[Kommentare: 24]

Jugendgewalt

Zu hart im Ton? Fernseh-Verbot für Staatsanwalt

Der umstrittene Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch darf nicht in der ARD-Talkshow von Frank Plasberg "Hart aber fair“ auftreten. Grund dafür könnten seine Forderungen nach schärferen Maßnahmen gegen ausländische Intensivtäter sein.
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Berlin -  Das Fernseh-Verbot bestätigte sein Vorgesetzter, der Leiter der Berliner Staatsanwaltschaft, Andreas Behm, dem Tagesspiegel. „Das Thema Jugendkriminalität ist sehr komplex und betrifft nicht nur den Intensivtäterbereich, den Herr Reusch leitet“, sagte Behm. „Deshalb ist es sinnvoller und auch üblich, dass der Behördenleiter, der den Gesamtüberblick hat, Anfragen zu einem so vielschichtigen Thema beantwortet.“

Dass Reusch einen „Maulkorb“ erhalten habe, weil er Ende Dezember in einem Vortrag für die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung schärfere Maßnahmen gegen ausländische Intensivtäter gefordert hatte (der Tagesspiegel berichtete), bestritt sein Vorgesetzter. Es existiere nur eine Bitte an Reusch, seinen Behördenleiter um Erlaubnis zu fragen, bevor er Interviews gibt – dies stehe auch im Zusammenhang mit dem Disziplinarverfahren, das Justizsenatorin Gisela von der Aue im Frühjahr gegen Reusch angestrebt hatte.

Damals hatte der Leiter der Spezialabteilung 47 für jugendliche Intensivtäter in einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel" als seine persönliche Ansicht geäußert, dass „sobald sich ein Knabe in die falsche Richtung entwickelt, er eine Konsequenz verspüren muss, die ihm wehtut, und Knast tut weh". Außerdem sagte er: „Wenn es rechtlich irgendwie möglich ist, greifen wir zur U-Haft als Erziehungsmittel. Das ist die pure Verzweiflung und weit verbreitete Praxis in Deutschland."

Seine Worte hätten das Gesetz „überdehnt", fand die Justizsenatorin. Das damals eingeleitete Disziplinarverfahren sei noch nicht abgeschlossen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Behm. Dass man Reusch dennoch erlaubt habe, einen Vortrag vor einer Fachöffentlichkeit bei der Hanns-Seidel-Stiftung zu halten, zeige, dass man ihn keineswegs mundtot machen, sondern allenfalls schützen wolle.

Reusch hatte in seinem Vortrag unter anderem ausgeführt, dass in Berlin ein überproportional hoher Anteil der Jugendkriminalität von Mitgliedern arabischer Familien verübt werde, die bereits als Kinder auf eine kriminelle Karriere vorbereitet würden. Bei türkisch-kurdisch-libanesischen Großfamilien müsse davon ausgegangen werden, dass dort „keineswegs selten eine konsequente Erziehung zur professionellen Kriminalitätsausübung stattfindet“. Bei dieser Klientel gebe es – so Reusch – „nur eine einzige Maßnahme, die beeindrucken könnte: die Haft“.

Reusch forderte außerdem „die Ausweisungstatbestände zu verschärfen und die Ausweisungsschutztatbestände zu entschärfen“. Zum Ausländerrecht dürfe sich die Staatsanwaltschaft überhaupt nicht äußern, kritisierte gestern sein Vorgesetzter Andreas Behm. „Das ist immer schwierig, zumal man momentan schon den Eindruck hat, dass die Problematik krimineller ausländischer Jugendlicher zum Wahlkampfthema wird.“

Vor allem wegen dieser „Wahlkampf-Relevanz“ findet auch Justizsenatorin Gisela von der Aue, dass Behm „völlig richtig reagiert“ habe, wie sie gestern dem Tagesspiegel sagte. Es sei auch angemessen gewesen, dass er sich anstelle von Reusch für die Talkshow von Frank Plasberg anbot. Das habe Plasberg abgelehnt, sagte Behm: „Aber da war er auch der Einzige. Moderatoren anderer Sender wie ARD, RBB oder Stern-tv waren auch mit mir zufrieden.“

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 06.01.2008)
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Kommentare [ 24 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von okzident okzident ist gerade offline | 5.1.2008 21:54 Uhr
Respekt für Reusch
Herrn Reusch gilt mein vollster Respekt. Er hat durch seine tägliche Arbeit sicher weit mehr Kompetenz als die vollkommen abgehobene Justizsenatorin, die offenbar in einem Paralleluniversum lebt.
Eine Schande für unsere angeblich so freie Gesellschaft, jemandem, der klar und sachlich - und ohne Hetze, wohlgemerkt! - die Tatsachen benennt, einen solchen Maulkorb zu verpassen.
Aber das wird nicht ohne Folgen bleiben. Die Menschen sind nämlich viel klüger, als unsere selbsternannten und selbstgerechten "Eliten" es sich vorstellen können.
Gäbe es nicht das Mindestlohnthema, wäre die SPD inzwischen schon bei unter 15 %.
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 5.1.2008 22:47 Uhr
Schade, dieser Oberstaatsanwalt
hätte doch bestimmt Sachdienliches vorbringen können.

