Nach dem Raubüberfall auf einen Polizisten in Zivil am Sonntag in Reinickendorf sind zehn Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Allerdings habe noch keiner der Hinweise auf die Spur des Täters geführt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.
Der Polizist, der zur Tatzeit nicht im Dienst war, musste am Sonntag notoperiert werden. Das Messer hatte ihn lebensgefährlich im Bereich des Herzens getroffen. Das 47-jährige Opfer sei nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Der Mann habe sich auch schon bewegen können, fügte der Polizeisprecher hinzu.
Am frühen Sonntagmorgen war der Polizist von einem unbekannten Täter in Reinickendorf niedergestochen und schwer verletzt worden. Der 47-Jährige trug zur Tatzeit keine Uniform und war nicht als Beamter erkennbar. Er hatte gegen 4.20 Uhr an einem Geldautomaten in der Residenzstraße Geld abgehoben, als er von dem Täter überfallen wurde. Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich um einen Einzeltäter, den das Opfer später als "Ausländer mit Mütze" beschrieb. Der Mann stach ihn mit einem Messer in den Oberkörper und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Polizist alarmierte selbst über den Notruf Hilfe und konnte nach deren Eintreffen zunächst eine erste vage Beschreibung des Täters abgeben.
Zur Aufklärung des Falls bittet die Polizei um Mithilfe. Sie fragt, wer Verdächtiges am Sonntagmorgen in der Zeit zwischen 4.10 und 4.30 Uhr im Bereich der Residenzstraße beobachtet hat. Hinweise nehmen die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts unter der Telefonnummer (030) 4664-911 502 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- ca. 25 Jahre alt
- ca. 175 cm groß
- schlanke Gestalt
- evtl. südländischer Herkunft
- bekleidet war er mit einem Kapuzenpulli und einer auffälligen Mütze mit heruntergezogener Ohrenbedeckung und Kordeln (auch Norweger-, Lappland- oder Nepalmütze genannt)
Die Kriminalpolizei fragt:
- Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen in der Umgebung der Residenzstraße gemacht?
- Wer kennt Personen, die im Besitz einer beschriebenen Mütze sind oder waren und jetzt eine frische Gesichtsverletzung aufweisen?
- Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?
(ddp/dpa/Tsp)
Kommentare [ 82 ] Kommentar hinzufügen »
Leute gibt´s ....
Anfangs war das Opfer noch etwas durcheinander.
... sprach von einem Araber oder Türken.
Nachdem er wieder zu sich kam, äußerte er sich dann aber korrekt,
Für solche Leute gibt es doch einen Fachterminus im Internet, oder? Wie lautete der noch mal? Ach, ja: TROLL.
mog
Dem Polizisten: Gute Bessereung!
mog
Sie könnten es mit Nigger versuchen, eventuell auch mit Bongo oder "Black Guy". Alles nicht so passend.
Wenn Sie aber sagen: "African American" - dann äußern Sie sich mehr als politisch korrekt, was Ihr Posting so ziemlich zu 100% widerlegt, dass sie nicht von einem Afrikaner sprechen würden.
Ich hoffe Sie sind nicht wirklich bei der Polizei und geben solche Ratschläge.
jedes kleine merkmal kann bei der aufklärung dieses verbrechens helfen, jeder hinweis auf den täter ist wichtig.
und wenn das opfer den täter als (südländisch aussehenden )
ausländer beschreibt wird das wohl so gewesen sein. außerdem ist ja vor ( fast) jeder sparkasse auch draußen eine videoüberwachung geschaltet. man muss die bänder nur auswerten.
gute besserung wünsch ich dem opfer.
Der Polizei wünsche ich schnellen Ermittlungserfolg und dem Opfer schnelle Genesung.
Und wieder ein gutes Beispiel, für die vollkommone Sinnlosigkeit unsere Waffenrechts. Nahezu alle Hieb- und Stichwaffen darf man nicht mehr führen, hält sich aber augenscheinlich jemand der damit was vor hat nicht dran. Wozu auch? Es ist mit einem Bußgeld von maximal 50.000€ belegt. Soviel ist bei denen eh nicht zu holen. Also fällt es geringer aus, oder wird in ein par Tage Haft umgewandelt. Oder die Sache wird gleich ganz fallen gelassen.
Der gesetzestreue Bürger, der sich mit einer Waffe verteidigen will, den trifft das Ordungsgeld natürlich, weil er hat erspartes, was ihm sogleich abgenommen werden kann.
