hauseingänge k*cken lassen etc.) missbrauchen und schlussendlich zerstören. Hat dann auch nichts mehr mit Tierliebe zu tun (ich liebe die meisten Tiere mehr als die meisten Menschen). Hier geht es um Freiheit, die dort endet, wo die Freiheit und Unversehrtheit des anderen anfängt. Völker: Hört die Signale, und greift zum Kottütchen. Und bitte: Entsorgt diese kreuzneurotischen Mini-Kläffer, oder lasst sie zumindest keinen Nachwuchs haben. Nix gegen (richtige) Hunde, nix gegen Katzen. Die keifenden, asthmatischen Floccatti-Ratten im Paris-Hilton-Format hingegen braucht kein Mensch. Danke.

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