Bei einer Massenschlägerei in den "Spandau Arcaden" sind in der Nacht zum Samstag zwei junge Männer lebensgefährlich verletzt worden. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist noch unklar. Auch vom Täter fehlt bislang jede Spur.
Berlin -
Erst pöbelten sie einander an, dann flogen die Fäuste – und am Ende erlitten zwei Beteiligte der Massenschlägerei in der Nacht zu Sonnabend in Spandau auch noch lebensgefährliche Stichverletzungen.
Das Ganze passierte gegen 23.45 Uhr in dem Einkaufszentrum Spandauer Arcaden, nahe der dortigen McDonald’s-Filiale. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Gruppen – Deutschrussen und Türken – aneinandergeraten. An den Tumulten sollen 20 Leute beteiligt gewesen sein. Ein Mitarbeiter der Wachschutzfirma rief die Polizei. Die Beamten, die mit einem größeren Aufgebot anrückten, fanden vor den Arcaden in der Klosterstraße zwei Schwerverletzte (24 und 25 Jahre) mit Stichverletzungen vor. Sie wurden in einer Klinik notoperiert. Ihr Zustand ist kritisch. Drei Männer im Alter von 17, 23 und 25 Jahren hatten leichte Verletzungen davongetragen. Auch sie wurden ärztlich behandelt. Die Hintergründe der blutigen Auseinandersetzungen sind laut Polizei noch unklar. Wegen der Schwere der Verletzungen hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. tabu
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Die Frage ist aber, ob die Beteiligten aussagen. Das hört sich nach Gang-Auseinandersetzung oder verfeindeten ethnischen Gruppen an. Und die schweigen der Polizei gegenüber oft eisern.
http://de.indymedia.org/2009/07/255902.shtml
Man darf abwarten, was wohl die Polizei hierzu mitteilen wird. Sollte sich diese Befürchtung aber bewahrheiten, dann wäre es nach dem Mord an der Ägypterin in Dresden der zweite schwere rassistische Überfall innerhalb weniger Tage.
Mal lieber warten was die Polizei sagt...
Ich frage mich seit Jahren, warum es eine solche Offensive nicht gibt. Hieb-,Stich, Schuss- und sonstige Waffen (Stiefel mit Stahlschutzkappen außerhalb von Baustellen und anderen plausiblen Orten, wo sie getragen werden müssen) gehören strikt verboten, Kontrollen durchgeführt und die Missachtung des Verbots auf das schärfste bestraft.
Eine wirksame (!) Abrüstung im öffentlichen Raum ist überfällig.
Messer sind doch verboten!
Na das gibt Ärger, da wird der Richter aber schimpfen!
Immer schön nähere (eventuelle kulturelle) Hintergründe weglassen, werter Tagesspiegel, damit das linke Weltbild Ihrer Stammleser nicht gestört wird.
Haben Sie nicht Angst, dass wissbegierige Leser zunehmend lieber im Internet recherchieren, als sich hier mit oberflächlichen und zurückhaltenden Informationen abzufinden? Was sollen denn eigentlich Polizisten, Feuerwehrbeamte und sonstige Leute (zu denen ich auch zähle), die mit solchen Taten und Tätern zu tun haben und zwangsläufig den dazugehörigen Hintergrund kennen, von dem Informationsgehalt ihres Blatttes denken? Etwa das sie anscheint ideologisch sehr festgelegt sind?
In diesem Fall ist der Informationsspielraum besonders krass:
haben nun Türken die Deutschrussen verletzt (wäre bei der Konstellation messertechnisch einfach wahrscheinlicher - Rassismus wäre in diesem Fall natürlich NICHT der Grund), oder haben Deutsche Schwarzafrikaner aus rassistischen Gründen verletzt? Bin gespannt, ob und was man später nochmal davon hört....
(Diese Quelle ist für mich genauso vetrauenswürdig wie das entsprechende Pendant der anderen poltisichen Richtung, das so ähnlich klingt.)
Es begann damit, dass die beiden Frauen von einem Mann aus der Tätergruppe mit Fingerzeig auf ihre beiden Begleiter gefragt wurden, ob "die Scheisse" sie belästigt hätte.
Auf den deutlichen Hinweis aller Betroffenen, dass man sich derartige Rassismen gefälligst verbitte, wurden die Täter noch agressiver und schrien eines der späteren Opfer an: "Halt's Maul, Shitface! Oder ich mach dich zu Hundefutter!".
Man könnte freilich Indymedia als nicht glaubhaft bezeichnen, aber der Autor war eben nun mal selbst da. Ich fürchte, die Geschichte IST glaubhaft.