Das Verbot vom Führen von Hieb- und Stichwaffen hat den Bürger nur Wehrloser gemacht! Des Wegen muss dieser Unsinn wieder zurück genommen werden.
Es gibt keine rationalen Gründe dafür den Besitz und das Führen von Waffen generell zu verbieten. Nur in Ausnahmefällen sollte Personen der Umgang mit Waffen untersagt werden.
@ nielas.aran
In Kapstadt bin ich mal einer Gruppe Bettlern begegnet, die mich ansprachen, dass ich Ihnen Geld geben möge. Zur Unterstützung ihrer Bitte drückten sie mir einen ca. 25 cm langen Schraubendreher in die Bauchgegend. Die Entscheidung diesen armen Leuten mein gesamtes Geld zu geben fiel mir in dem Augenblick genauso leicht, als wenn sie mich mit einer Waffe bedroht hätten.
"Das Verbot vom Führen von Hieb- und Stichwaffen hat den Bürger nur Wehrloser gemacht!"
Nein, es macht die Gesellschaft insgesamt friedfertiger. Verbrechen und bewaffnete Verbrecher wírd es dagegen immer geben. Aber für einen bestimmten Foristen scheint es wohl "normal" zu sein, mit Degen, Schwert, Brot- oder Klappmesser, Harpune, Axt, Samuraischwert und sonst was unterwegs zu sein.
Eigentlich sollte man solchen Müll gar nicht mehr kommentieren.
In wie weit macht es denn die Gesellschaft friedlicher? Dies ist ja augenscheinlich falsch, sonst würden Fälle wie dieser nicht passieren. Interessant ist, als in England das Waffenrecht verschärft wurde, ging die Kriminalität hoch, Überfälle häuften sich. Als das Waffenrecht wieder liberalisiert wurde, sank die Kriminalität. Ein liberales Waffenrecht führt eindeutig zu einer friedlicheren Gesellschaft, da bei einem strengn Waffenrecht es für kriminelle einfach ist sich einen Vorteil zu verschaffen. Bei einem liberalen Waffenrecht muss der Verbrecher jedoch damit rechnen, dass das Gegenüber ebenso über Geräte verfügt sich zu verteidigen, d.h. es besteht ein Risiko für ihn selbst.
Die führt keinesfalls zum Aufrüsten sondern dazu, dass Verbrecher zum größten Teil es schlicht sein lassen.
Alle Argumente der Waffengegner zerfallen bei näherer Betrachtung in Wohlgefallen, sind also vollkommen haltlos!
Und wie nennt man das?
Entweder eine zu weite Auslegung der Notwehrregeln, oder es kommt zu Selbstjustiz und "Feuer Frei".
Wenn man natürlich aus einer bestimmten politischen Ecke kommt, ist es "logisch" etwas zu fordern, was unser Rechtssystem nur chaotisieren und auch brutalisieren würde.
Als wenn jeder Überfallene nur sagen würde und müsste: "Ver.... Dich" und als wenn ein jeder Überfallene um die Regeln der SELBSTverteidigung wüßte und als wenn ein Räuber sagen würde "na dann lieber nicht"...und es lassen würde. Was für ein verqueres Denken!
Wenn dann erstmal jeder gleichzeitig Richter und Henker spielen darf, dann reiben Sie sich bestimmt erfreut die Hände.
Sie sollten sich übrigens mal überlegen, warum "solche" Antworten wie von mir auf Ihre "Geisteshaltung" Online stehen dürfen und nicht durch die Nettiquette fallen.
Beim Onlinestellen von Antworten auf speziell Ihre Beiträge gehts womöglich nicht um die Klicks.
Immer wieder Interessant ist natürlich der Versuch mich in die rechtesextreme Ecke zu stellen. Da bin ich sehr froh, dass eigentlich jeder hier schon mitbekommen hat, dass dies ledigilich Agitation von Dir und Deinem Kumpanen ist.
Aber kommen wir zum Thema!
Ich will keinesfalls eine Ausweitung des Notwehrrechts! Das Notwehrrecht wie es in Deutschland geregelt ist, ist doch absolut ausreichend! Und es kennt einen ganz einfachen Grundsatz: Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen!
