Wohninseln mit viel Grün, eine Filmstadt und ein Vergnügungsviertel: Die erste Ideensammlung zur Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist komplett.
61 Ideen für die Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof sind bei der Stadtentwicklungsverwaltung eingegangen. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erklärte, die Behörde werde nun die Vorschläge genauer beurteilen und dann Beratungen aufnehmen, wie diese umgesetzt werden können. Da die Ideen im Rahmen des sogenannten Call for Ideas anonym abgegeben wurden, nannte Lüscher die Namen der Teilnehmer am Montag nicht. Nur so viel: Auch die Filmstudios Babelsberg mit ihrem Vorschlag, einen „Filmhafen Tempelhof“ einzurichten, sind darunter. Wann und ob das Flugfeld geöffnet wird und wann die ersten Nutzer in das Terminalgebäude einziehen, konnte Lüscher nicht machen.
Am heutigen Dienstag öffnet für drei Tage eine Ausstellung zur Geschichte und Zukunft des Flugfeldes und zu den Ergebnissen der ersten Stufe des Ideenwettbewerbs für das Columbia-Quartier und seine Umgebung. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sagte bei der Eröffnung: „Die Ergebnisse zeigen, welche Chancen Berlin in Tempelhof hat.“ Nach den Plänen des Senats soll entlang des Columbiadamms das erste Baufeld ausgewiesen werden. Wie dieses gestaltet werden könnte, war Gegenstand des Wettbewerbs, an dem sich 80 Büros beteiligten. Zunächst hat die Jury zwölf Arbeiten ausgewählt, die für die zweite Stufe konkret ausgearbeitet werden sollen. Im Mai will das Preisgericht seine endgültige Bewertung abgeben.
Vorgeschlagen wird zum Beispiel die Einbindung des Baufeldes in eine Parklandschaft, die aus der Hasenheide und dem ehemaligen Flugfeld entstehen könnte. Ein Grünbrücke über den Columbiadamm könnte die Parks verbinden. Andere schlagen vor, die Durchgangsstraße schmaler zu machen und durch klassische Baufelder in Blockrandstruktur zu begrenzen. Aus dem Rahmen fällt der Vorschlag, den Columbiadamm zu einem Vergnügungsviertel zu machen. Rund um die Moschee entstünde unter anderem ein Rotlichtquartier, ergänzt durch eine Chinatown und Klein-Venedig mit Eiscafés und Pizza-Restaurants.
Noch in diesem Jahr soll ein Wettbewerb für die Gestaltung der Freiflächen gestartet werden. Die Ergebnisse könnten 2010 vorliegen.
Matthias Oloew
Die Ausstellung ist bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr in der Haupthalle zu sehen. Am Donnerstag um 18 Uhr diskutiert Senatsbaudirektorin Regula Lüscher öffentlich die Ergebnisse des Wettbewerbs.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.01.2009)
Kommentare [ 35 ] Kommentar hinzufügen »
Nichts ist touristisch erschlossener als das Brandenburger Umland und welcher Großstädter genießt nicht die Nähe zum Arbeitsplatz und der Erholung in der Umgebung mit Kind und Kegel.
Wenn man sich von den Wansee und Wandlitzseeklischees trennt, dann schafft man es womöglich aus der brachen Flugfläche wirklich Potiential für die Zukunft zu schöpfen und muß sich nicht mit planloser Hinhalterei andauernd die Zeit vertreiben.
Wie wäre es mit dem Ku´damm 96??? Der obere Teil von unserem Prachtboulevard könnte etwas frisches Make-Up vertragen.
Columbiadamm schmaler machen: Vielleicht ganz entwidmen und als Spielplatz ausweisen? Tock,Tock - jemand zu hause?
a
Außerdem gehört das Gelände und das Gebäude noch nicht vollständig der Stadt! Der rot/rote Senat verplant etwas was ihm noch gar nicht gehört!
Kosten Planungen kein Geld?
