Ein Polizist ist am frühen Sonntagmorgen von einem unbekannten Täter in Reinickendorf niedergestochen und schwer verletzt worden. Der 47-Jährige war zum Tatzeitpunkt nicht im Dienst, trug keine Uniform und war nicht als Beamter erkennbar.
Der Beamte hatte gegen 4.20 Uhr an einem Geldautomaten in der Residenzstraße Geld abgehoben, als er von dem Täter überfallen wurde. Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich um einen Einzeltäter, den das Opfer später als "Ausländer mit Mütze" beschrieb. Der Mann stach ihn mit einem Messer in den Oberkörper und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Polizist, der bei dem Überfall lebensgefährlich verletzt wurde, alarmierte selbst über den Notruf Hilfe und konnte nach deren Eintreffen zunächst eine erste vage Beschreibung des Täters abgeben.
Das Opfer musste notoperiert werden, das Messer hatte ihn im Bereich des Herzens getroffen. Der Mann sei noch nicht außer Lebensgefahr, hieß es.
Zur Aufklärung des Falls bittet die Polizei um Mithilfe. Sie fragt, wer Verdächtiges in der Zeit zwischen 4.10 und 4.30 Uhr im Bereich der Residenzstraße beobachtet hat. Hinweise nehmen die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts unter der Telefonnummer (030) 4664-91150 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(ddp/dpa/Tsp)
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Mehr ist zu dem Thema bei der derzeitigen Informationslage nicht sinnvollerweise zu sagen. Also bitte erstmal ein Artikel-Update abwarten und die (zu befürchtenden) wilden Spekulationen am besten unausgesprochen lassen, liebe Mitforisten.
mog
Zum Beispiel könnten im Laufe der Zeit NEUE Informationen hinzukommen oder die Polizei könnte WEITERE Informationen freigeben, die sie zuvor aus ermittlungstaktischen Gründen zurückbehielt.
Da muss sich selbst ein exfrench kontinuierlich informieren um sicherzugehen, auf dem aktuellen Stand zu sein. Ist natürlich viel verlangt, wenn die ersten rudimentären Meldungen die eigenen Vorurteile so hübsch bestätigen, nicht wahr, lieber Nicht-Mehr-Franzose?
Bitte bringen Sie übrigens keine Holländer ins Spiel. Die beschützen uns doch so nett bei Flügen nach Detroit. Aber der Mann mit dem Goldhelm soll ja gar nicht von Rembrandt sein. Eine Kunstdebatte wäre aber wohl (mit Ihnen) fehl am Platze, oder?
mog
Seit 10:00 Uhr Morgens bringt rs2 (94,2 Mhz) bis wo ich das letzte mal reingehört habe (ca. gegen 14:00 Uhr) immer die selbe Meldung. Und die lautete nicht auf irgend wen mit Hut.
Schon komisch was die PC für seltsame Blüten treibt.
Dem Poilzisten gute Besserung, wollen hoffen das die Not OP erfolgreich war und er es schaft durch zu kommen.
Ich denke in einigen Tagen, können Sie wieder auf dem von mir bei Ihnen geschätzten hohen Niveau diskutieren.
Bis dahin: Gute Besserung!
mog
Gute Besserung an alle Niedergestochenen dieser Stadt !
Kein Mensch hat das Recht einem anderen Menschen Gewalt anzutun.
Volle Genesung für den fast Getöteten und schnelle Ergreifung des Verbrechers, wünsche ich, damit er seine fast mörderische Gewalttat nicht wiederholen kann. Hoffen wir, dass der lebensbedrohlich Verletzte überhaupt überlebt.
Berggeist
"Brutal" ist aber das falsche Wort, denn es impliziert Grausamkeit und eine übertriebene Gewaltanwendung - dies aber steht der Exekutive in einem Rechtsstaat auch in einem solchen Fall nicht zu.
mog
Dennoch, ich persönlich habe keinerlei Mitleid mit Gewaltverbrechern.
