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Gendarmenmarkt

Der schönste Platz soll noch schöner werden

Der Senat will den Gendarmenmarkt attraktiver gestalten. Eine Million Euro sollen in den Platz fließen – Berliner können Vorschläge beisteuern.
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Platz für alle. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher will den Gendarmenmarkt aufhübschen. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Der Gendarmenmarkt soll noch schöner und attraktiver werden – so jedenfalls wünscht es sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. „Wir erhoffen uns eine weitere Qualifizierung der Mitte, und dazu gehört es, historische Orte weiterzuentwickeln“, sagte gestern Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Bei einem Spaziergang rund um das Schauspielhaus wurde ihr Anliegen deutlich, „einen der schönsten Plätze Europas, der etwas sehr Elegantes, aber auch Mondänes hat“, zu verbessern, um die großartige Architektur der beiden Dome mit dem Schinkelschen Schauspielhaus in der Mitte noch besser zur Geltung kommen zu lassen.

Investieren müsste der Senat rund eine Million Euro. Regula Lüscher stört sich an Kabelanlagen, die im Sommer zum Betrieb von Cafés, Bars oder Restaurant-Schanktischen als Stolperfallen dienen könnten. Stellenweise ist das Pflaster marode. Am hinteren Teil führen vom viel zu schmalen Gehweg unfallträchtige Treppenstufen zum Bühneneingang, und an der Nordseite stört die Senatsbaudirektorin, dass die Ahornbäume zu niedrig seien, so dass man kaum darunter hindurchgehen kann. Außerdem verdecken die Bäume ihrer Meinung nach die Sicht auf den Französischen Dom – was die Vorsitzende vom Verein der Freunde und Förderer des Gendarmenmarkts, Ada Withake-Scholz, vehement bestreitet: „Ich stelle mich hier vor jeden Baum“, sagt sie, „ich finde gerade diese Größe schön. Nur pflegen und verschneiden müsste man diese Gewächse.“

Regula Lüscher betont immer wieder, wie vorsichtig man bei einer sanften Erneuerung des Platzes vorgehen möchte. Sie lobt Sorgfalt und Fachkenntnis, mit der der Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges vorgenommen wurde, sieht in den Schankgärten auch eine Belebung des Platzes und lobt die Classic-open-air-Veranstaltungen im Sommer und den bevorstehenden Winterzauber mit seinem Weihnachtsmarkt als touristische Anziehungspunkte – die freilich auch wieder Reisebusse in großer Zahl an diesen Ort bringen. „Vielleicht muss man überlegen, dass die Busse nicht die Markgrafenstraße verstopfen, sondern kurz halten, die Gäste auf den Platz entlassen und an der Rückseite wieder einsammeln“. Regula Lüscher: „Um die Nutzungen mit der Ausstrahlung dieses Platzes in Einklang zu bringen, halte ich das Nachdenken über den Gendarmenmarkt zum jetzigen Zeitpunkt für angebracht und sinnvoll.“ Senat und Bezirksamt Mitte wollen die Berliner auffordern, sich mit Vorschlägen an der Gestaltung und Nutzung des Platzes zu beteiligen.

„Für uns ist der Dialog mit den Anrainern sehr wichtig“, sagt die Senatsbaudirektorin Lüscher, und Ada Withake-Scholz begrüßt diese Art der Meinungsbildung ausdrücklich. Ein erstes Bürgerforum gab es bereits Ende September, am 11. November soll es im Konzerthaus eine zweite Veranstaltung geben. Dabei geht es um neue Ideen zur Nutzung des Platzes und seiner Verkehrsströme. Konkurrieren die Schankvorgärten mit den Freiräumen? Sind große Bäume besser als kleine? Darf der ruhende Verkehr weiter die Wahrnehmung des Platzes einschränken? Was wird mit dem Grün, das einst hier wuchs? Gartenbaudirektor Klaus von Krosigk könnte sich Wasserfontänen „in irgendeiner Form“ vorstellen. Vor März 2010 sei nicht mit konkreten Plänen zu rechnen, „Wir sind selbst auf die Argumente aller Beteiligten gespannt“.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.11.2009)
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Kommentare [ 21 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von eisenhardt eisenhardt ist gerade offline | 3.11.2009 22:13 Uhr
Noch schöner mit pinkfarbenen Dixiklos?
Vor einigen Jahren hatte ich als Tourist das Vergnügen, den Gendarmenmarkt vollgestellt mit Zelten und Dixiklos anschauen zu dürfen. Will man jetzt mit pinkfarbenen Dixiklos den schönsten Platz Deutschlands noch schöner machen? So lange Politiker diesen Platz verramschen, um ein paar Cent in die Haushaltskasse zu bekommen, darf daran gezweifelt werden, dass der Senat überhaupt ein Gefühl für die Schönheit dieses Platzes hat.
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von stefan.d. stefan.d. ist gerade offline | 4.11.2009 0:14 Uhr
@Eisenhard
2 x im Jahr gibt es Veranstaltungen auf dem GM.
Im Sommer das Classic-Open-Air Festival und dann der Weihnachtsmarkt. Dixi Toiletten gibt es aber nie, das sind dann immer Toilettencontainer.
Was soll den das für ne Veranstaltung gewessen sein.

