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Polizeigewalt

Prügel-Attacke: Polizisten werden versetzt

Am Rande der Großdemo "Freiheit statt Angst" am Samstag kam es offenbar zu Übergriffen der Polizei, die durch ein Video belegt wurden. Als erste Reaktion müssen zwei Beamte vorerst "neue Aufgaben" übernehmen.
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Zwei wegen Körperverletzung im Amt beschuldigte Polizisten sind in andere Dienststellen versetzt worden. Sie hätten vorläufig neue Aufgaben übernommen, sagte am Montag Polizeisprecher Thomas Neuendorf. Den beiden Beamten wird vorgeworfen, Teilnehmer der Demonstration "Freiheit statt Angst" am Wochenende in Berlin verprügelt zu haben.

Eine Privatperson hatte die Szenen aufgenommen und das Video ins Internet gestellt. Darauf sei ein Mann zu sehen, "der nichts getan hat, und der massiv angegangen wird", sagte Polizeisprecher Frank Millert dem Fernsehsender N24. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden zwei Demonstranten verletzt. Ein 37-Jähriger kam ins Krankenhaus. Der andere Mann ist nach Polizeiangaben noch nicht namentlich bekannt.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren


Nach Darstellung Neuendorfs laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Anhand des Videos werde derzeit der Ablauf geprüft. Außerdem würden Kollegen der beschuldigten Beamten, die sich während des Einsatzes in unmittelbarer Nähe aufhielten, befragt. Auch suche die Polizei Zeugen unter den Demonstranten, die Angaben zum Geschehen machen könnten. Die Ermittlungen lägen in der Verantwortung eines speziellen Fachkommissariats des Landeskriminalamtes, das sich ausschließlich mit Delikten befasse, die von Beamten begangen worden sein sollen..

"Wir haben ein hohes Interesse an der Aufklärung", betonte Neuendorf. Ein mögliches Fehlverhalten werde "nicht toleriert". Allerdings gingen Genauigkeit und Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Nach den Ermittlungen der Polizei werde das Verfahren an die Staatsanwaltschaft übergeben, die dann ihrerseits ermittele. Bisher sei die Staatsanwaltschaft mit dem Fall nicht befasst, sagte Sprecher Martin Steltner. Er könne derzeit auch nicht bestätigen, dass bei ihr eine Anzeige erstattet wurde. Nach Abschluss der strafrechtlichen Untersuchungen ist auch ein disziplinarrechtliches Verfahren gegen die Betroffenen möglich.

10.000 Demonstranten liefen friedlich durch Mitte

Der gewalttätige Einsatz der Polizei spielte sich bei der Abschlusskundgebung gegen 18 Uhr am Potsdamer Platz ab. Die Vorfälle werden ein politisches Nachspiel haben: Die Innenpolitiker aller Fraktionen wollen auf ihrer nächsten Ausschusssitzung darüber sprechen und fordern Polizeipräsident Dieter Glietsch zu rückhaltloser Aufklärung auf.

Nachdem laut Polizeiangaben die 10 000 Demonstranten – die Veranstalter sprechen von mehr als 20 000 – von 15 Uhr bis 18 Uhr über die Ebertstraße zum Bebelplatz und über den Spittelmarkt zurück zum Potsdamer Platz gelaufen waren, gingen Polizisten zunächst gegen Teilnehmer des rund 3000 Menschen umfassenden Antikapitalistischen Blocks vor. Vier Insassen eines Lautsprecherwagens wurden laut Teilnehmerberichten aus dem Auto gezerrt und in Handschellen gelegt. Die Polizei, die mit 900 Beamten anwesend war, verweist auf Angriffe mit Flaschenwürfen aus der Menge. Man habe den Lautsprecherwagen „überprüft“, aus dem heraus zu Straftaten aufgerufen worden sei. Ein Demo-Teilnehmer berichtete, dass aus dem Wagen die Durchsage gekommen sei, dass „jemand einen Kasten Bier bekommt, der das Fahrrad von Ströbele zum Lautsprecherwagen bringt“. Das sei ironisch gemeint gewesen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele war ebenfalls auf der Demo, hat davon aber nach eigenen Angaben „nichts mitbekommen“.

