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Gewalt

Linke Randalierer greifen Disko in Friedrichshain an

Nach dem brutalen Angriff von vier Neonazis auf einen 22-Jährigen haben Linksautonome eine Racheaktion gestartet: Etwa 200 Personen bewarfen die Diskothek "Jeton" und einen Streifenwagen in der Nacht mit Steinen. Der Besitzer der Disko erhielt "Hass-Mails".
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Disko Jeton. Hier feierten die vier Brandenburger, die am Sonntag einen Student schwer verletzten. - Foto: ddp
Berlin -  Der Rechts-Links-Konflikt eskaliert weiter: Nach dem brutalen Angriff von vier Neonazis auf einen 22-Jährigen haben Linksautonome in der Nacht zu Mittwoch offenbar Rache genommen. Etwa 200 Personen bewarfen die Diskothek „Jeton" in Friedrichshain mit Steinen. Das Jeton gilt als Treffpunkt von Hooligans und Rechtsextremisten. Die vier Rechten, die am Sonntag in Friedrichshain den Neuköllner Jonas K. zusammenschlugen, sollen zuvor in der Diskothek in der Frankfurter Allee gewesen sein. Die Brutalität der Tat vom Sonntag habe „offenkundig die gewaltbereite linksextreme Szene weiter emotionalisiert und mobilisiert“, sagte Polizeipräsident Dieter Glietsch am Mittwoch dem Tagesspiegel.

Außerdem ist laut Glietsch schon im ersten Halbjahr die Zahl der Gewaltdelikte von Linksextremisten gegen Rechtsextremisten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres deutlich gestiegen: Von acht auf 21. Die Angriffe von Rechten auf Linke seien hingegen von neun auf vier zurückgegangen, sagte der Polizeipräsident.

Der Angriff auf das Jeton geschah gegen 23.15 Uhr. Dabei wurden die Verglasung, die Leuchtreklame, eine Außentreppe und drei geparkte Autos beschädigt. Die Diskothek war geschlossen. Die Täter warfen auch Steine auf einen Funkstreifenwagen. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen. Auch Beamte einer Einsatzhundertschaft wurden mit Steinen beworfen. Ebenso gingen Scheiben des „Ringcenters“ zu Bruch. Dann flüchteten die Täter.

Der Besitzer des Jeton, Ronny Berkahn, sagte dem Tagesspiegel: „Die Täter haben vor meinem Laden Zettel von der Antifa hinterlegt. Darauf steht ganz deutlich, dass es sich um eine Racheaktion für den Angriff am Wochenende handelt.“ Außerdem habe er „Hass-E-Mails“ erhalten, in denen Unbekannte drohten, seinen „Laden abzufackeln“, sagte Berkahn. Er distanzierte sich von den Auseinandersetzungen. „Diese ganze Gewalt ist von beiden Seiten Schwachsinn“, sagte er. Berkahn betonte, bei ihm seien „auch Ausländer und Dunkelhäutige zu Gast“. Und er bezweifelt, dass die vier Neonazis in seinem Laden gefeiert haben. „Zu dem Zeitpunkt, als die Tat passierte, war meine Disko schon zwei Stunden zu. Außerdem hatten wir an jenem Abend eine Schaumparty: Die Männer hätten doch nass gewesen sein müssen“, glaubt Berkahn.

Ein Zusammenhang zwischen dem Angriff auf Jonas K. und der Randale am Jeton sei „nicht abwegig, aber bisher nicht zu belegen“, hieß es bei der Polizei. Wie berichtet, hatten die vier Rechten am Sonntagmorgen auf einem Weg zwischen U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee K. bewusstlos geschlagen. Dann legten sie seinen Kopf auf den Weg. Der Haupttäter trat auf den Kopf des Opfers.

Zuvor waren die vier Rechten mit einer Gruppe Linker aneinandergeraten. Dabei erlitt einer der Rechten eine Platzwunde am Kopf. Wie sich später bei den Ermittlungen herausstellte, gehörte vermutlich auch Jonas K. zur Gruppe der Linken. Er kam mit Hirnblutungen in eine Klinik.

Unterdessen kritisierte der Anwalt eines mutmaßlich beteiligten und am Montag festgenommenen Linken die Strafverfolger. Sein Mandant sei wegen der vagen Aussage eines der Neonazis der Haftrichterin vorgeführt worden, sagte Sven Lindemann. Die Richterin sah keinen dringenden Tatverdacht und wies den Antrag auf Haftbefehl zurück. Bei dem Rechten, der den Linken belastet hatte, handelt es sich nach Informationen des Tagesspiegels um Michael L. Er sei bereits 2005 bei einer Feier zu Hitlers Geburtstag aufgefallen, hieß es in Sicherheitskreisen.

