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Hundehaufen

Was tun mit den Tretminen?

Immer wieder sind Fußgänger genervt vom Slalomlauf durch Hundehaufen. Eine Initiative will jetzt Projekte finanzieren, mit denen sich das Zusammenleben zwischen Hundefreunden und eher entnervten Anwohnern verbessern lässt.
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Braver Hund, brave Besitzerin: Nur richtig verpackt und entsorgt sind Hundehaufen erträglich. - Foto: ddp
Nur wenige Menschen gehen völlig ungerührt an Hundehaufen vorbei. Nur bleibt ihnen meist nicht viel übrig, als die Tretminen zu ignorieren. Zwischen einzelnen Bezirken gibt in Berlin ziemlich große Unterschiede. In Neukölln, Kreuzberg und Friedrichshain scheint es deutlich mehr rücksichtslose Hundebesitzer zu geben als in Bezirken wie Zehlendorf oder Spandau. Zumindest legen das die großen Mengen von Hundekot nahe, die oft mitten auf den Gehwegen liegen. Sie sind Ärgernis für Menschen ohne Hund und für Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ganz korrekt mit einem Beutel entsorgen. Häufchensündern droht eine Strafe von 35 Euro - sofern sie erwischt werden. Dafür haben die Bezirke aber viel zu wenig Kontrolleure. Das Ordnungsamt Pankow hat 2006 gerade mal ein Dutzend "Verwarngelder" verhängt.

Im Herbst letzten Jahres versuchten es die Bezirke statt dessen mit Aufklärung. In einer Aktionswoche gingen Mitarbeiter der Ordnungsämter mit Handzetteln und Plastiktüten auf Hundebesitzer zu. Sie stellten dabei fest, dass die meisten Hundebesitzer sich vorbildlich verhalten, sobald sie eine blaue Uniform entdecken. Mehr Information ist ein Weg - auch wenn solche Aktionen nur ein kurzer Anfang sein können.

Viel Hund, viel Dreck

Über 50 Tonnen Hundekot landen in Berlin täglich auf der Straße. Etwa 150.000 Hunde gibt es in Berlin, 100.000 davon haben eine Steuermarke. Der Tagesspiegel diskutierte bereits darüber, neben der jährlichen Hundesteuer von 120 Euro eine kleine Zusatzabgabe für Hundebesitzer einzuführen, mit der ganz gezielt die Reinigung der Wege finanziert würde. 20 bis 30 Euro pro Jahr wären ausreichend. Die Mehrzahl unserer Leser befürwortete diesen Vorschlag. Allerdings kann man davon ausgehen, dass eher die Hundebesitzer problematisch mit dem Hunddreck umgehen, die ihre Tiere nicht angemeldet haben. Insofern bestraft eine solche Abgabe die rechtschaffenen Hundebesitzer - die sich laut einer repräsentativen Umfrage des Futterherstellers Pedigree zu allergrößten Teilen von der Politik allein gelassen fühlen.