Niedergeschlagener Mann hatte zuvor nach Dienstnummer gefragt

Nach den vier Festnahmen – insgesamt gab es 19 – soll ein 37-jähriger Mann mit Fahrrad die Beamten nach ihren Dienstnummern gefragt haben. Auf dem Video bei Youtube ist zu sehen, dass der Mann einen Block bei sich trägt und sich mit dem Fahrrad von den Beamten entfernt. Dann wird er von einem Polizisten am T-Shirt gepackt und zu Boden gezerrt. Augenzeugen sprechen davon, dass der Mann „zu Boden geboxt“ worden sei.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet, widerspricht aber dieser Version: Der Mann sei einem Platzverweis nach mehrfacher Aufforderung nicht gefolgt und deshalb festgenommen worden - Der Mann bestreitet dies. Er behauptet, sich jederzeit nach den polizeilichen Weisungen gerichtet zu haben. Dabei habe ein Unbekannter versucht, den 37-Jährigen zu befreien. Das habe die Polizei „mittels einfacher körperlicher Gewalt“ verhindert. Auf dem Youtube-Video ist dieser Unbekannte mit deutlich blutender Nase zu sehen. Die Veranstalter der Großdemonstration, zu der 165 Initiativen und Parteien wie Grüne, Linke, FDP und Piratenpartei aufgerufen hatten, sind „bestürzt“ über die Vorfälle und fordern Aufklärung.

Grüne: Wer so austickt, hat bei der Polizei nichts zu suchen

Der Grünen-Abgeordnete und Innenexperte Benedikt Lux nahm ebenfalls an der Großdemo teil. „Ich stand etwa 50 Meter vom Tatgeschehen entfernt“, berichtete Lux. Nach dem Vorfall sei seine Forderung eindeutig: „Ich erwarte, dass dieser Fall geprüft und aufgeklärt wird. Zudem muss der prügelnde Polizeibeamte aus dem Dienst entfernt werden. Wer so austickt, ohne etwa mit der Waffe bedroht zu werden, hat bei der Berliner Polizei nichts zu suchen“, sagte Lux.

Dass Beteiligte ihre Handykameras bereits zu Beginn der Szene eingeschaltet hatten, erklärte Lux so: „Es hat bereits zuvor kleinere Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Mitgliedern des schwarzen Blocks gegeben, offenbar gab es da eine Rudelbildung, die die Beamten verhindern wollten.“ Bereits dieses Hin und Her zwischen Linken und Beamten hätten einige mit ihren Kameras und Handys dokumentiert.

„Wenn es Übergriffe gegeben hat, muss das im Innenausschuss besprochen werden“, sagte FDP-Innenpolitiker Björn Jotzo. Er sei aber vorsichtig mit Vorverurteilungen. Auch die Innenpolitiker Thomas Kleineidam (SPD) und Marion Seelig (Linke) sowie Ausschussvorsitzender Peter Trapp (CDU) erwarten auf der nächsten Ausschusssitzung in einer Woche Informationen vom Polizeipräsidenten.


(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 14.09.2009)
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Kommentare [ 286 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von micshow micshow ist gerade offline | 13.9.2009 18:18 Uhr
Die Polizei widerspricht
dem was ganz offensichtlich im Video gezeigt wird.

Der Festgenommene ist, entgegen der Darstellung der Polizei, der Aufforderung des Platzverweises nachgekommen.
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von berndmy berndmy ist gerade offline | 13.9.2009 19:04 Uhr
Das Video ist einfach nur erschreckend
Polizeigewalt erster Güte. Das kann nicht normal im einen demokratischen Rechsstaat sein. Zudem war es nicht das erste Video in dem ein Polizist ohne Grund zuschlägt. Solche Leute müssen sofort raus aus dem Polizeidienst. Aber vielleicht ist auch schon die Normalität.
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von copenic copenic ist gerade offline | 14.9.2009 8:40 Uhr
" ... sofort raus aus dem Polizeidienst" ?
@berndmy: Ihre Forderung mag ja berechtigt sein.
Aber wer soll dann bei der Polizei Dienst tun? Wollen Sie (in dieser Stadt) als Polizist für Ordnung sorgen und der Abkassierer des Staates und der Prügelknabe der Nation sein?
Ich erwarte ihre zustimmende Antwort ... ;-))
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von fledermaus fledermaus ist gerade offline | 14.9.2009 16:20 Uhr
na von "erschreckend" kann aus meiner Sicht keine Rede sein.
Was zwischen der Szene mit dem Schreibblock und dem Zurückzerren vorgefallen ist, kann man nicht wissen, da in dem entscheidenden Moment der Gentleman mit dem schwarzen T-Shirt formatfüllend vor der Kamera umherspazierte.

