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Desirée Nick

Pro-Reli-Unterstützerin distanziert sich von Pro Reli

Desirée Nick ist übergelaufen: Die Entertainerin und ehemalige Religionslehrerin hat sich mit harten Vorwürfen von Pro Reli distanziert - sie sei auf Parolen reingefallen. Eigentlich ist sie als prominente Unterstützerin aufgeführt, plädiert aber nun für Ethik - sie kann die Scheinheiligkeit der Katholiken nicht mehr ertragen.
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Entertainerin Desirée Nick spricht sich für Ethikunterricht aus. - Foto: dpa
Berlin - 
Die Fronten verhärten sich, die Argumente werden schärfer - Pro Reli und Pro Ethik kämpfen um jede Stimme in Berlin, am 26. April ist Volksentscheid. Prominente beziehen Stellung und Unterstützen die eine oder andere Kampagne. Eine Pro-Reli-Unterstützerin ist nun übergelaufen: Desirée Nick. Die Berliner Entertainerin hat selbst Theologie studiert. Angesichts einer tiefer gehenden Auseinandersetzung mit dem Thema und der sich zuspitzenden Argumentation von Pro Reli, ist die ehemalige Lehrerin für katholische Religionspädagogik von der Kampagne abgerückt, wie sie Tagesspiegel.de erklärte.

Genau genommen sei sie Pro Reli auf den Leim gegangen: "Die haben bei mir angeklopft mit dem Argument, Religionsunterricht solle abgeschafft werden in Berlin", sagte die Schauspielerin. "Da war ich natürlich dagegen." Doch das sei ja nicht mehr als eine Bauernfangparole gewesen, ärgert sie sich. "Und ich bin drauf reingefallen."  Zum Hintergrund: Pro Reli will Religion als Wahlpflichtfach in Berliner Schulen einführen. Schüler müssen sich dann zwischen Ethik und Religion entscheiden. Aktuell ist es so, dass Religion ein freiwilliges Schulfach ist, das an der Mehrheit der Schulen angeboten wird, neben dem Pflichtfach Ethik.

"Katholiken führen fanatischen Kreuzzug gegen Andersgläubige!"

Desirée Nick könne die von Pro Reli propagierte Wahlpflicht, die Schüler zu einer Entscheidung zwischen Religions- und Ethikunterricht zwingt, nicht mit sich vereinbaren. „Ich habe mich von Pro Reli abgewandt, nachdem ich erlebt habe, wie
die Katholiken intolerant und fanatisch anderen Gläubigen gegenüber ihren Kreuzzug führen“, sagt die Entertainerin. Sie spricht sich für das bisherige Modell aus, Ethik als Pflichtfach an den Schulen zu belassen und Religion weiterhin als ordentliches Fach anzubieten. Den Katholiken werde schließlich überhaupt nichts weggenommen, wie behauptet.
 
Aber warum wird sie dann als prominente Unterstützerin für Pro Reli geführt? "Ich habe mich anfangs viel zu wenig damit befasst, muss ich zugeben", sagt Desirée Nick. Doch dann hätte sie Informationen zusammen getragen und mit Religionsvertretern gesprochen. "Da konnte ich nur noch von der Kampagne abrücken - wie kann man denn gegen den Ethikunterricht sein?"

"Verlogene Kampagne, bei der nur es um Geld geht"
 
Die ganze Kampagne sei doch verlogen, sagt sie. Die Diskussion erlebt sie als fanatisch und intolerant. Desirée Nick könne nur den Kopf schütteln darüber, wie man gegen Moral, Ethik und Toleranz stimmen kann. Für sie klingt das alles nach „einer Scheindiskussion, bei der es in Wahrheit um die Umverteilung von Geldern geht.“
 
Was in Bayern, Köln oder dem Schwabenland auf große Unterstützung treffen würde, könnte nicht einfach Berlin übergestülpt werden. „Diese Argumente passen in eine katholische Region, aber werden doch Berlin nicht gerecht, wo die Katholiken eine Minderheit bilden“, regt sich Nick auf, die in der Hauptstadt auf eine katholische Nonnenschule gegangen ist.