Einen Raubüberfall mit einem Messer darf man also einfach so abwehren und dies auch unter Waffeneinsatz, weil, wie man ja hier sieht die Sitation Lebensgefährlich ist. Das hat auch nichts mit Richter und Henker zu tun sondern mit der Verteidigung des eigenen Lebens. Nur leider erlaubt es das aktuelle Waffenrecht nicht, dass man effektive Mittel zu Verteidigung mit sich führt.
Verbrecher suchen sich in aller Regel Leute aus, wo sie keinen Widerstand zu erwarten haben. Das lässt sich über Statur und Körperhaltung ganz gut einschätzen. Dank dem Verbot des Führens von Hieb- und Stichwaffen kann der Gewaltverbrecher nun auch noch zu 99% davon ausgehen, dass das Opfer auf keine Waffen bei sich führt um sich gegen den Agriff zu verteidigen. Die Gesellschaft ist somit, wie ich bereits sagte, kein Stückchen friedlicher! Die, die vorher eine Waffe zur Verteidigung geführt haben, machen das nun nicht mehr. Die die vorher eine Waffe geführt haben um sie bei Gewalttaten einzusetzen machen dies jetzt immernoch und haben dadurch einen Vorteil.
Der, der sich nur Verteidigen wollte ist nun nahezu Wehrlos.
Jeder, der sich mit Konfliktsituation und Selbstverteidigung auskennt, wird Dir bestätigen, dass Gewaltverbrecher gezielt auf Leute losgehen, von denen sie keine Gegenwehr erwarten.
1. Wenn ein entschlossener Räuber mit Gegenwehr rechnen muss, wird er was tun? Er wird versuchen, mit dem ersten überaschenden Angriff jede Gegenwehr von vornherein auszuschliessen. Und wie wird er das tun? Mit sofortiger Gewaltanwendung. Das Opfer wird in dem Fall gar keine Chance haben, einfach seine Brieftasche herauszurücken und gesund davonzukommen.
2. Mit einer Waffe in der Tasche und entsprechender Mentalität wird man sich "unbesiegbar" fühlen. Auch Menschen, die keine Gewohnheitsverbrecher sind, werden eher eine (gefühlte) Provokation nicht ignorieren oder ihr mit Intelligenz begegnen, sondern mit der Waffe und der Weisheit "Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen" reagieren. Wenn dann noch zwei Menschen mit einer solchen Mentalität aufeinandertreffen, ist mit Toten zu rechnen.
3. Im aktuellen Fall wurde nach derzeitigem Kenntnisstand das Opfer heimtückisch niedergestochen. Eine Waffe hätte der Mann gar nicht mehr einsetzen können.
Mich würde die Meinung unserer Polizeibeamten im Forum dazu interessieren.
mog
Auch der zweite Punkt ist falsch. Ich vertrete die Auffassung, dass das Recht dem Unrecht nicht weichen muss. In der Silvesternacht wurde ich angepöbelt. Das Gegenüber war betrunken und hat mich beleidigt. Darüber hinaus war ich mit legalen Mitteln bewaffnet. Diese Situation führte aber nicht dazu, dass ich eine Waffe gezogen habe um diese Sitation zu beenden. Ich bin nahe an den betrunkenen ran, hab ihm die Hand gereicht, er hat sie genommen, ich hab ihm Gesagt: "Junge, Frohes neues Jahr, Du hastn bissl zu viel getrunken, geh Dich mal lieber ausnüchtern". Darauf hin ist er seines Weges gegangen.
Und ja sicherlich gibt es Situation, wo auch eine Bewaffnung nichts mehr bringt, weil die Angreifer heimtückisch angreifen. Nur hierüber lässt sich kein rigides Waffenrecht ableiten, da ich insbeosndere Punkt Eins und Zwei von Dir widerlegt habe.
Widerlegt? Durch die herzzerreissende Anekdote, die Sie über Ihr Erlebnis in der Silvesternacht zum Besten gegeben haben? So sehen also "Belege" in der Welt von nielas.aran aus ;-)
Und was den anderen Punkt angeht: Kann man sich in Ihrer Welt vorstellen, dass Veränderungen in Statistiken (so es sie denn gibt) von mehr als einem oder zwei Faktoren beeinflusst werden können?
