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Nachnutzung

Vorschlag: Tempelhof als Rotlichtviertel

Wohninseln mit viel Grün, eine Filmstadt und ein Vergnügungsviertel: Die erste Ideensammlung zur Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof ist komplett.
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Idee 2: Statt zusammenhängender Wohnquartiere gibt es Wohninseln mit viel Grün. - Grafik: Senatsverwaltung
61 Ideen für die Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof sind bei der Stadtentwicklungsverwaltung eingegangen. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erklärte, die Behörde werde nun die Vorschläge genauer beurteilen und dann Beratungen aufnehmen, wie diese umgesetzt werden können. Da die Ideen im Rahmen des sogenannten Call for Ideas anonym abgegeben wurden, nannte Lüscher die Namen der Teilnehmer am Montag nicht. Nur so viel: Auch die Filmstudios Babelsberg mit ihrem Vorschlag, einen „Filmhafen Tempelhof“ einzurichten, sind darunter. Wann und ob das Flugfeld geöffnet wird und wann die ersten Nutzer in das Terminalgebäude einziehen, konnte Lüscher nicht machen.

Am heutigen Dienstag öffnet für drei Tage eine Ausstellung zur Geschichte und Zukunft des Flugfeldes und zu den Ergebnissen der ersten Stufe des Ideenwettbewerbs für das Columbia-Quartier und seine Umgebung. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sagte bei der Eröffnung: „Die Ergebnisse zeigen, welche Chancen Berlin in Tempelhof hat.“ Nach den Plänen des Senats soll entlang des Columbiadamms das erste Baufeld ausgewiesen werden. Wie dieses gestaltet werden könnte, war Gegenstand des Wettbewerbs, an dem sich 80 Büros beteiligten. Zunächst hat die Jury zwölf Arbeiten ausgewählt, die für die zweite Stufe konkret ausgearbeitet werden sollen. Im Mai will das Preisgericht seine endgültige Bewertung abgeben.

Vorgeschlagen wird zum Beispiel die Einbindung des Baufeldes in eine Parklandschaft, die aus der Hasenheide und dem ehemaligen Flugfeld entstehen könnte. Ein Grünbrücke über den Columbiadamm könnte die Parks verbinden. Andere schlagen vor, die Durchgangsstraße schmaler zu machen und durch klassische Baufelder in Blockrandstruktur zu begrenzen. Aus dem Rahmen fällt der Vorschlag, den Columbiadamm zu einem Vergnügungsviertel zu machen. Rund um die Moschee entstünde unter anderem ein Rotlichtquartier, ergänzt durch eine Chinatown und Klein-Venedig mit Eiscafés und Pizza-Restaurants.

Noch in diesem Jahr soll ein Wettbewerb für die Gestaltung der Freiflächen gestartet werden. Die Ergebnisse könnten 2010 vorliegen. Matthias Oloew

Die Ausstellung ist bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr in der Haupthalle zu sehen. Am Donnerstag um 18 Uhr diskutiert Senatsbaudirektorin Regula Lüscher öffentlich die Ergebnisse des Wettbewerbs.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.01.2009)
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Kommentare [ 35 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von kaleu kaleu ist gerade offline | 19.1.2009 19:26 Uhr
Der Senatsirrsinn nimmt kein Ende,
...analysiert und geplant wird stets gemächlich hinterher. Der große Vorsitzende lächelt symphatisch auf sein Volk herunter.
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von thom thom ist gerade offline | 19.1.2009 19:38 Uhr
THof als Rotlichtviertel?
Is ja ne interessante Idee, aber war nicht geplant, Prostitution bundesweit zu verbieten?
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von lukas lukas ist gerade offline | 19.1.2009 23:55 Uhr
Prostitution verbieten?
Wieso das denn? Allerdings bezweifle ich, daß man ein Rotlichtviertel so einfach aus dem Boden stampfen kann.
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von spraykanal spraykanal ist gerade offline | 19.1.2009 19:47 Uhr
Zahn der Zeit nicht getroffen
Wenn man von Planung spricht, dann würde das Rotlicht auf dem Marlene Dietrich Platz um die Ecke seine Heimat finden und wenn die internationalen Großkonzerne sich in Berlin mit den Berlienr Wirtschaften die Klinke in die Hand geben würden, dann würde man von Bilfinger und Berger und Gropius Stadt 2 sprechen und nicht von Nahcnutzungskonzepten für zwei Wartehallen.
Nichts ist touristisch erschlossener als das Brandenburger Umland und welcher Großstädter genießt nicht die Nähe zum Arbeitsplatz und der Erholung in der Umgebung mit Kind und Kegel.
Wenn man sich von den Wansee und Wandlitzseeklischees trennt, dann schafft man es womöglich aus der brachen Flugfläche wirklich Potiential für die Zukunft zu schöpfen und muß sich nicht mit planloser Hinhalterei andauernd die Zeit vertreiben.
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von macthepirat macthepirat ist gerade offline | 19.1.2009 19:54 Uhr
Rotlichtviertel an der Moschee
Ts, ein Schelm wer böses dabei denkt.... die Idee an sich.. aber doch nicht neben ein Gotteshaus,ich muß doch sehr bitten.
Wie wäre es mit dem Ku´damm 96??? Der obere Teil von unserem Prachtboulevard könnte etwas frisches Make-Up vertragen.