Warum kommt dieser wirtschaftsferne Senat nicht auf die Idee, den größten Teil des Geländes parzellieren und Industrie und Gewerbe für die Schaffung von Arbeitsplätzen anzu werben?
Ein Airpark/Gewerbepark schaft Arbeitsplätze und bringt Geld in die Kasse der Stadt, ein funktionierender Verkehrslandeplatz ist die beste Werbung für ein solches Vorhaben!
In Berlin stehen ca. 140000 Wohnungen leer, da braucht man keine neuen teueren Wohnung bauen! In Berlin gibt es die meisten Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslose und deshalb müßte für den Senat nicht das "Luftschlösser bauen oberste Pflicht sein, sondern Anwerbung von Arbeitsplätzen!
Der Senat muß endlich einmal sagen was die (Nicht-) Nachnutzung kostet und er muß endlich sagen, warum er sich weigert Arbeitsplätze nach Berlin auf das Tempelhofer Feld zu holen?
Wenn die Ökonomen der letzten Jahrzehnte Berlin noch als Wirtschaftsstandort rechnen und die investierten Größen Verkehrhsinfrastruktur und Soziales mit in den Betracht ziehen, da kann man nicht einfach ein Flugfeld links liegen lassen, was man im Sinne des Lärmschutzes und der Kostenreduzierung eingespart hat.
Wenn man die Linie die man angefahren hat, konsequent fortsetzt, dann hat man im schlimmsten Fall zwei Wahlperioden Zeit, die Fehler zu analysieren im besten Fall eine gesunde Konjunktur in der Binnenwirtschaft, die den Hauptstadtfaktor nochmals hervorbringt.
Dann muß man sich auch nicht mehr um elementare Angelegenheiten wie Love Parade und Präsidentenbesuche kümmern und zählt dies generell zur Berliner Alltäglichkeit wie Arbeit Urlaub und Verreisen.
THF ist wie eine alte Industriebrache.Da kommt nicht sofort was neues hin.
Mein Vorschlag.Aus THF wird der zentrale Campus der FU.Die alten FU Gebäude kann man zum grossen Teil abreissen und die Grundstücke verkaufen.Im Steglitz Zehlendorf dürften sich genügend Grundstücks Interessenten finden.
Bis vor ein paar Jahren stand am Columbiadamm ein Bauwagen,in dem eine Prostituierte ihrer Beschäftigung nachgegangen ist.
Ein Vergnügungspark wäre okay,aber ohne Rotlichtviertel.
Spraykanal, die Flughafen THF ist politisch vernichtet worden! Sie behaupten jetzt um Kosten einzusparen ist der Flugverkehr eingestellt! Kein Wort von Ihnen und bis heute kein Wort vom Senat was der Unterhalt nach Schließung pro Jahr kosten wird! Die Bundesregierung geht von 12-15 Mio. Euro aus! Bisher konnte ein Teil der Kosten wieder eingeflogen werden, der Rest wurde von der Flughafengesellschaft bezahlt! Sie verschweigen, daß jetzt das Land/die Stadt alleine für die Kosten jahrelang aufkommen muß ohne irgend einen Gegenwert davon zu haben!
Sie schreiben, daß der Flughafen geschlossen wurde aus Lärmschutzgründen! Gegenüber den Straßen rund um den Flughafen war der Flughafen leise und sauberer und sicherer!
Die Schließung des Flughafens ist ein sehr großer Fehler, denn die Nachnutzung kommt teuer (s.o.)
Flughafenbefürworter machen seit Monaten Vorschläge wie man das Gebäude und Flugfeld sinnvoll nutzen kann, nämlich mit einem Gewerbe/Airpark und Verkehrslandeplatz! Kein Flughafengegner ist bisher auf die Feststellung eingegangen, daß in Berlin
100000nde Arbeitslose und Hartz-IV-Rmpfänger leben, für viele davon könnte der Senat wenn er es intelligent anstellt, neue Arbeitsplätze in die Stadt holen!
