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Charlottenburg

Palästinenser demonstrieren gegen Israel

Palästinensische und andere arabische Gruppierungen rufen zu einer Demonstration am Nachmittag auf. Hintergrund sind die jüngsten Ereignisse im Gaza-Streifen.
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Berlin -  In Berlin wollen palästinensische und andere arabische Gruppierungen am Montagnachmittag gegen die israelischen Militäraktionen im Gaza-Streifen protestieren. Nach Angaben der Polizei erwartet der Veranstalter rund 1000 Teilnehmer. Die Demonstration soll um 15 Uhr am Adenauerplatz beginnen und zum Wittenbergplatz führen. Das Motto lautet "Solidarität mit dem palästinensischen Volk - die Ereignisse im Gaza-Streifen". In Hamburg soll es ab 16 Uhr eine Kundgebung auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz geben.

Die israelische Luftwaffe hat in den vergangenen Tagen Angriffe gegen den von der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas kontrollierten Gaza-Streifen geflogen. Dabei kamen offenbar mehr als 300 Menschen ums Leben. Mit den Bombardements sollen nach israelischen Angaben Raketenangriffe der Hamas auf israelisches Gebiet unterbunden werden. Laut Verfassungsschutzbericht 2007 werden in Berlin rund 420 Personen dem arabischen Islamismus zugerechnet. Deutschlandweit sind es 3390 Personen. (ho/ddp)

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Kommentare [ 12 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von manfred manfred ist gerade offline | 29.12.2008 11:18 Uhr
Für wen demonstrieren?
Für die Hamas?
Dass ich nicht lache.
Man muss wahrlich kein Freund von Israel sein, um zu verstehen, warum sie jetzt so reagieren, wie sie reagieren.
Ich hätte es schon vor Jahren getan!
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von pupuzius pupuzius ist gerade offline | 29.12.2008 12:55 Uhr
Terror-Unterstützer auf dem Kurfürstendamm
ich bin bestürzt, dass so etwas in Berlin heute immer noch möglich ist — mitten in der Stadt wird eine islamistische Terror-Unterstützer-Kundgebung angekündigt, und die Staatsmacht schaut einfach weg und genehmigt so etwas sogar!

Ich gebe Manfred absolut recht, man muss nun wirklich kein Freund vom jüdischen Staat sein (leider sind die meisten Europäer es tatsächlich nicht), um diese Reaktion Israels nachvollziehen zu können.
Selbst die meisten arabischen Länder finden es sinnvoll diese Terror-Organisation "Hamas", die auch auf die Macht geputscht hat zu vernichten und unterstützen die Bemühungen Israels
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von sasel sasel ist gerade offline | 29.12.2008 13:02 Uhr
habe ich Demonstrationen
der arabischen/palestinensischen Gemeinden in Deutschland, die sich gegen die Selbstmordattentate mit unschuldigen Opfern gewandt hatten, verpasst? Waren die Jubelausbrüche bei 91/2, Madrid, London etc. getürkt? War München, Landshut etc. das Reichen eines Ölzweiges?
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von tarik tarik ist gerade offline | 29.12.2008 13:37 Uhr
Demos
Es wird weder für Hamas noch für eine sonstige Organistation Demonstration.
Die Kundgebung dient den Zivilisten und Kindern die an diesem Kriegsverbrechen glauben müssen.
Wäre es eine gezielte Aktion gegen Hamas - oder Fatahmitglieder würden sicher keine Demos und Kungebungen stattfinden.
Aber da das Blutbad seit Samstag schon über 300 Tote und über 1000 Verletzte forderte, die hauptsächlich zu den Zivilisten zählen, finden wir es gerechtfertigt zu demonstrieren und einige nichts-wissende -wie dir z.B.- darüber aufzuklären, dass nicht Hamas sondern ganz normale Zivilisten dran glauben müssen.
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von stefano1 stefano1 ist gerade offline | 29.12.2008 14:57 Uhr
Krieg und Frieden
Das klingt ja sehr vernünftig, und jeder weiss, dass auch auf israelischer Seite Fehler gemacht werden. Allerdings arbeitet die Hamas - wie andere palästinensische Milizen - gezielt aus der Zivilbevölkerung heraus, um einerseits geschützt zu sein und andererseits den Tod von Zivilisten propagandistisch ausschlachten zu können. Was viele Menschen hier wundert, ist, dass keine Palästinenser gegen die kriegerischen Aktivitäten der Milizen demonstrieren. Schließlich werden sie von ihnen als Sandsäcke benutzt, und ohne sie ginge es ihnen inzwischen bedeutend besser.
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von pupuzius pupuzius ist gerade offline | 29.12.2008 14:58 Uhr
Zivile Opfer
Leider gibt es auf beiden Seiten zivile Opfer zu beklagen,
die Schuld trägt aber einzig und alleine die terroristische Organisation "Hamas", die die Lage destabilisiert. Diese Tatsache wird mittlerweile von den meisten nicht "radikal-islamischen" arabischen Nachbarn akzeptiert.

