Reinickendorf
Mann schlägt Busfahrer
Weil kleine Kinder im Bus nicht allein in der ersten Reihe sitzen dürfen, fordert ein Busfahrer einen Mann auf, seine Tochter umzusetzen. Daraufhin rastet der Fahrgast aus und schlägt dem Fahrer mit der Faust ins Gesicht.
Ein Mann hat am Dienstagabend einen Busfahrer in Reinickendorf angegriffen und verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der Busfahrer auf dem Wilhelmsruher Damm den Fahrgast darauf hingewiesen, dass dessen vier Jahre alte Tochter wegen der Unfallgefahr nicht allein in der ersten Reihe des Busses sitzen dürfe. Zunächst bedrohte der Mann den Fahrer, dann schlug er heftig auf ihn ein.
Der 53-Jährige erlitt schwere Prellungen an Augenbraue und Nasenbein und musste im Krankenhaus behandelt werden. Gegen den Täter wird ermittelt. Der 37-Jährige wurde nach Feststellen seiner Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt.
(aa/ddp)

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Kommentare [ 18 ] Kommentar hinzufügen »
Ganz große klasse, Papa.
Gruß Hosse
Aber leider gibt es noch nicht so etwas wie eine Elternbefähigungsprüfung, die regelt, dass nur derjenige Kinder in die Welt setzen darf, der dazu auch persönlich befähigt ist.
Das vierjährige Töchterchen sitzt dabei, beobachtet sehr genau und lernt daraus:
"Es gibt keine Spielregeln außer den eigenen - wann immer dir irgendwas im Leben nicht passt: immer mitten in die Fresse rein - denn wer dabei gewinnt hat recht!"
Zum Kotzen.
Wobei das publik sein sollte... wegen der möglichen Abschreckung für Nachahmer.
Und in 10 Jahren? Wenn die Püppi 14 ist und Leuten einfach so die Fresse poliert, weil sie vielleicht nur geguckt haben?
Dann wundern sich die lieben Eltern, am meisten Papi, wie sowas nur geschehen kann. Dann sind natürlich Staat, Kirche, Schule und Ausländer Schuld. Wer sonst?
Aber gemach - eine riesige Gemeinde von Verbesserungswilligen arbeitet pausenlos daran, die deutsche Sprache zu erweitern und zu verbessern!
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Da haben die mit ihren Anglizismen überhaupt keine Chance...!
mir sagte vor jahrzehnten einmal ein jugendrichter(nicht in berlin),in vielen jugendstrafsachen gehörten in erster linie die eltern auf die anklagebank und er hatte es sich zur pflicht gemacht, vor jeder verhandlung sich erst einmal ein bild von den eltern zu machen.das würde ihm mehr über den jugendlichen aussagen,als ein noch so gutes psychologisches gutachten
Ein goldfarbener Minitransporter fährt mit zwei Insassen auf dem Ku'damm Richtung Adenauerplatz und will rechts in die Uhlandstraße einbiegen. Da der Fahrer aber mit einem iPod spielt, biegt er so spät ab, dass er nicht mehr in die rechte Fahrspur einbiegen kann, sondern droht, in die linke (Gegen-)Fahrspur einzubiegen. Also reißt er das Steuer herum und will wieder auf den Ku'damm. Ein hinter ihm fahrender BVG-Bus, der zwischenzeitlich auf gleicher Höhe ist, muss daher voll in die Eisen gehen und hupt - auch, um den "iPod-Fahrer" auf sich aufmerksam zu machen. Reaktion der "iPod-Fahrers"? Entschuldigende Handbewegung? Nein! "Scheibenwischer" und Geschrei in Richtung BVG-Fahrer. Bei nächster Gelegenheit wird er hier wahrscheinlich posten, wie unmöglich sich die BVG-Fahrer verhalten und Angriffe auf diese mit einem "selbst schuld" verteidigen.
Das ist aber nur ein Beispiel für das Verhalten in Berlin: ich bin immer im Recht - und erst recht, wenn mir ein Vertreter der Staatsmacht (und sei es ein BVG-Fahrer) gegenüber steht.
Be selfcentered, be rude, be Berlin!
ich hatte mich ja andernorts beschwert, das hier weniger foristen im einsatz sind. ich habe natürlich - um meinem eigenen anspruch mindestens gerecht zu werden - für hier auch einen kommentar abgeschickt. der ist aber nicht online. hat der tagesspiegel vielleicht "verschlampt"?
ich hätte auch noch eine geschichte. erlebt in der S1. meine erste und bisher einzige und eigene gewalterfahrung in 20 jahren berlin. und die täter waren migranten. und das mir. jetzt hör ich aber auf, weil meine geschichten ja eh nie glaubwürdig sind, für den jan zumindest ;-) aber auch die würde gut passen zu ihrer schlußfolgerung.
Wenn die Täter wüssten, dass ihn sofort einige Fahrgäste festhalten würden, bis die Polizei kommt, würde sich keiner mehr so etwas trauen. Leider haben die Leute keinen Mumm dazu, sondern schauen nur wie die Lämmer zu, wenn so was geschieht. Vor 20 Jahren passierte so was so gut wie nie. Die Häufung dieser Vorfälle spiegelt die Entwicklung unserer Gesellschaft wieder.
Ich fahre nur sehr selten Bus, aber ich glaube, wenn so etwas neben mir passierte, könnte ich mich nicht zurückhalten. Die beste Strafe ist in diesem Fall die unmittelbare Revanche aufs Auge oder die Nase!
... und wenn sie das tun, werden sie hier im Forum verhöhnt:
Berliner verprügelt, weil er helfen wollte
Mann hetzt Pitbull auf Messerstecher
oder auch von so prominenten Journalisten wie Jens Jessen (keine Satire, auch nicht das Lenin-Bild groß im Hintergrund!):
Jens Jessen über den Überfall in der Münchner U-Bahn
das problem ist, dass nicht der gesamte bus (also die fahrgäste ;-)) geschlossen aufgestanden ist. oder in der u-bahn, voll besetzt, aber maximal einer schreitet ein. natürlich riskiert derjenige dann auch seine gesundheit/ sein leben. zur zivilcourage gehört immer auch geschlossenheit (oder halt genug kraft, wobei sich da mancher selbst überschätzt), um den täter überwältigen zu können. gemeinsam ist man stark.
ich fahre nachts auch so gut wie nicht mehr bvg. aus reinem selbstschutz. denn ich weiß, dass ich auch nicht stillsitzen könnte und mich evtl selbst überschätzen würde, wenn ich was mitbekäme. und sei es "nur" vandalismus...
Eltern sollten Vertrauen aufbauen, nicht aber mit roher Gewalt protzen, nach dem Motto: "Ich bin Dein starker Daddy"!
Wie hat denn wohl die Mutter des Kindes reagiert??? Fand sie das richtig und toll oder hat sie ihrem Mann hinterher ganz reell die Leviten gelesen??? So ein Verhalten hätte mein Mann nicht and den Tag legen dürfen und unser Schwiegersohn dürfte es auch nicht! Für beide hätte/würde es schwerwiegende Folgen gehabt/haben!!!