Dieses wäre eine sinnvolle Nutzung des Tempelhofer Feldes, die man sogar, wie viele solcher Airparks beweisen, ökologisch gut gemacht werden können!
Ob Prostitution am Flughafen das Ideale ist? Ich glaube es nicht!!
An erster Stelle steht, daß der Flughafen BBI seinen Projektionsansprüchen angemessen ausgelastet und erschlossen ist und das in Verbindung mit der Stilllegung des Flughafen Tempelhofs nach vorangegangenen Beschlüssen des Landes Berlin.
Die Nachnutzung der Areale ist in allem Maße sinnvoll, wenn dadurch Arbeitsplätze und auch Innovationen für die Stadt Berlin geschaffen werden und sei es für ein Filmstudio oder eine Wurstfabrik.
Wenn man bestrebt ist, die Flughafengebäude instand zu halten, um Sie im politischen Gegenmaß freizuhalten, für eine Wiedereröffnung beispielsweise, dann ist jeder Euro, den der Steuerzahler dafür ausgibt zuviel und nur wenn sich ein privater Investor findet, der das Gelände in vollem Umfang ausnutzen kann, dann kann man sich streiten was mit Tempelhof insgesamt passiert, vermutlich vor Gericht.
Da es momentan keine fundierten Perspektivkonzepte für die gesamte Stadt Berlin gibt und ausschließlich das bestehende Hin und Her am Köcheln ist, sollte man sich allen negativen Umfeld betreffend entscheiden, sich einfach von der vergangenen Struktur Tempelhof zu trennen, dies auch ideologisch aus dem Rosinenzeitalter.
Im Osten gibt es weiterhin viele Vorbilder, wie mit Investitionskraft sich die Lebensumfelder verbessert haben allen voran Leipzig und Dresden und da muß man sich in Berlin auch mal dazu bekennen, daß der gemeine Bürger nicht für jeden Idealismus aufzukommen hat und das man auch das gesamte Flughafengelände vollständig "wegplanieren" kann, ohne langlebige Kosten für die Nachnutzung als nüchterne Brachfläche zu entfalten, wenn die Konzepte nicht greifen.
Vielleicht erfahren wir auch, wie die Koordination dieses Projekts weiter laufen soll und wie man es schafft, ein Wohngebiet zu planen ohne wissen, wer Nachbar sein wird: Industrie, Gewerbe, Dienstleistung oder pure Einöde.
Was die aktuellen und weiteren Kosten für Tphf betrifft: Herr Wowereit, unterschätzen Sie bitte nicht die BReg ...
Die Idee mit dem Filmpark würde auch die Infrastruktur rund um das Gelände wieder positiv beleben. Es müssen seitens des Senats nun Angebote gemacht werden, die die Investoren
nicht ablehnen können. Verschenkt sollte jedoch nichts werden. Im Moment ist der Tempelhofer Damm, vom Platz der Luftbrücke bis zum Ullsteinhaus, auf dem Weg in eine Mietkloake. Telefonshops, schmierige Internet-Läden und Dealer in der U-Bahn bei Karstadt sind der aktuelle Stand des Te-Damm. Tempelhof ist auf dem Weg sich Neukölln anzugleichen. Diese Wischiwaschilüscher-Konzepte sind für die Tonne. Ein richtiges Konzept, z.B. Filmpark mit allen Facetten und vernünftig strukturiert , ließe
Tempelhof binnen 5 bis 6 Jahren wieder blühen. Arbeitsplätze dort und im Umfeld garantiert.
Die UFA-Studios in der Oberlandstraße sind ja schon da und für die Medienleute ist es ja nicht so weit aus Mitte. U-Bahn, S-Bahn alles da. Vielleicht gibt es ja noch ein Platz für Hubschrauber. Wir sehen mal in fünf Jahren, wie es geworden ist.
Gegenvoschlag
Um das Gelände herum einen Deich ziehen 3 m hoch. Dann das ganze volllaufen lassen. Dann hat man einen riesen Teich. Da kann man zum Beispiel Experimente mit Wellen machen. Wenn dann irgendwo der Deich bricht: Pech & Action!
