Nach dem Brandanschlag auf das Arbeitsamt Lichtenberg haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch nun einen Brandanschlag auf das Arbeitsamt in der Müllerstraße in Wedding verübt.
Durch die Tat um zwei Uhr früh wurden zwei Eingangstüren beschädigt. Zudem wurde das Gebäude mit politischen Parolen besprüht. Verletzt wurde niemand. Das teilte die Polizei am Morgen mit. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits wieder erloschen,hieß es. Wegen eines möglichen politischen Hintergrundes hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
Die Zahl solcher Taten in Berlin häuft sich. Erst in der Nacht zu Dienstag hatte es einen Brandanschlag auf das Arbeitsamt Lichtenberg gegeben. Da ein Brandmelder Alarm auslöste, konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Auch in Lichtenberg war der Schaden gering. (
ddp)
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Die Parallelen zu den Jahren 1969/70 sind leider mehr als offensichtlich.
Wie auch schon damals gibt es eine kleine linke Szene, die sich anmaßt zu wissen, was gut und böse ist und wer gut und böse ist.
Wie auch schon damals hat diese linke Szene in der Masse der Bevölkerung keinerlei Rückhalt.
Ein Umstand, der diese Szene einerseits frustriert und zu "heroischem" Selbstmitleid führt und andererseits mit Verachtung für das real existierende Volk erfüllt.
... Man will uns nicht, obwohl wir doch so schön wissen, wo es lang geht und was zu tun ist ...
Wie auch schon damals versucht diese isolierte Szene nun durch Anschläge, den Gegner zu schädigen, die stillen Unzufriedenen im Lande wach zu rütteln und - vermutlich - den Staat zu hartem Handeln zu provozieren.
Dass die Mehrheit der Bevölkerung die harte Reaktion des Staates dann als überzogen, "demaskierend" usw. betrachten würde, war ja damals ein weit verbreiteter Irrglaube.
Es ist höchste Zeit, dass die staatlichen Organe die Vorfälle wirklich ernst nehmen. Herr Körting scheint immerhin endlich etwas aufgewacht zu sein.
Sein Koalitionspartner auch??
Es ist höchste Zeit, dass sich gemäßigte Linke von ihren extremistisch durchdrehenden Szenebekannten distazieren.
Es ist höchste zeit, dass auch die Medien die Sache so ernst nehmen und so deuten wie sie nun mal zu deuten ist - nämlich als terroristische Herausforderung einer sich radikalisierenden Minderheit von Möchtegern-Revolutionären.
Meiner Meinung nach gab es damals wirklich genug Anlass auf diese Art und Weise zu protestieren, wohingegen das, was sich daraus entwickelt hat, der RAF-Terror, ganz klar abzugrenzen ist.
Leider habe ich bei den heutigen "Chaoten" den Eindruck, dass sie nur auf Krawall aus sind ohne irgendeinen nur ansatzweise durchdachten politischen Hintergrund oder Überzeugung.
btw. Beim Jobcenter kann ich es nur zu gut verstehen, wenn jemand ausrastet.
Vieles war damals halt auch verschleppter Generationenkonflikt, das Durchbrechen neuer liberalerer Kulturformen und moralische Empörung über NS-Zeit und Vietnam.
Die tatsächlichen sozio-ökonomischen Probleme von damals sind mit denen von heute überhaupt nicht vergleichbar!
Hier stimme ich Leuten wie @ reginald oder @ raabe durchaus zu.
Der entscheidende Punkt ist allerdings, dass erfolgreiche Proteste wenn nicht gar Revolutionen, immer von breiten Bevölkerungsmassen getragen werden müssen.
Und genau das hat die deutsche Linke seit 1945 nicht kapiert!
Vergleichbar mit 1969 ist indessen die Denkweise der linken Protagonisten!
Hat man sich denn die Taten der "linken Aktivisten" bloß ausgedacht ... ???
Die verbrannten Autos, die zerstörten Busscheiben, die Brandanschläge auf staatliche Gebäude usw.
Es wundert wohl nur die Zeitgenossen, welche fernab der Realität in ihrem Wolkenkuckucksheim sitzen, dass sich die Geknechteten gegen Ihre Herren erheben.
Soll heißen: Wer Wind gegen Arbeitslose sät, wird deren Sturm ernten.
Es ist höchste Zeit dass den Menschen klar wird, wer für welches Desaster die Verantwortung trägt.
Und den Verantwortlichen dauerhaft und heftig in den Allerwertesten tritt.
Oder versteh ich es nur alles nicht so richtig, und die Brandstifter brennen die Autos bloß nieder, damit die Wirtschaft boomt???...und die zerstörten Scheiben freut das Glaserhandwerk, und die "verschönerten" Fassaden die Bauwirtschaft... na dann los Leute raus auf die Strasse und gebrandschatzt was das Zeug hält
symptomträger zu diffamieren ist immer die einfachste lösung. allerdings auch grundsätzlich die, die am wenigsten zielführend ist.
also nicht nur um die erste ecke denken raabe.
Sind Sie denn ein Geknechteter?
Aber nun mal ernsthaft:
Eine wirklich erfolgreiche(!) Revolution wird nicht von kleinen sich avantgardistisch führenden Zirkeln "gemacht", sondern von der breiten geknechteten(!) Bevölkerung.
Ohne Massendemonstrationen oder Generalstreik wird da nichts draus. Dieses dämliche Rumzündeln und Scheiben einwerfen bewirkt gar nichts Konstruktives.
Erinnern Sie sich an die Bedeutung der Volksmassen in Frankreich 1789, in der DDR 1989, in Rumänien 1989, in Russland 1917/18.