"Multikulturelle Stadt braucht Ethik"
 
Eine multikulturelle Stadt wie Berlin könne keine Kampagne gegen die Toleranz den anderen Religionen gegenüber dulden – denn alle meinten mit Gott dasselbe, sagt sie. „Da ist schon die erste Gemeinsamkeit, die die Katholiken mit den anderen Religionen haben“ und genau dies zu akzeptieren, dafür sei schließlich der Ethikunterricht da, betont sie. „Wir leben doch nicht in der Inquisition! Man muss doch den anderen ihren Glauben lassen“ sagt die Autorin.
 
Keine Frage, Desirée Nick ist verärgert: "Wenn Teile der katholischen Kirche den Ethikunterricht nicht ertragen können, frage ich mich: wo bleibt die christliche Nächstenliebe? Die Fundamentalkatholiken, die sich da jetzt aufspielen, kommen alle nicht aus Berlin, was immer Diaspora war und brauchen dringend Nachhilfe in Ethik!“ 

Harte Worte einer ehemaligen Religionslehrerin. Drei Jahre hat sie in dem Beruf gearbeitet, dann musste sie ihren Beruf aufgeben - ihre Haltung war der Kirche zu progressiv. Bei Pro Reli wüßte man noch nichts von ihrem Meinungsumschwung, sagte Sprecherin Julia Sebastian auf das Statement der Entertainerin. "Von ihrer Agentur liegt uns eine Einwilligung für einen Radiowerbespot für den Volksentscheid vor. Wir haben noch nichts von ihr oder ihrer Agentur gehört, dass ihr Name von der Homepage entfernt werden soll“, sagte sie. Vorher könnten sie Desirée Nick auch gar nicht von der Liste der prominenten Unterstützer nehmen – selbst wenn die Entertainerin sich an anderer Stelle inzwischen distanzieren würde. 
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Kommentare [ 161 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 17.4.2009 17:33 Uhr
wenn
Fr. Nick nur an ihre eigene Vergangenheit mit der katholischen Kirche denkt, verstehe ich überhaupt nicht, warum sie erst jetzt angeblich aufwacht. Es sei, es stimmt alles nicht was sie aus ihrer Vergangenheit so hinplappert. Aber man muss sich mal wieder in die Öffentlichkeit bringen, steht was neues bei ihr an??Entsetzlich Person
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von unbekannt | 18.4.2009 16:56 Uhr
@uwemohrmann
Ihr Kommentar und viele andere Anti-Nick-Kommentare zeigen eines ganz deutlich:

Ethik ist als Pflichtfach überfällig.

Die Intoleranz der vielen Kommentare beweist das. Aber es gibt Hoffnung. Auch der dümmste Mensch kann, wenn er richtig angeleitet wird, lernen, andere einfach so sein zu lassen, wie sie sind.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 18.4.2009 17:52 Uhr
wenn
eines nicht bin, dann intollerant.Es geht doch der Frau N. nur darum, sich wieder mal medienwirksam in Szene zu setzen.Und den Nick Fans hier rate ich mal, über das, was ausser mir noch andere geschrieben haben, nachzudenken.Wer sie so über die Jahre beobachtet, wird mir recht geben, immer wenn ein Buch herauskommt, ein neues Programm oder ein Dschungelbesuch, immer passiert kurz vorher was bei ihr. Und der Volksentscheid war nun mal gerade ein gutes Ereignis
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von unbekannt | 18.4.2009 20:11 Uhr
@uwemohrmann
Nein und nein. Ich glaube Ihnen noch nicht. Alle intoleranten Menschen beginnen ihre Tiraden mit dem Satz: "Ich habe ja nichts gegen...".