Zuletzt geriet das Jeton im August 2005 durch eine große Razzia in die Schlagzeilen. Spezialeinsatzkommandos (SEK) stürmten die Diskothek, weil dort angeblich Hooligans vor einem Spiel des 1. FC Union gegen BFC Dynamo Krawalle verabredeten. Am Sonnabend will ein linkes Bündnis in Friedrichshain demonstrieren. Das Motto lautet „Gegen rechte Gewalt. Für ein weltoffenes Friedrichshain“. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Bersarinplatz. Die Demonstranten wollen zum S-Bahnhof Frankfurter Allee marschieren – der Weg führt auch vorbei am „Jeton“.

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Kommentare [ 150 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von Benj Benj ist gerade offline | 15.7.2009 8:03 Uhr
Und so...
...schaffen es die lieben Freunde des sogenannten "schwarzen Blocks" mal wieder, die Aufmerksamkeit, die das Opfer der brutalen Schlägerei vom Sonntagmorgen erfährt, auf sich zu lenken.

Klar -- ein paar Scheiben zerschmeißen ist nicht damit zu vergleichen, irgendwen krankenhausreif und fast tot zu schlagen, aber was glaubt ihr, wie die Boulevardmedien dieser Welt darauf reagieren werden? "Linke Gewalt als Antwort auf rechten Terror"? "Linksextreme rächen ihre Opfer"? Nachdem ja schon über die Zugehörigkeit des Jonas K. zu der sagenumwobenen Gruppe von 10 Linken spekuliert wurde, würden mich solche dämlichen Schlagzeilen in nächster Zeit nicht wundern.

Traurig machen sie mich allerdings schon.
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von flixwing flixwing ist gerade offline | 15.7.2009 10:04 Uhr
Berichterstattung & Zivilcourage
Man kann auch anders als mit der Schlagzeile von "durch Fhain ziehenden Linksradikalen", die - so wird nahegelegt - marodierend und brandschatzend die Straßen zwischen Spree und Volkspark unsicher machen, so dass sich nicht mal die Polizei ins Viertel traut, berichten. Siehe andere Berliner Zeitungen.
Es war offensichtlich eine organisierte, konzertierte (ja: Rache-) Aktion gegen einen Nazi-Treff ohne "Kollateralschäden" und als solches nicht zu vergleichen mit bspw. dem wahllosen Anzünden von Autos, wodurch manche "Linke" versuchen, Zuzugswilligen den Stadtteil madig zu machen.
Und erst recht nicht zu vergleichen mit dem Totprügeln von andersdenkenden Mitbürgern, wie es sich nicht einmal im Iran kurz vor der Revolution ereignet.
Auch wenn Rache keinesfalls zu unterstützen ist und die Bestrafung der versuchten Mörder der Justiz überlassen werden muss, ist meine Sympathie und mein Respekt auf Seiten derjenigen, die den Angriff in der Frankfurter Allee durchgeführt haben.
Provokant: Hier ist der Grat zwischen Selbstjustiz und Zivilcourage sehr dünn.
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von betrachter betrachter ist gerade offline | 15.7.2009 10:34 Uhr
"Sympathie und Respekt", @flixwing,
für einen Angriff, bei dem mögliche schwere Verletzungen eines Menschen billigend in Kauf genommen werden?

Aber wahrscheinlich zählt der nicht. War schließlich nur ein Polizist. Oder, wie die Angreifer sagen würden: "Verhasster Büttel des Schweinesystems."
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von bisc265 bisc265 ist gerade offline | 15.7.2009 10:49 Uhr
kann es sein
dass sie den begriff "zivilcourage" ein bisschen missverstehen?
wie kann man sympathie für gewalt haben?
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von neuthfer neuthfer ist gerade offline | 15.7.2009 11:48 Uhr
@fixwing - Zivilcourage?
..hat jedenfalls nichts aber auch garnichts mit der Bildung von randalierendem Mob zu tun.