Der Futterhersteller hat jetzt eine Initiative namens "Natur des Hundes" gestartet. Sie wird unter anderem vom Deutschen Tierschutzbund und dem Verband für das deutsche Hundewesen unterstützt. Insgesamt stellt Pedigree 100.000 Euro für Projekte zur Verfügung, die ein besseres Zusammenleben zwischen Menschen und Hunden ermöglichen. Vorstellbar sind zum Beispiel Hundeauslaufwiesen, die auf ungenutzten Flächen angelegt werden. Oder als kleine Maßnahme deutlich mehr Spender für Hundekotbeutel. Vor allem stellt sich die Frage, wie man solche Hundebesitzer erreicht, die sich nicht sonderlich um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner kümmern. Denn der Hundekot liegt definitiv auf den Gehsteigen. Haben Sie Ideen? Dann gehen Sie auf die Website von "Natur des Hundes" und reichen Sie Ihren Vorschlag ein. Was Ihnen für Ihren Kiez konkret einfällt, oder auch Orte in Berlin, an denen mehr für das Zusammenleben zwischen Hunden, ihren Besitzern und Menschen ohne Hunde getan werden müsste.
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Kommentare [ 55 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von mascho47 mascho47 ist gerade offline | 16.8.2007 12:13 Uhr
Es kann keinen Hundedreck auf den Straßen
geben, denn jeder Hundebesitzer behauptet, er hebe die Hinterlassenschaften auf.
Scheinbar flunkern da einige.
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von diepahls diepahls ist gerade offline | 16.8.2007 14:52 Uhr
Das Problem ist am anderen Ende der Leine
Das ist doch ein Sommerlochthema. Wenn es auch ärgerlich ist, hier trauen sich weder Politk noch die Medien mal Farbe zu bekennen und die Hunde(halter) zu ächten. Das sind schließlich Wähler, Leser, Käufer.
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von bankadedi bankadedi ist gerade offline | 16.8.2007 16:09 Uhr
Hundebesitzer
Ich meine, daß man solche Nachbarn ächten sollte, die so einen Blödsinn von sich geben. Hunde sind Lebewesen und die Halter müssten strenger bestraft werden oder jeder Tierarzt muß ver-
pflichtet werden seine "Kunden" auf das Sommerlochproblem hinzuweisen. Genug verdienen tun sie ja an den Vierbeinern.
Jeder Hund wird heute lt. EU-Verordnung gechipt. Und mit dieser Datei ließe sich fast jeder Hundesteuerbetrüger leicht ermitteln.
Sonst kann das Problem nur mit Appell an die Vernunft gelöst werden.
Alles andere bringt nichts wie die Vergangenheit lehrt. Und das sind die 50.000, die ihr Tier nicht anmelden.
Menschen, ohne Verstand, belehrt man auch nicht mit Strafen.
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von hansen hansen ist gerade offline | 16.8.2007 12:21 Uhr
Hundeflut am Grunewaldsee
Der Grunewaldsee und seine unmittelbare Umgebung sind in den letzten Jahren sehr stark durch rücksichtslose Hundebesitzer in Mitleidenschaft gezogen worden. Am Wochenende gibt es dort mehr Hunde als Menschen. Früher (vor knapp 10 Jahren) konnte man z.b. in dem See noch baden gehen, aber inzwischen scheint der Mensch den Wettlauf mit dem Hund verloren zu haben. Neben den Wegen wächst kaum noch was; wenn man trotz allem dort spazieren gehen will, riecht man schon bei der Annäherung den üblen Geruch von Hundekot und Urin. Im Winter, wenn der See zugefroren ist, läuft bei Tauwetter der gelblich-stinkende Schnee auf das Eis, was dann auch ekeleregend ist. Ich kann mir vorstellen, dass das für die Umwelt nicht besonders gesund ist und die Erholungsflächen sollten in erster Linie für Menschen da sein. Das, was da abgeht ist widerlich. Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Ämter diesen Zustand immer noch dulden, schließlich sollten doch die Wälder in der "Innen"stadt erhaltenswert sein.
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von tt tt ist gerade offline | 16.8.2007 12:58 Uhr
Hundeauslaufwiesen?
So ein Quatsch! Es gibt - glücklicherweise - in Berlin ausreichend Hundeauslaufgebiete. Was sollen da ein paar Wiesen brigen, auf denen dann frei das Geschäft erledigt werden kann?! Andere Länder (z.B. Schweiz) machen es vor: Überall kleine braune Tütenspender für die Kotentsorgung. Die bestehende Steuer sollte doch dafür ausreichen. Sind wir wieder mal die Letzten? Manchmal denke ich, die Berliner diskutieren gern (insbesondere im "Sommerloch") über solche brisanten (!) Themen und behindern sich dann gegenseitig.
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von tt tt ist gerade offline | 16.8.2007 13:02 Uhr
@ hansen
Berlin ist so groß und voll mit Seen und Wäldern. Machen Sie sich doch die Mühe und gehen dorthin, wo Sie sich nicht ekeln! Es gibt übrigens auch noch ein Land um uns herum (Brandenburg). Da können Sie sich zeitweise ganz allein erholen! Fragen Sie im Zweifel "Ihr Amt", wo der nächste See ist.
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von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 16.8.2007 13:30 Uhr
@ tt
Menschen, die keinen Hundekot lieben, sollen sich also nach dem Hund und seinen teilweise asozialen Haltern richten?

