[Kommentare: 25]

Köpenick

Polizist erschießt aggressiven Kampfhund

Die Beamten kamen eigentlich wegen Baulärms zu einem Haus in Köpenick, doch dann sprang ihnen ein zähnefletschender Kampfhund entgegen. Der Halter ignorierte die Aufforderung, den Hund anzuleinen.
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Berlin -  Ein Polizist hat in Köpenick einen aggressiven Kampfhund erschossen. Anwohner hatten am Sonntagabend die Polizei alarmiert, weil aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Wendenschloßstraße Baulärm drang, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Als die Beamten eintrafen, kam ihnen ein Kampfhund entgegen und bellte sie an.

Trotz mehrfacher Aufforderung der Polizisten an den Hundebesitzer, das Tier anzuleinen, sah dieser dazu keinen Anlass. Auch als das Tier bellend auf einen Beamten zulief und der andere Polizist einen Schusswaffengebrauch ankündigte, zeigte der Halter keine Reaktionen. Als sich der Hund dem einen Polizisten zähnefletschend bis auf drei Meter genähert hatte, erschoss sein Kollege das Tier. (svo/ddp)
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Kommentare [ 25 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von nyarlat nyarlat ist gerade offline | 2.3.2009 13:03 Uhr
Na endlich!
Schön das die Polizei mal die richtigen erwischt!
Die Berliner Hundemeute sollte mal ausgedünnt werden.
Gestern habe ich vor meinem Haus erst wieder 2 Hundehaufen entfernen müssen.
Und selbst auf Kinderspielplätzen trifft man immer wieder riesige Köter ohne Leine.
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von heilsam heilsam ist gerade offline | 3.3.2009 11:52 Uhr
köter
eventuell hat der polizist jetzt jede menge ärer ins haus stehen
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von wolfgang47 wolfgang47 ist gerade offline | 2.3.2009 14:24 Uhr
Hunde und Kampf-Hunde
Offensichtlich haben Sie hier Ihren allgemeinen Hundehass uebertragen auf eine total andere Situation. Hier ging es nicht um Hunde-Haufen, sondern darum, dass ein agressiever Kamphund einen Polizisten bedroht hatte. Und so leid mir das arme Tier tut, der Beamte hat richtig gehandelt. Seine Sicherheit ging hier vor.
Leider berichtet der TSP nicht, ob der (Ex-)Halter nun mit einer Klage zu rechnen hat. Dadurch, dass er keinen Versuch gemacht hatte, sein Tier zurueck zu halten, muesste eigentlich die Tatsache des versuchten Totschlags gelten.
Sie sehen wohl, dass es hier um wesentlich mehr als einen Haufen von Hunde-Kot handelt.
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von mannemoe mannemoe ist gerade offline | 2.3.2009 14:31 Uhr
..der arme Hund...
..warum trifft es immer den Hund..??
Comment
von hw8 hw8 ist gerade offline | 2.3.2009 15:23 Uhr
Warum?
..der arme Hund...
..warum trifft es immer den Hund..??
--------------------------------------
Nun ja, offensichtlich ist ja der Hund zähnefletschend auf die Polizisten zugerannt und nicht der Besitzer. Hätte der Besitzer die Polizisten angegriffen, dann hätte der Polizist wohl auf diesen geschossen.
Comment
von rollvieh rollvieh ist gerade offline | 2.3.2009 15:25 Uhr
Warum trifft es immer den Hund?
Na warum wohl? Herrchen beißt schließlich nicht, Herrchen lässt seine "Waffe" beißen. Herrchen zu erschießen wäre da wenig zielführend gewesen, auch wenn man der Meinung sein kann, der hätte es eher verdient. Der Polizist musste, um sich zu schützen, schon den Hund erschießen.
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von exil12 exil12 ist gerade offline | 2.3.2009 14:47 Uhr
Es ist zu hoffen, ...
... dass nun nicht aufgrund des hier bald zu erwartenden Geschreis vermeintlicher "Hudefreunde" der einzige, der gar nichts für die Misere kann, zur Rechenschaft gezoegen wird - der Polizist.

Trotzdem ist zu befürchten, dass es (hier und anderswo) wieder genug Stimmen geben wird, die eigenartige Güterabwägungen vornehmen und das Recht eines Hundes auf Bellen, Zähnefletschen, Drohen, Beißen und Haufen machen über das Leben und Gesundheit eines Polizisten stellen. Solche Wertungen erlebt man in Berlin leider nur zu oft...

Na, mal abwarten, was hier so nachfolgt...
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von frittzzthecat frittzzthecat ist gerade offline | 2.3.2009 16:47 Uhr
Genau ...
es werden sich wieder diese schrecklichen Menschen melden, die eigenes Denken noch nicht aufgegeben haben und wollen, dass exakter Hingesehen wird, wenn eine dürftige Zeitungsmeldung veröffentlich wird.