Der Boxsport ist ein durchaus brutaler Sport, trotzdem wird keiner der Kämpfer auf die Idee kommen, ihn als grausam zu bezeichnen, das bleibt dann doch eher den sensibleren unter den Beobachtern vorbehalten. Eine Sache wird nicht dadurch weniger brutal, weil sich die Gegner freiwillig zum Kampf stellen. Man schaue sich diese Gegner einfach nach den Kämpfen an.
Brutalität bedarf jedoch nicht unbedingt der körperlichen Gewaltanwendung. Wer wie jene junge Frau, deren Fall durch die Medien ging, unschuldig wegen Mordes mehrjährig eingesperrt wurde, ist durchaus einer schlimmen Brutalität und Grausamkeit zum Opfer gefallen.
Stumpfsinnige Gewalttäter fordern Gewalt heraus, wenn sie nicht überlistet werden können. Stumpfsinnigkeit wiederum gibt es überall, nicht nur unter Gewalttätern.
Berggeist
Das, was am Tegler See geschehen ist, gehört ebenso dazu, wie die Messerklinge nah am Herzen eines Polizisten - für was? 30, 40 Euro? Dominik Brunner musste das sogar wegen 15 Euro erleben, also welchen Stellenwert hat ein Menschenleben eigentlich noch in unserem heutigen Wertesystem? In jedem Fall ist es zweigeteilt-
Ich wünsche ihm und auch seinen Angehörigen alles erdenklich Gute. Und vor allem, dass er überlebt.
Berggeist
Berggeist
"Der 47-Jährige war zum Tatzeitpunkt nicht im Dienst, trug keine Uniform und war nicht als Beamter erkennbar."
Der Tagesspiegel täte gut daran sich nicht von offiziellen Pressemitteilungen der Polizie und/oder sonstiger so genannter Sicherheitsbehörden fehlleiten zu lassen.
Andernfalls gibt die Handwerkskammer in den nächsten Tagen eine ähnliche Meldung heraus:
"KFZ-Mechaniker niedergestochen. Das Opfer trug zur Tatzeit keinen Blaumann und war nicht als KFZ-Mechaniker erkennbar."
Hier ist schlicht und einfach ein Mensch schwer verletzt worden - Punkt!
Eine Berufsangabe ist entbehrlich, sie hilft nicht im geringsten weiter die Gewalt einzudämmen die scheinbar um sich greift. Dieser kommen wir sicher auch nicht mit schärferen Gesetzen und/oder drakonischen Strafen bei.
Hier gerät eine Gesellschaft aus den Fugen, in der Menschen ohne Perspektive von HARTZ IV leben, ausgestossen, während Manager Millionen dafür bekommen ein Unternehmen in die Pleite geführt zu haben, Politiker und andere honorige Bürger sich selbst bedienen dürfen.
Es gibt noch ungezälte andere Beispiele, selbst Heiner Geisler glaubt nich mehr an den Kapitalismus in der aktuellen Version!
Dem Verletzten wünsche ich gute Besserung und hoffe er übersteht die Verletzung ohne schlimmere Folgen und ist möglichst schnell wieder gesund so gut es geht.
Berggeist
Gute Besserung für den Mann...Hoffentlich schafft er es!
Oder handelt es sich um billige Meinungsmache gegen "Ausländer"?
Steht dann das nächste Mal: Berliner Fliesenleger beim Geldabholen erstochen? Da hat es wohl jemand mit der Effekthascherie zu weit getrieben. Heisse Luft.
Das muss doch ganz in ihrem Sinne sein.
Mann vor Bankfiliale niedergestochen
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/151073/index.html
Die Presse heuchelt dagegen so, als wenn der Täter absichtlich einen Polizisten erstochen hätte. Korrekt berichtet hätte es heissen müssen, dass ein Mann (nachts um halb fünf!) vor der Sprakassenfiliale in Reinickendorf erstochen und beraubt wurde. Dass es sich bei dem Zivilisten um einen Polizisten handelte, war nicht erkennbar. Wenn ein Mann nachts um 1/2 5 erstochen wird, ist es völlig belanglos, ob das Opfer Prostituierter, Fliesenleger oder Polizist ist, wenn man ihm den Beruf nicht ansehen kann.