Alles klar. :P
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von unbekannt | 16.8.2007 14:14 Uhr
@tt
hallo,

ich finde ihren beitrag mehr als unangebracht, schliesslich sind die
hundekot-liebhaber in der minderzahl, verkoten aber das gesamte stadtgebiet u. die natur.

wäre es nicht vielleicht sinnvoller wenn man hundehaltung auf ländliche gebiete beschränken würde? ihr "bester freund" würde dadurch ggfs. sogar in den genuss einer artgerechten haltung kommen und nicht in ihrer 1-zimmerwohnung mangel auslauf (die schnelle 20:00 hunde-runde vorm spielfilm reicht vielleicht einem zwerg-hund, aber nicht den grossen kampfmaschinen) zu einem psychotischen kläffer degenerieren.

m.
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von helmut_berlin helmut_berlin ist gerade offline | 16.8.2007 13:25 Uhr
Nicht nur Haufen
Es ist nicht nur so, dass Unmengen von Tretminen auf den Bürgersteigen herumliegen; vermehrt wird auch das "Markieren" von Hausecken/-Eingängen mittels urinieren durch den Hund durch die "Herrchen und Frauchen" geduldet. Selbst wenn die Viecher angeleint sind, schauen die Besitzer zumeist gelangweilt weg, anstatt den Hund von dort weg zu ziehen.
Hier sollte ebenfalls vermehrt an das Verantwortungsbewusstsein der "Dosenöffner" appelliert werden.
Im Übrigen hätte ich gut und gerne Lust, diesem verantwortungslosen Pack ins Wohnzimmer zu schei.......!!!!
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von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 16.8.2007 13:34 Uhr
Gelangweilte Besitzer
Das beste aber ist, wenn sich die Hundebesitzer rechtfertigen, sie würden ja Hundesteuer bezahlen...
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von unbekannt | 16.8.2007 13:34 Uhr
Ihr lieben Hundehalter
ich habe selber 2 Hunde und weiß Bescheid. Jede Tretmine kann auch Hundehaltern zum Verhängnis werden. Einmal, indem Hundehalterkinder hineintreten oder man selbst spät abends beim Gassi im Dunkeln. Ein anderes mal -und das sollte jeden überzeugen: Hundekot ist für andere Hunde oder auch freilaufende Katzen die daran schnuppern (typisch Hund und Mieze) eine Gefahr, weil sich dort Krankheitserreger tummeln können. Wollen wir Hundehalter das? Nein.
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von forgomorgo forgomorgo ist gerade offline | 16.8.2007 13:40 Uhr
Berlin geht vor die Hunde
Die sogenannten Hundeauslaufplätze halten die Hundebesitzer immer schön sauber. Ihr Geschäft erledigen die Vierbeiner meist vor irgendwelchen Hauseingängen. Ich plädiere eher für mehr hundefreie Flächen für Kinder, statt schon wieder Flächen für Hunde zur Verfügung zu stellen.
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von unbekannt | 16.8.2007 13:44 Uhr
Sonntags nicht nur am Grunewaldsee
Sonntags im Grunewald sind die sogenannten Sonntagsfahrer und niemand der die Woche über mit seinem Hund in den Grunewald geht und sich an Regeln hält geht am Wochenende dorthin. Da rasen die Radfahrer durch den Wald, tummeln sich Hunde die keine Hunderegeln kennen und die Besitzer die auf dem Standpunkt stehen, die Welt gehört mir. Da fliegt Müll herum dass einem schlecht wird. Wenn es um besondere Müllabgaben geht ,dann sollten alle die leere Zigarettenschachteln wegwerfen weil weit und breit keine Mülltonne zu entdecken ist auf den Straßen und leere Flaschen weil man zu faul oder zu blau ist um diese in den Pfandkasten zu stecken auch Sonderabgaben machen. Wir wohnen hier im FU-Viertel, da ist gewaltig was los an den Wochenenden, die Parks sind zu mit kaputten Flaschen und Essensresten, die wenigen Müllbehälter überfüllt.Ich weiß nicht, warum Zehlendorf weniger Probleme haben soll. Sicher haben die welche. Mit Hundekot und sonstigem Müll.
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von calendula calendula ist gerade offline | 16.8.2007 13:45 Uhr
Respekt für Tiere
Wenn Mensch bedenkt, dass zuerst die Tiere und danach der Mensch den Planeten belegt hat, ist der Gedanke nur schon egoistisch die Tiere aus unserer Mitte verdrängen zu wollen.Ohne sie funktioniert unsere Biostruktur nicht, das sollten die Stenkerer schon mal überlegen.Sicher ist richtig, dass es Tierbesitzer gibt die sich nicht rücksichtsvoll verhalten. Dann aber die Sense anzusetzen ist kopflos und niedrig.
Der Hund ist immer noch der beste Fraund des Menschen und das werden sich die Hundebesitzer von keinem der dieses Glück nicht kennenlernen mag oder kann ausreden lassen. Sollte bei einem Lebensrettungseinsatz ein Hund mal denen das Leben retten müssen die jetzt meckern, lernen sie auch verstehen, dass jedes Lebewesen sich dort aufhalten darf wo auch sie sind.
Mein Tip: Abgebaute Mülleimer wieder anzuhängen und die Tütchen darunter. Schließlich zahlen wir Hundesteuern für genau diesen Zweck.
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von unbekannt | 16.8.2007 14:18 Uhr
hundesteuer
hallo,