Um mich zu überzeugen, müssen Sie schon mehr bringen. Seriöse wissenschaftliche Studien zum Beispiel, die ALLE relevanten Faktoren und eine Langzeitentwicklung berücksichtigen.
mog
Und auch beim zweiten Punkt irrst Du. Ich habe Zahlen gebracht. Diese werden durch dich nicht qualifiziert wiederlegt, vielmehr bezweifelst Du die Glaubwürigkeit der Quelle und forderst noch mehr Zahlenmaterial. Dies um Dich davon zu überzeugen, dass Deine Beheuptung, dass regide Waffengesetze das Land sicherer Machen nicht stimmt, obwohl Du für diese Behauptung selbst Zahlenmaterial schuldig bleibst.
Vielleicht sollten wir hier erstmal einen umfangreichen Sprachverständnisgrundkurs abhalten, bevor wir gesellschaftliche Fragen diskutieren.
Und was die Zahlen angeht, die "ich schuldig bleibe": Mittlerweile sollte sich herumgesprochen haben, dass ich nicht zu den Foristen zähle, die sich endlose Verlinkungsschlachten liefern. Dazu habe ich keine Lust und ich erkenne auch keinen Sinn darin.
Ich sage immer nur meine Meinung und nicht die Meinung anderer.
Übrigens brauche ich in diesem Fall gar keine Belege für meine Überzeugung, weil die Gesetzeslage weitgehend dem entspricht, was ich für richtig halte. Gute Argumente brauchen diejenigen, die Gesetzesänderungen fordern.
Von nielas.aran habe ich solche zu diesem Thema noch nicht gehört.
mog
Ich finde Deinen Beitrag ziemlich wiedersprüchlich, lehnst Du doch hier "Verlinkungsschlachten" ab, forderst aber an anderen Stellen Links, Zahlen und Studien. Seine Meinung zu sagen ist legitim, besser ist es, wenn man seine Meinung mit Fakten untermauert, wie ich es tue. Argumentativ wurden meine Ausführungen zum Waffenrecht bisher hier im übrigen von niemanden widerlegt, die Diskussion wird durch die Anhänger eines strengen Waffenrechts leider immer in den Glauben abgelenkt oder es kommen persönliche Angriffe oder es wird versucht die Diskussion zu verwässern.
Für alle drei Verhaltensweisen finden sich Zitate, alleinig bei dieser Diskussion, zu diesem Artikel!
Aber Du hast Recht, Du bist es ab einen bestimmten Punkt nicht mehr schuldig Zahlen zu liefern, weil ab einen bestimmten Punkt klar ist, dass keiner den anderen Überzeugen wird. Dann lesen halt nur die Umstehenden ab, wer wohl mit seiner Meinung richtig liegt, derjenige, der belastbares Zahlenmaterial liefert oder derjenige, der glaubt, dass seine Meinung richtig ist.
Weil irgendein Hansel vom Museum für historische Waffentechnik e. V. sich irgendwelche Zahlen zusammengesucht hat, die in DIESER Zusammenstellung und DIESER Gewichtung seine ursprüngliche Meinung zu untermauern scheinen, fühlt nielas sich nun auch in seiner Ansicht bestätigt. So läuft das in diesen Kreisen...
Ich brauche keine (lobbyfinanzierten) Statistiken und keine Scheinfakten um zu wissen, dass KEINE WAFFEN (oder wenig) besser sind als JEDE MENGE WAFFEN. Und zwar besonders für friedliche Bürger. Es kann nicht in unserem Interesse liegen, dass Hilfssherrifs von eigenen Gnaden grosskalibrig durch die Gegend streifen.
Für Schutz und Verbrechensbekämpfung in unserem Land ist die POLIZEI zuständig. Auch Sie werden sich damit abfinden müssen - Ihre "legalen" Waffen dürfen Sie aber (vorerst) behalten.
Aber passen sie auch, dass Sie sich nicht AUA machen. Sie wissen doch: Messer, Schere, Gabel, Licht, sind für kleine Kinder nicht.
mog
In Südafrika z.B. ist neben der großen Einkommensschere, der Perspektivlosigkeit durch oft HIV-infizierte Täter ganz klar die hohe Verfügbarkeit von legalen Waffen (die durch Eigentumsdelikte in Wohnräumen wiederum in den illegalen Kreislauf gelangen) mit für die hohe Raub- und Mordrate ursächlich. Die Hemmschwelle für den Schusswaffengebrauch sinkt: Wenn nämlich das Opfer z.B. beim Carjacking sich falsch bewegt, weil der Räuber denkt der Fahrer greift zur Waffe, dann wird er in den meisten Fällen erschossen.