Ich bin kein Fan von Frau Nick, aber sie kann tun und lassen, was sie will. Sie exponiert sich mehr als andere und hat genau dasselbe Recht, im Zirkus der Medien ihre Show abzuziehen. Sie ist sicher jemand, der andere so sein lässt, wie sie sind. Ich finde ihr naives und Inkompetentz aufzeigendes Geständnis, wegen eigener Unkenntnis von den Pro-Reli-Leuten über den Tisch gezogen worden zu sein, durchaus sympatisch. Wir sind alle nicht frei von Fehlern. Von Desiree Nick geht bestimmt keine Gefahr aus.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 18.4.2009 21:06 Uhr
1:0
für Sie. Ich weiss, das die meisten Menschen mit diesem Satz beginnen, war ungeschickt. Aber wenn Sie mich und meinen Lebensverlauf kennen würden, dann wären Sie anderer Meinung. Habe mich nie geäussert, dass von Frau Nick eine Gefahr ausgeht. Da gibts schlimmere Menschen. Aber ok, wir sind und bleiben über die Motive der Fr. N. verschiedener Meinung. Das sollte man unter zivilisierten Menschen auch ohne Bösartigkeiten akzeptieren.
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von gewuenschterbenutzername gewuenschterbenutzername ist gerade offline | 26.4.2009 19:49 Uhr
Haben sie den Text gelesen?

Frau Nick wacht nicht jetzt erst auf, sie wurde von pro-reli hinters licht geführt - es hieß der Religionsunterricht soll Abgeschafft werden. Das ist eine LÜGE denn einzig und allein pro-reli will den Religionsunterricht abschaffen für die jenigen die Ethik wählen.

Ein Schüler hat bei pro-Reli übrigens NICHT die freie Wahl zwischen Religions- und Ethikunterricht, wie es auf den Plakaten von pro-reli überall zu lesen ist. Denn die Eltern entscheiden bis zum 14. Lebensjahr welchen Unterricht er besuchen soll!

Wie sie sehen ist die Pro-Reli Kampagne ist in ihrer Propaganda sehr widersprüchlich. Sie reden außerdem auch von Wahlzwang was ich gar nicht nachvollziehen kann, denn sie sind es die wollen das zwischen Religion und Ethik gewählt wird - bis jetzt können Schüler beide Fächer belegen.






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von flapjack flapjack ist gerade offline | 17.4.2009 18:04 Uhr
Ich distanziere mich auch von ProReli
Komme ich jetzt in die Zeitung?

Nichts ist unwichtiger als die kruden Ansichten von Frau Nick.
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von rotkaeppchen rotkaeppchen ist gerade offline | 17.4.2009 18:05 Uhr
Und in Absurdistan hat ein Furz eine Pusteplume nackig gemacht ...
Who da fu... cares, was Fräulein Esmeraldina sagt, denkt oder versucht zu denken?
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von enttaeuschter.gruener enttaeuschter.gruener ist gerade offline | 17.4.2009 18:07 Uhr
Kritisches Denken distanziert sich von Desirée Nick
Schade, dass eine manchmal sehr witzige Entertainerin sich so billig versucht, in die Schlagzeilen zu bringen - und sich dabei zum Teil eines peinlichen Propagandakreuzzuges macht, der einer Demokratie unwürdig ist. Hat sich Desirée Nick diesmal wirklich besser informiert oder wieder zuviel Sekt mit Die-Regierung-bin-Ich-Wowi aus ihren Pumps getrunken? Hätte Sie sich informiert, dann hätte sie vielleicht zur Kenntnis genommen, dass das "katholische" ProReli diese Woche mit Nachdruck die Einführung der Wahlmöglichkeit eines islamischen Religionsunterricht gefordert hat - gemeinsam mit Moslems, die in der Anerkennung ihrer Religion ebenfalls eine große Integrationschance sehen. Der Senat hat die Anerkennung muslimischer Gläubiger in dieser Form selbst nie gesucht. Das Recht für den derzeitigen Islamunterricht (mit dem sich der Islam brüstet) mussten die islamische Förderation vor Gericht gegen das Land Berlin erstreiten.
Und warum lässt sich die jüdische Gemeinde auf den angeblichen Kreuzzug der Katholiken ein? Und die Protestanten? Sind die Rabbiner auf einmal Romgläubig geworden?
Frau Nick tut so, als wolle ProReli die Schüler gegen ihren Willen zu katholischer Zwangserziehung nötigen. Peinlich für den Tagesspiegel, diese Verzerrung unkommentiert zu lassen. Schließlich steht am 26.April faktisch zur Abstimmung, ob sich die Schüler frei für einen Unterricht ihrer Wahl entscheiden können.
Ach Desirée, wer hatt Dich denn diesmal falsch informiert. Du bist bestimmt Opfer irgeneines Kreuzzuges geworden...