die hundesteuer soll als regulativ auf die hundepopulation wirken und dadurch die anzahl der hunde beschränken, keinesfalls ist sie ein "voll-koten-freibrief" oder eine stadtreinigungsabgabe.

fragen sie den finanzbeamten ihres vertrauens.

Tatsächlich funktioniert die HSt. nicht, sie muss dringend erhöht werden und zwar deutlich, insbesonders für zweit- oder mehr hunde.

m.
Comment
von unbekannt | 16.8.2007 14:27 Uhr
"bester freund" u. "rettungshund"
hallo,

vorab, mir tuen menschen leid, die aufgrund ihrer mangelhaften sozialisierung tiere als ihren "besten freund" bezeichnen.

hören sie doch einfach mal auf ihren "besten freund" zu füttern, schnell werden sie merken wie es um seine freundschaft steht und wozu ihr hund den mund voller scharfer fleischfresserzähne hat.

hoffentlich sind dann keine kinder in der nähe.

zum thema rettungshunde....

es gibt alleine in berlin mehr als 10.000 registrierte "rettungshunde",
scheinbar sind uns die katastrophen ausgegangen....

aber vielleicht waren sie auch nur zu oft mit ihrem hund beim "dog-dancing".....

nochmal zum aufschreiben: ihr "bester freund" ist ein tier und sie verfüttern täglich andere tier an ihn und dies "andere tier" landet unweigerlich verstoffwechselt unter meiner schuhsole/fahrzeuginnenraum und auf der kinderkleidung, elig weich, stinkend und voll mit krankheitserregern.