(In Bezug auf Russland schreibe ich bewusst nur 1917/18; in den Folgejahren schwand der Rückhalt im Volk rasch dahin.
Denken Sie mal "frei" herr Freidenker, und nicht in den ortsüblichen typischen Kategorien. es gibt bislang keinen einzigen Hinweis darauf, daß es sich bei den Tätern um Linksextreme Autobrandstifter handelt ;). die Meldungen in den seriösen Blättern sprechen bislang nur von "Unbekannten".
guten rutsch noch ;)
...
pubertierene Abenteuerlustige sind, die ohne Hirn und Verstand stolz sind, fun zu haben, und denen dann Leute wie Sie den ideologischen Überbau bereitstellen
http://www.bz-berlin.de/tatorte/brandanschlag-auf-jobcenter-veruebt-article683079.html
die dauernden relativierungen von linker gewalt gehen wirklich auf keine kuhhaut mehr. die taten explodieren förmlich und haben sich zu 2008 verdoppelt, die reinen gewalttaten sogar verdreifacht. was wäre hier wohl los, wären dies rechte taten? auch die dauernden ablenkung hinsichtlich eines formulierten unmuts der normalen gesellschaft ist nur mittel der agitation und wollen damit einen bestimmten eindruck vermitteln, der nicht gegeben ist.
aber die dauernden relativierungen zeigen ganz klar, wo hier die sympathien zu suchen sind.
salonfähig zu sein,
solchen Vandalismus
als Recht auf Widerstand umzumünzen.
Wie sieht die Zukunft aus?
Wenn der Lohn zu niedrig ist,
fackel ich dem Boss das Auto ab;
wenn Jemand zu Unrecht im Knast sass,
dann zerstöre ich das Gericht,
wenn die Sozialhilfe nicht reicht,
beschmiere ich das Jobcenter
und und und.......?
Wie wirkt denn sich die ad absurdum geführte
soziale Marktwirtschaft auf Ihr Leben aus?
Wenn Ihnen also das nächste Mal irgendwas
nicht in den Kram passt,
deklarieren Sie für sich das Recht auf Widerstand
und dann...?
...werden Sie dann ein Terrorist?
Man sollte sich mal überlegen, ob es sich hier nicht um Kranke handelt, die in entsprechende Behandlung gehören.
Diese Überlegung gilt insbesondere für deren Umfeld, die jetzt mal umdenken und erkennen sollten: "Halt, Stopp! Die brauchen Hilfe! Deren vermeintliche Cleverness ist ja nur vorgetäuscht, denn welcher vernünftige Mensch wirft denn ..."
Berlusconi-Attentäter war (angeblich) psychisch krank.
Papst Attentäterin war auch (angeblich) psychisch krank.
Klar, wenn man ohnmächtige Wut über ungerechte Verhältnisse als "Psychische Erkrankung"deklariert, kommt die Welt wieder in Ordnung?
Okay, mit Brandsätzen (wogegen auch immer) ebenfalls nicht.
Aber ein bisschen mehr Gedanken über die steigende Wut in Teilen der Bevölkerung darf sich dann doch auch Herr Hannibal mal Gedanken machen.
Mein lieber @reginald, halten Sie es auch für psychisch gesund, wenn deutsche Bürger einen Ausländer zu Tode hetzen? Weil sie eine so ohnmächtige Wut über ungerechte Verhältnisse in der BRD haben, wo die Ausländer gegenüber Deutschen so bevorzugt werden?
Das stimmt gar nicht, denken Sie jetzt? Ja, das denke ich zwar auch, aber SIE sind es doch, der um Verständnis wirbt, für solche Leute, die aus Unverständnis und Dummheit gewalttätig werden.
Und ich sage, in einem Rechtsstaat ist das OHNE "wenn und aber" INAKZEPTABEL. Daher greifen Sie Ihren Gedanken vom "Gedanken machen" ruhig noch einmal auf und überlegen Sie, ob es wirklich Verständnis verdient, wenn jeder, dem hier etwas nicht passt, auf rechtsstaatliche, friedliche Maßnahmen verzichten dürfen sollte.
Und noch ein Wort zu den angeblich "ungerechten Verhältnissen". WELCHE meinen Sie konkret? Dürfen hier Bürger bestimmter Religionen, Rassen, Herkunft oder sexueller Vorlieben nicht studieren, weiterführende Schulen besuchen oder bleiben ihnen bestimmte Berufe verwehrt oder wird ihnen ihr Vermögen genommen?
Sehen Sie mal, bei uns wird der Posten des Bundeskanzlers durch eine Frau besetzt, der des Außenministers durch einen Schwulen und ein Rollstuhlfahrer ist nun Finanzminister. Falls Sie immer noch mit dem "Gedanken machen" beschäftigt sind, dann sollten Sie in dieser Richtung weitermachen
Es geht doch nicht gegen Ausländer, Behinderte
oder Religionen.
Es geht um Politiker, Reiche, Feudalherren,
Verschwörer, Grosskapitalisten, Arbeitgeber,
natürlich auch jeglichem Besitz dieser Personen
und dem Staat ansich.
Die sind ausdrücklich zum Abschuss freigegeben.
Da gilt Paragraph 0815 der Unterdrückten,
Du weisst schon, der mit der Pflicht auf Widerstand.
Im Grunde genommen geben sich Einige damit
eine Absolution.
Wann immer sie meinen eine Ungerechtigkeit zu sehen
habe sie das Recht auf Gewalt.
Die persönliche Auffassung steht über Allem.
Das ist in gewisser Weise die gleiche Argumentationen
wie bei Religionen.
Gott will das...
Im Buch steht...
Frohes Neues in die Sonne :-)