Berlin : Ab aufs Rad

Berlins Auszubildende zeigten sich in Hochform bei Wettkampf um den fittesten Azubi

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„In Berlin haben wir unter Auszubildenden einen hohen Krankheitsstand, zu viel Übergewicht und zu wenig Bewegung“, betont Frank-Rainer Quander, Sprecher der DAK. Aus diesem Grund setzten die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK), die Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Handwerkskammer gestern ein Zeichen für die Gesundheit. Zum dritten Mal wurde der „fitteste Azubi“ gesucht – und Teams aus 40 Unternehmen – vom Hotel bis zum Autohaus – traten an. „Unsere Botschaft lautet: Leute tut was, denn Gesundheit ist nicht bezahlbar“, so Quander.

Beim Gesundheitswettstreit in der Zentrale der Industrie- und Handelskammer in der Fasanenstraße ging es hoch her. Mini-Cheerleader machten Stimmung, dazu gab es Musik, und mehr als 200 Auszubildende strampelten auf dem Ergometer. Sie legen insgesamt 588 Kilometer zurück. Gewinner wurde das Team der Technischen Universität, welches in 15 Minuten die meisten Kilometer radelte. Als Preis erhalten sie den Goldenen DAK-Bären und ein Outdoor Motivationstraining. Den zweiten Platz belegten die Metro Pankow, und für die Landesbank Berlin, den Sieger aus dem letzten Jahr, reicht es diesmal nur für den dritten Platz. „Unsere Azubis müssen einfach fit sein, denn wer fit ist, der ist auch gesund“, so Karola Dreyer von der Bäckerei Wiedemann; eines von zwei reinen Frauenteams.

Auf dem Ergometer saßen aber nicht nur Azubis. Um für mehr Bewegung und Sport zu werben, traten auch Prominente kräftig in die Pedale. „Nur fitte Mitarbeiter sind die Basis für ein produktives Unternehmen“, sagte Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin, der selbst mitradelte. Dabei waren auch die achtfache Kanu–Olympiasiegerin Birgit Fischer, Marathonläufer Bernd Hübner und Alba-Basketballer Yannick Evans. Gewinner beim Kampf der Prominenten war jedoch der 16-jährige Junior-Weltmeister im Windsurfing, Oliver-Tom Schliemann: „Es war anstrengend, aber schön, und hat Spaß gemacht.“ cam

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