Schade. Schade...
Comment
von besserwisser besserwisser ist gerade offline | 17.4.2009 18:20 Uhr
danke frau nick
für diese aussage! hoffentlich blicken noch mehr leute vor der wahl durch und lassen sich nicht von pro reli blenden.
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von kameliendame kameliendame ist gerade offline | 17.4.2009 18:21 Uhr
SPÄT ABER NOCH RECHTZEITIG
Ich persöhnlich hatte mich im Vorfeld SEHR gewundert das Désirée Nick sich für Pro Reli engagiert hat.
Das sie jetzt erst bemerkt hat was von Pro Reli wirklich angestrebt wird glaube ich ihr.
Ich PERSÖHNLICH habe nämlich schon mit so einigen Menschen gesprochen die von den Parolen von Pro Reli verwirrt wurden, die, wie die Nick, dachten es gehe wirklich um eine Abschaffung des Religionsunterichts in Berlin.
Dabei ist dies NICHT der Fall. Man hat denen weiss gemacht der Religionsunterricht wäre in Gefahr. Dabei kann man ihn JEDERZEIT besuchen!

Wer die viel angesprochene und angeblich von allen Seiten gewollte Integration der verschiedensten Kulturen, die in Berlin leben , wirlich will, der sollte am 26. April mit "Nein" stimmen und den Ethikunterricht erhalten.


PS: Frau Nick sollte jetzt schleunigst dafür sorgen das ihr Bild/ ihre Stimme/ihr Name aus der Kampagne von Pro Reli verschwindet.
Comment
von finnsburg finnsburg ist gerade offline | 17.4.2009 18:23 Uhr
Offenbarungseid
Wenn eine angeblich 'studierte Theologin' (d.i.n.l.) eingesteht, dass sie weder weiß, wie es um den Religionsunterricht in Berlin steht, noch offenbar jemals was von der 'Bremer Klausel' gehört hat, dann spricht das Bände.

Um eine Unterstützerin wie diese Person ist's nicht schade.

"Die haben bei mir angeklopft mit dem Argument, Religionsunterricht solle abgeschafft werden in Berlin", sagte die Schauspielerin. "Da war ich natürlich dagegen." -- Doof, döffer --- ........ !!!

Comment
von dali dali ist gerade online | 17.4.2009 21:14 Uhr
@finnsburg
Desiree Nick hat nie Theologie studiert.
Sie ist Absolventin des Fernsrudienkurses Religion der katholischen Akademie Berlin.
Diese 24 "Lehrbriefe" werden normalerweise in 15 Monaten abgearbeitet. Immerhin hat Frau Nick es nach 3 Jahren geschafft, die Prüfung anzulegen. Das Fach setzt außerdem keine allg. Hochschulreife voraus.
Sie behauptet zwar stets, diesen Beruf dann auch ausgeübt zu haben, darüber gibt es jedoch weder Unterlagen noch Zeugen...
Comment
von ihmchen ihmchen ist gerade offline | 17.4.2009 18:24 Uhr
Danke Frau Nick
Endlich mal jemand der das richtige ausspricht.
Pro Reli ist Schwachsinn, und es MUSS natürlich gemeinsamen Ethikunterricht geben, gerade in einer kulturell so durchmischten Stadt wie Berlin.
Pro Relis Argumentation ist absolut inhaltslos! "Jetzt, für die Freiheit", so ein Schwachsinn, der aktuelle Zustand bietet viel mehr Freiheit als der Zwang, sich zwischen beidem entscheiden zu müssen.
Comment
von ogdan ogdan ist gerade offline | 17.4.2009 18:25 Uhr
Offensichtlich TOTAL uninformiert
Also Fr. Nick hat sich wohl GAR NICHT mit Pro Reli beschäftigt.