Das zu Boden bringen war nicht übertrieben, geschlagen wurde nicht. Also viel Lärm um nichts.

Im Allgemeinen und besonders im internationalen Vergleich ist der Berliner Polizeibär recht gemütlich. Speziell wenn man bedenkt, wie und von wem der sich ständig ankreischen lassen muss…
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von deejay deejay ist gerade offline | 13.9.2009 19:38 Uhr
Das gleiche Video
Das gleiche Video, aber ohne Anmeldung sichtbar:

http://www.youtube.com/watch?v=Dz4yq_s8na4&feature=related
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von kiras kiras ist gerade offline | 13.9.2009 22:16 Uhr
Hinsehen
Falsch, der Radfahrer leiste dem Platzverweis nicht folge und bewegte sich in die genau andere Richtung.

"Dabei habe ein Unbekannter versucht, den 37-Jährigen zu befreien. "

das sieht man in den Sekunden 31-33 im Video , leider ist dann ein Teil verdeckt , aber man sieht wie der Polizist von dem 2ten Opfer angegangen wird. Das Gesicht kann man kaum sehen , aber die markanten Ärmel sind eindeutig.
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von salvog salvog ist gerade offline | 14.9.2009 7:35 Uhr
Ach, hör doch auf mit der Schönrederei!
Der Fahrradfahrer ist nicht in die Richtung gelaufen, wohin der Polizist gezeigt hat. Das hat dem glatzköpfigen Jungspund überhaupt nicht mehr gefallen, daß da alles so lahmarschig vonstatten gegangen ist und hat ihn dann mit einer Pseudobegründung wieder zurück ins geschehen gezogen...der Rest ist bekannt!

Und was der sog. "Befreiung" angeht: Wenn man sich friedlich zurückzieht (und das auf Anweisung) und so angegangen wird, hat man als Bürger Zivilcourage zu zeigen - AUCH DER POLIZEI GEGENÜBER (die eben ihr absolutes Recht auf das Gewalt monopol nicht immer rechtfertigen [s. Video auf YouTube]).

Außerdem sah keiner der Betroffenen so aus, als wären Sie aus dem schwarzen Block gewesen! Auch das kann jeder halbwegs normal denkende Mensch von ganz alleine erkennen!

Es war mal wieder eine Gewaltorgie seitens der Polizei in Berlin, die ein sehr, sehr großes Gewaltproblem in sich birgt!

Es sollten vielleicht bei Demonstrationen nicht nur Polizisten mit erkennbaren Dienstnummer anwesend sein, Nein, ich plädiere sogar dafür, daß die Polizisten nach ihrer politischen Ausrichtung für solche Einsätze sondiert eingesetzt werden müssten. Vielleicht kommen Linke mit Linken besser ins Gespräch? Denn eins ist auch bekannt - viele dieser Haudegen in den Polizeieinheiten haben eher eine rechtsorientierte Einstellung zur Politik! Und die freuen sich natürlich, wenn's dann mal losgeht und sie den Knüppel schwingen dürfen.
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von Polizeiphilosoph Polizeiphilosoph ist gerade offline | 14.9.2009 10:35 Uhr
Gewaltorgie?
Ich fass es ja nicht, wie großzügig man hier mit dem Begriff um sich wirft. Eine Gewaltorgie sieht anders aus, aber wenns um das politische Gegenüber geht, gegen die Polizei, dann nimmt man es ja ganz gerne mal nicht so genau!

Gewaltorgie...so ein Unsinn
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von netraga netraga ist gerade offline | 14.9.2009 2:06 Uhr
Ein zurechtgeschnittenes Video und die Presse verliert jedes Maß
die Polizei und die SPD gaben ein gemeinsames Problem: Die Berliner Presse ist nicht an sachgerechter Berichterstattung interessiert. Das Video ist sowas von mehrfach interpretierbar, dass einem die Bürger leid tun können, die nur auf diese Art Presseberichte - ohne genaue Recherche - ohne Verantwortungsbewußtsein - zusammengestückelte Self-made Videos zugreifen können.
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von deejay deejay ist gerade offline | 14.9.2009 17:15 Uhr
Wohin versetzt ???
Wohin wurden die "Beamten" denn versetzt?

In die Verhörabteilung ?