Und an @nenosnisch: Der Tourismus ist der einzige Wirtschaftszweig in der Stadt der läuft, nur muß man den auch am laufen halten und immer wieder investieren, ölen, sonst bekommen wir irgendwnn mal nen Kolbenfresser. Deswegen bauen wir auch das Stadtschloss wieder auf, um zusätzlche Touristen für die Stadt zu generieren. Ohne Moos nichts loos!
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von eisenhardt eisenhardt ist gerade offline | 5.11.2009 10:59 Uhr
@stefan.d.
Leider kann ich hier kein Foto veröffentlichen, dann würden Sie sehen, wie "schön" massenhaft aufgereite Dixi-Toiletten vor dem Deutschen Dom aussehen.
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von gralsritter gralsritter ist gerade offline | 4.11.2009 5:12 Uhr
Horror Vacui
Sehr richtig!

Ich kann auch diesen zwanghaften Bretterbudenbau nicht mehr ertragn. Jeder freie Platz der Stadt wird regelmäßig zwecks Volksbelustigung zugeramscht. Mögen auch die Zelte und Hütten auf dem Gendarmenmarkt etwas hübscher sein, als die auf dem Alexander oder Breitscheidplatz; das Ergebnis ist gleich: Aus einem eleganten oder urbanen Stadtplatz wird ein peinlicher Rummel. Gerade zu festlichen Anlässen werden regelmäßig die schönsten Stadträume entwürdigt: Bratwurstbuden und Riesenfußbälle am Brandenburger Tor, Rodelschanzen am Potsdamerplatz, Alpengaudi auf dem Alex und Chinapfannen um die Gedächtniskirche.

Geschmack ist gerade in Berlin Glücksache.
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von nennosniesch nennosniesch ist gerade offline | 3.11.2009 22:27 Uhr
Schulen sanieren! Jetzt! Und in 2010 auch und in 2011 auch!
Unglaublich diese falschen Schwerpunkte.
Berlin hat zu wenig Geld und statt Ernst zu machen mit einem Bildungsschwerpunkt und Zukunft für die Kinder wird Zeit und Geld in einen solchen Platz gesteckt. Der hält auch noch drei Jahre länger so, wie er ist. Solche Projekte können ganz gut noch zwei, drei Jahre warten; die Kinder und die Sanierung von Schulen nicht!
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von bernhard.goetz bernhard.goetz ist gerade offline | 4.11.2009 15:10 Uhr
@nennosniesch
Als ich gestern den Beitrag in der Abendschau daüber sah, dachte ich: Schön, dass wie in Berlin überhaupt keine weiteren Sorgen haben!

Glücklicherweise bin ich offenbar nicht der einzige,der so denkt!
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von laura laura ist gerade offline | 3.11.2009 23:22 Uhr
abreissen und Wiese drauf
ich würde alles abreißen und eine große Wiese draus machen. Damit hat man ja Erfahrung.
Wieso gibt es eigentlich so eine Planlosigkeit der Gestaltenden in dieser Stadt?
Viel wichtiger sind viele 1000 Schlaglöcher und vor allem Koodination von Baustellen. Man (Frau Senatorin) hält sich an solchen unwichtigen Vorzeigeobjekten auf und verliert das wesentliche (Gesamteindruck der Stadt) völlig aus den Augen.
Vielleicht etwas zu großes Terrain gewählt?
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von Berlingirly Berlingirly ist gerade offline | 4.11.2009 10:51 Uhr
Manchmal
kann ich mich des Eindrucks nicht verwähren, das sehr viel getan wird in Berlin, nur um es den Touristen schön zu machen. Für die Berliner selber fallen in den meisten Fällen nur Brosamen ab. Denn alles was außerhalb der "Tourizone" liegt, ist zum Teil in einem erbärmlichen Zustand.
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von columbo columbo ist gerade offline | 4.11.2009 12:59 Uhr
Nein! Aus!
Einfach in Ruhe lassen. Nichts bauen. Keine Straßen sperren, keine Pflaster aufreißen, keine Parkplätze blockieren, keine Döme mit Bauplanen verhüllen.

