Tarifkonflikt
Warnstreik im Vivantes-Klinikum Neukölln
Für die Berliner Verwaltung zeichnet sich im Tarifstreit zwar eine Einigung ab, beim Klinikkonzern Vivantes stehen die Zeichen aber weiter auf Streik. Teile der Belegschaft sollen von 7 bis 15 Uhr die Arbeit niederlegen - darunter auch OP-Schwestern.
Vivantes gehört zum Kommunalen Arbeitgeberverband. Anders als bei den Ämtern verhandeln die Gewerkschaften hier nicht mit dem Berliner Senat, sondern bundesweit mit dem Verband. Und diese Verhandlungen wurden gerade erst ausgesetzt. Deshalb will Verdi am Mittwoch das Vivantes-Klinikum Neukölln bestreiken. "Die Streikenden werden lediglich Notoperationen durchführen", heißt es. Die Arbeitgeber lehnen die Forderung von fünf Prozent mehr Lohn für die rund 1,3 Millionen Angestellten des Bundes und der Kommunen ab - die Verhandlungen mit Verdi und dem Beamtenbund in Potsdam waren ergebnislos vertagt worden. Außerdem ruft Verdi die Mitarbeiter der Wohlthat' schen Buchhandlungen zum Streik auf - in der Filiale Frankfurter Allee soll am Mittwochmittag die Arbeit niedergelegt werden. Die Streikenden wollen dort Personalabbau verhindern.

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Kommentare [ 5 ] Kommentar hinzufügen »
Dauerstress, 3-Schicht, auch am Wochenende, plötzlich eingeschobene Schichten, so gut wie keine Pausen, wenig Geld, Druck von oben.
Und jetzt beschreiben sie ("slider") mir mal bitte ihren Arbeitsplatz.
Ihr o.g. Arbeitsplatzbeschreibung trifft auch auf Polizei- u. Feuerwehrbeamte, Soldaten usw. zu.
Im Khs Neukölln habe noch keine Florence Nightingale getroffen, in anderen Khs. schon und dies unabhängig, ob jemand Kassen- oder Privatpatient ist.
Die Neuköllner kennen den Ruf "ihres" Khs schon sehr genau.
Vor allem über die, die wirklich hart arbeiten.
Meine weitere Meinung über solche Maulhelden darf ich hier gar nicht äußern.
zum Glück muss heute niemnand mehr das leisten was Florence Nithingale zu ihrer Zeit getan hat.........
Aber es gibt auch im Khs Neukölln genug engagiertes Personal das seinen Beruf trotz aller Schwierigkeiten gerne ausübt !!!
Ich bin selber Krankenschwester dort und habe meinen Beruf aus Überzeugung gelernt und bin immer noch stolz darauf anderen Menschen helfen zu dürfen.
Mein Wahlspruch lautete und lautet immer noch egal wie schlimm der Dienst war, wenn nur ein Patient pro Schicht dankbar lächelt ist der Tag gerettet.
Natürlich muss die Arbeit aller Berufe angemessen bezahlt werden !!
Privatier zu sein mag nett sein, die Realität in der Pflege ist es nicht !!!