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von olivfan olivfan ist gerade offline | 14.9.2009 20:26 Uhr
zu kurze haare
diese art der polizisten haben wir genug in kreuzberg/neukölln,
irokesenfrisur,muskel bepackt,und dumm wie brot, ist in meinen augen keine respektsperson oder mein freund und helfer,oft genug erlebt und gesehen.Braucht man nicht die mittlere reife für den polizeidienst,oder gibts da auch schon ausnahmen?
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von psylon psylon ist gerade offline | 13.9.2009 18:19 Uhr
Warum laufen..
Überwachungsgegener mit Kameras herum?. Wollen sie die Polizei überwachen? Ich finde die Polizisten haben richtig gehandelt. Verarschen lassen brauchen sie sich nicht.
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von deejay deejay ist gerade offline | 13.9.2009 18:22 Uhr
Sind sie Straftäter?
Boxen sie auch allen ins Gesicht, die nicht machen was Sie wollen?
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von omni omni ist gerade offline | 13.9.2009 18:32 Uhr
Überwachung
Ganz offensichtlich ist es ja nötig die Polizei zu überwachen. Dies ist ja nicht der erste Vorfall dieser Art und immer haben die direkt daneben stehenden Kollegen natürlich nichts gesehen und die Videoaufnahmen sind natürlich auch nicht verwendbar. Wer Respekt und Rückhalt in der Bevölkerung möchte, sollte auch Straftäter in den eigenen Reihen rückhaltlos verfolgen.

Ausserdem frage ich mich wodurch die Polizisten denn "verarscht" werden?
- Dadurch, dass ein Mann nach der Dienstnummer fragt? Ist ja ne Frechheit, dass er das ihm zustehende Recht einfordert!
- Oder etwa dadurch, dass der Radfahrer offensichtlich dem Platzverweis nachkommt und die Szene verlassen will. Unerheuerlich, dass er sich den Anordnungen beugt.

Für beides hat er natürlich Prügel verdient.
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von kiras kiras ist gerade offline | 13.9.2009 22:28 Uhr
naja
Man sieht in dem Video ganz genau das dem Radfahrer immer wieder gezeigt wird wohin er den Platz verlassen sollte und er geht in die genau andere Richtung. Als einer der Beamten ihn unsanft zurückzieht geht das 2te 'Opfer' den Beamten an. Leider steht dann jemand im Weg , so das ein Teil der Szene fehlt. Befreiungsversuch, naja ich weiss nicht, aber es fehlt halt ein Stück auf dem Video.

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von Fragezeichen Fragezeichen ist gerade offline | 14.9.2009 7:59 Uhr
Was denn nun?
Wer Respekt und Rückhalt in der Bevölkerung möchte, sollte auch Straftäter in den eigenen Reihen rückhaltlos verfolgen.
Das kann man auch genau umgekehrt sehen.
Wenn es Teile der Bevölkerung autonome Kriminelle decken, die aus ihren Reihen heraus Polizisten attakieren, dann fehlt mir auch der Respekt vor dieser Bevölkerung.
Auf der einen Seite fordert man hartes Durchgreifen der Polizei gegenüber gewalttätigen Straftätern, auf der anderen Seite greift man die Polizei an, wenn sie es tut.
Comment
von metua metua ist gerade offline | 14.9.2009 10:54 Uhr
autonome Kriminelle?
ne neue Spezies entdeckt?

Sie meinen also dort Autonome gesehen zu haben? Zeigen Sie mal. Weder "schwarzer Block" noch vermummte sind zu erkennen.
Comment
von metua metua ist gerade offline | 14.9.2009 11:58 Uhr
@fragezeichen
Nachtrag:
Allgemein gesprochen habe Sie nicht Unrecht.
Comment
von Fragezeichen Fragezeichen ist gerade offline | 14.9.2009 12:52 Uhr
ja, @metusa,
ich habe allgemein auf den in kursiv geschriebenen Beitrag eines Foristen geantwortet.
Autonome, die Straftaten begehen, was ja häufig der Fall ist, sind autonome Kriminelle. Diese dürfen nicht gedeckt werden. Sie schaden uns allen.
Comment
von metua metua ist gerade offline | 14.9.2009 13:32 Uhr
büdde @fragezeichen
weil wiederholt (nicht nur von Ihnen) falschgeschrieben:

Metua
heest der nic :-)

Gruß
Met
Comment
von micshow micshow ist gerade offline | 13.9.2009 18:32 Uhr
Ihr zweiter Satz
kommt der Intention vieler filmender und fotografierender Demonstrationsteilnehmer doch schon sehr nahe. Erstaunlich bei ihren anderen befremdlichen Äußerungen.

