Die Beamten kamen eigentlich wegen Baulärms zu einem Haus in Köpenick, doch dann sprang ihnen ein zähnefletschender Kampfhund entgegen. Der Halter ignorierte die Aufforderung, den Hund anzuleinen.
Berlin -
Ein Polizist hat in Köpenick einen aggressiven Kampfhund erschossen. Anwohner hatten am Sonntagabend die Polizei alarmiert, weil aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Wendenschloßstraße Baulärm drang, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Als die Beamten eintrafen, kam ihnen ein Kampfhund entgegen und bellte sie an.
Trotz mehrfacher Aufforderung der Polizisten an den Hundebesitzer, das Tier anzuleinen, sah dieser dazu keinen Anlass. Auch als das Tier bellend auf einen Beamten zulief und der andere Polizist einen Schusswaffengebrauch ankündigte, zeigte der Halter keine Reaktionen. Als sich der Hund dem einen Polizisten zähnefletschend bis auf drei Meter genähert hatte, erschoss sein Kollege das Tier.
(svo/ddp)
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Die Berliner Hundemeute sollte mal ausgedünnt werden.
Gestern habe ich vor meinem Haus erst wieder 2 Hundehaufen entfernen müssen.
Und selbst auf Kinderspielplätzen trifft man immer wieder riesige Köter ohne Leine.
Leider berichtet der TSP nicht, ob der (Ex-)Halter nun mit einer Klage zu rechnen hat. Dadurch, dass er keinen Versuch gemacht hatte, sein Tier zurueck zu halten, muesste eigentlich die Tatsache des versuchten Totschlags gelten.
Sie sehen wohl, dass es hier um wesentlich mehr als einen Haufen von Hunde-Kot handelt.
..warum trifft es immer den Hund..??
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Nun ja, offensichtlich ist ja der Hund zähnefletschend auf die Polizisten zugerannt und nicht der Besitzer. Hätte der Besitzer die Polizisten angegriffen, dann hätte der Polizist wohl auf diesen geschossen.
Trotzdem ist zu befürchten, dass es (hier und anderswo) wieder genug Stimmen geben wird, die eigenartige Güterabwägungen vornehmen und das Recht eines Hundes auf Bellen, Zähnefletschen, Drohen, Beißen und Haufen machen über das Leben und Gesundheit eines Polizisten stellen. Solche Wertungen erlebt man in Berlin leider nur zu oft...
Na, mal abwarten, was hier so nachfolgt...
Diese werden dann fordern, dass umfänglich untersucht wird, wie es gekommen ist, dass zwischen dem Hund und den Polizisten kein Zaun war. Vermutlich werden sie sogar - schon geschehen durch einen Kommentator - die Frage der Verhältnismäßigkeit des Schusswaffeneinsatzes geprüft wissen wollen.
Richtig unverschämt diese "Hundefreunde".
Wir sollten ihnen deutlich entgegentreten und unsere tiefste Abneigung entgegenschleudern ohne groß vorher uns Gehirn in Gang zu setzen.
Aber ich bin ein toleranter Kater und kann auch ganz gut mit Hunden ...
nur mit den Haltern der selbigen hab' ich manchmal so meine Probleme ;-)
... und was überhaupt ist ein Kampfhund???? Waren die in der Pit?
Beachtet Paragraf 7 der Verordnung:
http://www.hundehaftpflicht-info.de/berlin.htm
P.s.habe selber einen Hund,und gerade deshalb bin ich der Meinung daß jeder Hund der in irgendeiner Weise agressiv auf Menschen oder Tiere reagiert angeleint gehört,mit Maulkorb wäre natürlich noch wünschenswerter.
Möglicherweise war der Hundebesitzer ja schwerhörig und er konnte den Aufforderungen nicht folgen.
Super finde ich ja, dass mit dem verschießen von 9mm Stahlhohlmantel (geht wie Butter durch allen Scheiß)geschossen, nur der Hund getötet worden ist und niemand im Umkreis von 17,5Metern von selbigen.
Uneigentlich hätte ich nochmals vorher den Besitzer und den Hund gefragt, ob möglicher Weise eine schwere Kindheit vorliegt,
das hätte die Sache doch irgendwie legitimiert, oder??
Also in der Situation, in der der Beamte war, hätte ich auch geschossen. Was wäre gewesen, wenn es ein anderer gewesen wäre,
gegen diese abgerichteten Hunde kann man sich im Zweifelsfall nicht wehren. Und wenns ein Kind gewesen wäre?
Frag mich sowieso, warum diese hässlichen Biester auch noch extra gezüchtet werden. Kann mir doch keiner sagen, die könnt man kuschelig lieben, wie einen Berner Sennhund oder einen Hoverward.
Gut das es einer weniger ist.
Danke!
Das ist doch mal ein schönes Beispiel, wie ein Polizeibeamter korrekt handelt. Und es zeigt auch, dass eben auf die jeweilige Situation Rücksicht zu nehmen ist. Stumpfe Parolen wie "alle rumkackenden Köter abschießen" bzw. umgekehrt "der arme Hund kann doch nix dafür" machen zwar immer viel her - da kann man schön seinen (selbst)gerechten Zorn herausposaunen u.ä. - werden den jeweiligen Situationen aber nie gerecht.
Der Hund war doch nur so agro, weil der Besitzer den Hund nicht im Griff hatte,
ich find das nicht o.k., dass der Hund erschossen wurde, das arme Tier, hatte bestimmt nicht im Sinn einen Menschen anzugreifen.
Es gibt doch bestimmt Gesetze, die verbieten a) solchen Strochlen solche Kampfhunde zu halten
und b)
Polizisten einfach auf fehlgeleitetete Hunde zu schiessen, oder??
Bei "Der arme Hund" relativieren Sie jedoch genau diesen Kommentar bereits wieder, schade!!!
Ich denke in allererster Linie ist der Hundehalter bzw. die Halterin für das Tier verantwortlich. Aber es soll schon öfter vorgekommen sein daß eine ganz bestimmte Klientel geglaubt hat der Besitz eines respekteinflößenden [und evtl. entsprechend abgerichtete] Hundes oder gar mehreren dieser Tiere würde sie über alle gesellschaftlichen Normen stellen, quasi so 'ne Art "Jagdschein"... Insofern ist m. E. die volle Macht der bestehenden Gesetze und im Falle einer Bedrohung eben auch das Töten eines evtl. gefährlichen Tieres wohl die einzige Sprache die jene Herrchen bzw. Frauchen verstehen...
Jetzt bräuchte man nur noch etwas mehr Personal das im Interesse aller "normalen" Bürger die Beachtung der Gesetze [wie Leinen- und Maulkorbpflicht sowie artgerechte Haltung der Tiere] auch wirklich wirksam durchsetzt. Mal sehen was da machbar ist...
Und ganz pragmatisch: Ich hätte es ganz sicher auch nicht ausprobiert ob der [fremde] Hund evtl. doch nur spielen will...