Zum einen unterstützt die evangelische Kirche die Bürgerinitiative. Zum anderen bleibt die Freiheit, einen konfessionslosen Ethik-Unterricht zu besuchen bestehen.

Zum dritten gibt es keinen Gegensatz zwischen Religion und Ethik. Sowohl in den Fächern evangelische oder katholische Religion, als auch im Fache Ethik sollen den Kindern Wertmaßstäbe vermittelt werden und die Persönlichkeit gebildet werden.

Warum die überkonfessionelle Bürgerinitiative, die besonders auch von der evangelischen Kirche unterstützt wird, etwas damit zu tun haben solld, daß "Katholiken führen fanatischen Kreuzzug gegen Andersgläubige!" - bleibt Fr. Nicks Geheimnis.

Auch welche Erlebnisse die Dame gehabt hat, die ihr den Eindruck eines "fanatischen Kreuzzuges" vermittelt haben, wird wohl für immer verborgen bleiben. Ich erlebe immer nur ganz viele Eltern, die möchten, daß ihre Kinder auch die Möglichkeit haben, sich für einen als volles Schulfach geltenden Religionsunterricht zu entscheiden.

So wie es für alle anderen Bundesländer im Grundgesetz steht - und das Grundgesetz ist wohl nicht der Hexenhammer fanatisch Kreuzzüge veranstaltender fanatischer Katholiken.
Comment
von capajork capajork ist gerade offline | 17.4.2009 18:27 Uhr
Hätte nicht ....
... gedacht, dass Pro-Reli so tricksen würde.
Okay, wieder was dazu gelernt.
Das war dann wohl ein ganz spezieller Fall von LEICHTGLÄUBIGKEIT im doppelten Sinne.
Aber nun ist ja alles klar gestellt.
Gut so!
Comment
von alexander2213 alexander2213 ist gerade offline | 17.4.2009 18:28 Uhr
Desiree Nick ist nicht die einzige
Ich kenne ein paar Leute, die durch die "Pro Reli" Kampagne einen völlig falschen Eindruck bekommen haben. Es ist gut sich mit dem Thema zu beschäftigen und nicht auf Parolen wie "Tag der Freiheit" hereinzufallen. Es gibt auch für "Pro Reli" nachvollziehbare Argumente, die ich zwar nicht Teile aber repektiere. Die oft hanebüchen Argumentationen von "Pro Reli" Unterstützer gehen aber oft an der Sache vorbei. Der Druck in der Kirche ist oft groß. Pfarrer Frielinghaus gehörte zu den Kritikern gegenüber "Pro Reli". Doch auf ihn wurde von der Kirche erfolgreich Druck ausgeübt sich nicht mehr zu dem Thema zu äußern! Ganz im Sinne ihrer Freiheitskampagne....
Comment
von stephanstephan stephanstephan ist gerade offline | 17.4.2009 18:28 Uhr
logisch
Wer von Skandalen und Zoten lebt, der schreckt selbst vor Glaubwürdigkeit zurück.
Comment
von heilsam heilsam ist gerade offline | 17.4.2009 18:48 Uhr
Nick?
Wer istdas denn? Hat die was zu sagen? Wenn "Pro Reli" sich auf so eine Tante einlässt, ist "P R" echt selbst schuld. Was die schon so alles los gelassen hat in den letzten Jahrzehnten... nein, danke!
Comment
von jbraun jbraun ist gerade offline | 17.4.2009 22:40 Uhr
@heilsam
Frau Nick passt doch sehr gut zu den anderen Pro Reli -PRlern :
ein Quizmaster, ein Fußballspieler, eine Ex-Fernsehmoderatorin...
Mit diesen geistig-spirituellen Vordenkern werden uns die Kirchen in eine bessere und lichtere Zukunft führen (aber erst wenn unsere Kinder eine 1 auf dem Zeugnis im Fach Religion haben).
Comment
von korruption korruption ist gerade offline | 17.4.2009 18:57 Uhr
Seid tolerant
Jeder kann mal seine Meinung ändern, vor allem zum Positiven.