Diese werden dann fordern, dass umfänglich untersucht wird, wie es gekommen ist, dass zwischen dem Hund und den Polizisten kein Zaun war. Vermutlich werden sie sogar - schon geschehen durch einen Kommentator - die Frage der Verhältnismäßigkeit des Schusswaffeneinsatzes geprüft wissen wollen.

Richtig unverschämt diese "Hundefreunde".

Wir sollten ihnen deutlich entgegentreten und unsere tiefste Abneigung entgegenschleudern ohne groß vorher uns Gehirn in Gang zu setzen.
Comment
von giselamittruecker giselamittruecker ist gerade offline | 2.3.2009 18:24 Uhr
@fritzthecat
Haben Sie Ihr Pseudonym extra für diesen Beitrag ausgedacht?
Comment
von frittzzthecat frittzzthecat ist gerade offline | 2.3.2009 19:10 Uhr
Nö :-)
... hab ich schon seit 634 Tagen (gerade nachgeguckt im Profil).

Aber ich bin ein toleranter Kater und kann auch ganz gut mit Hunden ...

nur mit den Haltern der selbigen hab' ich manchmal so meine Probleme ;-)
Comment
von ruby ruby ist gerade offline | 2.3.2009 15:23 Uhr
hundeführerschein
die einführung eines hundeführerscheines ist überfällig. zum führen eines hundes braucht man nunmal viele kenntnisse und ein hohes maß an sozialer kompetenz.
Comment
von derverwalter derverwalter ist gerade offline | 2.3.2009 15:30 Uhr
@mannemoe
... weil das Erschießen des Besitzers die Gefahr nicht beseitigt hätte ...
Comment
von pommel pommel ist gerade offline | 2.3.2009 15:45 Uhr
Es ist zu hoffen ...
dass ganz sachlich aufgeklärt wird, ob der Beamte wirklich durch den Hund bedroht wurde und ob es wirklich keine andere Lösung gab, als den Hund zu erschiessen!

... und was überhaupt ist ein Kampfhund???? Waren die in der Pit?
Comment
von unbekannt | 2.3.2009 16:39 Uhr
Ich dachte ...
... es gäbe in Berlin seit 2000 eine strengere Hundeverordnung. Trotzdem sehe ich dauernd zweifelhafte Hundehalter mit zweifelhaften Hunden und beide UNANGELEINT in der Öffentlichkeit. Zero-Tolerance ist der einzige Weg, wenn die Sozialkompetenz bei so vielen Leuten auf so vielen Gebieten so stark nachlässt.

Beachtet Paragraf 7 der Verordnung:
http://www.hundehaftpflicht-info.de/berlin.htm
Comment
von loewenherz loewenherz ist gerade offline | 2.3.2009 17:13 Uhr
Nur zwei Worte
RICHTIG SO
Comment
von alberta alberta ist gerade offline | 2.3.2009 19:47 Uhr
@pommel
Also wenn ich den Text richtig vestanden habe,wurde der Hundebesitzer mehrfach gebeten seinen Hund anzuleinen.Erst als dies nicht erfolgte wurde der Hundebesitzter auf den Gebrauch der Schußwaffe gegen seinen Hund hingewiesen,ebenfalls ohne Erfolg.Ergo,der Hund wurde erschossen.Ach so,habe ich vergessen,der Polizist hätte dem Hund als letztes Friedensangebot natürlich noch einen Kecks anbieten können,aber den hatte er wohl zu Hause vergessen.Wie kann man aber auch so unvorbereitet zum Dienst erscheinen,tse,tse.

P.s.habe selber einen Hund,und gerade deshalb bin ich der Meinung daß jeder Hund der in irgendeiner Weise agressiv auf Menschen oder Tiere reagiert angeleint gehört,mit Maulkorb wäre natürlich noch wünschenswerter.
Comment
von lukas lukas ist gerade offline | 2.3.2009 21:35 Uhr
Maulkorb- und Windelpflicht!
Für alle Hunde!
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von uschidoelle uschidoelle ist gerade offline | 2.3.2009 23:31 Uhr
Mann oh Mann,...
... ich persönlich finde das ja unmöglich. Der arme Hund, besser die arme Hundin, anders ist ja das doch so aufopfernde Verhalten dieses armen Tieres auch nicht zu erklären.

Möglicherweise war der Hundebesitzer ja schwerhörig und er konnte den Aufforderungen nicht folgen.
Super finde ich ja, dass mit dem verschießen von 9mm Stahlhohlmantel (geht wie Butter durch allen Scheiß)geschossen, nur der Hund getötet worden ist und niemand im Umkreis von 17,5Metern von selbigen.

Uneigentlich hätte ich nochmals vorher den Besitzer und den Hund gefragt, ob möglicher Weise eine schwere Kindheit vorliegt,
das hätte die Sache doch irgendwie legitimiert, oder??