Auch Staaten mit wenig Armut und liberalen Waffenrecht wie z.B. die Schweiz haben illegalen Schusswaffengebrauch, wenn auch auf niedrigeren Niveau. Natürlich wurden schon helvetische Familienstreitigkeiten mit legalen Schusswaffen (auch mit der Militärwaffe im Haushalt) bestritten. Darüber hinaus sind schweizer Haushalte nicht vor (mitunter grenzüberschreitender) Eigentumskriminalität gefeit. Da freut sich der Einbrecher wenn ihm ein Sturmgewehr im Kleiderschrank als "Zufallsfund" in die Hände gelangt. Ich empfehle mal die Argumente auf der Webseite der schweizer Volksinitiative zum Schutz vor Waffengewalt. Nach der bekloppten Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten mal ein positives Plebiszit der Eidgenossen.
Und die Finnen haben zu Jahresbeginn ihr liberales Waffenrecht deutlich verschärft. Die vielen Opfer der vergangenen drei Amokläufe waren einfach zu viel.
Dazu gibt es einfach zu viele Menschen, die geistig nicht in der Lage sind eine Gefahrensitution richtig einzuschätzen. Paranoide, die bei einem Husten schon losschießen. Kranke Menschen, die öfters in Versuchung kommen, weil sie immer von ihrem Mordwerkzeug umgeben sind (ein trockener Alkoholiker sollte auch niemals seinen Stoff im Haus stehen haben). Naive Menschen, denen nicht klar ist, dass Schießen etwas böses ist, z.B. Kinder mit einer unverschlossenen Waffe des Elternhauses.
Das einzige Mal, dass ich mit einer Waffe konfrontiert wurde, war zu Besuch in der hessischen Einöde, als mein Cousin die geladene Waffe seines Vaters auf mich richtete. Auf den Berliner Straßen fühle ich mich sicher bislang. Aber wenn mir kranke Menschen tatsächlich weis machen wollen, dass alles besser würde, wenn plötzlich jeder Tötungswerkzeuge mit sich führt, wäre ich meinem sicheren Gefühl auf der Straße nicht mehr sicher. Solche Menschen sollen bitte in den Dschungel gehen, um sich zu verwirklichen.
Wir halten fest.Obwohl das Tragen von entsprechenden Waffen verboten ist und unter Strafe steht,kommt es ständig und immer wieder zu Vorfällen wo eben jene Waffen mit im Spiel sind.Teilweise sogar mit "tödlichem" Ausgang.
Wie sinnvoll ist also das Verbot ? Richtig,völlig unsinnig.Weil sich die entsprechenden Kreise eh einen Dreck um solche Gesetze kümmern.Treffen tut es wieder nur den "normalen" Bürger der sich immer weniger verteidigen kann und sich wie Vieh abschlachten lassen muss.
Kommen wir nun dazu was passieren würde wenn es liberalere Waffengesetze geben würde.
Glauben Sie wirklich das,wenn es liberalere Gesetze gäbe,nun jeder Bürger gleich losrennt und sich eine entsprechende Waffe zu legt ? Sowas kann nur einem Kopf entspringen der dann selber losrennen würde oder der perse glaubt alle Bürger wären Cowboys und Waffen geil.
Kommen wir nun zu den von Ihnen "ignorierten" Fakten.Dort wo ein liberales Waffengesetz gilt ist komischer Weise,auch wenn Sie und andere das nicht wahr haben wollen,die Kriminalitätsrate niedriger als dort wo regide Waffengesetze erlassen wurden.
Und jetzt dürfen Sie dreimal raten warum.Falls Sie nicht auf die Lösung kommen,so lesen Sie sich den Kommentar von niels noch mal durch.Dort steht es nämlich schwarz auf weiß.
Dort wo "liberale" Waffengesetze gelten muss ein Verbrecher damit rechnen das sein "potenzielles" Opfer oder jemand anderes in der Lage ist sich oder den anderen entsprechend zu verteidigen,was das Risko für den Verbrecher selbst bei einem Überfall ins Gras zu beißen oder zumindest verletzt zu werden "enorm" steigert.Und da Verbrecher in den meisten Fällen auch an ihrem Leben hängen......
Bei regiden Waffengesetzen hingegen ist ein Überfall so einfach wie Zuckerstangen schlecken.Die Chance dass das Opfer sich verteidigen kann oder ein anderer einzugreifen vermag liegt bei 0,01%.