m.
Comment
von nungo nungo ist gerade offline | 16.8.2007 13:57 Uhr
Vorschlag
Hundebesitzer samt Hunde könnten doch in die hundefreundlichen Auen von MeckPomm ziehen. Das hätte viele Vorteile: Berlin wäre weniger eklig, und die Hunde hätten eine artgerechte Umgebung.
Und die Hartz IV Empfänger könnten mit Ihren Tranfergeldern (plus Zuschlag für Hund) auch noch ein strukurschwaches Gebiet mit Leben erfüllen. Fände ich gut.
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von manni_b manni_b ist gerade offline | 16.8.2007 14:03 Uhr
gerne
wenn ich dafür denen die achtlos ihre Flaschen und Glasachen zerdeppern oder ihren Müll öffentlich entsorgen mal den Wohnungsflur mit Glassplittern und Müll volmachen darf. ;-))
Nochmal: Der Hundedreck muss weg - aber nicht nur der. Und pinkeln an Hauswände tun nicht nur Hunde - leider.
Comment
von hansen hansen ist gerade offline | 16.8.2007 14:11 Uhr
@ calendula
Gezahlte Steuern und damit auch Hundesteuern sind garantiert nicht zweckgebunden; das ist bei Steuern so. Bei Gebühren wäre das anders.

Ich finde es im Übrigen ohnehin sehr fragwürdig, einen Hund in einer Großstadt zu halten. Schließlich ist er mehr oder weniger den ganzen Tag in einer Wohnung eingesperrt, was sicherlich nicht dem Wesen eines im Rudel jagenden Tieres entspricht.

Und die "Biostruktur" ist zumindest dort am Grunewaldsee ohnehin schon im Eimer, wo Hundebesitzer einen großen Anteil daran haben. Die Mülleimer wurden dort übrigens mM nach wegen der Wildschweine abgebaut.

Ich würde vorschlagen, an den Hundeplätzen einen Eintritt zu erheben, der so hoch sein sollte, dass die damit entstandenen Verunreinigungen beseitigt werden können.
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von krischan krischan ist gerade offline | 17.8.2007 9:17 Uhr
@ hansen
Eintritt?? Dann geht natürlich jeder Hundebesitzer gerne auf diese Plätze und wird selbstverständlich seinen Wautzi sich nur dort entleeren lassen!
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von spital8katz spital8katz ist gerade offline | 16.8.2007 14:13 Uhr
Kacke
Deutsche und Berliner Hundehalter scheinen eine ganz besondere Spezies zu sein.

In Kanada ist es selbst in ländlichen Gegenden selbstverständlich, dass der Kot aufgenommen und entsorgt wird.

Und das selbst von ausgewanderten Berlinern !
Comment
von diepahls diepahls ist gerade offline | 16.8.2007 14:47 Uhr
Die Diskussion über Hundekot ist genauso trostlos
...wie der Hundekot auf Berlins Straßen, Plätzen, U-Bahnhöfen, Spielplätzen und Parks. Und daran kann und wird niemand was ändern. Denn Hunde sind längst zu einem emotionalisierten Politikum geworden in Berlin. Und darum traut sich da niemand, eine deutliche Entscheidung gegen Hunde zu treffen und diese auch durchzusetzen. Und bezeichnend dabei, dass es jetzt sogar einen Tierschutzbeauftragtenb gibt... Berlin ist halt im wahrsten Sinne des Wortes "beschissen".
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von don don ist gerade offline | 16.8.2007 15:06 Uhr
sommerlochthema
Genau das gleiche dachte ich auch gleich. Jeder macht doch den Haufen gleich weeg, so dass es dieses Thema gar nicht gibt.
Comment
von marcw marcw ist gerade offline | 16.8.2007 15:30 Uhr
Vorschlag
Augen auf! Gucken, wo Sie hintreten! Ich wohne in der westlichen Innenstadt und bin seit 15 Jahren nicht mehr in Hundekot getreten.