Noch so 'n Vorschlag
Eine Kaserne für die Bundeswehr dort bauen nach den Vorstellungen wie sie uns 1989/90 als ''Kaserne 2000'' angepriesen worden waren: Zweibettzimmer mit Dusche und WC.
und wo auch der 2,6 Milliarden Flughafenneubau nicht zum 3. Drehkreuz wird, das man in Sperenberg hätte haben können!
Dann würde sich hier etwas von der Flugindustrie neue ansiedeln!
Dass wir mit dem "größten Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands" nichts an Wirtsdchaftsdynamik für die Region der Zukunft erhalten sondern nicht viel mehr als nur Arbeitsplätze beim Bau und fürs sich ansiedelnde Gewerbe erhalten, verdient Anprangerung!
Hoffentlich wacht dieses Berlin bald einmal auf – und weiß auch, was es heißt, dass unter diesem Senat die Fusion mit Brandenburg kein Thema mehr ist.
Aber grausam, diese Kopflosigkeit der Verantwortlichen.
Einfache genial unser Senat!
......................wrzlbrmft
das gesamte Tempelhofer Feld zubauen mit Aldi, Lidl, Plus etc. Auch ein Ikea wäre nicht schlecht, der in der Alboinstraße bricht wieso schon aus allen Nähten.
Das bringt Gewerbesteuereinnahmen und im Gegensatz zu den öffentlichen Flächen dieser Stadt werden Supermarktparkplätze wenigstens regelmäßig gereinigt.
und soger ein sehr gemütlicher, mit ethik-unterricht, umweltzonen, tempo-30 und schulen in denen "aus kostengründen" keiner mehr sitzen bleibt.
man oh man. das tut echt weh!!!
Ich hoffe, es geht niemand auf diesen Unsinn ein! So werden Werte in den Orkus gespühlt! Sicher ist der Lärm gegenüber dem Fluglärm geringer - die Huren schreien nur gegen Aufpreis.
Von einem Flugfeld hätten wir mehr als von einem Amüsierviertel, wo nichts produziert aber den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Modellflugplatz. Das wär's gewesen!
Verworrene Zwischennutzungen, Träumereien und Termine von fertigen Konzepten im Jahre 2020 & ferner liegen.
Wowereit lamentierte auf der Veranstaltung: „...es sei bösartig, wenn einige immer wieder penetrant behaupten würden, dem Senat falle für das Areal nichts ein.“
Bestätigt hat er das genau diese Behauptungen: Die zentrale Aussage Wowereits ist letztendlich: Es fällt dem Senat in der Tat für das Areal nichts ein.
Und wer ist hier-bitte schön – bösartigt?
Diese konstruktiven Vorschläge sind simple. Nach wie vor wissen Berliner für was ein Flughafen gut ist: Als Flughafen natürlich!
Dazu hat das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de auch einen Beitrag beim Wettbewerb „Call for Ideas zur Zukunft Tempelhofs“ eingereicht.
Das Aktionsbündnis schlägt vor, den Flughafen Tempelhof als Denkmal von weltgeschichtlichem Rand, zum Weltkulturerbe erheben zu lassen.
Der Flughafen ist dabei in seinem heutigen, authentischen Zustand zu erhalten. Mit Rücksicht auf die aktuellen politischen Verhältnisse wird von einem Weiterbetrieb als Verkehrsflughafen abgesehen.
Die Nutzung konzentriert sich daher auf eine Funktion als Sonderflughafen mit Schwerpunkt Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen.
Dies wird ergänzt durch die Ansiedlung luftfahrtnaher Unternehmen, luftfahrtbezogener Aus- und Weiterbildung und historisch-museale Nutzung. In diesem Konzept werden verschiedene, in der Öffentlichkeit diskutierte Vorschläge aufgegriffen und gemeinsam realisiert. Zugleich bietet das Konzept die Chance, in einem breiten gesellschaftlichen Konsens eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftsorientierte Nutzung für Tempelhof zu schaffen.