Die Berichterstattung ist insbesondere bei der vorliegenden Polizeimeldung unseriös und effekthaschend.
Ist das Ihr Ernst?
mog
Es ist nun natürlich verwerflich, dass er niedergestochen in Lebensgefahr schwebend nicht mehr die Zeit hatte politisch Korrekt zu sagen, dass es sich um arabisch aussehende Jugendliche handelt oder Jugendliche mit Interegrationshintergrund handelt. Ich hoffe Sie können dem Mann nochmal verzeihen, dass er bei seine Beschreibung nicht erst genau über Formulierungen nachgedacht hat. Die Zeit hätte er sich mit einer Stichverletzung direkt am Herzen ruhig nehmen sollen, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt. Vielleicht waren das ja auch keine Jugendlichen mehr, sondern schon junge Erwachsene oder vom Alter her noch ein Kind dabei. Das hätte er gleich mit einschränken sollen und ich finde auch nicht gut das er das "innen" vergessen hat. Ich hoffe das können Sie ihm noch verziehen. Aber stimmt eigentlich ist das wirklich untragbar, man sollte das Opfer entlassen. Wer in so einer Sitation nicht richtig fomuliert, zwar so das jeder versteht was er meint aber halt nicht politisch Korrekt, der sollte nicht Polizist sein. Vielleicht anklagen wegen Beleidigung und Volksverhetzung?
Die Sicherheitslage in dieser Stadt wird immer schlimmer.
Dieser gut geschulte Polizeifahrlehrer hätte doch nun wirklich sagen können: "Täter_in (vielleicht war er/er/es ja auch Transgender oder eine Butch-Lesbe!) war mutmaßlich Migrant_in oder Deutscher_in mit Zuwanderungsgeschichte"!
Sehen Sie es dem Verletzten nach, dass er sich in der Todesgefahr semantisch möglicherweise nicht korrekt ausgedrückt hat.
Ansonsten:
Der Beruf ist wurscht, wenn er nicht in seiner Funktion als Polizist angegriffen wurde. Ist auf der offiziellen Polizeiseite auch nicht in der Überschrift erwähnt.
Alles Gute Kollege.
Und daß ein Polizist einen nicht-deutschen Dialekt erkennt, dürfte wohl auch nicht gerade soooo besonders sein, auch ich schaffe das wenn ich meine Ohren offen lasse. Also keine "billige Meinungsmache gegen Ausländer".
Für alles Andere wisen wir noch zu wenig, also keine weiteren wilden oder gar hämischen Kommentare, bitte!
Dem Opfer wünsche ich eine baldigste und komplette Genesung, sowie daß der oder die Täter gefaßt werden (hilft der Reha!).
MfG Wolfgang47
Ironie off
Da das ja anscheinend das erste war, was dir an der ganzen Sache aufgellen war (die Tatsache, dass der arme Kerl für ein paar Euro vorm Geldautomaten abgestochen wurde, scheint dir ja nicht weiter aufgefallen zu sein) tust du mir echt sehr leid... Alles Gute für dich, slider!
Neuberliner
in den ersten Meldungen hieß es, dass der Mann den Täter als Türken oder Araber beschrieben hat und dass dieser ihn nach Geld gefragt hat. Vielleicht kann man am Akzent, zusammen mit dem Aussehen, mutmaßen, dass der Mann keine deutsche Abstammung hat. Ob der einen deutschen Pass hat oder nicht ist doch vollkommen egal bei der Beschreibung! Auf jeden Fall wird jetzt weder nach einem Blonden noch nach einem Schwarzen oer nach einer Frau gefahndet, und darum gehts bei einer Täterbeschreibung!
Was diese Reflexe manchmal für Früchte tragen...
Und dann kommt da just eine kleine Gruppe arabisch- oder türkisch aussehender Männer vorbeigeschlendert, die ihn überraschend abstechen und das Geld rauben ?
Klingt doch irgendwie ein bisschen blauäugig. Ich sehe mich doch schon tagsüber in Zehlendorf um, wer in meiner Nähe ist, wenn ich Geld aus dem Automaten hole.