Vielleicht orientieren Sie sich erst mal, z.B. hier: Wikipedia: Zivilcourage.
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von kaleu kaleu ist gerade offline | 15.7.2009 17:08 Uhr
Na gut flixwink, diesmal.....
...haben halt linke Dumpfbacken Rache nehmen wollen. Das nächste mal tun`s die rechten Dumpfbacken.
Alles wie gehabt, sowie bereits schon erprobt und schiefgegangen vor ca. 75 Jahren.
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 15.7.2009 8:05 Uhr
Falls noch jemand
überlegen sollte,

ob es sinnoll ist, unterschiedslos rechte und linke Gewalt abzulehnen, könnte dieser "Rachefeldzug" bei der Entscheidungsfindung helfen
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von gilbrator gilbrator ist gerade offline | 15.7.2009 9:06 Uhr
man könnte auf jeden Fall...
unterschiedlichzwischen Gewalt gegen Gegenstände/Objekte und Menschen unterscheiden...
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von multischuldi multischuldi ist gerade offline | 19.7.2009 13:45 Uhr
@verharmloser linker Gewalt

klar, gefüllte bentinflschen auf Polizisten zu schmeissen ist ja auch nicht so schlimm.

Mich kotzen diese Gewaltverharmloser aus der linken Ecke hier an.

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von lupinho lupinho ist gerade offline | 15.7.2009 9:07 Uhr
@hannibal
Wenn es für Sie dasselbe ist, Scheiben einzuwerfen, oder einen Menschen fast tot zu schlagen haben Sie recht. Zur Klarstellung: Ich billige - außer in Notwehr - keinerlei Gewalt. Aber es gibt drastische Unterschiede in deren Ausführung.
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 15.7.2009 10:11 Uhr
@lupinho, ich habe nirgends
geschrieben, dass Scheiben einzuwerfen, oder einen Menschen fast tot zu schlagenm, dasselbe ist.

Ich habe lediglich geschrieben, dass ich beides strikt ablehne.

Und in diesem Satz können Sie mich wirklich nicht unterstützen?
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 15.7.2009 9:08 Uhr
Na @hanni, das war jetzt aber ein
bisschen dünn.

WARUM fragt sich der geneigte Leser, ist das denn wohl so?

Weil ..., ja komm, sags selber weil ... sich vielleicht anschließend dann wieder die rechten Schläger zu einem Trupp zusammenschließen und ihrerseits die Linken attakieren, nicht wahr, das wolltest Du doch sagen, oder?

Und das Du das dämlich findest, wenn die Linken die linken Schläger unterstützen und die Rechten die rechten Schläger! Meintest Du das?

Also, da muss man doch hier nicht so rum fragmentieren, diese Stammelei ist ja unerträglich ...
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von greg greg ist gerade offline | 15.7.2009 8:54 Uhr
Mal
wieder ein echt gute Aktion. Könnte mir mal einer sagen, was derartige Aktionen bringen und warum gleich wieder die Polizei attackiert werden muss?
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von get get ist gerade offline | 15.7.2009 9:22 Uhr
Höchststrafe für die Täter?
Unter dem Artikel über die Neonazi-Attacke gab es viele Forderungen nach hohen Strafen für die mutmaßlichen Täter aus der einen Gruppe (politisch vermutlich eher rechtsgerichtet).

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Friedrichshain-Rechtsextremismus;art126,2847635
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Friedrichshain-Rechtsextremismus;art692,2847972

Ich denke, dass ein Steinwurf auf ein fahrendes Auto zum Tode der Insassen führen kann. Da es vor einiger Zeit einen stark publizierten Fall gab, wo eine Frau auf einer Autobahn so zu Tode kam wird dieses Wissen auch weit verbreitet sein. Also den Steinewerfern auch bekannt.

Ich will dies hier auf keinen Fall mit einer Forderung nach einem bestimmten Strafmaß verbinden, hoffe jedoch, dass hoffentlich endlich ein Bewusstsein dafür geschaffen wird wie gefährlich solche Steinwürfe sind.
Gewalt löst keine Probleme und sollte kein Mittel der Politik sein. Und manchmal geht es ganz böse aus.

Ich finde das besonders schlimm. Ein an einer gewalttätigen politischen Auseinandersetzung beteiligter Jugendlicher liegt im Krankenhaus. Statt daraus die Lehre zu ziehen, dass Gewalt vielleicht schlecht ist machen seine politischen "Freunde" genau das Gegenteil. So schaukelt sich das Ding weiter hoch.
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von cpeters cpeters ist gerade offline | 15.7.2009 10:11 Uhr
Unterschied
Es ist ein Unterschied ob man einem Auto, dass über die Autobahn mit 160 heizt einen Baumstamm auf die Kühlerhaube schmeißt. Sicherlich kein Mordversuch.
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von neuthfer neuthfer ist gerade offline | 15.7.2009 10:55 Uhr
Politische Auseinandersetzung?
..kann ich im vorliegenden Fall aufgrund der Nachrichtenlage beim besten Willen nicht erkennen. Das "politische" an dem Vorfall spielt sich überwiegend in den Schlagzeilen und Aufmachern ab.