Columbiadamm schmaler machen: Vielleicht ganz entwidmen und als Spielplatz ausweisen? Tock,Tock - jemand zu hause?
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von achauffeur achauffeur ist gerade offline | 19.1.2009 20:06 Uhr
sinnvoll
en 18 loch golfplatz. das wäre das einzig sinnvolle. kann von mir aus gerne bilfinger berger bauen...
a
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von joachimh joachimh ist gerade offline | 19.1.2009 20:24 Uhr
Rote Leuchten
Das einzige Rotlicht das ich vermehrt in ganz Berlin wahrnehmen kann sind die roten Funzeln von Berliner Senat die über der Stadt irrlichtern.
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von segelflieger segelflieger ist gerade offline | 19.1.2009 20:31 Uhr
Die
Senatbaudiirektorn Lüscher kann getrost zu Hause bleiben, denn wer interessiert sich schon für unbezahlbare Luftschlösser!
Außerdem gehört das Gelände und das Gebäude noch nicht vollständig der Stadt! Der rot/rote Senat verplant etwas was ihm noch gar nicht gehört!
Kosten Planungen kein Geld?
Warum kommt dieser wirtschaftsferne Senat nicht auf die Idee, den größten Teil des Geländes parzellieren und Industrie und Gewerbe für die Schaffung von Arbeitsplätzen anzu werben?
Ein Airpark/Gewerbepark schaft Arbeitsplätze und bringt Geld in die Kasse der Stadt, ein funktionierender Verkehrslandeplatz ist die beste Werbung für ein solches Vorhaben!
In Berlin stehen ca. 140000 Wohnungen leer, da braucht man keine neuen teueren Wohnung bauen! In Berlin gibt es die meisten Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslose und deshalb müßte für den Senat nicht das "Luftschlösser bauen oberste Pflicht sein, sondern Anwerbung von Arbeitsplätzen!
Der Senat muß endlich einmal sagen was die (Nicht-) Nachnutzung kostet und er muß endlich sagen, warum er sich weigert Arbeitsplätze nach Berlin auf das Tempelhofer Feld zu holen?
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von spraykanal spraykanal ist gerade offline | 19.1.2009 21:31 Uhr
Angebot und Nachfrage
Wohnungsleerstand, das hat nichts mit Angebot und Nachfrage in unmittelbarer Nachbarschaft zu tun. Da gibt es eher Sicherheitsfragen, Kinderfreundlichkeit, Wohnkomfort und marktnahe und marktferne Preise.
Wenn die Ökonomen der letzten Jahrzehnte Berlin noch als Wirtschaftsstandort rechnen und die investierten Größen Verkehrhsinfrastruktur und Soziales mit in den Betracht ziehen, da kann man nicht einfach ein Flugfeld links liegen lassen, was man im Sinne des Lärmschutzes und der Kostenreduzierung eingespart hat.
Wenn man die Linie die man angefahren hat, konsequent fortsetzt, dann hat man im schlimmsten Fall zwei Wahlperioden Zeit, die Fehler zu analysieren im besten Fall eine gesunde Konjunktur in der Binnenwirtschaft, die den Hauptstadtfaktor nochmals hervorbringt.
Dann muß man sich auch nicht mehr um elementare Angelegenheiten wie Love Parade und Präsidentenbesuche kümmern und zählt dies generell zur Berliner Alltäglichkeit wie Arbeit Urlaub und Verreisen.
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von 10827er 10827er ist gerade offline | 19.1.2009 21:00 Uhr
Columbiadamm darf nicht zum Lärm oder Feinstaubslum werden !
Genau dies würde passieren,wenn er verengt und mit Blockrandbebauung verdichtet würde.
THF ist wie eine alte Industriebrache.Da kommt nicht sofort was neues hin.
Mein Vorschlag.Aus THF wird der zentrale Campus der FU.Die alten FU Gebäude kann man zum grossen Teil abreissen und die Grundstücke verkaufen.Im Steglitz Zehlendorf dürften sich genügend Grundstücks Interessenten finden.