Keine Bauwagen, keine lärmenden Presslufthammer, ich will Ruhe, ich will mal ein Jahr in Folge keine Baustelle in Berlin, aaahhh, keine gesperrten Autobahnen und Tunnel und Auffahrten, keine Wohnstraßen, die auf 100 Metern aufgerissen werden und dann sechs Monate genau in diesem Zustand vor sich hin träumen, ohne dass etwas passiert, nein, nein, nein, einfach Finger weg, bitte, lasst uns doch endlich in Ruhe.

Keine Mittestreifen, die verschönert und verbreitert und dann abermals aufgerissen werden, um darunter eine U-Bahn zu sanieren, dann Mittelstreifen wieder verkleinern, damit die Bäume... ich bin es soooo leid!
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von guderian guderian ist gerade online | 4.11.2009 15:37 Uhr
Baustellen-Bashing
Berlin ist dazu bestimmt, ewig zu werden und niemals zu sein. Wo keine Baustellen sind, da ist auch kein Leben. Wer dennoch in einer Stadt ohne Baustellen leben möchte, dem kann ich Pjöngjang empfehlen.
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von giselamittruecker giselamittruecker ist gerade offline | 4.11.2009 13:02 Uhr
"Noch schöner"
"Der Gendarmenmarkt soll noch schöner und attraktiver werden".

Das klingt wie die Texte in der DDR, dass die Versorgung mit Gemüse "weiter" verbessert werden solle, damit die Bürger sich "noch" wohler fühlen.

Drei Gebäude am Gendarmenmarkt - die Kirchen und das Schauspielhaus - und einige alte Bäume sind schön, die umrahmende Bebauung aber ist bestenfalls mittelmäßig, die Südostecke sogar so hässlich, dass man mal an neue Aufträge für das Abbruchgewerbe nachdenken sollte. "Schönster Platz Europas", das ist eine Beleidigung des ganzen Kontinents.
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von juergenspiegel juergenspiegel ist gerade offline | 4.11.2009 14:44 Uhr
Erstaunlich, wofür diese bettelarme Stadt Geld hat
Sie sollte ihr Geld besser so investieren, dass hier Wirtschaftsdynmaik entsteht,
dann ergeben sich Korrekturem im Städtebau in Folge davon.
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von stefano1 stefano1 ist gerade offline | 4.11.2009 15:41 Uhr
Schönheit
Unglaublich, dass hier noch jemand einmal wirklich schöne Plätze auf der Welt gesehen hat. Also: Liebe Berliner! Ein Platz ist nicht deswegen schön, weil er aus Stein und groß ist, einige Gebäude etwa 100 Jahre alt sind und ein unglaublich wichtiger Mensch an der Planung beteiligt war, sodass man einen schlauen Vortrag darüber halten kann. Ein Platz ist auch nicht deswegen schön, weil er funktioniert. Was wollt Ihr Maschinenmenschen eigentlich, Ihr sitzt doch ohnehin nur im Auto und vor der Glotze.
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von DiabolusParvus DiabolusParvus ist gerade offline | 4.11.2009 15:44 Uhr
Versorgungslücke
Es geht das Gerücht, dass Gäste der Stadt sich auch außerhalb der touristischen Filetstücke bewegen. Die Bürgersteige – oder, wie es viele Gäste sagen, die „Gehwege“ oder „Gehsteige“ – sind über weite Bereiche Berlins hinweg inzwischen in einem derartig verrotteten Zustand, dass beim Benutzen orthopädische Schäden unvermeidlich sind. Manch „Gehweg“ ist nur noch mit robustem sowjetischem Pioniergerät zu bewältigen, in Einzelfällen bedürfte es eigentlich alpinistischer Vollausstattung.

Das alles ist für Touristen als Zustandsbeschreibung Berlins allerdings sehr erhellend.

Und dann jodeln die Herrschaften von ihrem Alpengipfel her über dem Gendarmenmarkt. Sie haben – laut „Abendschau“ – aber überhaupt noch kein Konzept vorliegen. –