@ ogdan

Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Religion und Ethik. Islam und Katholizismus sind frauen- und schwulenfeindlich, alles andere als freiheitlich. Ethik geht auch ohne einer Mumie namens Papst hinterherzulaufen oder einem Imam aus dem Mittelalter. Das ist wichtig!

Comment
von ogdan ogdan ist gerade offline | 24.4.2009 22:05 Uhr
Und daher sollte ...
... man sich ja auch frei für das eine oder andere entscheiden dürfen.
Comment
von yellow yellow ist gerade offline | 17.4.2009 19:06 Uhr
contraReli
Auf die "Argumente" von proReli fällt so mancher rein, man nehme nur den Begriff Freiheit. Alle die jetzt über die Nick herfallen müssen sich fragen lassen warum sie sich nicht von ihr distanziert haben als sie als eine der prominenten proReli Befürworterinnen gefeiert wurde. Glaubwürdigkeit sieht anders aus!
Comment
von lupo lupo ist gerade offline | 17.4.2009 19:06 Uhr
Desirée Nick studierte Theologin ?
Mann, das haut mich jetzt aber aus den Sandalen !

Klassische Ballettausbildung, Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin, später Bayerische Staatsoper und Pariser Lido. Fernstudium an der Theologisch-Pädagogischen Akademie Berlin, Religionslehrerin und wieder Theaterschauspielerin, Bestsellerautorin und Känguruhoden-essende Dschungelkönigin !

War sie nicht auch mal zur peinlichsten Deutschen gekürt worden ?

Egal, das alles hätte ich ihr aber doch nicht zugetraut !

Comment
von detlef detlef ist gerade offline | 17.4.2009 21:16 Uhr
Hallo Lupo
Doof ist die Olle jedenfalls nicht, die wees genau wie sie sich am besten verkooft um nicht in der Versenkung zu verschinden.
Comment
von einbeutedeutscher einbeutedeutscher ist gerade offline | 17.4.2009 19:07 Uhr
Ich kann mit Frau Nick eigentlich nichts anfangen!
Aber hier hat sie nun einmal recht. Die ganze Richtung von Pro Reli ziehlt doch darauf ab, dass die Konfessionen und Religionsgemeinschaften in den Schule die Kinder indoktrinieren können. So habe ich Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Da wurde den Kindern beigebracht, dass die Angehörigen der jeweils anderen Glaubensgemeinschaft "Heiden" sind. Da ziehe ich doch Ethik vor.
Comment
von peter peter ist gerade offline | 17.4.2009 19:09 Uhr
Exklusiv Meldung ?
die Dschungel-Queen gewährte Audienz und der Tagesspiegel sah seine Chance: Auflage ist alles, oder!?
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 17.4.2009 19:28 Uhr
ja peter
so tief ist der TSP leider schon gesunken, dass dieser peinlichen Person schon exclusiv eingeräumt wird. Mal sehen, wer die oder der nächste ist. Vielleicht Roberto Blanco oder so ähnlich
Comment
von korruption korruption ist gerade offline | 17.4.2009 19:20 Uhr
Ich verstehe nicht,
warum so viele negativ auf Frau Nick reagieren. So funktioniert nun mal unsere schöne neue Promi-Welt. Noch ein Grund, um gegen diese Pro-Reli-Fanatiker zu sein, ist dieser unerträgliche Fernsehonkel Günter Jauch, der überall Werbung für sein Glaubensprojekt macht. Ich weiß nicht, was die Leute an diesem Typen finden. Wahrscheinlich glaubt jeder, Millionär werden zu können und halten ihn für einen guten Onkel. Fans von Jauch: seid ihr Kinder?
Comment
von lukas lukas ist gerade offline | 17.4.2009 20:52 Uhr
Ganz klar: Es geht der Kirche um Millionen
Da ist Jauch doch der richtige Mann.