Bis vor ein paar Jahren stand am Columbiadamm ein Bauwagen,in dem eine Prostituierte ihrer Beschäftigung nachgegangen ist.
Ein Vergnügungspark wäre okay,aber ohne Rotlichtviertel.
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von yellow yellow ist gerade offline | 19.1.2009 22:14 Uhr
Rotlicht
Der Tagesspiegel macht mit der Überschrift auf Boulevardpresse und einige Leser nehmen es zu gern an -nicht alle! Wie wäre es mit einem Rotlichtviertel mit angeschlossenem Flugplatz...
Comment
von segelflieger segelflieger ist gerade offline | 19.1.2009 22:41 Uhr
spraykanal
Wenn die Ökonomen der letzten Jahrzehnte Berlin noch als Wirtschaftsstandort rechnen und die investierten Größen Verkehrhsinfrastruktur und Soziales mit in den Betracht ziehen, da kann man nicht einfach ein Flugfeld links liegen lassen, was man im Sinne des Lärmschutzes und der Kostenreduzierung eingespart hat.>>>>Das ist Ihr Text<<<<

Spraykanal, die Flughafen THF ist politisch vernichtet worden! Sie behaupten jetzt um Kosten einzusparen ist der Flugverkehr eingestellt! Kein Wort von Ihnen und bis heute kein Wort vom Senat was der Unterhalt nach Schließung pro Jahr kosten wird! Die Bundesregierung geht von 12-15 Mio. Euro aus! Bisher konnte ein Teil der Kosten wieder eingeflogen werden, der Rest wurde von der Flughafengesellschaft bezahlt! Sie verschweigen, daß jetzt das Land/die Stadt alleine für die Kosten jahrelang aufkommen muß ohne irgend einen Gegenwert davon zu haben!
Sie schreiben, daß der Flughafen geschlossen wurde aus Lärmschutzgründen! Gegenüber den Straßen rund um den Flughafen war der Flughafen leise und sauberer und sicherer!
Die Schließung des Flughafens ist ein sehr großer Fehler, denn die Nachnutzung kommt teuer (s.o.)
Flughafenbefürworter machen seit Monaten Vorschläge wie man das Gebäude und Flugfeld sinnvoll nutzen kann, nämlich mit einem Gewerbe/Airpark und Verkehrslandeplatz! Kein Flughafengegner ist bisher auf die Feststellung eingegangen, daß in Berlin
100000nde Arbeitslose und Hartz-IV-Rmpfänger leben, für viele davon könnte der Senat wenn er es intelligent anstellt, neue Arbeitsplätze in die Stadt holen!
Dieses wäre eine sinnvolle Nutzung des Tempelhofer Feldes, die man sogar, wie viele solcher Airparks beweisen, ökologisch gut gemacht werden können!
Ob Prostitution am Flughafen das Ideale ist? Ich glaube es nicht!!
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von spraykanal spraykanal ist gerade offline | 20.1.2009 1:53 Uhr
Schätzungen
In Zeiten von Fünfhundert Milliarden Paketen der Bundesregierung muß man sich nicht wegen der Kosten der Nachnutzung zerfetzen.
An erster Stelle steht, daß der Flughafen BBI seinen Projektionsansprüchen angemessen ausgelastet und erschlossen ist und das in Verbindung mit der Stilllegung des Flughafen Tempelhofs nach vorangegangenen Beschlüssen des Landes Berlin.
Die Nachnutzung der Areale ist in allem Maße sinnvoll, wenn dadurch Arbeitsplätze und auch Innovationen für die Stadt Berlin geschaffen werden und sei es für ein Filmstudio oder eine Wurstfabrik.
Wenn man bestrebt ist, die Flughafengebäude instand zu halten, um Sie im politischen Gegenmaß freizuhalten, für eine Wiedereröffnung beispielsweise, dann ist jeder Euro, den der Steuerzahler dafür ausgibt zuviel und nur wenn sich ein privater Investor findet, der das Gelände in vollem Umfang ausnutzen kann, dann kann man sich streiten was mit Tempelhof insgesamt passiert, vermutlich vor Gericht.