Warum lässt man ihn nicht?
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von tutnix tutnix ist gerade offline | 5.1.2008 22:54 Uhr
Trifft sich gut,
dass dieses Thema nochmal aufgegriffen wird, denn ich bin beim surfen rein zufällig auf dem Server der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung auf die PDF-Datei zum Vortrag Reschs gestoßen.

Selbst wenn der Mann zum Thema Jugendkriminalität nur zweite Wahl sein sollte, seine kompakte Darstellung zu Thema Intensivtäter ist ein unbedingtes Muss für jeden fragenden Berliner, in meinem Falle Nord-Schöneberger.

Nebenbei gibt´s auch ein Gratisupdate um das Zahlengewirr von vorgestern zu Schwellen- Mehrfach- oder Intensivtätern.


http://www.hss.de/downloads/071207_VortragReusch.pdf
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von azklaus azklaus ist gerade offline | 6.1.2008 13:04 Uhr
Dank!
@tutnix: vielen Dank für den Link! Der Vortrag ist nicht nur hochinteressant, das Studium der Quelle zeigt auch, daß die schlagzeilenorientierte Berichterstatung dem Thema nicht gerecht wird. Es wäre schön, wenn der Vortrag mal in der Presse abgedruckt werden würde ...
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von nennosniesch nennosniesch ist gerade offline | 6.1.2008 22:24 Uhr
Konzept der Justizsenatorin auch im Netz?
Gibt es eine ähnliche vollständig ausgearbeitete Darstellung auch von der Justizsenatorin über die von ihr vertretenen Position und das Konzept der Justizverwaltung?
Oder von den Berliner Jugendrichtern über deren Positionen?
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von lennart lennart ist gerade offline | 5.1.2008 23:14 Uhr
@ Tolle Demokraten
Die Wahrheit scheint einige doch sehr zu schmerzen. Mir unverständlich, wieso die Meinung von einem, der ganz dicht am Thema ist, nicht objektiv sein soll. Es geht doch z.Z. im wesentlichen um gewalttätige Intensivtäter, nicht um Schwarzfahrer. Schon interessant das Demokratieverständnis von Frau Gisela von der Aue und Herrn Behm.
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von betrachter betrachter ist gerade offline | 5.1.2008 23:39 Uhr
Unsere liebe Justizsenatorin glaubt,
dass ein Problem (das auch ihres ist) nicht wahrgenommen wird, wenn niemand (und schon gar nicht jemand, der Klartext spricht) darüber redet. Und schon gar nicht im TV.
Aber viele Berliner sind täglich mit dem Intensivtäter-Problem konfrontiert, auch wenn sie nicht Opfer werden. Das Gefühl der Unsicherheit ist doch weit verbreitet.
Vielleicht sollte Frau von der Aue mal U-Bahn fahren, z.B. mit der U6 oder der U9 damit sie das nachvollziehen kann. Ein Spaziergang über den Herrmannplatz oder durch die Müllerstraße am späten Abend wären auch aufschlussreich.
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von talkingkraut.peterson talkingkraut.peterson ist gerade offline | 6.1.2008 3:06 Uhr
Von der Aue achtet nicht die Unabhängigkeit der Justiz
Übrigens darf sich ein Staatsanwalt natürlich zum Ausländerrecht äußern. Auch sind die Einschränkungen, die die Behörde Reusch bei seinen öffentlichen Stellungnahme machen möchte, weil zufällig in ein paar Bundesländern Wahlkampf ist, nicht angemessen. Das gegen Reusch von der Justizsenatorin angestrengte Disziplinarverfahren scheint auch nur dem Zweck zu dienen, Reusch mundtot zu machen oder zumindest seine Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Ich sehe auf die Justizsenatorin eine Menge Schwierigkeiten zukommen, wenn sie die Unabhängigkeit der Justiz nicht respektiert und zu dieser Unabhängigkeit gehört eben auch, dass ein Staatsanwalt das Recht hat sich zu strittigen Themen öffentlich zu äußern, gerade wenn sie seine Arbeit betreffen. Beamten dürfen nicht in ihrem Recht, an die Öffentlichkeit zu gehen, beschnitten werden von einem Senat, der sonst nur seine Macht missbraucht, um unmögliche Zustände unter den Teppich zu kehren oder zu verharmlosen.
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von atzezappa atzezappa ist gerade offline | 6.1.2008 5:55 Uhr
Tabuthemen...
...wie dieses sollten ueberparteilich diskutiert werden können, um sie nicht den Parteien des rechten Randes zu überlassen. Dazu wäre eine Talkshow eine geeignete Plattform. Unsere heuchlerische "political correctnes" wird uns eines Tages noch den Kopf kosten!