Wenn Pro Reli die Abstimmung gewinnen sollte, würden die Kirchen erheblich mehr Geld als derzeit für den Religionsunterricht kriegen. Insofern ist es verständlich, daß sie viele hunderttausend EUR lockermachen. Das ist eine kurzfristige, allerdings hochspekulative Geldanlage. Und nur darum geht es "Pro Reli", nicht um Freiheit.

(Frau Nick geht mir eigentlich - wie alle "Promis" - sonstwo vorbei, aber ich freue mich über jede einzelne Person, die rechtzeitig vor dem 26. die Position wechselt. Von den Pro-Reli-Prominenten ist mir aber außer Jauch kein einziger bekannt. Ich sehe offenbar nicht genug fern.)
Comment
von oslo oslo ist gerade offline | 17.4.2009 19:25 Uhr
peinlich
Auweia. Gäbe es einen Führerschein für Kabarettisten, müsste man diesen Frau Nick für soviel Naivität auf der Stelle abnehmen. Vielleicht sollte man sich doch erstmal gründlich schlau machen, bevor man sein Gesicht für irgendwas hergibt. Peinlich!
Comment
von einbeutedeutscher einbeutedeutscher ist gerade offline | 17.4.2009 19:40 Uhr
Volle Zustimmung
Aber es ist doh auch ganz gut, dass sie noch rechtzeitig die Kurve gekratzt hat.
Trotzdem kann man an den geistigen Fähigkeiten von "studierten Theologen" danach zweifeln. Wenn mn sich vorstellt, dass diese Frau drei Jahre auf Kinder losgelassen wurde, dann wird einem Angst und Bange, was für Typen in Zukunft Religion unterrichten würden.
Comment
von l.demir l.demir ist gerade offline | 18.4.2009 10:16 Uhr
Richtige Recherche
einbeutedeutscher
Frau Nick ist keine studierte Theologin, wie der TGS fälschlicherweise behauptet. Da der Religionsunterricht in Berlin ein freiwilliges Fach ist, sieht auch die Ausbildung dazu anders aus als in anderen Bundesländern. Frau Nick ist Katechetin. Die Ausbildung wurde zu ihrer Zeit nebenberuflich an der entsprechenden Ausbildungsstelle gemacht.

Comment
von kameliendame kameliendame ist gerade offline | 17.4.2009 19:29 Uhr
Anmerkung zu meinem Kommentar
statt:
"Wer die viel angesprochene und angeblich von allen Seiten gewollte Integration der verschiedensten Kulturen, die in Berlin leben , wirlich will, der sollte am 26. April mit "Nein" stimmen und den Ethikunterricht erhalten."

meinte ich:
Wer die viel angesprochene und angeblich von allen Seiten gewollte Integration der verschiedensten Kulturen, die in Berlin leben , wirlich will, der sollte am 26. April mit "Nein" stimmen und den Ethikunterricht in seiner jetztigen verpflichtenden Form erhalten.