Da es momentan keine fundierten Perspektivkonzepte für die gesamte Stadt Berlin gibt und ausschließlich das bestehende Hin und Her am Köcheln ist, sollte man sich allen negativen Umfeld betreffend entscheiden, sich einfach von der vergangenen Struktur Tempelhof zu trennen, dies auch ideologisch aus dem Rosinenzeitalter.
Im Osten gibt es weiterhin viele Vorbilder, wie mit Investitionskraft sich die Lebensumfelder verbessert haben allen voran Leipzig und Dresden und da muß man sich in Berlin auch mal dazu bekennen, daß der gemeine Bürger nicht für jeden Idealismus aufzukommen hat und das man auch das gesamte Flughafengelände vollständig "wegplanieren" kann, ohne langlebige Kosten für die Nachnutzung als nüchterne Brachfläche zu entfalten, wenn die Konzepte nicht greifen.
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von karl_bold karl_bold ist gerade offline | 19.1.2009 23:50 Uhr
Neugierig
bin ich zunächst mal, ob die Vorschläge besser sind als die Ideen der hier kommentierenden Businesspeople und Großunternehmer. Mich eingeschlossen ;)

Vielleicht erfahren wir auch, wie die Koordination dieses Projekts weiter laufen soll und wie man es schafft, ein Wohngebiet zu planen ohne wissen, wer Nachbar sein wird: Industrie, Gewerbe, Dienstleistung oder pure Einöde.
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von bridget bridget ist gerade offline | 20.1.2009 0:38 Uhr
schlimmer geht's nimmer ...
... jedoch gibt's wohl für rot/rot noch ein ganz anderes rot ... Frau Lüscher und der Senat einschl. Wowereit als Chef soll sich in Grund und Boden schämen für diese eine Idee ... Frau Lüscher wird am Donnerstag ab 18 Uhr keinen leichten Stand haben, diese ehrlichgemeinte Peinlichkeit den Berlinern im Flughafen Tphf zu erklären ...

Was die aktuellen und weiteren Kosten für Tphf betrifft: Herr Wowereit, unterschätzen Sie bitte nicht die BReg ...
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von felixfranth felixfranth ist gerade offline | 20.1.2009 1:08 Uhr
letzte Chance ?
Wenn ich es betrachte hat der Flughafen Tempelhof nur eine realistische Chance.
Die Idee mit dem Filmpark würde auch die Infrastruktur rund um das Gelände wieder positiv beleben. Es müssen seitens des Senats nun Angebote gemacht werden, die die Investoren
nicht ablehnen können. Verschenkt sollte jedoch nichts werden. Im Moment ist der Tempelhofer Damm, vom Platz der Luftbrücke bis zum Ullsteinhaus, auf dem Weg in eine Mietkloake. Telefonshops, schmierige Internet-Läden und Dealer in der U-Bahn bei Karstadt sind der aktuelle Stand des Te-Damm. Tempelhof ist auf dem Weg sich Neukölln anzugleichen. Diese Wischiwaschilüscher-Konzepte sind für die Tonne. Ein richtiges Konzept, z.B. Filmpark mit allen Facetten und vernünftig strukturiert , ließe
Tempelhof binnen 5 bis 6 Jahren wieder blühen. Arbeitsplätze dort und im Umfeld garantiert.
Die UFA-Studios in der Oberlandstraße sind ja schon da und für die Medienleute ist es ja nicht so weit aus Mitte. U-Bahn, S-Bahn alles da. Vielleicht gibt es ja noch ein Platz für Hubschrauber. Wir sehen mal in fünf Jahren, wie es geworden ist.