Dank für den Link zu dem Vortrag! Sehr Augen-öffnend!

Gruß, az
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von kaleu kaleu ist gerade offline | 6.1.2008 6:01 Uhr
Also doch,...
...Körting wusste schon wovon er sprach, als er einen Grossteil des berliner Richterstandes bewertete.
Mit diesem Maulkorberlass gaben sie ein deutliches Urleil über sich selbst ab.
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von stachel stachel ist gerade offline | 6.1.2008 10:14 Uhr
Meinungsfreiheit?
Offenbar soll verhindert werden, dass Fernsehzuschauer informiert werden. Neben seiner persönlichen Einstellung sind es Fakten, die Herr Reusch aufgrund seiner Erfahrungen darlegen kann. Als bekennender Anhänger linker Politik fürchte ich, dass das Problem zunehmender Gewaltkriminalität dazu führen könnte, dass auch linke Wähler nach rechts "schielen", denn soziale Gerechtigkeit nützt nichts, wenn man sich nicht mehr auf die Straßen wagen kann.
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von spital8katz spital8katz ist gerade offline | 6.1.2008 10:29 Uhr
Eine Frau,
die Probleme mit der sauberen Verwaltung von Knastapotheken, innerer Knastordnung etc etc hat, unterdrückt auch noch unbequeme Äußerungen Untergebener.

Aber es gibt ja das Internet...
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von unbekannt | 6.1.2008 11:13 Uhr
Die Interntion..
..seitens der Politik und des leitenden Oberstaatsanwaltes sind doch mehr als deutlich. Reusch soll nicht reden und die Dinge beim Namen nennen...es passt einfach nicht in die politisch korrekte Landschaft. genau mit dieser Vogel Strauß Polizik ist es doch erst soweit gekommen, daß dieses Problem so ausuferte. Augen zu und weiter wie bisher funktioniert seit 10 Jahren nicht mehr.
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von unbekannt | 6.1.2008 11:22 Uhr
Bravo - Endlich ein guter Vortrag!!
Ronald Schill hätte es kaum besser formulieren können!!
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von olli olli ist gerade online | 6.1.2008 11:48 Uhr
Redeverbot
Wo leben wir hier eigentlich? Wie ich schon in mehreren Meinungsäußerungen geschrieben habe, stellt sich Deutschland mehr und mehr als Bananenrepublik dar. Ein Staatsbediensteter darf nichts sagen? Er hat keine Staatsgeheimnisse verraten und hat aufgrund seiner eigenen kompetenten Erfahrungen nur seine Meinung gesagt. Also wird wieder einmal etwas vertuscht, was der doofe Wahlbürger nicht wissen soll. Könnte sich ja negativ auf die Wahlen auswirken. Ein Redeverbot mit der Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen stellt für mich ein Verstoß gegen das Grundrecht der freien Meinungsäußerung dar und ist entsprechend strafrechtlich zu verfolgen.
Aber in unserer Republik sind schon zu Viele stromlinienförmig und glattrasiert, einschl. der Medien.

Olli
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von royalflush royalflush ist gerade offline | 6.1.2008 11:51 Uhr
Eitelkeiten der herrschenden Klasse
Die in ihrer Eitelkeit getroffenen Karrierefunktionäre verbieten einem engagierten, qualifizierten Staatsanwalt den Mund und "bieten sich selbst" für die Talkshow an. Das muss man sich mal vorstellen. Das wirft ein Schlaglicht auf die Zustände in den Führungsetagen unserer Justiz. Frau Aue lässt die Verwahrlosung Berlins einfach so laufen und pfeift jeden zurück, der sich dagegen stemmen will. Weil sie keine Mühen und vor allem die weitere Enttarnung ihrer Inkompetenz verhindern will.