Dazu gibt es auch ein neues Volksbegehren für ganz Berlin und ein Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
Und dem Geist des Jahres 2009 entsprechend, wird das notleidende Rotlichtgewerbe von der öffentlichen Hand übernommen, dann kriegt das Land Berlin seine Schulden weg.
Erstens würde Herr Finanzsenator S. sofort das Personal einsparen und in den Überhang schicken.
Zweitens bekommt unser Senat leider wenig zum Stehen.
Vergessen Sie es einfach.
ich bin keiner Berliner, wohne aber seit fast zwei Jahren in dieser wunderbaren Stadt. Was diese Stadt zu bieten hat, gibt es in keiner anderen Stadt Europas. Das ist einmalig!
Nun schliesst man diesen geschichtsträchtigen Flughafen - aus Kostengründen wie es heisst - und dann fängt man an, sich um das DANACH zu kümmern. Ja, ok, Politik braucht schon etwas um aufzuwachen, aber wieso hat man nicht schon lange vorher mit der Planung für die Zeit danach begonnen.
Jetzt kommen Vorschläge - Rotlichtviertel - genial, einfach genial, diese Idee ist wirklich zeitgemäß (!!!), wirklich, denn das bekannsteste deutsche Rotlichviertel, St. Pauli , wird langsam zum Trendviertel für Neureiche, Pseudokünstler, Kunst, Kultur, weg vom Rotlichviertel. Amsterdam investiert gerade Millionen um Häuser im Rotlichtviertel zu erwerben, um dann anschließend Wohnraum, Büros etc. zu erreichten.
In Berlin aber denkt man scheinbar aber an die Einrichtung eines Rotlichtviertels auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Genial!
Wo leben denn diese Traumtänzer, hallo aufwachen, wir leben 2009, nicht 1995 oder so. Die politisch Verantwortlichen dieser Stadt zeigen eigentlich täglich wie unfähig, einfallslos und unverantwortlich sie Politik hier in Berlin betreiben. Haben wir Bürger es eigentlich verdient solch DUMMHEIT länger zu ertragen? Nein, es muss ein Ende haben.
Leiten wir Bürger den Wechsel ein, der Stadt, aber auch unserer selbst wegen.
Da das Rotlichtviertel ja in der Nähe der ehemaligen Staatsgrenze liegt, könnte man es als "zum kleine Grenzverkehr" benennen. Vielleicht haben dann die Berliner künftig mehr Bock
auf Rackern.
Dieses "Rotlichtviertel" fällt (im Vergleich zu allen anderen Vorschlägen in jedem Fall) doch völlig aus dem Rahmen.
Und das schreibt der Tagesspiegel ja auch selbst "Aus dem Rahmen fällt der Vorschlag..."
Und weil der so sehr aus dem Rahmen fällt, wird der sich auch nie und nimmer durchsetzen. Man muss kein Gegner eines weiteren Flugbetriebs gewesen sein (so wie ich, ich war Gegner eines weiteren Flugbetriebs und da klar ist, das es keinen weiteren Flugbetrieb mehr geben wird, bin ich jetzt Befürworter einer sinnvolen Stadtentwicklung auf dem Tempelhofer Feld!) und man muss auch nicht sonderlich viel logisch denken, um zu erkennen:
Der Vorschlag fällt aus dem Rahmen und ist daher nicht Ernst zu nehmen.
Auch die ewigen Fliegerfans haben das sicher bemerkt, aber wenn das Wasser mal da ist, geht die Mühle eben los.
Auch wenn man dann zunehmend nur noch als peinlich, lächerlich und nervend empfunden wird.
Der Tagesspiegel muss sich allerdings auch fragen lassen, was diese Schlagzeile denn soll. Denn das Thema ist wohl zu wichtig, um es mit aus dem Rahmen fallenden Schlagzeilen anzugehen.