Durch die ständige Wiederholung einschlägiger Klischees wird die Gewalttat politisch aufgeladen, um pauschal Stimmung "gegen Rechts" zu machen. Ich halte das für Propaganda, die das Klima für ernsthafte politische Auseinandersetzungen vergiftet.

Meines Erachtens ist es nicht unwahrscheinlich, dass die vier Hooligans sich selbst als Rechte sehen und "politische Meinungsverschiedenheiten" als willkommenen Anlass für "Happy Slapping" nutzen. Im Wesen ist das trotzdem völlig unpolitisch - das "rechte" Brimborium nur Fassade.

Was dahinter steckt ist eine explosive Mischung aus Haltlosigkeit, Dummheit, Frustration, Testosteronüberschuss, Angst und etlichem mehr, das sich vor allem bei jungen Männern im ländlichen Osten (aber nicht nur dort!) zu einem erschreckenden, formlosen Hass- und Gewaltpotenzial gegen alles andersartige verdichtet.

Dieses Problem ist tiefgreifend, für einfache Lösungen nicht zugänglich und wird wohl leider noch öfter für ähnliche Schlagzeilen sorgen.

Das Anheizen des "Kampfs gegen Rechts" ist dabei nicht hilfreich und wird das Übel nur verschlimmern. Im aktuellen Fall sieht es für mich so aus, als wäre die Gruppe der vier Schläger nach dem Diskobesuch einer Streife der "Antifa-Tugendpolizei" in die Arme gelaufen und beim Kleiderappell aufgefallen. Dabei sind die "jungen Linken" wohl an die falschen (oder richtigen) geraten.

Wie es weitergeht ist leicht vorherzusehen (s. letzte Nacht).
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von freespeech freespeech ist gerade offline | 15.7.2009 11:33 Uhr
Kein Pardon für Steinewerfer!
@ Get, ich kann einfach nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich durch den Tagesspiegel so erfahre, was in Berlin Schreckliches abgeht. Einfach unfassbar. Und jeden Tag gibt es neuen Wahnsinn zu berichten.

Auch nur einen einzigen Stein wuchtig und gezielt auf ein Fahrzeug zu werfen, egal wer darinnen sitzt, ist ein Anschlag auf das Leben des/der Insasse/in. Im Mob gibt es anscheinend Leute, die diese Hemmschwelle nicht kennen, oder sie überschritten haben und so abgestumpft sind, daß sie jegliches Mitgefühl verloren haben.

Der schwarze Mob heizt die Stimmung an, völlig unnötig, völlig unsinnig und völlig daneben! Da gibt es überhaupt nichts zu relativieren. Polizei und Justiz haben anscheinend völlig hinreichend die Täter dingfest gemacht und einem Justizverfahren zugeführt, welches den Tätern sehr sehr nachdrücklich die Schändlichkeit ihrer feigen Bestialität vor die eigenen Augen führen wird. Es besteht also für niemand ein Grund, von unterlassener und versäumter Strafverfolgung auszugehen und Selbstjustiz an Un- bzw. Randbeteiligten zu üben.

Am Samstag wird es eine hoffentlich friedliche Demonstration geben, bei der jeder seinen Unmut bekunden darf, also kein Grund eine unangemeldete Privatdemo zu veranstalten. Der schwarze Mob aber bewirkt mit seiner gezeigten Gewaltaffinität, daß wegen dieses Mobs, Menschen nicht an der Solidaritätsdemo für den schwer verletzten Neuköllner teilnehmen, die dies sonst gerne und in großer Zahl täten, aber die Gewalt grundsätzlich ablehnen.

Na gut, wie viele andere auch, habe ich gemutmaßt, daß der Steinwurf auf das Jeton mit dem unfassbaren Mordversuch am S-Bahnhof Frankfurter Allee in unmittelbarer Nähe zu tun hat. Aber das zeitliche Zusammentreffen ist so signifikant, daß man es nur schwer von der Hand weisen kann. Und überhaupt kann ich mich mit meinen Kommentaren nur auf das beziehen, was bis jetzt veröffentlicht wurde. Und da ist ja bekannt, daß die Infos manchmal in TS-Updates tröpfeln.
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von ceo ceo ist gerade offline | 15.7.2009 9:24 Uhr
Wie jetzt?
Gestern hat TS doch berichtet, das Opfer wäre einer der Linken, die vorher sich vorbildlich den Nazis zur Wehr setzten!?