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von unbekannt | 20.1.2009 2:45 Uhr
Wie wäre es denn ..............
............. mit einer Müllverbrennungsanlage? Erzeugt Strom so was! Verbrennen tut man da Gelbe-Sack-Müll drin. Der brennt hervorragend: Aluminiumfolie, Papier, Plastikbecher - das flammt alles ganz gut, deswegen nehmen sie ja auch dann gelbe Säcke mit, wenn man diese mit Pappkartons, Zeitschriften und anderem Papierkram vollgestopft hat.

Gegenvoschlag

Um das Gelände herum einen Deich ziehen 3 m hoch. Dann das ganze volllaufen lassen. Dann hat man einen riesen Teich. Da kann man zum Beispiel Experimente mit Wellen machen. Wenn dann irgendwo der Deich bricht: Pech & Action!

Noch so 'n Vorschlag

Eine Kaserne für die Bundeswehr dort bauen nach den Vorstellungen wie sie uns 1989/90 als ''Kaserne 2000'' angepriesen worden waren: Zweibettzimmer mit Dusche und WC.
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von juergenspiegel juergenspiegel ist gerade offline | 20.1.2009 8:05 Uhr
Na endlich die Weltstadt-Lösung
Mancher hatte schon befürchtet, Berlins wahre Größe könnte aus dem Blickfeld verschwinden, nachdem schon der heutige Columbiadamm in nichts mehr an die einstige Lufthansa-Zentrale am einstigen deutschen Zentralflughafen erinnert,
und wo auch der 2,6 Milliarden Flughafenneubau nicht zum 3. Drehkreuz wird, das man in Sperenberg hätte haben können!
Dann würde sich hier etwas von der Flugindustrie neue ansiedeln!
Dass wir mit dem "größten Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands" nichts an Wirtsdchaftsdynamik für die Region der Zukunft erhalten sondern nicht viel mehr als nur Arbeitsplätze beim Bau und fürs sich ansiedelnde Gewerbe erhalten, verdient Anprangerung!
Hoffentlich wacht dieses Berlin bald einmal auf – und weiß auch, was es heißt, dass unter diesem Senat die Fusion mit Brandenburg kein Thema mehr ist.
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von spekulator spekulator ist gerade offline | 20.1.2009 9:00 Uhr
Teich @j.g.
Wunderbar... Vielleicht könnten dann auch wieder (Wasser)Flugzeuge landen.
Aber grausam, diese Kopflosigkeit der Verantwortlichen.
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von wrzlbrmft wrzlbrmft ist gerade offline | 20.1.2009 9:37 Uhr
Gute Idee
Da die Pornoindustrie ja auch gerade Mittel aus dem Konjunkturpaket beantragt (siehe z.B. http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/US-Pornoindustrie-Wirtschaftskrise;art271,2700388) dürfte der Finanzierung des Vorhabens nichts im Wege stehen....

Einfache genial unser Senat!

......................wrzlbrmft
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von bunzel bunzel ist gerade offline | 20.1.2009 10:05 Uhr
Geh isch Aldi
Ich bin für das, was bereits seit geraumer Zeit mit jedem freien Grundstück in dieser Stadt passiert:

das gesamte Tempelhofer Feld zubauen mit Aldi, Lidl, Plus etc. Auch ein Ikea wäre nicht schlecht, der in der Alboinstraße bricht wieso schon aus allen Nähten.