Und: Grunewaldsee am Wochenende einfach meiden, das ist ein ausgewiesenes Hundeauslaufgebiet (inkl. Hundebadestelle), einfach ein paar Meter weiter zur Krummen Lanke oder Schlachtensee gehen.

Und nicht hyperventilieren!

(Besitze übrigens keinen Hund.)
Comment
von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 16.8.2007 16:48 Uhr
Augen auf
Dann lieber Augen und Nase zu.

Es geht ja nicht nur darum, dass man reintreten kann, sondern es sieht nicht gerade schön aus und gut riechen tut es auch nicht.

Aber die Geschmäcker sind halt verschieden.

Viel Spaß noch beim auf den Boden gucken!
Comment
von unbekannt | 16.8.2007 17:31 Uhr
schlachtensee / Krumme lanke
hallo,

sie irren leider.

es hält sich der irrglaube, der gesamte schlachtensee wäre hundeauslaufgebiet.

das ist so falsch.

Tatsächlich ist nur der strassenabgewandte,"avusseitige" teil des
schlachtensees HINTER der fischerhütte als hundesauslauffläche ausgewiesen. leider.

es handelt sich um ein paradebeispiel wie öffentliche räume durch grosstierhalter der masse vorenthalten werden.

insbesondere im bereich des "fischhütte" lokals, also auf dem grundstück des lokals sitzend wird man belehrt, dass der schlachtensee hundefreiraum wäre und man den am eigenen hosenbei sabbernden "kampfschmuser" freudig zu akzeptieren habe.

Sollte man darauf insistieren, kein interesse an unangeleinter physischer präsenz eines tieres mit einem paar kiefern, die durchaus geeignet sind kindergliedmaßen abzutrennen zu haben, wird einem bestenfalls ein anderer aufenthaltsort empfohlen, meist werden sie einfach ignoriert, äusserst selten wird der hund angeleint.

m.

Comment
von glaukon glaukon ist gerade offline | 16.8.2007 15:40 Uhr
Ratlos
In Berlin gibt es eine erhebliche Anzahl von Menschen, die sich rücksichtslos bis asozial verhalten (Hundekot, Graffiti, bei Rot über Ampel usw.). Insgesamt sicherlich eine Minderheit, reicht aber, um das Klima in der Stadt deutlich negativ zu beeinflussen. Manche halten das sogar für weltstädtisch, was allerdings nur zeigt, das sie in der Welt noch nicht viel herumgekommen sind.
Was man wirksam tun kann? Im Moment leider ratlos.
Comment
von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 16.8.2007 16:43 Uhr
Was man wirksam tun kann?
Am besten macht man es wie bei jungen Hunden:

Den Hundebesitzer mit der Schnauze in den Kot drücken, vielleicht lernt er es dann.

;D
Comment
von gas gas ist gerade offline | 16.8.2007 17:51 Uhr
Unerträglich!
Ich wünschte, es würde eine ähnlich leidenschaftliche Diskussion um Glasscherben auf Berliner Straßen geführt. Meinem Hund musste das Bein amputiert werden, weil er in einen Flaschenboden gesprungen ist. Ich wünschte, er wäre nur in Hundekot gesprungen - dann könnten wir jetzt noch ein normales Leben führen.
Und denjenigen, die jetzt reflexartig entgegnen möchten, es sei doch nur ein Hund und die können ja auch super auf drei Beinen (!), möchte zu bedenken geben, dass es auch ein Kind hätte sein können, das sich derart schwer verletzt.

Ja - Kacke ist eklig, und schande über alle, die sie nicht entsorgen.

