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Caritas

Diebe klauten sieben Caritas-Autos

Sieben Autos, mehrere Handys und einen Laptop stahlen Diebe bei zwei Einbrüchen in Filialen der Wohltätigkeitsorganisation Caritas. Mit den Kleinwagen sind normalerweise ambulante Pfleger in Berlin unterwegs.
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Diebe sind am Wochenende in zwei Filialen der Wohltätigkeitsorganisation Caritas eingebrochen und haben insgesamt sieben Autos sowie Büro-Technik gestohlen. Entdeckt wurde der Diebstahl bereits am Samstag, bis Montag sind vier der Fahrzeuge wieder aufgefunden worden, sagte Caritas-Sprecher Thomas Gleißner gegenüber Tagesspiegel Online. Die Autos waren mit leerem Tank und abgeschlossen wiedergefunden worden. Die Schadenshöhe konnte am Montag noch nicht beziffert werden.

Die Täter sind ersten Erkenntnissen zufolge in die Caritas-Filialen in Pankow und Prenzlauer Berg eingebrochen und haben dort neben einem Notebook und mehreren Handys auch die Fahrzeugschlüssel gestohlen. Es handelt sich um Fahrzeuge des ambulanten Pflegedienstes, erklärte Gleißner - weiße VW-Polos mit auffällig großem Caritas-Logo. Insgesamt verfüge die Caritas über eine Flotte von mehr als 150 solcher Leasing-Wagen. Genutzt werden sie von den knapp 800 Pflegern, die täglich knapp 3000 älteren oder kranken Berlinern bei Hauswirtschaft und Pflege unterstützen.

Zu einem Pflege-Engpass werde es wegen des Diebstahls nicht kommen, betonte Gleißner. Im Notfall könnten neue Autos gemietet werden. Die Fahrzeuge sind gegen Diebstahl versichert. (JaHa)
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Kommentare [ 4 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von allesklar allesklar ist gerade offline | 8.2.2010 15:25 Uhr
Einen Polo wollen nicht mal Diebe behalten.
Nicht abwegig, wenn sich die Caritas-Mitarbeiter sogar gefreut hätten, wenn die Autos verschwunden geblieben wären - vielleicht hätte es etwas schönere Autos als Ersatz gegeben?
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von lupo lupo ist gerade offline | 8.2.2010 21:00 Uhr
Um die Polos werden sie wohl
von den meisten ambulanten Sozialstationen Berlins beneidet !

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von unbekannt | 9.2.2010 8:23 Uhr
Waren es Mitarbeiter?
...wie es im Text vermutet wird? Fest steht, die Caritas stellt seit Jahren keine Mitarbeiter mehr ein, sondern hat eine eigene Zeitarbeitsfirma, die Procura GmbH, über die sie Mitarbeiter bezieht. Die bekommen dann für die gleiche Arbeit viel weniger Geld als die Kollegen, kein Weihnachtsgeld im Gegensatz zu dem alteingesessenen Personal etc. Das könnte Jemand als Ausbeutung empfinden, wer weiß schon, dass der kirchliche Verein nur noch Zeitarbeiter beschäftigt.
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von Pflegeengel Pflegeengel ist gerade offline | 11.2.2010 6:09 Uhr
Nicht zu glauben
was df44378 da schreibt. 1. Was hat der Kommentar überhaupt mit dem Artikel zu tun. 2.Zahlen heute kaum noch Betriebe Ihren Mitarbeitern Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Wenn man sich die Altersstrukturen, die aktiven Einzahler von Sozialabgaben im Vergleich zu den Empfängern von Hartz IV und Soz. betrachtet, hat das zur Folge, dass die Vergütung für die Leistungen der Pflege kaum noch die Kosten decken und dieses auch perspektivisch sicherlich eher noch schlechter wird.
Pflege wurde noch nie gut bezahlt (im Vergleich zu den Vergütungen an die Pharma oder zu anderen Facharbeitsleistungen. Soweit ich informiert bin, werden auch bei anderen großen Unternehmen Mitarbeiter über Tochtergesellschaften eingestellt um felxibel auf Marktveränderungen zu reagieren, dass ist nicht nur, wie hier so polemisch dargestellt, bei der Caritas der Fall. Von Ausbeutung kann man sicherlich auch nicht sprechen, da ich aufgrund der Äußerung von df44378 mal bei verschiedenen Anbietern angerufen habe und festgestellt habe, das der angebotene Stundenlohn und die Rahmenbedingungen bei weitem besser sind, als bei Privatanbietern hier wurde mir ein Stundenlohn von 6,50 € bis 7,80 € angeboten. Liebe/r df44378 du solltest dich vielleicht einmal orientiern.
Vielleicht sollte man doch bei solchen Diebstählen daran denken, dass sicher viele hilflose, ältere Menschen zu Hause auf Ihre Pflege warten mussten und Angst hatten, dass vielleicht keiner kommt. In der Pflege werden ja keine Pakete ausgefahren, hier geht es um Menschen, die Versorgt werden müssen, dass finde ich an der ganzen Geschichte viel schlimmer (egal ob hier ein Polo, ein Smart oder ein Porsche gefahren wird).

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