Comment
von unbekannt | 3.3.2009 0:21 Uhr
Maulkorb.....
ist das nicht schon Pflicht mittlerweile, ab einer bestimmten Größe?

Also in der Situation, in der der Beamte war, hätte ich auch geschossen. Was wäre gewesen, wenn es ein anderer gewesen wäre,
gegen diese abgerichteten Hunde kann man sich im Zweifelsfall nicht wehren. Und wenns ein Kind gewesen wäre?

Frag mich sowieso, warum diese hässlichen Biester auch noch extra gezüchtet werden. Kann mir doch keiner sagen, die könnt man kuschelig lieben, wie einen Berner Sennhund oder einen Hoverward.

Gut das es einer weniger ist.
Comment
von alberta alberta ist gerade offline | 3.3.2009 2:15 Uhr
@lukas
Good one!Ich verstehe auch nicht was so schwierig daran ist sich ein oder zwei kleine Tüten in die Tasche zu stecken um den Verdauungsrückstand seines Hundes zu beseitigen.wenn das tatsächlich zuviel zugemutet ist,sollte man doch als ach so liebender Hundebesitzer in sich gehen und sich fragen ob man der vollen Verantwortung die ein Hund so mit sich bringt uberhaupt gerecht werden kann.....wenns denn schon am haufen hapert....?
Comment
von herdel herdel ist gerade offline | 3.3.2009 10:33 Uhr
Gut so!!
Eine Gefahr und viele viele Haufen weniger!!!
Danke!
Comment
von lupinho lupinho ist gerade offline | 3.3.2009 10:55 Uhr
@loewenherz
Ganz genau! Ein kurzer, prägnanter und 100% richtiger Kommentar! Hochachtung!
Comment
von oreilly oreilly ist gerade offline | 3.3.2009 12:58 Uhr
lehrbuchhaft
So wie die Situation beschrieben wurde, hat sich der Polizist exakt richtig verhalten. Er befand sich in einer unmittelbaren Gefahrensituation, der Schusswaffengebrauch wurde vorher angedroht und es bestand auch nicht die Gefahr dass Unbeteiligte betroffen werden.
Das ist doch mal ein schönes Beispiel, wie ein Polizeibeamter korrekt handelt. Und es zeigt auch, dass eben auf die jeweilige Situation Rücksicht zu nehmen ist. Stumpfe Parolen wie "alle rumkackenden Köter abschießen" bzw. umgekehrt "der arme Hund kann doch nix dafür" machen zwar immer viel her - da kann man schön seinen (selbst)gerechten Zorn herausposaunen u.ä. - werden den jeweiligen Situationen aber nie gerecht.
Comment
von uschidoelle uschidoelle ist gerade offline | 3.3.2009 21:52 Uhr
Der arme Hund...
..kann doch gar nichts dafür, warum wurde denn nur auf den armen Hund geschossen??

Der Hund war doch nur so agro, weil der Besitzer den Hund nicht im Griff hatte,
ich find das nicht o.k., dass der Hund erschossen wurde, das arme Tier, hatte bestimmt nicht im Sinn einen Menschen anzugreifen.

Es gibt doch bestimmt Gesetze, die verbieten a) solchen Strochlen solche Kampfhunde zu halten
und b)
Polizisten einfach auf fehlgeleitetete Hunde zu schiessen, oder??
Comment
von metalmatze metalmatze ist gerade offline | 13.4.2009 17:24 Uhr
"schwere Kindheit"...
uschidoelle, Kompliment für diesen Kommentar!!!

Bei "Der arme Hund" relativieren Sie jedoch genau diesen Kommentar bereits wieder, schade!!!

Ich denke in allererster Linie ist der Hundehalter bzw. die Halterin für das Tier verantwortlich. Aber es soll schon öfter vorgekommen sein daß eine ganz bestimmte Klientel geglaubt hat der Besitz eines respekteinflößenden [und evtl. entsprechend abgerichtete] Hundes oder gar mehreren dieser Tiere würde sie über alle gesellschaftlichen Normen stellen, quasi so 'ne Art "Jagdschein"... Insofern ist m. E. die volle Macht der bestehenden Gesetze und im Falle einer Bedrohung eben auch das Töten eines evtl. gefährlichen Tieres wohl die einzige Sprache die jene Herrchen bzw. Frauchen verstehen...

Jetzt bräuchte man nur noch etwas mehr Personal das im Interesse aller "normalen" Bürger die Beachtung der Gesetze [wie Leinen- und Maulkorbpflicht sowie artgerechte Haltung der Tiere] auch wirklich wirksam durchsetzt. Mal sehen was da machbar ist...

Und ganz pragmatisch: Ich hätte es ganz sicher auch nicht ausprobiert ob der [fremde] Hund evtl. doch nur spielen will...

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