Und die Opfer sind dunkler Hautfarbe und es gab vorher offensichtlich rassistitisch motivierte Beleidigungen. Der Täter, der fragte, ob "die Scheisse" sie (die Frauen) belästigt hätten, meinte sicher "Scheisse" weil "Schwarz" und das so jemand "weiße" Frauen überhaupt nur anguckt, geht überhaupt nicht, eben weil so jemand "Scheisse" und eben - in den Augen und Hirnen von Rassisten - kein Mensch ist.
(So oft dieses Wort, das ich Online niemals verwenden würde. Liebe Redaktion: Ich habs zitiert und finde es im öffentlichen Online-Sprachgebrauch auch widerlich, bitte trotzdem veröffentlichen)
Damit hatten wir gestern - wenn die Gescchichte so stimmt - in Spandau einen rassistischen motivierten Überfall mit 2 schwerverletzten.
Nun, bin ich gespannt auf die Beiträge im Laufe des Tages ;-) Ich erinnere mich dabei auch mit Schaudern an die Debatte zu Dresden.
Unklar ist mir auch, wieso hier von einem "Schwarzen" die Rede ist. Angeblich handelte es sich bei den Personen doch um Türken. Schwarze Türken? Nicht undenkbar, aber auch nicht gerade wahrscheinlich.
Wenn man nicht informiert wird, muss man eben raten.
Das er sein Erlebnis bei Indymedia schildert, macht ihn nicht unglaubwürdig. Unabhängig davon, das Sie Indymedia nicht für glaubwürdig halten.
Mir gehts um den Autor. Und - ich kenne ihn nicht - ich ziehe den Vergleich zur Unschuldsvermutung - es gilt ín der Unschuldsvermutung die Logik, das Schuld immer erst bewiesen werden muss - ich will ihm insofern seine Schilderung gerne glauben, mindestens bis es andere Schilderungen gibt - und es gibt keine! Bisher!!
"Gut befreundet mit Indymedia"
Sie haben da wohl auch etwas missverstanden?
"Türken"? Auch gegen diese Herkünfte gibt es Rassismus und rassistische Übergriffe.
Aber ich bezog mich mit dunkelhäutig auf diese Zeile aus dem Bericht:
"Auslöser für den Angriff war ganz offensichtlich die afrikanische Herkunft der beiden Opfer."
Raten? Nein, sicher nicht. Lesen!
Wenn sich die Tat wirklich so abgespielt hat, dann ist es ein Beispiel dafür, dass manche Angehörige der "Herrenrasse" doch an einem erheblichen Minderwertigkeitskomplex leiden. Wenn ihr euch den "Leuten aus dem Busch" überlegen fühlen wollt, kommt erst einmal selber geistig aus dem Urwald heraus.
Sollten die Frauen im Gegensatz zur Darstellung von Indymedia allerdings belästigt worden sein, liegt der Fall anders.
Vor weiteren Spekulationen warte ich aber erst einmal das Ermittlungsergebnis ab - wie auch southcross so richtig bemerkte.
Wenn der undercover daraus ne 0815-Nummer macht, ist das eher peinlich, mindestens aus intellekutueller Sicht..Aber immerhin arg lustig, irgendwie.
Der Rest ist Polizeisache..
mog
(Ich möchte wetten, dass es in "rechten" Blogs Theorien gibt, nach denen eine Horde Ausländer wehrlose Deutsche gejagt hat.)
Dazu gibt es Medien, dazu lese ich den Tsp, damit ich die derzeitige Faktenlage erfahre.
herrlich das "Indymedia" Sprech :-)
"dumpfdeutsche Jungmänner"
...oder als Täterverdacht "freilaufende Bundeswehr-Mörder in Zivil"....
Sehr objektiv klingen die von "indymedia" ja wirklich nicht!
Aber mal ernsthaft, die Spandau Arcarden sind eigentlich schon bekannt als Treffpunkt div. Jugendgangs, da sind Schlägereien nicht so selten - und da es sich um Gruppen verschiedener "Rassen" handelt, kann man da natürlich bei praktisch jeder Keilerei von "rassistischen" Motiven ausgehen, auch wenn es letztlich nur um Machogehabe, Mädels und territoriale Ansprüche geht.
Man muss sich ja vor der Prügelei in Form bringen.
Von Russen oder von Türken? Warum fällt das dann wieder uns auf die Füsse?
Muss man das verstehen?
Na wie dem auch sei, warten wir mal die Fakten ab.
Gruß Hosse