Mir scheint es bei denen da auch noch an allerlei anderem zu fehlen !!!
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von pizza pizza ist gerade offline | 4.11.2009 18:03 Uhr
Bei den Gehwegen frage ich mich immer
wie das versicherungstechnisch gelöst ist. Wirkliche Stolperfallen, wenn ein Hausbesitzer den Gehweg nicht vom Schnee räumt macht er sich bei Unfällen haftbar. Somit müsste die Stadt doch eigentlich überall Warnschilder aufstellen um sich rechtlich abzusichern.
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von stachel stachel ist gerade offline | 4.11.2009 15:52 Uhr
Es gibr wichtigere Dinge
Im Südwesten Berlins sind viele Straßen kaum noch befahrbar, ohne dass Fahrzeuge Schaden nehmen, na gut, dann wird ein 30er Schild mit dem Hinweis auf Straßenschäden aufgestellt. Ich erwarte für meine Einkommenssteuer, Mineralölsteuer, KfZ-Steuer usw. auch eine intakte Infrastruktur im Westen der Stadt.
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von fahrenberg fahrenberg ist gerade offline | 4.11.2009 15:54 Uhr
gendarmenmarkt
Berlin war leider immer eine abreißfreudige stadt und so sind während des kaiserreichs schon wertvolle historische gebäude einfach abgerissen worde, um neuem,vermeintlich schönerem platz zu machen (bauakademie gegen adlon.die ddr tat im abreißen und in der vernachlääsigung ihr übriges. so dass wir beinahe um jeden stein aus berlins geschichte dankbar sein können.Berlin läuft gefahr, eine der uniformen städte ohne eigenen charakter zu werden, wenn man sich nicht darauf besinnt, das zu erhalten und zu verschönern, was kaiser, der 2.weltkrieg und die ddr noch an historischer bausubstanz übrig gelassen haben.der gendarmenmarkt als schönster platz berlins gehört an erster stelle dazu.trotz wirtschaftlicher schwäche war polen schon zu zeiten des sozialis mus ein musterbeispiel in fragen der stadtrestaurierung und wiederaufbau - und wurde z.b. in danzig,breslau und warschau durch ströme von touristen belohnt.
die große industrie ist zur zeit des kalten krieges aus berlin abgewandert und es besteht kein anlaß zu hoffen, dass sie jemals aus erlangen oder münchen wieder zurückkehrt.neuansiedelungen von industrie aus der retorte gibt es nicht und so muß berlin auf den einzigen wirtschaftfaktor setzen, der beständig ist, den tourismus und der muß erhalten und angelockt werden.
ich glaube, wer einmal den alex gesehen hat,hat nicht das bedürfnis, nur zum schauen ein zweites mal zu kommen,auch der breitscheidplatz hat keine hohe anziehungskraft.und der potsdamer platz....?? hausvogteiplatz und spittelmarkt hatten schon vor dem krieg lange keinen historischen wert mehr.
bleibt der gendarmenmarkt mit dem einzigartigen ensemble des deutschen und französischen doms und schinkels schauspielhaus.ihn sollte man in seiner jetzigen form erhalten
und eine verschönerung durch veränderungen nur an seinen seiten vornehmen.
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von lear lear ist gerade offline | 4.11.2009 15:56 Uhr
Wasserspiele
Ein Brunnen oder dergleichen fehlt an einem solchen Platz.
Die Bepflanzung ist zurzeit auch nicht optimal gestaltet,
ein paar klassisch angelegte Blumenfelder wären denkbar.

Vielleicht wär es eine Idee den Neptunbrunnen vom Alexanderplatz
zum Gendarmenmarkt zu bringen. Am Alex ist er nämlich komplett verschenkt.
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von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 4.11.2009 18:35 Uhr
Dagegen
Alles so lassen wie es ist. Basta
Ich brauch da keinen Brunnen. Und ich find den Platz so wie er jetzt ist ganz nett. Naja, einige der Häuser drumherum könnte man wahrscheinlich abreißen bzw. mit ner anständigen klassizistischen Fassade versehen, aber das ist letztlich Sache der Eigentümer.

@guderian - Berlin is under construction, since 100 Years. - Aber Baustellen machen die Stadt nicht wirklich schöner. Und das sie dadurch lebendig wirkt.... Nö, die Bauerei und vor allem die Umbauerei wegen irgendwelcher Modetrends (auf der Budapester fehlt mir seit neulich ne komplette Fahrspur weil die Fahrradspur so breit geraten ist das ich da bequem mit zwei Rikschas nebeneinander fahren kann)
Ich hab die Schnauze voll. Und wenn hier noch einer was von moderner Stadt und "Entschleunigung" sagt krieg ich nen Schreikrampf.
Comment
von timbuktu timbuktu ist gerade offline | 4.11.2009 19:22 Uhr
Überladen
sollte der Platz nicht wirken. Die Gebäude sind Prunkstücke genug und sollten durch gestaltete Freiflächen, ohne "Budenzauber", Gastrozelte und Schirme, auskommen. Es muss ein freier Blick auf die Bauten möglich sein, welhalb auch zu starler Baumbewuchs nicht ratsam ist. Zierbäume in großen Behältern, die bei Veranstaltungen gerückt werden können, sollten bis zu einer passenden Größe möglich sein.

Werbung hat auf diesem Platz nicht zu suchen!
Comment
von hansholst hansholst ist gerade offline | 4.11.2009 22:54 Uhr
Finger weg.............
Dieser Senatund auch der verbeamtete Anhang sollte sich in diesem Fall jeder "Verschlimmbesserung" enthalten, bitte,bitte.

meint
hansholst

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