[Kommentare: 8]

Teufelsberg

Merkel soll Yogi-Projekt retten

Und wieder wird Angela Merkel um Hilfe gebeten - doch diesmal nicht von den Banken. Die "Maharishi-Weltfriedensstiftung" setzt auf die Unterstützung der Kanzlerin bei der Eröffnung einer Uni auf dem Teufelsberg.
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Abgehoben. Die Yogi-Flieger wollen auf dem Teufelsberg eine Universität eröffnen. Doch die Chancen stehen schlecht. - Foto: dpa
Kanzlerin Angela Merkel muss jetzt entscheiden, ob Deutschland unbesiegbar sein will oder nicht. Die „Maharishi-Weltfriedensstiftung“, bekannt durch die Kunst des „yogischen Fliegens“, hat Frau Merkel einen Brief geschrieben. Sie möge doch den Plan einer „Friedens-Universität“ mitsamt dem „Turm der Unbesiegbarkeit“ auf dem Teufelsberg unterstützen. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat den Yogis nämlich die Baugenehmigung verweigert, ein Widerspruchsverfahren beim Senat verlief ebenfalls negativ, und nun wurde bekannt, dass die Yogi-Flieger die Frist zur Klage am Verwaltungsgericht nutzlos verstreichen ließen.

"Deutschland unbesiegbar machen"

„Deutschland unbesiegbar zu machen, ist Aufgabe der Bundesregierung“, sagt Maharishi-Geschäftsführer Emanuel Schiffgens. Deshalb hat sich die Weltfriedens-Stiftung überlegt, die Bundesregierung sollte die Sache mit der Friedensuniversität gleich selbst in die Hand nehmen. „Wir stellen das Wissen zur Verfügung.“ Schiffgens schätzt den Finanzbedarf für den Bau, die Professuren, Uni-Dependancen in den Ländern sowie Schulen und Gesundheitszentren auf etwa fünf Milliarden Euro. Ein Klacks, verglichen mit den rund 50 Milliarden Euro, die das Bundesverteidigungsministerium jedes Jahr aufwendet, für eine Armee, die laut Schiffgens bisher nicht in der Lage war, den „Zustand der Unbesiegbarkeit herzustellen.“ Der Teufelsberg erscheint den Yogi-Fliegern als „idealer Ort“, weil er hoch über der Stadt liegt und Ruhe ausstrahle. Das sei wichtig für die rund 1000 Studenten, die durch die Weitergabe ihres Wissens Gewalt, Kriminalität und Krankheiten aus der Welt schaffen sollen. Im November 2007 legte Kult-Regisseur und Maharishi-Fan David Lynch persönlich den Grundstein für das Friedenszentrum.

In Brandenburg gescheitert

Bisher ist die Maharishi-Stiftung mit einigen Bauprojekten in Brandenburg gescheitert. Das lag auch am Sektenexperten der evangelischen Kirche, Pfarrer Thomas Gandow, der die Yogis zur „totalitären Gurubewegung“ erklärte. Auch in Berlin lief es bisher nicht gut. Der Senat hat das fünf Hektar große Areal, wo sich einst die ehemalige US-Abhörstation befand, zum Waldgebiet erklärt. Das Gelände gehöre aber weiterhin der Stiftung, sagt Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler, und fügt in dezent ironischer Tonfärbung hinzu, die Yogis könnten dort ja Forstwirtschaft betreiben. Der Intervention der Kanzlerin sehe er jedenfalls gelassen entgegen. Gröhler zur kompromisslosen Haltung Berlins in dieser Sache: „Wir fliegen nicht.“

Im Kanzleramt sei der Yogi-Brief bisher nicht eingegangen, heißt es aus dem Bundespresseamt. Vielleicht hat die Maharishi-Poststelle das Schreiben ja durch Gedankenübertragung versendet, als fliegende Yogi-Mail.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 17.12.2008)
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Kommentare [ 8 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von herkules herkules ist gerade offline | 17.12.2008 6:37 Uhr
Freiheit!
Ich bin froh, das ihr Flieger es bis nach Berlin geschafft habt, der Kampf gegen die organisierte Krimininalität wird immer härter, ich wurde schon auf offener Straße angegriffen, von einem "Berufsschläger", der auch von anderen unterdrückt wird!

Eure Hilfe kann ich hier sehr gut gebrauchen!
Die Amerikaner erklären sich verhandlungsbereit, es wurde Kredite ohne Zinsen eingerichtet, heißt die Wirtschaft ist gerettet. Baut ruhig eine Kneipe mit rein, dann wird keiner was dagegen sagen, der Berg heißt nicht umsonst Teufelsberg.

Ich bin himmlisch begeistert von dieser Sache!

Da ihr wohl doch noch ein wenig mehr Unterstützung braucht, fragen wir einfach mal die Zeitung, wieviel sie "spendieren" wollen würde, wenn sie mal ein wenig hinter die Kullissen gucken darf.

Ich fang mal langsam an:
1. Hamburg ist so mehr oder weniger das Tor zur Welt, der internationale Drogenhandel hat dort seinen Umschlagplatz:
Oft kommen große Mengen Kokain, Mariuahana und andere Ladungen auf Containerschiffen an. Diese Schiffe sind Wochen und Monate unterwegs und werden teilweise sogar militärisch begleitet.

Die Hintermänner wohnen meistens, in Indien, Afghanistan und im Raum Pakistan. Ich selber lernte einige dieser "netten" Menschen kennen.
Das Kokain verteilt sich dann je nach Reinheitsgrad an die einzelnen Gruppen, bissl was für die einen, bissl was für die anderen.
Eine der interessiertesten Gruppen sind die drei "Gewalten", heißt Polizei, Richter (Henker) und Politiker. Diese Menschen können nicht anders, sie stehen unter Druck von außen und müssen irgendwie verhindern, das aufgedeckt wird, das dieser Handel so extrem ausgeartet ist.