Welch ein Sumpf.
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 6.1.2008 13:10 Uhr
@anonym99
Die unter http://www.hss.de/downloads/071207_VortragReusch.pdf
dargestellten Fakten sind Fakten und Tatsachen sind nun mal objektiv und haben nichts mit fragwürdigem Rechtspopulismus zu tun.
Diese Probleme sind doch deswegen ungelöst geblieben, weil man sie nicht beim Namen nennen wollte, weil nicht sein kann was nicht sein darf, weil man Vogel-Strauß-Politik betrieben hat und noch betreibt. Auf der Basis von Beschönigungen und halben Wahrheiten werden wir keine Lösungen finden.
Es muss ein mutiges Konzept zur Vorbeugung und zum Opferschutz her, mit Freizeit- und Schulangeboten, Betreuung, Erziehung, Verhaltenstherapien, aber auch - wo das versagt - wirksamen Sanktionen und Abschiebungen.
Und ein Umdenken bei der Justiz, die nur allzu oft auf dem Standpunkt steht, Vorbeugung sei nicht ihre Aufgabe.
Alles in Allem also berechtigte Wünsche und Forderungen, die mit diesem Senat und diesem Angeordnetenhaus noch nicht einmal ansatzweise zu verwirklichen sind.

Comment
von unbekannt | 6.1.2008 14:18 Uhr
@ fritz
Scheinbar haben Sie den Artikel nicht richtig gelesen!?
Es ist unbestritten, daß auf die drängenden Probleme eine Lösung gefunden werden muß!
Ich kann dem Vortrag aber nur ein Lösungsvorschlag entnehmen:
Wie schaffe ich kriminelle Jugendliche mit Migrationshintergrund am schnellsten außer Lande und dies unter Umgehung der Ausländer- und Asylgesetze!
Comment
von lennart lennart ist gerade offline | 6.1.2008 14:46 Uhr
@ Danke für den Link ...
...zum Vortrag von Herrn Reusch. Es ist eine Schande, den Mann mundtot zu machen. Er geht ja nun wirklich auch sehr differenziert auf die Ursachen ein.
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 6.1.2008 15:34 Uhr
@anonym99
Sie interpretieren zu selektiv.
Der Vortrag sagt deutlich, dass Integration randständiger Familien am Wichtigsten ist. Der Vortrag betont durchaus, dass zur Lösung der Probleme eine Vielzahl von präventiven, pädagogischen Maßnahmen erforderlich ist, die sich gegen die familiären und sozialen Ursachen des Felhlverhaltens richten.
Es wird klar gesagt, dass - auch bei großzügigster Nutzung aller Abschiebemöglichkeiten - nur eine kleine Minderheit ausgewiesen werden kann, dies also nur einen geringen Teil des Problems löst. Betont wird aber zu Recht, dass Abschieben wann immer es geht, der richtige Weg zum Opferschutz ist.
Comment
von unbekannt | 6.1.2008 16:01 Uhr
@ fritz
Also mich schaudert es, wie hier unter dem Deckmantel Opferschutz eine Ausländerfeindlichkeit solonfähig gemacht wird.

Haben Sie sich einmal überlegt, daß die meisten der betroffenen Jugendlichen in Deutschland geboren wurden und ihr Heimatland nur von der Landkarte kennen?

Sind Sie sich über die Konsequenzen bewußt, die eine Aufweichung der Ausländer- und Asylgesetze für alle Migranten bedeuten würden unabhängig einer Straftat?

Wieso sollte ein jugendlicher Straftäter mit deutschem Paß in der Konsequenz weniger Sanktionen erfahren?

Diese Diskussion geht nach hinten los!! Aber ganz kräftig!!
Comment
von kaffeekanne kaffeekanne ist gerade offline | 6.1.2008 21:01 Uhr
Man fühlt sich
zurückversetzt in alte DDR-Zeiten. Was den da oben nicht passt, darf nicht gesagt werden.
@ anonym99: "Haben Sie sich einmal überlegt, daß die meisten der betroffenen Jugendlichen in Deutschland geboren wurden und ihr Heimatland nur von der Landkarte kennen?". Das muss uns aber nicht wirklich interessieren. Wer hier lebt, muss sich an unsere Gesetze halten - ohne wenn und aber. So wie in anderen Ländern auch. Und wer keinen Deutschen Pass besitzt, selbst wenn hier geboren, hat ja wohl auch kein Interesse an der Deutschen Staatsangehörigkeit. Warum sollten wir uns also mehr als nötig Probleme aufhalsen? Man kann es mit der Toleranz auch übertreiben!
Comment
von djhooker djhooker ist gerade offline | 7.1.2008 8:50 Uhr
Zur Meinungsfreiheit
Rechtlich ist am Redeverbot für Reusch nichts zu rütteln. Als Staatsanwalt ist er Beamter im Dienste der Justizsenatorin und ihr gegenüber weisungsgebunden. Seine Meinungsfreiheit tritt gegenüber der Loyalität zum Dienstherrn zurück.

Hat also nicht nur Vorteile Beamter zu sein ;-)
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 7.1.2008 10:09 Uhr
@anonym99
Ich schließe mich vorbehaltlos dem Kommentar von kaffeekanne an.

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