Comment
von einbeutedeutscher einbeutedeutscher ist gerade offline | 17.4.2009 19:43 Uhr
Hatten wir auch ohne Korrektur so verstanden
Trotzdem danke für Überarbeitung
Comment
von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 17.4.2009 19:39 Uhr
Oh Gott
welcher Narr Gottes hat denn die Frau überhaupt gefragt ob sie mitmacht? Das konnte doch nur schief gehen.
Einerlei, ich bin immer noch gegen den staatlich verordneten Ethik-Unterricht, ganz einfach weil ich der Berliner Regierung nicht traue. Unter anderen Vorzeichen wäre ich wahrscheinlich gegen ProReli. Die einzige sinnvolle Alternative ist es Religion und Ethik in Doppelstunden zusammen zu legen. Und natürlich ist diese "Fach" dann nicht Zeugnisrelevant. Wie kann man es wagen eine Geisteshaltung benoten zu wollen?

Das ist alles pure Zeitverschwendung, verursacht von einem Senat der unbedingt seinen Kopf durchsetzen will, egal was es kostet. Man sieht es am Wahltermin.
AUßerdem hege ich enorme Zweifel ob man mit dem Ethik-Unterricht die Zielgruppen auch erreicht. Und ich glaube auch nicht das ein Unterricht unter rot-rot wertneutral sein kann.
Unter Schwarz wäre er das wahrscheinlich aber auch nicht. Vielleicht sollte man ihn ganz abschaffen.
Comment
von unbekannt | 17.4.2009 19:45 Uhr
Wer zur Hölle ...
... ist Desirée Nick?
Comment
von dorian.winter@gmx.de dorian.winter@gmx.de ist gerade offline | 17.4.2009 19:48 Uhr
Toleranz durch Gleichberechtigung
Es war ein Berliner Bürgermeister und späterer Bundeskanzler, Willy Brandt,
der die Begriffe Freiheit und Sozialismus für untrennbar hielt. Damit
schaffte er eine klare Abgrenzung zum realexistierenden Sozialismus, der
Freiheitsrechte und damit auch massiv die Glaubens- und Gewissensfreiheit
einschränkte. Das Angebot eines gemeinsamen Ethikunterrichtes ist eine gute
und wichtige Sache im multikulturellen Berlin, welches wir sehr begrüßen und
unterstützen. Wir fordern aber gleichzeitig die reale Gelichberechtigung von
Ethik und konfessionellem Religionsunterricht, wie im Rest der Republik. Wer
sich seiner eigenen kulturellen und religiösen Verwurzelung bewusst ist und
einen solides, refeltiertes Menschen- und Weltbild hat, dessen er überzeugt
ist, der kann auch anderen Religionen und Kulturen selbstbewusst und
gleichzeitig tolerant gegenübertreten. Daher unterstützen die Jungen
Sozialdemokraten im Main-Kinzig-Kreis "pro Reli" in ihrem Kampf um die
Gleichberechtigung von Weltanschauungen in Berlin!
Comment
von xbg61 xbg61 ist gerade offline | 17.4.2009 20:32 Uhr
@jusos MKK
Versteh ich nicht, einerseits den gemeinsamen Ethikunterricht für eine "gute und wichtige Sache" halten, andererseits ein Volksbegehren unterstützen das genau diesen gemeinsamen Unterricht in den Religionsunterricht der verschiedenen Glaubensrichtungen aufspalten möchte? Und dabei auch noch der eigenen Partei in den Rücken fallen? (ok mit letzterem hat die hessische SPD ja ausreichend Erfahrung)

In Deutschland herrscht glücklicherweise Bildungsföderalismus, daher ist der "Rest der Republik" einschliesslich Main-Kinzig-Kreis für diese rein Berliner Entscheidung nur am Rande von Interesse.
Comment
von southcross southcross ist gerade online | 18.4.2009 18:42 Uhr
Junge Sozialdemokraten?
Zu meiner Juso-Zeit wurden die Jungen Sozialdemokraten ("Duisburger Kreis") mit einem Parteiordnungsverfahren überzogen.
Denn: Es gibt NUR EINEN Jugendverband in der SPD: Das sind die Jungsozialisten (Jusos). Das ist so und das bleibt so.

Was seid Ihr denn für ein Haufen?

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