Ist es nun wirklich jemand rein zufälliges oder war er vorher an den Streitigkeiten beteiligt?
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von waschtel waschtel ist gerade offline | 15.7.2009 9:24 Uhr
Ich will meine Stadt zurück
Prügelnde Nazis, bekloppte Linke...es ist einfach nur noch zum brechen.
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von alterschwede alterschwede ist gerade offline | 15.7.2009 9:50 Uhr
@waschtel - Stadt zurück
Wie weit in der Zeit wollen Sie denn da zurückgehen? Brutale Gewalt hat´s in Berlin leider schon immer gegeben, das Schlägermilieu - ob rechts oder unpolitisch - war auch schon immer zahlreich vertreten.
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von l.orbass l.orbass ist gerade offline | 15.7.2009 14:27 Uhr
@alterschwede
und das linke Schlägermilieu wollen wir dabei auch nicht vergessen, ist und war in Berlin ja nicht grade eine Randerscheinung....
Comment
von Djunglemoon Djunglemoon ist gerade offline | 15.7.2009 10:32 Uhr
Zustimmung
die völlig sinnfreie ausschließlich auf Gewalt bzw. deren Verherrlichung fixierte "Freizeitgestaltung" vieler insbesondere jüngerer Mitmenschen ist erschütternd. Patentrezepte dagegen gibts sicher keine, aber man könnte dem Fetisch "Ich erlaube mir jedwedes Verhalten uneingeschränkt weil ich die Toleranzgrenzen meines Handelns ignoriere" sowohl zu Hause, als auch in der Schule mit dem fortgesetzten und fleißigen Erlernen und Üben einer neuerdings weltweit wieder sehr geschätzten Tugend, der Disziplin, begegnen. Vielleicht klappts ja dann auch mit mehr Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen, Ansichten und Sachen. Und die armen Lehrer hättens auch leichter.
MfG Djunglemoon
Comment
von oddo oddo ist gerade offline | 15.7.2009 9:27 Uhr
hä?
"Am Sonntag hatten vier Männer einen zufällig vorbeikommenden 22-jährigen Passanten bewusstlos geschlagen."

Was ist denn mit der EXKLUSIVEN TSP STORY, bei der das Opfer der angeblichen Linken Gruppe zuzuordnen ist? Nun ist es wieder zufällig vor Ort gewesen?
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von vielflieger vielflieger ist gerade offline | 15.7.2009 9:48 Uhr
Bandenkämpfe
Bei solchen Auseinandersetzungen geht es doch nicht wirklich mehr um ein "Links" gegen "Rechts". Das sind einfach rivalisierende Gangs, die nach amerikanischen Vorbild um die Vorherrschaft in ihrem "Territorium" kämpfen. Die Zugehörigkeit eines Jugendlichen zu einer der Gruppen hängt dann auch nicht wirklich von politischer Überzeugung ab, sondern wird bestimmt durch die lokalen Verhältnisse.
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von fruehstuecksmuffel fruehstuecksmuffel ist gerade offline | 15.7.2009 10:06 Uhr
Aus linker Sicht
Heute morgen kam mir das Frühstück wieder hoch, als ich in einem Forum den hier geposteten Link verfolgte:

http://de.indymedia.org/2009/07/256182.shtml

Ich bin einfach nur fassungslos. Ein Bezirk, den man langsam aber sicher in jeder Hinsicht meiden sollte.
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von bisc265 bisc265 ist gerade offline | 15.7.2009 11:10 Uhr
danke, @fruestuecksmuffel
bitte alle mal anklicken den link!
es wurde also nicht "nur" das jeton angegriffen, sondern auch wieder herrlich gegen kapitalismus "demonstriert". auch ein bioladen und das ring-center sowie einige pkw waren ziele.


Zitat von indymedia

Weitere Angriffspunkte der Spontandemo waren Läden in der Nähe, die Waren anbieten, die für viele Erwerbslose und ProletarerInnen nicht erschwinglich sind, u.a. das Berlinomat und ein Bioladen in der Nähe. Auch der Bagger einer Baustelle in der Rigaer Straße, die auch für Nachschub bei den Steinen sorgte, war entglast worden.



nun wurde von linksextremen noch kein mensch mit dem "bordsteinkick" behandelt - und deswegen sind sie die guten extremisten? wer die kommentare auf indymedia liest, und überhaupt diese ganze pseudo-argumentation, merkt schnell dass die denke dieser extremisten ebenso verquast ist wie die von neonazis. auch für sie gibt es "minderwertige" menschen (yuppies, kapitalisten, und alles was so aussieht). und vor gewalt gegen menschen schrecken auch sie nicht zurück. oder werden am ersten mai immer wattebällchen geworfen?
gegen nazis wettern, aber sich auf eine stufe stellen mit denen!
wenn heuchelei weh tun würde.....