Das bringt Gewerbesteuereinnahmen und im Gegensatz zu den öffentlichen Flächen dieser Stadt werden Supermarktparkplätze wenigstens regelmäßig gereinigt.
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von rob3 rob3 ist gerade offline | 20.1.2009 10:50 Uhr
Tempelhof am Ende
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, Tempelhof verkommt und weder Bezirk noch Senat unternehmen etwas. Hoffentlich wird der Schweizimport mal aufwachen und Babelsberg eine Zukunft geben. Wir brauchen keine neuen Wohngsilos wo am Ende(weil keiner die Wohnungen braucht oder will) wieder ein neues Sozialgetto mit Satelittenschüsseln an jedem Balkon ensteht. Tempelhof braucht Arbeitsplätze keine Büros oder eine zweite Hasenheide. Hallo Senat aufwachen Ihr verschleudert unser Geld!
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von buerger1 buerger1 ist gerade offline | 20.1.2009 11:38 Uhr
rotlichviertel in thf?
wozu, ist nicht ohnehin die ganze stadt auf dem besten weg ein puff zu werden.

und soger ein sehr gemütlicher, mit ethik-unterricht, umweltzonen, tempo-30 und schulen in denen "aus kostengründen" keiner mehr sitzen bleibt.

man oh man. das tut echt weh!!!
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von armin_ulrich armin_ulrich ist gerade offline | 20.1.2009 11:39 Uhr
Lärmbelästigung geringer
"Rund um die Moschee entstünde unter anderem ein Rotlichtquartier, ergänzt durch eine Chinatown und Klein-Venedig."
Ich hoffe, es geht niemand auf diesen Unsinn ein! So werden Werte in den Orkus gespühlt! Sicher ist der Lärm gegenüber dem Fluglärm geringer - die Huren schreien nur gegen Aufpreis.

Von einem Flugfeld hätten wir mehr als von einem Amüsierviertel, wo nichts produziert aber den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird.
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von ernst_lustig ernst_lustig ist gerade offline | 20.1.2009 11:50 Uhr
Ach, wie dumm.
Hab ich doch glatt vergessen, meinen Vorschlag einzureichen:

Modellflugplatz. Das wär's gewesen!
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von lupinho lupinho ist gerade offline | 20.1.2009 12:11 Uhr
@segelflieger
Na so langsam erhält doch Ihr ständig wiederholter Vorschlag vom "Verkehrslandeplatz mit Gewerbepark" einen realistischen Zug. Immerhin würde sich dann in Thof eine Wunderbranche ansiedeln - angeblich gibts keine Kunden, aber trotzdem ca. 10 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr. Wäre doch was.
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von tempelhofer tempelhofer ist gerade offline | 20.1.2009 12:29 Uhr
Wowereit lamentiert
Es gibt auch seriöse Vorschläge und Vorstellungen. Das ist diesem Senat und Klaus Wowereit völlig egal, sie träumen weiter und richten die Stadt zugrunde.

Verworrene Zwischennutzungen, Träumereien und Termine von fertigen Konzepten im Jahre 2020 & ferner liegen.

Wowereit lamentierte auf der Veranstaltung: „...es sei bösartig, wenn einige immer wieder penetrant behaupten würden, dem Senat falle für das Areal nichts ein.“

Bestätigt hat er das genau diese Behauptungen: Die zentrale Aussage Wowereits ist letztendlich: Es fällt dem Senat in der Tat für das Areal nichts ein.

Und wer ist hier-bitte schön – bösartigt?

Diese konstruktiven Vorschläge sind simple. Nach wie vor wissen Berliner für was ein Flughafen gut ist: Als Flughafen natürlich!

Dazu hat das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de auch einen Beitrag beim Wettbewerb „Call for Ideas zur Zukunft Tempelhofs“ eingereicht.

Das Aktionsbündnis schlägt vor, den Flughafen Tempelhof als Denkmal von weltgeschichtlichem Rand, zum Weltkulturerbe erheben zu lassen.

Der Flughafen ist dabei in seinem heutigen, authentischen Zustand zu erhalten. Mit Rücksicht auf die aktuellen politischen Verhältnisse wird von einem Weiterbetrieb als Verkehrsflughafen abgesehen.

Die Nutzung konzentriert sich daher auf eine Funktion als Sonderflughafen mit Schwerpunkt Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen.