Denn es passierte folgendes:
Das Marihuana was einst, LEGAL war, wurde verboten, von den USA! Dadurch enstanden große große Probleme und in neuster Zeit wurde sogar schon Blei und Glasfasern im Gras gefunden!

Dieser Text darf gerne verwendet werden, wenn sicher gestellt wird, das ich als Author nicht genannt werde! spikes666
q.e.d
Comment
von herkules herkules ist gerade offline | 17.12.2008 6:38 Uhr
Interview und gesamte Geschichte!
Dafür brauchen wir einen "sicheren" Ort und eine Honorarvereinbarung!

Ich rief bereits an...nennt mich einfach Garfield!

Grüße
Comment
von herkules herkules ist gerade offline | 17.12.2008 6:39 Uhr
Vorschlag
Platz der Luftbrücke, Polizeihauptquartier....
Tag, bestimme ich
Uhrzeit auch

ich werde mich melden!

Grüße Garfield
Comment
von taipi taipi ist gerade offline | 17.12.2008 11:43 Uhr
Diese Chance sollte Merkel nicht verpassen
Mit den Yogi-Fliegern hat Merkel die große Chance, die Talfahrt in Deutschland zu beenden: Wirtschaftsaufschwung statt Rezession; Einsparungen von Milliarden, die für Bekämpfung von Kriminalität und Randale sowie Behebung der Folgeschäden ausgegeben werden müssen - Investitionen ins Bildungssystem statt in Polizei und Bundeswehr, das würde uns aus der Misere führen.
Ich hab einen Link gefunden, in dem die Sache erklärt wird. Hört sich sehr solide und fundiert an:
http://www.vedic-science.com/.
Taipi
Comment
von giselamittruecker giselamittruecker ist gerade offline | 17.12.2008 12:31 Uhr
Für die Yogi-Flieger ...
... gäb es doch jetzt ein viel besseres leerstehendes Gebäude mit großen Freigelände, wo sie fliegen können in großartiger Luftfahrt-Tradition ...

Vielleicht sollten sie sich statt an Merkel lieber an die Berliner CDU und statt an den Senat lieber an ein Springer-Blatt wenden, dann wird es doch noch was mit der Unterstützung durch tonangebende Kreise.
Comment
von commentator commentator ist gerade offline | 17.12.2008 16:36 Uhr
Ich finde das auch lustig.
Aber das mit Adam und Eva mindestens ebenso.

Wollte unsere "Das-is-richtich-und-wichtich" nicht einen "Gottesbezug" in die EU-Verfassung implantieren lassen?

Also bitte. Immer gleichmäßig grinsen.
Comment
von herkules herkules ist gerade offline | 17.12.2008 23:26 Uhr
Garfield erzählt was
So wieder zur organisierten Kriminalität:

Berlin ist das Tor zum Osten! Heißt Russland, Polen usw. Es geht immer so weiter, die Prostituierten kommen aus aller Herren Länder vornehmlich Südostasien aber auch der Ukraine. Dies ist ja seit Jahren bekannt.

JETZT der Skandal:

Diese Informationen liefer ich gerne kostenlos, mir reicht es so lange das auf der Titelseite in den nächsten Tagen erscheint:

Die Polizisten mischen immer selber fleißig mit, über Jahre hat die Mafia immer mehr Leute bei der Polizei eingeschleust, in anderen Ländern wie Südkorea, funktioniert so etwas nicht!
JEDER Polizist sollte einen regelmässigen MPU ablegen! Heißt Haar und Urinproben, solche Test gibt es, diese werden aber seit Jahren verfälscht und nicht richtig abgegeben oder von Söhnen oder sonst wem gemacht lassen.

Es wäre ganz praktisch, wenn "mir" mehr Fragen gestellt werden würden, aber ich versuche mal ohne eine direkte Frage zu haben, diese Frage zu beantworten:
1. Kokain, Nazis und Polizei, Zusammenhang?

http://www.youtube.com/watch?v=-IQLk-LF1JY

So jetzt bitte mal nachdenken und nachforschen, ihr dürft auch gerne mal persönlich vorbei kommen, bringt aber genug Geld mit, ich kauf immer so gerne neue Computerhardware und geh gerne Bier trinken!
Comment
von zeitzeugee zeitzeugee ist gerade offline | 18.12.2008 20:03 Uhr
Radarstation erhalten!
Die Radarstation auf dem Teufelsberg ist ein wichtiger Teil Berliner Geschichte und muss erhalten bleiben!Eine Nachnutzung der als Stadtzeichen bekannten Türme ist als Musem,Gastronomie,Aussichtturm oder Sportzentrum ,Hötel etc möglich!Das Würde Berlin Arbeitsplätze schaffen und nachfolgenden Generationen den Kalten Krieg zu Mauerzeiten als Erinnerung dienen!Berlin sollte sich mehr zu seiner Geschichte bekennen,und nich alles abreissen ,und mit merwürdigen Jogi-Unis bebauen!Siehe auch www.ccc.de/teufelsberg/ oder berlin-field-station-vets aus den USA.Ehemalige Mitarbeiter der Fieldstation(Radaranlage) wollen nächstes Jahr nach Berlin kommen,und ich hoffe das bis dahin die Anlage so ausieht,das mann deren Arbeit für Berlin im Kalten Krieg würdig gegenübertritt!

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