Das wird jedoch nicht der einzige Grund sein, warum auf Demonstrationen gefilmt und fotografiert wird, aber die weiteren Gründe sind ja auch Privatangelegenheit der jeweiligen Beteiligten. Oder wollen sie sich dafür rechtfertigen müssen, wann, wo und wen sie im bspw. im Urlaub in einem Freizeitpark oder auf einer Sportveranstaltung mit ebensovielen Menschen fotografieren?

Und wie ich bereits zu einem anderen Artikel geschrieben habe:
Das Filmen und Fotografieren auf Demonstrationen ist dezentral und geschieht auch nur temporär. Ganz im Gegensatz zu dem Umstand, gegen den protestiert wird: u.a. eine ständige, zentrale und organisierte Überwachung durch staatliche Institutionen und/ oder von Unternehmen.
Comment
von nielas.aran nielas.aran ist gerade offline | 13.9.2009 18:46 Uhr
@psylon
Eine Überwachung der Polizei ist legitim!

Sie ist eine Institution die vom Volk mit privilegien Ausgestattet wird um dem Volk zu dienen, in dem sie für seine Sicherheit sorgt. Sie existiert also nicht zum selbstzweck. Der Sourverän, der ihr Sonderrechte einräumt hat somit nach meiner Auffasfung auch das recht diese Instituion zu überwachen, was sie mit ihren Sonderrechten macht.

Auf der Demonstration wird gegen den Gläsernen Bürger Demonstriert, da das bestreben die Bevölkerung zu überwachen nicht legitim ist. Es ist jedoch eine legitime Forderung des gläsernen Staat zu verlangen, in dem jeder Bürger unbegrenzt das Recht an einblick in die Institutionen des Staates zu haben.
Comment
von demokratorius demokratorius ist gerade offline | 14.9.2009 13:10 Uhr
der gläserne Politiker
... zum Wohle des Volkes?

Die Politiker haben doch alle was zu verbergen, warum sollten sie sich freiwillig in die Karten schauen lassen?
Wir sind der Souverain, jedoch das Gewaltmonopol besitzen diese Staatsorgane ... leider ohne ausreichende Kontrolle und leider auch ohne die Möglichkeit von der Haftungsinanspruchnahme der Verantwortlichen.

Wenn der Staat Fehler macht, haftet er eben nicht! Legitimiert durch ein riesiges Aufgebot seiner Machtstrukturen!

Vom Volke gewählt, um gegen das Volk zu arbeiten!

Comment
von fgalte fgalte ist gerade offline | 13.9.2009 19:03 Uhr
Brutale Schläger
Sie verteidigen also brutale Schläger, die sich zufünft auf einen Mann stürzen, der ein viertel von dem wiegt, was nur ein einziger von den großen dicken Polizisten mit ihren Glatzen auf die Waage bringt? Sie sind sicher ein DDR-Polizist gewesen, oder der Sohn von einem. Da wo die Polizei gebraucht würde, also wo es gefährlich wird, hält sie sich feige im Hinetrgrund.
Meine Schlussfolgerung, begegnest Du einem Polizisten, ist Eigensicherung die erste Devise. Nicht Anschauen, nicht ansprechen, nicht auf Fragen antworten, so tun als wäre er nicht da - und die Handycamera einschalten.
Damit keine Missverständnisse auftreten. Ich war noch nie auf einer Demo, bin kein junger Mann und sehe stinknormal aus. Trotzdem fühle ich mich von den Polizeischlägern bedroht, denn das müssen ja wohl Sadisten. Wer weiß, wo die noch alles zuien (und es keiner filmmt).
Comment
von zacha zacha ist gerade online | 13.9.2009 22:50 Uhr
Sieht unschön aus
aber was ist da wirklich passiert? Man sieht leider nicht, was rechts ist, also weswegen die Polizisten sowohl bei dem radfahrer als auch bei einer Person davor eindeutig nach links gezeigt haben zum verlassen des Platzes. Falls da aber etwas los war, z.B. das dort auch Polizisten waren mit dem Rücken zu der sichtbaren Szene, sich also der Radfahrer dann in ihren Rücken bewegt hatte, war das natrlich eine ziemlich gefährliche Situation. Das zurückziehen war schon in Ordnung. Warum es einen kräftigen Shalg schienbar auf den Radfahrer gab erschloss sich mir nicht, ob es aber auch ein gefählricher war oder "nur" ein Schlag zum verwirren kann ich nicht beurteilen. Das er danach von mehreren Polizisten angegangen wird, ist naütrlich völlig in Orndung, so hat er keine Chance sich zu wehren und wird ohen weitere Gewalt festgenommen, verletzt wurde er dabei nicht und somit vor Verletzungen auch geschützt.