Dies wird ergänzt durch die Ansiedlung luftfahrtnaher Unternehmen, luftfahrtbezogener Aus- und Weiterbildung und historisch-museale Nutzung. In diesem Konzept werden verschiedene, in der Öffentlichkeit diskutierte Vorschläge aufgegriffen und gemeinsam realisiert. Zugleich bietet das Konzept die Chance, in einem breiten gesellschaftlichen Konsens eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftsorientierte Nutzung für Tempelhof zu schaffen.

Dazu gibt es auch ein neues Volksbegehren für ganz Berlin und ein Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
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von giselamittruecker giselamittruecker ist gerade offline | 20.1.2009 13:11 Uhr
Rotlichtviertel?
Auf dem ältesten Verkehrsflughafen das älteste Gewerbe der Welt, das ja auch viel Verkehr bedeutet, das ist schon einzigartiger Standortvorteil.
Und dem Geist des Jahres 2009 entsprechend, wird das notleidende Rotlichtgewerbe von der öffentlichen Hand übernommen, dann kriegt das Land Berlin seine Schulden weg.
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von raibert raibert ist gerade offline | 20.1.2009 13:48 Uhr
@giselamittruecker
Von wegen!
Erstens würde Herr Finanzsenator S. sofort das Personal einsparen und in den Überhang schicken.
Zweitens bekommt unser Senat leider wenig zum Stehen.
Vergessen Sie es einfach.
Comment
von lutzbucklitsch lutzbucklitsch ist gerade offline | 20.1.2009 15:18 Uhr
Es reicht nun wirklich
Liebe Berliner,

ich bin keiner Berliner, wohne aber seit fast zwei Jahren in dieser wunderbaren Stadt. Was diese Stadt zu bieten hat, gibt es in keiner anderen Stadt Europas. Das ist einmalig!

Nun schliesst man diesen geschichtsträchtigen Flughafen - aus Kostengründen wie es heisst - und dann fängt man an, sich um das DANACH zu kümmern. Ja, ok, Politik braucht schon etwas um aufzuwachen, aber wieso hat man nicht schon lange vorher mit der Planung für die Zeit danach begonnen.
Jetzt kommen Vorschläge - Rotlichtviertel - genial, einfach genial, diese Idee ist wirklich zeitgemäß (!!!), wirklich, denn das bekannsteste deutsche Rotlichviertel, St. Pauli , wird langsam zum Trendviertel für Neureiche, Pseudokünstler, Kunst, Kultur, weg vom Rotlichviertel. Amsterdam investiert gerade Millionen um Häuser im Rotlichtviertel zu erwerben, um dann anschließend Wohnraum, Büros etc. zu erreichten.

In Berlin aber denkt man scheinbar aber an die Einrichtung eines Rotlichtviertels auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Genial!
Wo leben denn diese Traumtänzer, hallo aufwachen, wir leben 2009, nicht 1995 oder so. Die politisch Verantwortlichen dieser Stadt zeigen eigentlich täglich wie unfähig, einfallslos und unverantwortlich sie Politik hier in Berlin betreiben. Haben wir Bürger es eigentlich verdient solch DUMMHEIT länger zu ertragen? Nein, es muss ein Ende haben.