Aber Glasscherben sind gefährlich!
Comment
von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 16.8.2007 18:08 Uhr
Glasscherben
Wenn ich mich so in Friedrichshain umsehe, muss ich sagen, dass es oft die selbe Klientel ist, die den Hund frei herumlaufen und überall sein Geschäft machen lässt und auch kein Problem damit hat, den eigenen Müll inkl. leeren Schnapsflaschen auf den Gehweg zu entsorgen.
Comment
von unbekannt | 16.8.2007 18:13 Uhr
Nicht nur mit Hund
Wer sich mit Hund nicht benimmt, seinen Hund überall hinlaufen läßt, in Vorgärten z.B. und sich im Grunewald um nichts kümmert..der macht es auch auf anderen Gebieten. Läßt z. B. seine Kinder Müll herumwerfen und wirft selber auch welchen auf die Straße.Das schlechte Benehmen ist nicht auf die Hundehaltung beschränkt. Die Müllbehälter in Städten sind nicht wegen der Wildschweine "abgeholzt" worden, sondern wegen der Sparmaßnahmen. Es wird ja einmal im Monat nur bei uns in Zehlendorf die Straße gekehrt, vom Müll beseitigt, der nicht nur aus Hundekot besteht.Und was den verschmutzten Grunewald angeht..im Grunewald sind Wildschweine...machen die nichts? Die fressen die Hinterlassenschaften der Hunde. Und was ist mit Herrchen das im Wald oder sonstwo mal gassi muss? Der stellt sich auch hinter den Baum.
Comment
von iustus iustus ist gerade offline | 16.8.2007 22:43 Uhr
Verursacherprinzip
Auch in Sachen Hundekot muss das Verursacherprinzip gelten. Verantwortlich ist der Hundehalter, nicht der Staat - da hilft auch nicht der Hinweis auf die Hundesteuer. Ich zahle auch Steuern und entleere mich dennoch nicht auf offener Straße oder gar vor den Hauseingängen meiner Mitmenschen. Sofern man das wollte, wäre die Abhilfe schnell, kostensparend und effizient zu haben: privatisierte und auf Provisionsbasis arbeitende Kontrolleure. Der einsichtige Hundehalter zahlt ein Verwarnungsgeld von 30.- EURO, anderenfalls wird eine Probe des Haufens genommen. Fang- (und: Ekel-)prämie in diesem Fall 100.- EURO zzgl. Verwaltungskosten. Nichtpfändbare Personen müssen mit der Reduzierung von Hartz IV bzw. der partiellen Auszahlung in Form von Naturalien (Lebensmittelzuwendungen etc.) rechnen. Zu hart? Vielleicht hart, aber nicht ungerecht. Machbar, sofern man wirklich will. Ich ahne schon die Einsprüche der Halbherzigen und der Gutmenschen ...
Comment
von rodemer rodemer ist gerade offline | 17.8.2007 6:41 Uhr
No shit
Ich wohne in Ann Arbor, Michigan, USA. Das Gesetz in dieser Stadt sieht vor, Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunden nicht mitnehmen, mit einer Geldstrafe von $200 zu belasten. Außerdem beschimpfen und beschämen die Mitbürger alle, die gegen dieses Gesetz verstoßen. Und das funktioniert -- Kot auf dem Bürgersteig ist äußerst selten.

Hundesteuer haben wir nicht, jedenfalls nicht eine jährlich Fällige.

Als ich in Berlin gelebt habe (ich LIEBE die Stadt!!!), habe ich mich sehr darüber gewundert, daß die Bürger diese Verunreinigung der Stadt tolerieren würden -- und noch mehr über den Egoismus der Hundebesitzer, die die Stadt so verunglimpften. Was kann man sich dabei denken?
Comment
von anton81 anton81 ist gerade offline | 17.8.2007 9:07 Uhr
Jagd
In ländlichen Gegenden zumindest ist es so, dass unangeleinte Hunde vom Jäger erlegt werden dürfen.