Kritisch ist meiner Ansicht nach nur der Schalg ins Gesicht, wobei ich bei genauem hisnehen im youtube-video (leider schlechte Qualtiät) glaube zu erkennen, das er nicht die Faust ins Gesicht kriegt, sondern lediglich die Armbeuge, dass wäre dann wirklch eher ein verwirrender Schlag um die Situation unter Kontrolle zu bringen als eine Gefährdung. Und nach einer kurzen hefitgen Aktion war wieder Ruhe.

Also besonders schlimm finde ich es bei mehreren Malen hinschauen nicht, eine Utnersuchung ist aber angemessen und die Ergebnisse müssen natürlich kritisch sein, auch der Polizei gegebnüber.
Comment
von scootista scootista ist gerade offline | 14.9.2009 17:39 Uhr
Ja warum
laufen sie wohl mit der Kamera rum ??
Gleiches Recht für alle würde ich mal sagen.
Die Polizei läuft doch auch mit Kameras rum.
Was hat ne Kamera mit Verarschen zu tun ??
Comment
von deejay deejay ist gerade offline | 13.9.2009 18:21 Uhr
Normal
Ist doch richtig so, jemanden mehrfach ins Gesicht zu Boxen.

Zumal bei der schwere der Straftat:
Nicht befolgen eines Platzverweises.

Comment
von quax110 quax110 ist gerade offline | 13.9.2009 18:29 Uhr
Rocky VI
Da habe ich aber bessere Schlaege in Kino gesehen. Das Bild zeigt was ??? Kann man auch die geballte Faust vom Radfahrer sehen? Und der Typ daneben will ihn befreien? Schon in der Schule gelernt,das man Bilder/Filme durch Beschreibung so oder so auslegen kann.Aber der TS will ja schnell dabei sein,waerend Bild schon mit den Toten sprach.
Comment
von micshow micshow ist gerade offline | 13.9.2009 18:42 Uhr
Nein falsch
Auf dem Bild sieht man nur, dass der Radfahrer in Matrixmanier den Polizisten angegriffen hat und wie er gerade dem zu Boden taumelden und schlagen.., äh mit den Armen nach Gleichgewicht suchenden Polizisten, ausweicht.

Aber vielleicht schauen Sie sich doch mal lieber das im Artikel verlinkte Video an!
Da werden sie noch viel mehr Gemeinheiten des Radfahrers erkennen: man sieht nämlich auch die Quarzhandschuhe und Stahlkappenstiefel des Radfahrers mit den er die Polizisten angreift! Wirklich wahr!
Comment
von fgalte fgalte ist gerade offline | 13.9.2009 19:05 Uhr
fehlt nur noch die Kalaschnikow
fehlt nur noch die Kalaschnikow in ihrer Aufzählung. Was würden übrigens Qzarzhandschuhe nützen, wenn der der sie trägt so klein ist, dass er nicht mal an das Gesicht des Polizisten heranreicht?
Comment
von nielas.aran nielas.aran ist gerade offline | 13.9.2009 18:33 Uhr
Meine Erfahrungen...
... mit der Polizei waren selbst bei kritischen Situationen im Mauerpark und beim ersten Mai immer positiv. Man muss den Polizisten nur in die Augen schauen und zu sehen, dass diese auch Angst haben wenn man auf sie zukommt.

Ein wenig Smalltalk entschärft solche Situationen schnell. Somit komme ich eigentlich zu dem Ergebnis, dass der aller größte Teil der Polizisten sind korrekt verhält. Bei einer entsprechend großen Gruppe von Menschen sind allerdings früher oder später "Idioten" dabei. Dies zeigte sich z.B. bei dem Video vor ein par Monaten von übergriffen durch einen Polizisten an eine Person, wobei der Polizist auch noch Rückendeckung durch zwei Kollegen im Kampfanzug hatte. Besonders schlimm wird es, wenn Schusswaffen im Einsatz sind und wie in Silvester jemand zu Tode kommt.