aber wahrscheinlich muss wirklich erst ein vermeintlicher "yuppie" dran glauben, bis das relativieren und aufrechnen aufhört. einige sind wohl erst zufrieden, wenn linksextrem genauso brutal agiert wie rechtsextrem (die denke ist ja bereits vorhanden)...
Comment
von cabotine cabotine ist gerade offline | 15.7.2009 13:01 Uhr
wie auch in diesem Forum gilt bei Indymedia auch
es gibt eben unterschiedliche Ansichten und das was hier dargestellt wird, ist recht einseitig. Es gibt mehrere Nutzer/-innen die die Aktion kritisieren.

Das ist so als wenn ich bei der Kritik des Tagesspiegels nur die Beiträge von macthepirat und vielflieger berücksichtige.
Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 15.7.2009 15:41 Uhr
@cabotine
Darf ich das so verstehen das sie mich irgendwo in die rechte bzw.rechts-konservative Ecke stellen? Nun, ich bin weiß Gott nicht Links aber ganz sicher auch nicht rechts und daher hier auch nicht als Beispiel verwendbar. - Ansonsten wollte ich mich zu dem Thema überhaupt nicht äußern. Sollen sich von mir aus rechte und linke Faschisten gegenseitig die Schädel einschlagen. Es ist mir egal.
Comment
von cabotine cabotine ist gerade offline | 15.7.2009 19:27 Uhr
nein ich stelle sie in keine Ecke
sondern hebe lediglich hervor, dass u.a. Ihre Ansichten sich nicht auf alle Teilnehmer/-innen dieses Forums verallgemeinern lassen. Ich habe sie als Beispiel gewählt, weil Sie häufig mir fremde, konservative Positionen vertreten.

Genauso sollte man darauf verzichten von einzelnen Berichten/Kommentaren bei Indymedia auf die "linke Szene" zu schließen.

Insbesondere durch zitieren einzelner Stellen und weglassen andere Stellen, entsteht so u.U. ein verzerrtes Bild. Wie gesagt gibt es auch kritische Stimmen zu der Aktion, die nicht zitiert werden und da viele die Indymediaberichte nicht lesen werden, entsteht durch das einseitige Zitieren ein meines Erachtens unvollständiges Bild.

So wie man Zitieren dieses Forums den Eindruck bekommen kann, das wirtschaftliche Wohlergehen einzelner sollte vor der Wahrung demokratischer Rechte stehen, wenn man sich beim Zitieren auf Ihre Beiträge beschränkt. "Erst das Fressen, dann die Moral".

Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 15.7.2009 22:02 Uhr
Verallgemeinern
Na das wäre ja noch schöner. Aber sie haben mich grundsätzlich mißverstanden: Das wirtschaftliche "Wohlergehen" ist die Grundsicherung. Und sie können meine Haltung so verstehen(und die gilt im Grunde für die gesamte Menschheit wenn es ans eingemachte geht): 1.Jeder deckt seine Grundbedürfnisse an Nahrung, Unterkunft und Artikeln des täglichen Bedarfes. 2. Dann wird für den Rest (der Menschheit) gesorgt. 3. Dann kommt die Moral. Das mag in ihren Augen eine recht "steinzeitliche" Sicht der Dinge sein aber der Mensch ist genetisch so angelegt das er zuerst sich selbst und sein nächstes Umwelt versorgt wissen will, überlebensfähig gemacht, ehe er sich tiefschürfende Philosophische Gedanken macht.
Und zu dem vorliegenden Fall: Ich halte weder von Nazis noch von linken oder Autonomen oder sonstwas etwas, beide Gruppen vertreten die Doktrin sie alleine hätten das die Menschheit allein seelig machende Rezept. Diese Doktrin ist falsch. Und wer diese Doktrin mit Gewalt propagiert und versucht durchzusetzen verstößt gegen meine Punkte 2 und 3. Damit stellt er sich außerhalb der Gesellschaft und muß von dieser Bekämpft werden, mit allen rechtsstaatlichen Mitteln die zur Verfügung stehen oder noch geschaffen werden müssen. Geschieht dies nicht radikalisieren sich unter dem Druck der Ereignisse immer weitere Teile der Gesellschaft und zerstören sie letztlich was in Anarchie enden würde. Und der einfachste Weg aus der Anarchie ist die Schaffung einer starken Führungspersönlichkeit, einem Diktator. Das würde meinem Punkt 1 widersprechen da Diktatoren grundsätzlich nicht nur ihren Grundbedarf decken wollen sondern weit darüber hinaus gehen.