Jetzt klar warum regide Waffengesetze die Kriminalität fördern und begünstigen ?
Haben Sie für diese Aussage mal eben eine Quelle zur Hand?
mog
mog
Einfach mal die Links (die Freunde, Partner, Empfehlungen) von dieser Webseite durchsehen und es bietet sich ein Sammelsurium an
Antisemitismus, Verschwörungsgläubigen, Islamophoben, Neuen Rechten und Rechtsxtremen, Rechtsextremen Kameradschaften... überhaupt alles was entweder nur dämlich ist oder nervt oder sich außerhalb der Verfassung bewegt oder alles zusammen.
Und so glaubwürdig, wie der Sack Reis in China.
Aber ich hab auch nichts anderes erwartet.
"Sachverständiger für deutsche polizeilich und militärisch geführte Hand- und Faustfeuerwaffen, bestellt vom Verband für Waffentechnik und -geschichte e.V.; der Fachautor vertritt die deutschen Waffen- und Munitionssammlerverbände in der Federation of European Societies of Arms Collectors (FESAC)".
Von dem Verband schon mal einer was gehört?
Wer bei Wensing jetzt an einen Sportschützen und dergleichen denkt, der kommt ins überlegen, wenn man liest, das er auf seiner Webseite ("Museum für historische Wehrtechnik" - na, was wird das wohl sein?) beschreibt wie er Nachforschungen im "Führerhauptquartier Wolfsschlucht 2" anstellte (na dachte ich es mir doch ;-))
Und dann hat er doch AUSGERECHNET nach Winnenden ein "Memorandum" veröffentlicht FÜR ein "liberales Waffenrecht" Na klar, wenn die ermordeten Schüler, Lehrer, Autohändler, Autokäufer ne Knarre gehabt hätten, dann wär das echt völlig anders ausgegangen... und so ganz nebenbei gäbs bestimmt auch noch einige Nachahmungstäter.
War das dann Glück oder Pech, das Tim K. die Waffe seines Vaters verwendete, der diese vergessen hatte wegzusperren?
Ja, Danke. Ich hab an solchen Recherchen ja Spass und wenn die dann auch noch so tief blicken lassen ;-)
In welcher Ecke? Na, in der da ganz weit hinten - ziemlich rechts am Horizont. Nein, noch ein wenig weiter rechts. Ja, DAAA - genau.
mog ;-)
Irre ich mich oder werben Sie in 80% Ihrer Beiträge für ein liberaleres Waffengesetz?
In den anderen 37,5% Prozent belehrt er die Welt, dass die Bandidos und die Hells Angels nur ganz liebe Motorradfreunde sind, die gerne mal grillen und zum Steakschneiden NATÜRLICH auch mal ein Messerchen in der Tasche haben.
mog ;-)
Kommen wir aber zum Waffenrecht. Leider ist es wirklich so, dass die Argumentation der Befürworter für ein strenges Waffenrecht sehr dünn sind, auf Denkabkürzungen beruhen.
Zu der einfachen These, dass ein strenges Waffenrecht mehr Sicherheit bedeutet bin ich ja bereits vorher eingegangen. Diese These stimmt eindeutig nicht, wie leider dieser tragische Fall zeigt. Interessant ist, dass Bundeswehrsoldaten, die vom Weg von der Kaserne nach Hause ihr Taschenmesser von der Bundeswehr dabei haben ein Ordnungsgeld erhalten haben, weil sie dieses Taschenmesser nicht führen dürfen. Nachzulesen im Blog von Udo Vetter: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/06/25/soldaten-risiko-taschenmesser/
Dagegen muss man sich nur den Polizeiticker ansehen um zu sehen, dass sich exakt das Klientel, was man meint durch dieses Verbot zu entwaffnen ebend nicht entwaffnet sonder ihnen einen Vorteil verschafft.
Interessant ist, dass hierbei gerne mehrere Themen miteinander vermischt werden. So bezog ich mich im Rahmen dieses Themas auf Hieb- und Stichwaffen, Southcross hält hier den Amoklauf von Winneden gegen. Nur steht dieser in keinem Zusammenhang zum Amoklauf in Winneden! Hierbei war es vollkommen egal ob jemand Hieb- und Stichwaffen hätte führen dürfen. Dieser Amoklauf kann also nicht als Argument für das Verbot des Führens von Hieb- und Stichwaffen herhalten!