So klein der Teil der "Idioten" in der Polizei auch sein mag, leider setzt nach dem was passiert ist ein viel dramatischerer Effekt ein, nämlich ein Korps geist, dass ein Polizist nur ungern gegen den anderen Aussagt. Dies ist z.B. auf Demonstrationen zu beobachten oder bei SEK einsätzen, wenn am Ende jemand schwer verletzt ist und kein Polizist davon etwas gesehen haben will. Wäre die Wahrnehmung der Polizisten allerdings so beschränkt, wundert es mich dass sie dann nach mehreren Minutes zwei Schüler identifizieren konnten, die angeblich einen Molotow-Cocktail geworfen haben sollen.

Jedem Demonstranten ist es zu recht verboten Schutzbewaffnung (Protecktoren, Helm) etc. zu tragen und sich zu vermummen. Es ist legitim, dass Polizisten geschützt sind, allerdings nach meinem befinden nicht, dass sie vermummt Teil einer anonymen Masse in Uniform werden, was die Identifikation im Falle einer Straftat nahezu unmöglich macht.

Und natürlich sind es gerade die Negativfälle die besonders hohe wellen schlagen, da wenn ein Polizist mit der Deckung seiner Kollegen Straffällig wird dies eine besonderes Ohnmachtsgefühl für das Opfer bedeutet.
Comment
von mimimat mimimat ist gerade offline | 13.9.2009 18:34 Uhr
neuer link
Der im Text erwähnte link ist nicht ohne weiteres zu sehen. Man sieht das Video aber unter dieser Adresse
Allerdings geht da nicht so recht daraus hervor, was der Mann mit Fahrrad vor der Aktion gemacht hat.
Faszinierend finde ich, dass Lux erst Aufklärung fordert um im gleichen Satz schon Folgemaßnahmen zu fordern. Wenn mal die Politiker mit ihren Beschlüssen so schnell wären...
Comment
von tagesspiegel.de tagesspiegel.de ist gerade online | 13.9.2009 20:48 Uhr
Video
Danke für den Hinweis! Wir ändern den Link bei uns auch. Beste Grüße, die Community-Redaktion / tr
Comment
von dudeminds dudeminds ist gerade offline | 14.9.2009 8:50 Uhr
Hier eine andere Aufnahme
Von dem Herrn im Blauen T-Shirt kurz vor dem Übergriff:
http://www.youtube.com/watch?v=JNSW8KaAZ-U&
Comment
von sync sync ist gerade offline | 14.9.2009 12:51 Uhr
Danke
für das Video. Langsam sammeln sich die Puzzelteile.

Und man sieht was für eine Agressivität von einigen Passanten ausgehen.
Comment
von salvog salvog ist gerade offline | 14.9.2009 16:07 Uhr
Falsch!
Welche Aggressivität? Nicht alle Menschen sind so Staatshörig wie Sie! Die Polizei hat eben nicht jedes Recht, sich zu benehmen, wie Sie wollen...
Comment
von eastside64 eastside64 ist gerade offline | 13.9.2009 18:37 Uhr
Polizeigewalt ??
lachhaft. wenn, dann ging die Gewalt -wie immer- vom "schwarzen Block" aus !
Comment
von Franko Franko ist gerade offline | 13.9.2009 18:39 Uhr
Überzeugende Demonstration
Hm, vielleicht war das ja nur die Unterstützung der Polizei zum Demo-Anliegen? Die Polizei wollte eben zeigen das es allen Grund gibt vor ihr Angst zu haben und wie gefährlich ein Polizeistaat wäre.... QED!
Comment
von meringues meringues ist gerade offline | 13.9.2009 18:43 Uhr
ja psylon
hier also auch ein solch unsäglicher beitrag von ihnen. müssten sie nicht damit beschäftigt sein im völkischen beobachter ihren reaktionären gestank zu verströmen? vielleicht finden sie neben ihren fragwürdigen ansichten ja noch ein paar argumente für das was sie finden, mit denen man - und mit man meine ich vor allem sie - sich dann einmal ernsthaft auseinandersetzen sollte.
Comment
von psylon psylon ist gerade offline | 13.9.2009 19:01 Uhr
@meringues
Reaktionen erfolgen auf Aktionen. Zum Glück haben wir noch die Staatsgewalt und nicht marodierende Bürgerwehren.

Seite : 1 2 3 4 5 6 7 8 >> (8 Seiten)

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