Ein kleiner Erfolg!
Comment
von krischan krischan ist gerade offline | 17.8.2007 9:14 Uhr
Pecunia non olet
Da kann man hier noch so wutschnaubend lamentieren - dieses Problem werden wir (wie auch das Zigarettenkippen- oder das Glasscherbenproblem und was es sonst für Rücksichtslosigkeiten gibt) bestenfalls etwas eindämmen können.
"Das Ordnungsamt Pankow hat 2006 gerade mal ein Dutzend "Verwarngelder" verhängt." heißt es oben im Text - das würde ein privater Dienst locker an einem Tag schaffen und damit also 12 x 35 € Umsatz haben! So läßt sich wenigstens ein bischen Geld aus der Sache schlagen...
Comment
von tt tt ist gerade offline | 17.8.2007 10:00 Uhr
Sommerlochthema?
So viel Resonanz von zum Teil aufrichtigen Bürgern, die zur Jagd gern mal auf die ungeliebten Kacker ballern wollen? Da fällt mir nur Schopenhauer ein: Die Tiere haben die Hölle auf Erden - der Teufel dabei ist der Mensch! Übrigens: Wir wohnen in einem Haus und haben einen ausgeglichenen Hund (mit genug Auslauf), der im Regelfall dort sein Geschäft macht, wo der Hundehaufen gar nicht gesehen wird. Kleine Tüten für den "Bürgersteigfall" haben wir immer dabei. Ich denke, einige Hundehasser (wäre auch mal ein schönes Sommerlochthema) sollten zeitweise bedenken, dass "die Krone der Schöpfung" nicht allein auf der Welt ist!
Comment
von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 17.8.2007 13:02 Uhr
Hundehasser
Wieso ist denn jeder, der sich über Hundekot auf dem Gehweg ärgert, gleich ein Hundehasser, Hyperventilierer oder "aufrichtiger Bürger"?

Andere Frage: Warum fühlen Sie sich angegriffen, wenn Sie nach eigenen Aussagen den Kot ihres Hundes immer entfernen? Falsche Solidarität oder nicht vielleicht doch ein Übeltäter?

Ältere Damen, die z.B. mit ihren angeleinten Pudeln spazierengehen, mögen es übrigens auch nicht, wenn andere Hunde frei herumlaufen und überall ihr Geschäft verrichten und der Besitzer dabei tatenlos zusieht.

Wenn Sie ein Haus besitzen, dann besitzen sie sicherlich auch einen Garten. Warum benutzen Sie nicht diesen als Hundeklo? Ist wohl doch nicht so schön anzusehen oder zu riechen?
Comment
von tt tt ist gerade offline | 17.8.2007 11:13 Uhr
@ mop
Bevor die Hyperventilierung eintritt, besser genau lesen, was marcw schreibt! Den Grunewaldsee sollte der hyperventilierende HansGuckInDieLuft (nicht der Hundebesitzer) meiden und dann zum Schlachtensee/Krumme Lanke gehen. Ich glaube, Sie übertreiben stark oder haben m.E. einen Hang zum Verfolgungswahn - aber interessant zu lesen (meinen Sie es gar satirisch?).
Comment
von unbekannt | 17.8.2007 13:44 Uhr
hyperventilieren
hallo,

hier noch mal meine aussage, kurz und knapp:

der schlachtensee-bereich ist komplett, also um den ganze see herum,
einschliesslich des geländes der fischerhütte, fest im griff der "bester-freund-des-menschen-ist-ein-oder-mehrere hunde" minderheit.

es ist also müßig, den schlachtensee als humanes-naherholungsgebiet zu betrachten, ausser sie sind zoophil.

liebe grüße

m.





es ist also sinnfrei den schachtensee
Comment
von yucafrita yucafrita ist gerade offline | 17.8.2007 12:46 Uhr
Ganz einfach
Keine Hunde, keine Haufen. Bis auf Dienst- und Blindenhunde haben Hunde in der Stadt nichts verloren. Die Tierhaltung in der Stadt grenzt an Tierquälerei. Und ganz nebenbei wären die Kampfhunde auch weg.

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