Ich setze mich weder mit linken noch mit rechtem Gedankengut auseinander, mir tränen beim lesen dieser Texte die Augen, sie tun mir weh. Ich bin kein masochist. Die Einstellung dieser Leute ist grundfalsch, sie stellen sich außerhalb der menschlichen Gesellschaft.
Comment
von freespeech freespeech ist gerade offline | 15.7.2009 11:42 Uhr
@frühstücksmuffel
Vielleicht sollten Sie zum Frühstück weniger indymedia.org lesen, denn so steht dort am Fuß zu lesen:



Zitat von Indymedia-Link-Fußzeile

Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt.

Comment
von sync sync ist gerade offline | 15.7.2009 12:21 Uhr
Zweifel
Das glaube ich nicht.
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 15.7.2009 12:02 Uhr
Danke @frühstücksmuffel
Bei der Aktion wurde ein Mercedes "entglast", der Besitzer zeigte sich aufgeregt, weil er den Wagen zum Besuch einer Hochzeit nur geliehen hatte.

Im wurde empfohlen, den Bus zu nehmen.

Pragmatisch sind die Brüder ja und Humor haben sie auch. Auch ein Bioladen wurde angegriffen, weil die Ware für Proleten ja unerschwinglich sei, wie sie schreiben und dann noch folgendes verquanste Zeug:

"Bioläden verkaufen ihre Ware teurer als sie beim Bauer eingekauft wird, sind also kapitalistische Blutsauger, die sich auf Kosten der Arbeiter und Bauern bereichern. Sozial Schwache und Proletarier können in diesen teuren Läden sowieso nicht einkaufen."

Auf Kosten der Arbeiter und Bauern! Da sieht man mal wieder, dass Pragmatismus und Humor nichts nutzen, wenn man strohdoof ist. Den Bauer wirds freuen, wenn der Bioladen pleite geht und er seine Produkte nicht mehr loswird.

Man müsste die Gestörten mal fragen, ob sie damit einverstanden sind, ob der Bauer das dann selber auf dem Markt verkaufen darf.

Aber an wen wendet man sich konkret mit dieser Frage? Ist das dieselbe Stelle, bei der man erfährt, welches Auto man fahren darf?
Comment
von s.theile s.theile ist gerade offline | 15.7.2009 12:30 Uhr
Sehen Sie mal, hannibal (15.7., 12:02 Uhr)
Das ist ein treffendes Beispiel, wie "links" diese Leute sind. Die Dialektiker vom "Boxi" haben ML halt schon mit der Muttermilch mitbekommen.
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 15.7.2009 13:45 Uhr
Sehen Sie mal, @s.teile
wohin es führen kann, wenn man Gewalttäter unterstützt, nur weil deren vorgebliche Motive so ähnlich klingen, wie die eigenen Ansichten.

Schauen Sie ruhig mal auf den link, und auch Sie werden den Eindruck haben, dass da kleine zurückgebliebene Jungs diskutieren, ob man nur Bioläden oder eher Lidls angreifen soll.

Kostprobe:

"Aba JETZZE NOCH EINEN DRAUFSETZEN! Phätte Bündnisdemo, dass der Pudding wackelt! Gegen Nazis, Bullen und Kapital helfen nur Einheit, Molli und Stahl."

"Und überhaupt: Wozu Scheiben von Läden einwerfen, wenn mensch sie danach nicht plündert?! "

"Mensch sollte genaue Kriterien festlegen, die den Aktivist_innen auf der Straße Anhaltspunkte dafür geben, welche Arbeitnehmer_innen wirklich dem Proletariat zugerechnet werden können. Hier einige Vorschläge: Mensch könnte Einkommensgrenzen festlegen, bis zu denen Arbeitnehmer_innen noch dem Proletariat zuzuordnen sind. Alles darüber hinaus ist Yuppie-Scheiße. Da Mensch das Einkommen des Feindes nicht kennt, muss auf Grund äußerlicher Merkmale (z.B. Kleidungsstil) darauf geschlossen werden. Eine andere Möglichkeit wäre die Einteilung nach Berufsgruppen. Danach könnte man z.B. festlegen, dass Büroangestellte pauschal nicht Proletariat sind und z.B. Handwerker_innen nur dann, wenn sie keinen eigenen Betrieb führen."