Leiten wir Bürger den Wechsel ein, der Stadt, aber auch unserer selbst wegen.
Comment
von berlinois berlinois ist gerade offline | 20.1.2009 15:33 Uhr
Am Ende eine Stange Geld
Ich habe mir heute die Ausstellung angesehen. Man muß sich keine Sorgen machen: Tempelhof wird mit Sicherheit wieder Flughafen. Denn auch diese Nachnutzungskampagne (die wievielte war das jetzt eigentlich schon?) kann man einfach nicht ernst nehmen. Allein die Art der Präsentation, verschämt in einer Ecke unter der Empore der Haupthalle, spricht Bände. Auf faltbaren und nicht unbedingt standsicheren Karton-Stehwänden sind die Pläne geklebt. (Ist das jetzt ökölogisch korrekt???) Wenn den Auslobern des Wettbewerbs (sprich dem Senat) nicht einmal die Präsentation der Ergebnisse wert genug ist, ein bißchen Geld in die Hand zu nehmen für anständige Ausstellungsmacher, dann spricht das wiederum Bände. Entweder ist es Ihnen selbst peinlich und sie wollen das so schnell und unauffällig wie möglich über die Bühne bringen (dafür spräche auch die kurze Dauer der Ausstellung mitten in der Woche zwischen 10:00 und 18:00 - wer hat da schon Zeit für sowas?), oder aber sie nehmen die Berliner Bürger nicht ernst genug. Ich vermute es ist eine Mischung aus beidem. Im übrigen gab es auch Einreichungen durchaus ernstgemeinter Konzepte, die einen Flugbetrieb vorsehen. Daß diese noch nicht mal erwähnt werden, finde ich ziemlich unfair und blöde. Es ist einfach ein Jammer, was diese untalentierten Menschen unserer Stadt gerade antun. Womöglich sind die Verantwortlichen so stur in ihrer Haltung, weil am Ende eine ganze Stange Geld auf sie wartet. Das ist natürlich nur eine Vermutung... :-) Aber man kann es sich fast nicht mehr anders erklären.
Comment
von beobachter beobachter ist gerade offline | 20.1.2009 16:08 Uhr
Bockviertel
Das wäre doch mal eine angenehme Neuigkeit aus Berlin.
Da das Rotlichtviertel ja in der Nähe der ehemaligen Staatsgrenze liegt, könnte man es als "zum kleine Grenzverkehr" benennen. Vielleicht haben dann die Berliner künftig mehr Bock
auf Rackern.
Comment
von andrae andrae ist gerade offline | 20.1.2009 17:41 Uhr
aus THF wird.....
Poppen`hof ! Einfach "genial" dieser Mitnutzungsvorschlag.Mal sehen, wen man dann trifft. Na ich denke, das nächste Volksbegehren von Ehefrauen/Männern ist schon vorprogrammiert.Und da Berlin so viele Hartz 8-Bezieher hat gibts für die Rabatt,damit sie "beschäftigt" sind. Oh Mann,was ist aus dieser Stadt geworden!
Comment
von riedi-schweiz riedi-schweiz ist gerade offline | 20.1.2009 18:05 Uhr
genau - was ist aus dieser Stadt geworden . . .
... das ist zutreffend. Schade, es wäre eine blühende Stadt mit der richtigen Regierung - die mit Vernunft und Weitsicht regiert! Macht nur alles weiter kaputt! Wir im Ausland haben dafür nur ein stundenlanges "Kopfschütteln".
Comment
von southcross southcross ist gerade online | 20.1.2009 22:02 Uhr
Das ist doch nur die plakative Schlagzeile!
Die Tempelhof-Fetischisten kommen einem inzwischen wie Mühlen vor. Gibts mal ne plakative Schlagzeile, dann ist das wie Wasser für diese Ewiggestrigen.

Dieses "Rotlichtviertel" fällt (im Vergleich zu allen anderen Vorschlägen in jedem Fall) doch völlig aus dem Rahmen.

Und das schreibt der Tagesspiegel ja auch selbst "Aus dem Rahmen fällt der Vorschlag..."

Und weil der so sehr aus dem Rahmen fällt, wird der sich auch nie und nimmer durchsetzen. Man muss kein Gegner eines weiteren Flugbetriebs gewesen sein (so wie ich, ich war Gegner eines weiteren Flugbetriebs und da klar ist, das es keinen weiteren Flugbetrieb mehr geben wird, bin ich jetzt Befürworter einer sinnvolen Stadtentwicklung auf dem Tempelhofer Feld!) und man muss auch nicht sonderlich viel logisch denken, um zu erkennen:

Der Vorschlag fällt aus dem Rahmen und ist daher nicht Ernst zu nehmen.

Auch die ewigen Fliegerfans haben das sicher bemerkt, aber wenn das Wasser mal da ist, geht die Mühle eben los.
Auch wenn man dann zunehmend nur noch als peinlich, lächerlich und nervend empfunden wird.

Der Tagesspiegel muss sich allerdings auch fragen lassen, was diese Schlagzeile denn soll. Denn das Thema ist wohl zu wichtig, um es mit aus dem Rahmen fallenden Schlagzeilen anzugehen.





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