Die Weltgemeinschaft kann nicht weiter dulden, dass radikal-islamische Palästinenserorganisation "Hamas" palästinensische Zivilisten als Schutzschilder missbraucht, um durch ihre Opfer weiter in Gaza an der Macht zu bleiben.

Ich hoffe sehr, dass es auf der heutigen Demo in Berlin gemäßigte palästinensische Kräfte und nicht die islamischen Extremisten die Oberhand gewinnen und in erster Linie die Verursacher der Gewalt, die "Hamas" direkt verurteilen.
Somit könnte man der deutschen Öffentlichkeit auch zeigen, dass tatsächlich Interessen der zivilen Bevölkerung im Vordergrund stehen.
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von kaleu kaleu ist gerade offline | 29.12.2008 15:04 Uhr
Eine Frage tarik:
Wer proviziert hier, z.B. durch permanenten Raketenbeschuss, die Israelis?
Kinder sicher noch nicht, die Hamas jedoch tut das. Sie tut das gerade und bewusst mit dem Wissen, dass sich auch Kinder und Zivilisten in ihrer Nähe aufhalten. Diese Leute fordern dann, nach den Begegnungen und üblen Folgen ihrer Terrorakte, dafür auch noch das Verständnis der Weltöffentlichkeit.
Das wird auch hier nicht gelingen.
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von unbekannt | 29.12.2008 14:38 Uhr
Grundgesetz
Das Versammlungsrecht ist ein sogenanntes Bürgerrecht; es gilt dem Wortlaut des Grundgesetzes nach ausdrücklich für "Deutsche". Im Übrigen ist alles, was das friedliche Zusammenleben der Völker gefährdet, unter Strafe zu stellen. Wer hat den Waffenstillstand aufgekündigt? Wer greift seit Jahren als "militärische" Aktion nahezu ausschließlich zivile Ziele an und begeht damit Kriegsverbrechen?
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von pupuzius pupuzius ist gerade offline | 29.12.2008 15:06 Uhr
Radikalisierung vermeiden
es bleibt zu hoffen, dass diese Demonstration friedlich verläuft und der Verursacher der Gewalt, die "Hamas" öffentlich für ihre Angriffe verurteilt wird.

Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass es auch bei uns in Berlin radikale palästinensische Fanatiker gibt, die sogar ihre minderjährige Kinder bei solchen Demonstrationen als Selbstmörd-Attentäter verkleiden und der Öffentlichkeit präsentieren.
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von matzeb2007 matzeb2007 ist gerade offline | 29.12.2008 15:22 Uhr
@manfred
Sie hätten schon vor Jahren wahllos vermeintliche Ziele bombardiert und den Tod Hunderter unschuldiger Zivilisten in Kauf genommen? Das Problem ist doch einfach, dass mit diesen Angriffen nicht die Hamas getroffen wird, sondern überwiegend die Zivilbevölkerung! Dies ist durch nichts und niemanden zu rechtfertigen und stellt eine Verletzung des Völkerrechts dar!
Nur wird hierzulande leider bei jeder Kritik an der Politik Israels, und sei sie auch noch so berechtigt, aus gewissen Kreisen sofort die Anti-Semitismus Keule geschwungen! Damit werden Kritiker mundtot gemacht und Israel hat quasi einen Freibrief mit unvorstellbarer Brutalität gegen die palästinensische Zivilbevölkerung vorzugehen. Man muss im Übrigen auch keine Freund Palästinas sein um die israelischen Militäraktionen zu verurteilen...
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von matzeb2007 matzeb2007 ist gerade offline | 29.12.2008 15:33 Uhr
@sasel
Ich kann ihre Unmut durchaus nachvollziehen, aber es gibt in Deutschland ein Versammlungsrecht und keine Versammlungspflicht! Auch ich hätte gerne Demontrationen der arabisch-palästinensischen Gemeinde gesehen, aber niemand kann jemanden dazu zwingen auf die Strasse zu gehen! Sowas gibt es zum Glück nur in Diktaturen!
Im Übrigen greift ihre Argumentation ein bisschen ins Leere solange die NPD und sonstige Nazi-Gruppierungen in ihrem Recht auf Versammlungfreiheit nicht eingeschränkt werden. Wenn so etwas möglich ist, müssen Sie auch den Anblick demonstrierender Palästinenser "ertragen", zumal sich deren Demonstrationen gegen einen israelischen Angriffskrieg richten und somit ihre Berechtigung haben.
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von bluitgen bluitgen ist gerade offline | 29.12.2008 16:10 Uhr
Es tut richtig gut ...
... an dieser Stelle einmal mehrheitlich Stimmen zu hören, die sich kritisch mit den Opferdarstellern der Hamas und ihrer Anhänger auseinandersetzen und Israels Recht auf Selbstverteidigung anerkennen. Die andere Seite wird unvermeidlich nach Abschluss der Demos zu Wort kommen und ihren Antisemitismus nur mühsam hinter "Man-wird-doch-Israel-kritisieren-dürfen"-Floskeln verstecken. Manchen wird sogar das schon zuviel sein. Warten wir's ab.

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