Wenn jemals solche Menschen den Alltag bestimmen, dann kann es in der Psychatrie nicht schlimmer sein.
Comment
von sync sync ist gerade offline | 15.7.2009 12:22 Uhr
Bioladen
.. dass auch ein Bioladen dran glauben mußte zeigt erst recht wie krank diese Typen im Kopf sind. Heilungschance möglich?
Comment
von bisc265 bisc265 ist gerade offline | 15.7.2009 10:08 Uhr
typisch
für die berechtigte wut müssen mal wieder gebäude und autos herhalten. der laden mag ein nazitreff sein, aber deswegen verdient das gebäude keine steinwürfe. zudem spielt sich damit alles nur hoch. warum bestimmte gruppen immer meinen, alles mit gewalt lösen zu müssen... wenn das rache gewesen sein sollte, hätte man auch warten können bis die täter wieder frei kommen (was ja gut möglich ist bei unsrer justiz ;-)).

auch das gegeneinander aufrechnen (relativieren?) einiger kommentatoren ist hier wieder nicht angebracht. wir wissen ja nun noch nicht mal, ob die beiden taten wirklich in relation zueinander standen, aber schon jetzt wird wieder verglichen. da wurde ein mensch halb tot geschlagen, und ich denke wir alle haben das scharf verurteilt (einige auch sehr emotional und mit dem wunsch nach harter strafe, weshalb ihnen gleich wieder marktradikale haltung vorgeworfen wurde). nun wurden scheiben eingeschmissen, das ist ein unterschied, ja, trotzdem verurteile ich das. so schlimm bzw schwer, auch respekt vor dingen zu haben?? denjenigen, die hier wieder mit dem aufrechnen anfangen, könnte man ja auch unterstellen, dass sie denken, die vermutlich linken hätten hier zu lasch ihre vermutliche rache genommen...."nur" gebäude, das geht doch noch besser - aber so meinten sie das sicher nicht, oder (@lupinho&co.)? ;-)

übrigens, so ganz nebenbei wurde auch ein polizist, ein mensch also, verletzt. aber auch das wiegt ja bekanntermaßen nicht all zu viel bei einigen :-(
Comment
von unbekannt | 15.7.2009 11:04 Uhr
@bisc265
Gegen Nazis kann man nur mit Gewalt etwas machen. Die Polizei lässt sie aber in Ruhe, außer einigen Aktionen für die Presse. Ihnen muss die gesamte Gesellschaft das Leben hier als Nazis unerträglich machen. Alle gesellschaftlichen Kräfte müssen sich daran beteiligen. Diese menschenverachtenden braunen Widerlinge sind eine üble Gefahr! Ihnen sollte man den Strom abstellen, das Sorgerecht für Kinder entziehen, die Führerscheine einsammeln, bis sie schriftlich abgeschworen haben und unter Auflagen ein neues Leben beginnen, fernab von Nazi-Treffpunkten (die sowieso alle geschlossen würden). Glauben Sie, mit Nettigkeit uns Lichterkette wird man dieses Phänomens Herr? Die linken Autonomen sind die einzigen, die tatsächlich etwas gegen diese Zombies unternehmen. Ansonsten würden sie sich noch sicherer fühlen können...
Comment
von bisc265 bisc265 ist gerade offline | 15.7.2009 11:18 Uhr
nein, ul
nicht mit gewalt! und nicht nur gegen nazis!
mit gewalt kriegt man braune oder rotbraune denke nicht aus dem hirn. im gegenteil, man verstärkt sie.
und man ist somit auch nicht besser als ein nazi, der ebenso versucht, die "falsche gesinnung" aus jemandem rauszuprügeln. unliebsame geschäfte "entglasen", auch das sind nazimethoden.


übrigens, die teils gesellschafts- und menschenverachtenden kommentare von linksaußen kennen sie nicht, oder?

Comment
von beobachter73 beobachter73 ist gerade offline | 15.7.2009 18:45 Uhr
wer die wahrheit besitzt ...
Islamisten glauben töten zu dürfen, weil sie Gottes Willen kennen und vollstrecken,
Kommunisten glauben töten zu dürfen, weil sie das Gesetz des Ablaufs der Geschichte kennen und etwas nachhelfen müssen,
Nazis glauben töten zu dürfen, weil sie "Unterschiede" der Rassen feststellen ....

Sie alle glauben, Recht zu haben und die anderen, die "Falschgläubigen" Unrecht.

In psychischer Hinsicht haben die alle etwas Gemeinsames ...

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